AT232895B - Bodenplatte für ein Schießgerät - Google Patents

Bodenplatte für ein Schießgerät

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AT232895B
AT232895B AT403962A AT403962A AT232895B AT 232895 B AT232895 B AT 232895B AT 403962 A AT403962 A AT 403962A AT 403962 A AT403962 A AT 403962A AT 232895 B AT232895 B AT 232895B
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AT
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base plate
stiffeners
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stiffening
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AT403962A
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English (en)
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Franz Dipl Ing Sablatschan
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Franz Dipl Ing Sablatschan
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Description


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  Bodenplatte für ein Schiessgerät 
Die Erfindung betrifft eine Bodenplatte für ein Schiessgerät, beispielsweise für einen Granatwerfer. 



  Die Bodenplatte umfasst eine im wesentlichen kreisförmige Grundplatte, eine damit fest verbundene Abstützvorrichtung zur Aufnahme des rückwärtigen Rohrendes des Schiessgerätes, einen Versteifungsrand und an der Plattenunterseite vorgesehene Versteifungen. Unter Abstützvorrichtung ist dabei jener Teil der gesamten Bodenplatte zu verstehen, der direkt das Schiessgerät trägt. Es ist dies der Teil, der den Rückstoss gleich an der wirkenden Stelle im wesentlichen durch seine eigene Masse aufnehmen soll. Die Abstützvorrichtung weist eine Kugelpfanne auf, in der das kugelige Ende bzw. der Kugelzapfen des   Schiessgerätes   
 EMI1.1 
 istBodenplatten, die einige der oben erwähnten Merkmale aufweisen, sind bekannt.

   So gibt es eine Bo- denplatte mit einem im wesentlichen welligen Aufbau, bei der das Verhältnis des Durchmessers der Ab- stützvorrichtung zum Durchmesser der Grundplatte etwa 1 : 6 ist. Mit dem Versteifungsrand verbundene
Versteifungen fehlen allerdings. Eine andere bekannte Bodenplatte weist ringförmige Bestandteile auf, die ein unbehindertes Absenken des Rohres des Schiessgerätes auf Winkel unter 400 erschweren. 



   Ferner wurde eine Bodenplatte entwickelt, bei der zwischen der Grundplatte und der Abstützvorrich- tung ein kegelstumpfförmiger Abschnitt angeordnet ist. Dieser Abschnitt dient zur Verbindung der Abstützvorrichtung mit der Grundplatte und soll das Einführen des Kugelzapfens erleichtern. Bei dieser Ausführungsform sind mit dem Versteifungsrand fest verbundene Versteifungen vorgesehen. 



   Bei einer andern bekannten Bodenplatte ist der Mittelteil an der Unterseite im Berührungsbereich mit dem Boden konisch ausgebildet und geht dann in eine konkave Form über. Von den bekannten Bodenplatten zeigen einige   auchAbstützvorrichtungen   mit verhältnismässig grossen Wandstärken, doch beträgt die Wandstärke immer bloss einen Bruchteil des Radius des Kugelzapfens und die Bodenplatten weisen keine   massiven Abstützvorrichtungen auf. Schliesslich   gibt es auch Bodenplatten mit spatenblattartigen Ansätzen am Aussenumfang. Sie entsprechen jedoch nicht vollständig den Anforderungen. Insbesondere sind die bekannten Bodenplatten verhältnismässig schwer und in der Regel durchgehend dickwandig.

   Ferner schiessen sich Bodenplatten, die an ihrer Unterseite überhaupt keine oder nur eine kleine ebene Fläche aufweisen, im weichen Boden rasch ein, was das Feuern und auch einen Stellungswechsel nachteilig beeinflusst. Ausserdem lassen die meisten bekannten Bodenplatten auch kein Rundumfeuer zu. Ferner gleiten bei kleineren Erhöhungen die bekannten Bodenplatten beim Schiessen am Boden sehr leicht ab, dies insbesondere deswegen, weil in der Mitte keine   guteVerankerungsmöglichkeit   gegeben ist und meist keine ausreichenden senkrecht zur Schubrichtung angeordneten   Stützflächen   vorgesehen sind. Schliesslich sind die bekannten Bodenplatten nicht den Anforderungen gemäss konstruiert, die nach dem heutigen Stand der Schweisstechnik an derartige Konstruktionen gestellt sind. 



   Die vorerwähnten Nachteile sollen erfindungsgemäss vermieden werden. Ausserdem liegt jedoch der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Absenken   des Schiessgerätes   mit Bezug auf die Grundplattenebene bis auf mindestens 300 zu   ermöglichen. Die   Notwendigkeit, so kleine Winkel zu berücksichtigen, ergibt sich aus der Tatsache, dass sich die Grundplatte beim Schiessen oft in ungünstiger Weise verlagert, so dass bei den bekannten Platten die notwendige Erhöhung e nicht mehr eingestellt werden kann.

   Ferner muss die Platte so beschaffen sein, dass sie auch in hartem Boden den erforderlichen Halt bietet, in weichem Boden nicht zu tief einsinkt, in der Feuerstellung möglichst stabil bleibt und im Falle einer Verlagerung aus der 

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 Waagrechten noch immer einSchiessen mit   einer Erhöhung e-450   mit ausreichender Genauigkeit gestattet. 



   Neben den schon erwähnten Nachteilen ist bei   den bekanntenPlattenauchdasgrosseGewichtstörend.   



   Die ? latte muss eine gewisse Masse aufweisen, doch ist es besonders vorteilhaft, wenn diese Masse an der wirkenden Stelle, also im Bereich der Abstützvorrichtung, zentrisch symmetrisch vorgesehen ist, weil dadurch die Beanspruchung der Platte kleiner wird und die Platte schon nach dem ersten Schuss gut und fest liegt. Es muss daher erfindungsgemäss die Abstützvorrichtung durch ihre Masse und ihre Ausdehnung den wesentlichen Teil des Rückstosses aufnehmen, wogegen die Grundplatte, die zusammen mit der Ab- stützvorrichtung die Bodenplatte bildet, mit ihrem Versteifungsrand vorwiegend der Stabilisierung bzw. der Verankerung dient. 



   Zur'Vermeidung der Nachteile der bekannten Bodenplatten und zur Lösung der gestellten Aufgaben ist erfindungsgemäss die obere Begrenzungsfläche der Grundplatte im wesentlichen der Erzeugenden des unteren Endes des Schiessgerätes in dessen tiefster Stellung (mindestens 300) angepasst und der Durchmesser   der Abstützvorrichtung   ist grösser als ein Viertel des Durchmessers der Grundplatte ; dabei weist die Abstützvorrichtung eine grosse Bodenfläche auf und die Masse der Abstützvorrichtung beträgt etwa ein Drittel der Gesamtmasse der Bodenplatte, wobei die an der Plattenunterseite vorgesehenen, vorzugsweise abgestützten Versteifungen in an sich bekannter Weise mit dem Versteifungsrand und mit der Abstützvorrichtung fest verbunden sind. 



   'Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist zur Verminderung von Schubspannungen an den Verbindungsstellen mit den Versteifungen der Bodenteil der Abstützvorrichtung schon vom Bereich seiner Spitze aus konkav ausgebildet. Vorteilhafterweise ist ferner   die Abstützvorrichtung   mehrteilig ausgebildet ; dabei kann die Abstützvorrichtung einen massiven Rotationskörper und einen Versteifungskegel umfassen. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Darin geben die Fig. 1 und 2 eine Bodenplatte mit einer Abstützvorrichtung und Versteifungen in einander zugeordneten Rissen wieder. Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der die Abstützvorrichtung mehrteilig ausgebildet ist. Fig. 4 lässt eine Bodenplatte erkennen, bei der die Versteifungen zur Querverbindung Stützringe aufweisen. In Fig. 5 ist eine besonders vorteilhafte Ausbildung der   Versteifung:   gen erkennbar. Fig. 6 zeigt eine andere Ausbildungsform eines   Stützringes   und die Fig.   7 - 11   lassen weitere Einzelheiten bzw. eine weitere Ausbildungsform der Erfindung erkennen. 



   Wie man aus den Fig. 1 und 2 erkennt, umfasst die erfindungsgemässe Bodenplatte eine Grundplatte   1,   deren obere Begrenzungsfläche im wesentlichen der Erzeugenden des unteren Endes des Schiessgerätes 24 angepasst ist. Dadurch ist gewährleistet, dass die Platte genügend tief im Boden sitzt und sich das Schiessgerät ohne Schwierigkeiten bis auf einen Winkel von etwa 300 absenken lässt. Dadurch sind Prellschläge durch das Geschützrohr vermieden. In der Mitte der Grundplatte 1 ist die Abstützvorrichtung 2 vorgesehen, deren Durchmesser d grösser ist als ein Viertel des Durchmessers D der Grundplatte 1. An ihrem Umfang weist die Grundplatte 1 einen Versteifungsrand 4 auf. Mit diesem Versteifungsrand 4 sind die an der Plattenunterseite vorgesehenen Versteifungen 5, beispielsweise durch Schweissen, fest verbunden.

   Die Verbindung kann auch dadurch gegeben sein, dass Grundplatte und Versteifungen aus einem Stück gegossen, gespritzt oder im Pressgussverfahren hergestellt sind. 



   Bei derartigen Bodenplatten wird der Mittelteil kräftig und massiv hergestellt, damit die Rückstosskräfte beim Schuss möglichst direkt und zentral aufgefangen werden können. Dazu ist, wie bereits erwähnt, einerseits die Abstützvorrichtung entsprechend gross ausgebildet und es ist anderseits erfindungsge- mäss auch vorgesehen, die Masse der Abstützvorrichtung verhältnismässig gross auszubilden. Die Masse der Abstützvorrichtung beträgt etwa ein Drittel der Gesamtmasse der Bodenplatte. Dadurch wird erreicht, dass das Gesamtgewicht der Bodenplatte im Gegensatz zu den bekannten Platten geringer gehalten werden kann und beispielsweise etwa dem Gewicht des Rohres des zugehörigen Schiessgerätes entspricht. 



   Bei Platten, die aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellt sind, wird die zentrale Massenvergrö- sserung vorteilhafterweise in Form einer verstärkten zentralen Armierung oder in der Art vorgesehen, dass der obere direkt zur Aufnahme eines Kugelzapfens des Granatwerferrohres 24 bestimmte Teil 2 verhältnismässig gross, vorzugsweise derart ausgebildet ist, dass sein Durchmesser d grösser ist als ein Viertel des Durchmessers der Grundplatte 1. 



   Beim Schiessen sind die Schweissnähte 20, die die Versteifungen 5 mit der Abstützvorrichtung 2 verbinden, starken Belastungen ausgesetzt. Schon bei geringen Schweissfehlern kann es zu Rissen in der Schweissnaht kommen. Die Beanspruchungen der Schweissnähte 20 treten bei einer konvexen Ausbildung der Abstützvorrichtung 2   z. B.   in Form von Schubspannungen auf. Um. diese nach Möglichkeit zu vermeiden, kann nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung der Bodenteil der Abstützvorrichtung 2 konkav ausgeführt werden, wie dies beispielsweise bei 21 in Fig. 5 angedeutet ist. 

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   Es hat sich als zweckmässig erwiesen, wenn beim Feuern der Rückstoss sogleich nicht nur von einer grösseren Masse, sondern auch von einer grösseren Bodenberührungsfläche aufgenommen wird. Ist eine solche Bodenberührungsfläche durch eine massive   Abstützvorrichtung   gegeben, so kann dadurch unter Umständen eine allzu starke Gewichtsvermehrung entstehen. Um dies zu vermeiden, wird erfindungsgemäss weiter vorgeschlagen, die Abstützvorrichtung 2 mehrteilig auszubilden.   Sie umfasst dann   beispielsweise neben einem die Masse bildenden zentralen Rotationskörper noch einen Versteifungskegel bzw.   eine-Py-   ramide 3.   DieserVersteifungskegel   3, der einen Teil der Abstützvorrichtung bildet, ist einerseits mit der Grundplatte 1 und anderseits mit dem zentralen Rotationskörper verschweisst. 



   Es wurde bereits erwähnt, dass   alleschweissstellen   besonderen Beanspruchungen ausgesetzt sind. Zur Entlastung der Schweissnähte 21 in bezug auf diese Beanspruchungen und zur Erleichterung des Verschwei-   ssens   ist an dem Rotationskörper 2 mindestens ein Fortsatz oder eine ringförmige Anlagefläche 8 vorgesehen. Eine weitere solche Anlagefläche bzw. ein solcher Fortsatz 9 kann an dem Rotationskörper 2 zur besseren Verbindung mit der Grundplatte 1 vorgesehen sein (Fig. 7). 



   Um bei den in der Regel vorkommenden Bodenarten eine bessere Abstützung zu gewährleisten, ist es zweckmässig, wenn das Verhältnis des durch die Kegelfläche 3 abgedeckten Teiles der Grundplatte l'zur verbleibenden ringförmigen Fläche 6 grösser als 1 : 15 ist. 



   Beim Schiessen kommt es vor, dass die an der Plattenunterseite vorgesehenen Versteifungen 5. deformiert werden. Diese Gefahr ist umso grösser, je grösser die freie Höhe dieser Versteifungen ist. Um die Beschädigungen möglichst zu verringern und überhaupt dieFestigkeit der Platte zu erhöhen, kann der Versteifungskegel 3 als Verbindung der Versteifungen 5 ausgebildet sein. Zu diesem Zweck können die Versteifungen 5 an den Versteifungskegel 3 angeschweisst sein und/oder ihm bis an den Rotationskörper 2 durchdringen. Um die Festigkeit noch weiter zu erhöhen und die Versteifungen vor dem Deformieren oder Verdrehen weiterhin zu schützen, sind an der Plattenunterseite ein oder mehrere, im wesentlichen zur Grundplatte 1 senkrecht angeordnete Stützringe 7 vorgesehen. 



     Unter Umständen   ist es auch ausreichend, nur einen Stützring im Bereich des Versteifungsrandes 4 der Grundplatte 1 anzuordnen und mit diesem fest zu verbinden. Zweckmässigerweise sind dann die Versteifungen 5 an ihrem äusseren Ende zur besseren Verbindung mit dem äusseren Stützring 7 verbreitert. 



   Wie schon erwähnt, treten beim Schiessen mit kleinen Erhöhungen Schubkräfte auf, die abgefangen werden müssen. Hiezu kann vorteilhafterweise der Stützring 7 im Bereich aller oder einiger Versteifungen 5 plattenförmige, achsensymmetrisch angeordnete Ansätze 10 aufweisen. Um das Eindringen und Verankern der Platte im Boden nicht zu erschweren, weisen die Ansätze 10 im wesentlichen die Form gleichseitiger Dreiecke auf. Zum Zweck einer besseren Verbindung können die Versteifungen 5 bis in den Bereich der unteren Dreieckspitzen 11 verbreitert sein. In gleicher Weise können die Versteifungen 5 innen bis in den Bereich. der Spitze 19 der Abstützvorrichtung 2 verbreitert sein.

   An Stelle der inneren Stützringe 7 können die Seitenkanten 12 der   dreieckförmigen Ansätze 10   mit den Unterkanten 25 der Versteifungen 5 und der Unterseite der Grundplatte 1 durch Schrägflächen 13 verbunden sein. 



   So wie die Versteifungen 5 können auch die Schrägflächen 13 bis an den Versteifungskegel 3 geführt sein oder aber ihn bis in den Bereich des Rotationskörpers 2 durchdringen. 



   Wie bereits erwähnt, dienen die Ansätze 10 einer verbesserten Abstützung der Bodenplatte beim Schiessen mit kleinen Erhöhungen. Diese Abstützwirkung wird dadurch in vorteilhafter Weise erhöht, dass die Flächen 14 der Ansätze 10 in der Richtung nach aussen konkav ausgebildet sind. 



   Die oben erwähnte Wirkung der Ansätze 10 und der Schrägflächen 13 kann dadurch erhöht werden, dass jeweils   zwei Ansätze   10 nahe aneinandergerückt sind, so dass sie gemeinsam einen   W-förmigenQuer-   schnitt aufweisen, wobei zwischen ihren innenliegenden   Schrägflächen   13 vorzugsweise eine nach unten hohle Stützfläche 15 gebildet ist. Diese Ausführungsform findet mit besonderem Vorteil bei weichen Böden Anwendung. Es schneiden sich dann die keilförmigen Versteifungen nicht so leicht in den Boden ein, sondern sind durch die Stützflächen 15 abgestützt und bei allfälligem Auftreten von Gesteinsbrocken werden die unteren Kanten nicht so leicht beschädigt. 



   Um einen Halt und eine Verankerung der Platte im Boden zu gewährleisten, genügen in der Regel einige wenige, beispielsweise drei Versteifungen 5, die die Abstützvorrichtung 2 mit dem Versteifungsrand 4 verbinden. Um der Grundplatte selbst die nötige Festigkeit zu geben, werden jedoch vorteilhafterweise mehr Versteifungen vorgesehen. Diese brauchen aber nicht so hoch zu sein wie die Hauptversteifungen und können demzufolge auch eine geringere Stärke aufweisen. Die Massnahme, hohe und niedere Versteifungen vorzusehen, erleichtert fernerhin die Herstellung der Bodenplatte. Die Versteifungen ge-   ringerer Höhe   erstrecken sich nämlich nicht bis in den Bereich der Spitze der Abstützvorrichtung, wodurch ein gutes und dauerhaftes Verschweissen jeder einzelnen Versteifung mit der Abstützvorrichtung ermöglicht 

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 ist.

   Zweckmässigerweise werden die verschieden ausgebildeten Versteifungen untereinander abwechselnd vorgesehen. Aus ähnlichen Gründen ist es zweckmässig, auch die Stützringe 7 verschieden hoch und ver- schieden stark auszubilden. 



   Eine noch bessere Verankerung, insbesondere in härteren Böden, könnte dadurch erreicht werden, dass an den Unterkanten der Versteifungen 5   und/oder der Stützringe   7 Fortsätze vorgesehen sind. Dies wird er- findungsgemäss dadurch erreicht, dass die Höhen der Stützringe 7 und der Versteifungen 5 im Zuge ihrer
Längsausdehnung verschieden gross sind. Dabei sind die Abschnitte grösserer Höhen vorzugsweise an den
Kreuzungsstellen der Ringe 7 mit den Versteifungen 5 vorgesehen, weil dort die beste Möglichkeit einer gegenseitigen Abstützung gegeben ist. Diese gegenseitige Abstützung ermöglicht anderseits eine Ver- grösserung der Höhen. Zweckmässigerweise sind dann an den Kreuzungsstellen die Höhe der Versteifung und die Höhe des Stützringes gleich gross. 



   Bekanntlich sind insbesondere solche vorstehenden Teile, die eine gute Verankerung der Bodenplatte unterstützen sollen, stärkeren Beanspruchungen ausgesetzt und werden leicht deformiert. Um diese Gefahr hintanzuhalten, ist es zweckmässig, an den Kreuzungsstellen der Stützringe 7 mit den Versteifungen 5 kleine, einsetzbare Sporne vorzusehen. Diese Sporne können auswechselbar vorgesehen und aus besonders widerstandsfähigem Material hergestellt sein. Es ist aber auch möglich, die Fortsätze an den Kreuzung- stellen aufzupanzern oder mit einem hochfesten Material zu plattieren. 



   Eine den an Masse und Umfang zu stellenden Anforderungen entsprechende Abstützvorrichtung kann auch in der Weise gegeben sein, dass die Abstützvorrichtung aus einem Ringteil 27 verhältnismässig grosser
Stärke, in den ein Sporn eingesetzt ist, und einer Kugelpfanne 29 zusammengesetzt ist, deren Durchmes- ser grösser ist   als 4'Dabei   müssen der eingesetzte Sporn 28, der Ringteil 27 und zumindest die Lager- stelle für den Kugelzapfen 26 in der Kugelpfanne 29 aus einem Material mit besonderer Druckfestigkeit hergestellt sein. 



   Wie schon ausgeführt, ist die obere Fläche der Grundplatte im wesentlichen so ausgebildet, dass sie der Erzeugenden des unteren Endes des Schiessgerätes 24 angepasst ist. Darüber hinaus ist es zweckmässig, wenn im Rahmen dieser Ausgestaltung der Kugelzapfen 26 des Rohres des Schiessgerätes 24 in einer ge- wissen Tiefe gelagert ist. Vorteilhafterweise ist der Lagerpunkt so gewählt, dass der Abstand a des Mittel- punktes 16 des kugeligen Innenraumes 17 des Rotationskörpers 2 vonderoberstenBegrenzungsebene 18 der Grundplatte 1 gleich oder grösser als 1/10 des Plattendurchmessers D ist. 



   Ein wesentliches Moment bei Bodenplatten ist ihre stabile Lagerung. Die Stabilität hängt dabei wesentlich von der Gesamthöhe der Grundplatte ab bzw. von dem Abstand des tiefsten Punktes der Grundplatte vom Mittelpunkt des kugeligen Innenraumes des Rotationskörpers. Unter der Annahme, dass unterhalb der Grundplatte mindestens drei radiale Versteifungen vorgesehen sind, ergibt sich eine ungünstige Stabilitätslage dann, wenn die Schussrichtung mit der Längsrichtung einer Versteifung zusammenfällt und mit der niedrigsten Erhöhung geschossen wird. Um bei diesem Grenzfall noch die erforderliche Stabilität zu erhalten, darf der -Abstand b des tiefsten, ausserhalb des Zentrums gelegenen Punktes 23 der Bodenplatte nicht grösser sein als ein Siebentel des Durchmessers D der Grundplatte 1. 



   Die Bodenplatte kann auch aus Kunststoff hergestellt sein (Fig. 11). In diesem Falle wird sie zweckmässigerweise mit Drahtarmierungen 22 versehen, wobei die Versteifungen in Form einer Blechschale 5 beispielsweise aus Perradur oder hochfestem Werkstoff vorgesehen sind. Dabei sind zur Herstellung der oben erwähnten Masseverhältnisse im Bereich der Abstützvorrichtung 2 mehrere Versteifungsblechschalen 5 und mehrere Lagen von Drahtarmierung 22 angeordnet. Zur weiteren Verstärkung kann auf der Unterseite der Grundplatte ein hochfester Werkstoff   aufplattiert   sein. Die Versteifungen können vorzugsweise bei Herstellung der Bodenplatte aus Kunststoff einstückig mit der Grundplatte ausgebildet sein, wie in Fig. 11 angedeutet ist. 



   Die Erfindung ist auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. So   kannbeispielsweise   die Bodenplatte zweiteilig ausgeführt sein, wobei der innere Teil aus Stahl, der äussere ringförmige Teil aus Leichtmetall geschweisst, gepresst oder gegossen sein kann. Die Bodenplatte kann auch auf einem vorher verankerten Rost, der unter Umständen auf den Auflageflächen mit einer stossdämpfenden Gummiauflage gepolstert wird, gelagert werden. 



   Ferner kann, um ein Einsinken in besonders weichen Böden zu vermindern, eine ringförmige Vergrö- sserung der Bodenplatte, z. B. in der Form erreicht werden, dass ein weiterer Ring vorgesehen wird, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der grösste Durchmesser der Bodenplatte und der sich am äusseren Versteifungsrand der Bodenplatte abstützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bodenplatte für ein Schiessgerät, beispielsweise für einen Granatwerfer, mit einer im wesentlichen kreisförmigen Grundplatte, einer damit fest verbundenen Abstützvorrichtung zur Aufnahme des rückwär- tigen Rohrendes des Schiessgerätes, einem Versteifungsrand und an der Plattenunterseite vorgesehenen Ver- steifungen, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Begrenzungsfläche der Grundplatte (1) im wesentlichen der Erzeugenden des unteren Endes des Schiessgerätes in dessen tiefster Stellung (mindestens 300) ange- passt und der Durchmesser (d) der Abstützvorrichtung (2) grösser als ein Viertel des Durchmessers (D) der Grundplatte (1) ist,
    die Abstützvorrichtung eine grosse Bodenberührungsfläche aufweist und die Masse der Abstützvorrichtung etwa ein Drittel der Gesamtmasse der Bodenplatte beträgt, wobei die an der Platten- unterseite vorgesehenen, vorzugsweise abgestützten Versteifungen (5) in an sich bekannter Weise mit dem Versteifungsrand (4) und mit der Abstützvorrichtung (2) fest verbunden sind.
    2. Bodenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verminderung von Schubspannun- gen an den Verbindungsstellen mit den Versteifungen (5) der Bodenteil der Abstützvorrichtung (2) schon vom Bereich seiner Spitze (19) aus konkav ausgebildet ist (bei 21).
    3. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung (2) mehrteilig ausgebildet ist.
    4. Bodenplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung einen massi- ven Rotationskörper (2) und einen Versteifungskegel (3) umfasst.
    5. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (2) mindestens eine ringförmige Anlagefläche (8) bzw. einen an sich bekannten Fortsatz (9) zur besseren Verbindung mit der Grundplatte (1) und/oder dem Versteifungskegel (3) aufweist.
    6. Bodenplatte nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis des durch die Kegelfläche (3) abgedeckten Teiles der Grundplatte (1) zur verbleibenden ringförmigenFläche (6) grösser als l : 15 ist.
    7. Bodenplatte nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Versteifungskegel (3) als Verbindung der Versteifungen (5) an der Plattenunterseite ausgebildet ist.
    8. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindung bzw. zur Abstützung der Versteifungen (5) an der Plattenunterseite ein oder mehrere im wesentlichen senkrecht zur Grundplatte (1) angeordnete Stützringe (7) vorgesehen sind.
    9. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (7) im Bereich des Versteifungsrandes (4) angeordnet und mit diesem fest verbunden ist.
    10. Bodenplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (7) im Bereich aller oder einiger Versteifungen (5) an sich bekannte plattenförmige Ansätze (10) aufweist, die achsensymmetrisch angeordnet sind.
    11. Bodenplatte nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (10) im wesentlichen die Form gleichseitiger Dreiecke besitzen und die Versteifungen (5) in an sich bekannter Weise verbreitert sind, so dass sie bis in den Bereich der unteren Dreieckspitzen (11) reichen.
    12. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Versteifungen (5) bis in den Bereich der Spitze (19) der Abstützvorrichtung (2) verbreitert ist.
    13. Bodenplatte nach den Ansprüchen 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkanten (12) der dreieckförmigen Ansätze (10) mit den Unterkanten (25) der Versteifungen (5) und der Unterseite der Grundplatte (1) durch Schrägflächen (13) verbunden sind.
    14. Bodenplatte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägflächen (13) die Wand des Versteifungskegels (3) durchdringen.
    15. Bodenplatte nach den Ansprüchen 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Flächen (14) der Ansätze (10) in der Richtung nach aussen konkav ausgebildet sind.
    16. Bodenplatte nach den Ansprüchen 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Ansätze (10) nahe aneinander gerückt sind, so dass sie gemeinsam einen W-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei zwischen ihren innenliegenden Schrägflächen (13) vorzugsweise eine nach unten hohle Stützfläche (15) gebildet ist.
    17. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ihre Versteifungen verschieden stark und verschieden hoch ausgebildet, und vorzugsweise die verschieden ausgebildeten Versteifungen untereinander abwechselnd vorgesehen sind.
    18. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützringe (7) verschieden hoch und verschieden stark ausgebildet sind. <Desc/Clms Page number 6>
    19. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhen der Stützringe (7) und der Versteifungen (5) im Zuge ihrer Längsausdehnung verschieden gross und dass dieAbschnitte grösserer Höhen vorzugsweise an denKreuzungssiellen der Ringe mit den Versteifungen vorgesehen sind, wobei an den Kreuzungsstellen die Höhen beider Teile gleich sind.
    20. Bodenplatte nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass an den Kreuzungsstellen der Stützringe (7) mit den Versteifungen (5) einsetzbare kleine Sporne vorgesehen sind.
    21. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung (2) einen Ringteil (27) umfasst, in den unten ein Sporn (28) und oben eine Kugelpfanne (29) eingesetzt EMI6.1 EMI6.2
    23. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (b) des tiefsten ausserhalb des Zentrums gelegenen Punktes der Bodenplatte kleiner ist als ein Siebentel des Durchmessers (D) der Grundplatte (1).
    24. Bodenplatte nach den Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Kunststoff hergestellt und mit Drahfarmierungen (22) versehen ist, wobei die Versteifungen in Form einer Blechschale (5) vorgesehen sind.
    25. Bodenplatte nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Abstützvorrichtung (2) mehrere Versteifungsblechschalen und mehrere Lagen von Drahtarmierungen (22) angeordnet sind.
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