AT232572B - Befestigungsart für Installationsgeräte - Google Patents

Befestigungsart für Installationsgeräte

Info

Publication number
AT232572B
AT232572B AT501560A AT501560A AT232572B AT 232572 B AT232572 B AT 232572B AT 501560 A AT501560 A AT 501560A AT 501560 A AT501560 A AT 501560A AT 232572 B AT232572 B AT 232572B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fastening
base
groove
parts
type
Prior art date
Application number
AT501560A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Busch Jaeger Duerener Metall
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Busch Jaeger Duerener Metall filed Critical Busch Jaeger Duerener Metall
Application granted granted Critical
Publication of AT232572B publication Critical patent/AT232572B/de

Links

Landscapes

  • Mounting Components In General For Electric Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Befestigungsart für Installationsgeräte 
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsart für Installationsgeräte, wie Schalter, Selbstschalter, Si- cherungselemente u. dgl., bei der der Gerätesockel an seiner auf einer Tragschiene flach aufliegenden
Unterseite eine ein-oder mehrteilige Befestigungseinrichtung trägt, die mit auf der Unterseite hervorstehenden Haltearmen   die Aussenkanten   der Tragschiene umgreift, wobei die Befestigungseinrichtung vor- zugsweise in einer durch C-förmige Wände des Sockels begrenzten, nach unten hin offenen Nut gehalten ist, die quer zur Tragschiene verläuft. 



   Die bekannten Befestigungsarten sind ausreichend, wenn es sich um erschütterungsfreie Orte handelt. 



  Dort jedoch, wo die Geräte und Schienen Erschütterungen ausgesetzt sind,   z. B.   im Schiffsbau, musste man bisher auf die Schraubverbindung zwischen Gerät und Unterlage zurückgreifen. 



   Um auch auf diesem Gebiet die eingangs erwähnte Befestigungsart anwenden zu können, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die Anlageflächen der die Tragschiene umgreifenden Haltearme etwa senkrecht zur Aufsteckrichtung des Gerätes ausgerichtet sind, dass die Anlagefläche an dem zur Lösung bestimmten Haltearm in Form einer ausgeschnittenen Zunge, herausgeformte Nase oder einer Abwinkelung dieses Armes angebracht ist und dass ein an diesem Haltearm anschlieOender, im wesentlichen parallel zur Sockelbodenfläche gerichteter, von der Oberseite   hr   sichtbarer Fortsatz des Haltearmes etwa bis über die Sockelstirnwand reicht sowie zum Eingriff eines einfachen Werkzeuges (z. B. Schraubenzieher) ausgebildet und vorzugsweise mit einem Loch versehen ist. Dadurch ist ein selbständiges Lösen der Geräte auch bei starken Erschütterungen nicht möglich.

   Die Geräte können von der Schiene nur mehr mit Hilfe eines Werkzeuges abgenommen werden. Zum Beispiel kann mit einer Zange oder mit einem Schraubenzieher das eine Haltearmende soweit   zurUckgezogen oder -gebogen   werden, dass der Haltearm beim Abnehmen des Gerätes von der Schiene nicht mehr im Wege ist. 



   Erfindungsgemäss ist es auch möglich, dass die   Befestigungseinrichtag   aus zwei Teilen besteht, die mit parallel zum Sockelboden verlaufenden Abschnitten im breiteren Bereich der von C-förmigen Wänden des Sockels begrenzten, nach unten hin offenen Nut durch die erwähnte C-Form der Wände gehalten sind, wobei der eine Teil zur Sicherung gegen Längsverschiebung mit seinem abgewinkelten Ende Durchbrüche der Nutränder durchsetzt und der andere Teil in der Nut längsverschiebbar ist und mittels abgewinkelter Enden in den Endstellungen des Verschiebungsweges gegen Sockelvorsprünge des Gerätes anliegt. Ferner besteht die Erfindung auch darin, dass die zwei Teile der Befestigungseinrichtung durch eine Zugfeder miteinander verbunden sind.

   Es ist aber auch möglich, dass die Zugfeder an Ösen der die Durchbrüche durchsetzenden Abschnitte der zwei Teile angreift. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, Fig. 2 eine Unteransicht nach Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht eines mit einem zweiteiligen Haltearm versehenen Installationsgerätes, Fig. 4 eine entsprechende Vorderansicht abgebrochen, Fig. 5 eine dazugehörige Unteransicht und Fig. 6 die Verwendung einer Zugfeder. 



   Bei allen zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen ist im Sockelboden la eines Installations-   gerätes   1 eine quer zu einer Tragschiene 3 verlaufende Nut 1c angeordnet, die jeweils zur Halterung von 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ein-oder zweiteiligen Haltearmen nach innen vorspringende Ränder besitzt. 



   Bei der Befestigungsvorrichtung nach den Fig. 1 und 2 ist eine an ihren Enden mit zwei abgewinkel- ten Haltearmen 4a, 4b versehene Befestigungseinrichtung 4 in der Nut Ic eingesetzt. Der Haltearm 4a ist einfach hakenförmig abgebogen, während der Haltearm 4b an seinem Ende zusätzlich nach aussen abge- bogen ist. Der Haltearm 4b besitzt an Stelle eines Lappens eine nach innen weisende Nase 4c. Ausserdem ist am Haltearm 4b eine parallel zum Sockelboden verlaufende Verlängerung 4d vorhanden, die an ih- rem freien Ende einen Schlitz 4f zum Eingriff eines Werkzeuges besitzt.

   Soll ein mit einer derartigen
Befestigungseinrichtung montiertes Gerät von der Tragschiene 3 gelöst werden, so kann dies nur bei An- wendung eines Werkzeuges geschehen, denn bei einem Versuch, das Gerät einfach von der Tragschie- ne 3 abzuziehen, stösst die Nase 4c gegen die Unterseite der Tragschiene an und verhindert jede weitere Abschwenkbewegung. Erst durch Einsetzen   z. B.   eines Schraubenziehers in den Schlitz 4f des Haltear- mes 4d kann der abgewinkelte Arm 4b soweit zurückgezogen werden, dass die Nase 4c Uber die Kante der Tragschiene 3 rutscht. 



   Beim Beispiel nach den Fig. 3-5 sind in der Nut 1c an Stelle einer einteiligen Befestigungseinrichtung zwei getrennte. Teile 5 und 6 angeordnet. Der eine Teil 5 besitzt an seinem inneren Ende einen doppelt abgewinkelten Arm 5a, der durch die Aussparungen le in den Nutseitenwänden Id ragt, wodurch der Teil 5 gegen Längsverschiebung gesichert ist. Ein doppelt abgewinkelter Arm 6a des andern Teiles 6 ist demgegenüber so schmal gehalten, dass er seitlich nicht in die Durchbrüche le der Wände Id hineinragt, wodurch eine Längsverschiebung des Teiles 6 in der Nut 1c gewährleistet ist. Der Teil 6 besitzt weitere Abwinkelungen 6b und 6c, die in den beiden Endstellungen an entsprechenden Stellen gegen die Sockelbodenwände anschlagen. An seinem ausseren Ende ist auch hier wieder im verschiebbaren Teil 6 ein Schlitz 6d zum Eingriff eines Werkzeuges angebracht.

   Vor der Befestigung des Installationsgerätes 1 auf der Tragschiene 3 wird mittels eines Schraubenziehers der Teil 6 nach aussen gezogen und nach Aufsetzen des Schalters wieder nach unten gedrückt, wodurch der abgewinkelte Arm 6a die entsprechende Seite der Tragschiene 3 hintergreift. Der Btigelteil 6 kann dadurch in seiner Betriebslage gehalten werden, dass er entweder als Blattfeder ausgebildet ist und eine Wölbung besitzt, oder es kann eine aus ihm herausragende federnde Zunge in eine entsprechende Aussparung des Bodens der Nut 1c einrasten. 



   Entsprechend der Fig. 6 kann der bewegliche Teil 8 der Befestigungseinrichtung mittels einer an den beiden abgewinkelten Armen 7, 8a angreifenden Zugfeder 9 gegen die Tragschiene 3 gezogen werden. 



  Zum Einhängen der Federenden sind Ösen 7b und 8b an den Armen 7a, 8a vorhanden. Im übrigen entspricht die Ausbildung der beiden Teile 7 und 8 und ihre Lagerung im Isolierstoffsockelboden la dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3-5. 



   Die Erfindung ist nicht an die speziellen, in den Zeichnungsfiguren gezeigten Ausführungsarten gebunden. So ist es ohne weiteres möglich, sowohl die Befestigungsorgane sowie ihre Lagerung im Isolierstoffsockelboden anders auszubilden oder   z. B.   anstatt einer Zugfeder eine sich gegen den Sockelboden abstützende Druckfeder zu verwenden. Die erfindungsgemässe Lehre besteht vielmehr darin, eine schraubenlose, die Tragschiene umgreifende Befestigungseinrichtung für Installationsgeräte so auszubilden, dass sie nur mittels Werkzeug gelöst werden kann. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Befestigungsart für Installationsgeräte, wie Schalter, Selbstschalter,   Sicherungselemente u. dgl.,   bei der der Gerätesockel an seiner auf einer Tragschiene flach aufliegenden Unterseite eine ein-oder mehrteilige Befestigungseinrichtung trägt, die mit auf der Unterseite hervorstehenden Haltearmen die Aussenkanten der Tragschiene umgreift, wobei die Befestigungseinrichtung vorzugsweise in einer durch t-förmige Wände des Sockels begrenzten, nach unten hin offenen Nut gehalten ist, die quer zur Tragschiene verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen der die Tragschiene (3) umgreifenden   Haltearme (4a,   4b, 5a, 6a, 7a, 8a) etwa senkrecht zur Aufsteckrichtung des Gerätes ausgerichtet sind, dass die Anlagefläche an dem zur Lösung bestimmten Haltearm (4b, 6,8)

   in Form einer ausgeschnittenen Zunge, herausgeformte Nase (4c) oder einer Abwinkelung (6a, 8a) dieses Armes angebracht ist und dass ein an diesem Haltearm (4b, 6,8) anschliessender, im wesentlichen parallel zur Sockelbodenfläche gerichteter, von der Oberseite her sichtbarer Fortsatz (4d, 6,8) des Haltearmes etwa bis über die Sockelstirnwand (3) reicht sowie zum Eingriff eines einfachen Werkzeuges (z. B. Schraubenzieher) ausgebildet und vorzugsweise mit einem Loch (4f, 6b) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Befestigungsart nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung aus zwei Teilen (5,6) besteht, die mit parallel zum Sockelboden verlaufenden Abschnitten im breiteren Be- <Desc/Clms Page number 3> reich (Ic) der von C-förmigen Wänden des Sockels begrenzten, nach unten hin offenen Nut durch die er- wähnte C-Form der Wände gehalten sind, wobei der eine Teil (5) zur Sicherung gegen Längsverschiebung mit seinem abgewinkelten Ende Durchbrüche (le) der Nutränder durchsetzt und der andere Teil (6) in der Nut längsverschiebbar ist und mittels abgewinkelter Enden (6b. 6c) in den Endstellungen des Verschiebungsweges gegen SockelvorsprUnge des Gerätes anliegt (Fig. 3).
    3. Befestigungsart nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Teile (5,6) der Befesti- gungseinrichtung durch eine Zugfeder miteinander verbunden sind.
    4. Befestigungsart nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfeder (9) an Ösen (7b, 8b) der die Durchbrüche (le) durchsetzenden Abschnitte (7a, Sa) der zwei Teile (5, 6) angreift (Fig. 6).
AT501560A 1959-07-06 1960-06-30 Befestigungsart für Installationsgeräte AT232572B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE232572X 1959-07-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT232572B true AT232572B (de) 1964-03-25

Family

ID=5881614

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT501560A AT232572B (de) 1959-07-06 1960-06-30 Befestigungsart für Installationsgeräte

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT232572B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102005037825B3 (de) Anordnung zur axialen Sicherung eines mit einer Nut versehenen Bolzens
EP0303818B1 (de) Schraubenlose Anschluss-und/oder Verbindungsklemme
DE3302752C2 (de) Axialschub-Sicherungsklemme für einen ein Bauteil durchsetzenden Bolzen
AT232572B (de) Befestigungsart für Installationsgeräte
DE1201447B (de) Befestigung eines elektrischen Installationsgeraetes auf einer Tragschiene
DE202017003832U1 (de) Vorrichtung zur Verbindung einer Front mit einer Zarge
DE2834000A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE102005051678B4 (de) Vorrichtung zum Befestigen eines Anbauteiles an einem Trägerteil
DE1805583C3 (de) Steckbares elektromagnetisches Relais
DE2527318B2 (de) Steckvorrichtung
DE69503584T2 (de) Geräteträger anzubringen auf einer Einbaudose und Befestigungsteil zum Gebrauch mit solchem Geräteträger
DE1137100B (de) Befestigung eines elektrischen Schaltgeraetes auf einer Profilschiene
DE2416441C3 (de)
DE830565C (de) Baugeruestklammer
DE8402758U1 (de) Kabelhalter
DE202006021291U1 (de) Scheibenbremse, insbesondere für ein Nutzfahrzeug
DE102025118890A1 (de) Federkraftklemmanschluss und Leiteranschlussklemme
AT228309B (de) Installationsgerät, wie Schalter, Selbstschalter, Sicherungselement u. dgl., mit einer am Boden des Sockels vorgesehenen Vorrichtung zur Befestigung auf Tragschienen bei Schalt- und Verteilungsanlagen
DE1137493B (de) Befestigung von elektrischen Geraeten, wie Kleinselbstschaltern oder Sicherungs-elementen, an einer stromfuehrenden Halteschiene
DE1956695C3 (de) Adapter für eine zweipolige Stromschiene mit einem Kontaktstift
DE202023105328U1 (de) Federkraftklemmanschluss und Leiteranschlussklemme
DE1884805U (de) Satz von durch mindestens ein gemeinsames befestigungsglied loesbar aneinander befestigten elementen.
DE9105662U1 (de) Elektrisches Installationsgerät
DE8315215U1 (de) Drehgelenk, insbesondere Deckelscharnier zwischen einem Deckel und einem Dosenteil für einen Elektroanschluß
DD214278A5 (de) Armatur fuer gedruckte schaltungen