AT232345B - Bohrfutter - Google Patents

Bohrfutter

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AT232345B
AT232345B AT268361A AT268361A AT232345B AT 232345 B AT232345 B AT 232345B AT 268361 A AT268361 A AT 268361A AT 268361 A AT268361 A AT 268361A AT 232345 B AT232345 B AT 232345B
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AT
Austria
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drill
sleeve
guide sleeve
chuck
chuck body
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Application number
AT268361A
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English (en)
Inventor
Alois Kuenz
Fritz Ing Gutmann
Josef Reisch
Original Assignee
Alois Kuenz
Fritz Ing Gutmann
Josef Reisch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bohrfutter 
Das Bohren von Löchern kleinen Durchmessers war bisher wegen der Bruchempfindlichkeit der ver- wendeten Spiralbohrer eine Sache besonderer Handfertigkeit und erforderte vom Arbeiterunausgesetzte
Aufmerksamkeit und Konzentration. Dessen ungeachtet war der Bohrerverschleiss durch Abbrechen der
Bohrer relativ sehr hoch, ebenso der damit verbundene Zeitverlust für den Bohrerwechsel und das Entfer- nen der abgebrochenen Bohrerstücke. 



   Man hat zur Vermeidung dieser Nachteile bereits Bohrfutter vorgeschlagen, bei denen eine Führungs- hülse zur Aufnahme des Bohrers vorgesehen ist, die relativ zum Futterkörper längsgleitend geführt ist und am inneren Ende durch eine Druckfeder gegen   den Futterkörper abgestützt   ist. Bei diesen bekannten Bohr- futtern ist der Bohrer in seinen ausserhalb des Bohrloches liegenden Teilen dauernd durch   die Führungshülse   ummantelt, weil diese sich beim Absenken des am Futterkörper festsitzenden Bohrers in den Futterkörper einschieben kann und so den Bohrer nur allmählich freigibt.

   Jedoch steht die zur Führung des Bohrers ver-   wendeteFührungsh ! 1lse   gegenüber dem Werkstück fest, was den grossen Nachteil hat, dass der abgehobene Span in Umfangsrichtung gebremst wird und daher die Tendenz hat aufzusteigen, was zu Schwierigkeiten durch Stauungen führt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Führungshülse relativ lang ist und nahe bis an das Bohrerende hinabreicht. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Bohrfutter, das ebenfalls   eine Führungshülse   zur Aufnahme des Bohrers aufweist, die relativ zum Futterkörper längsgleitend geführt ist und am inneren Ende durch eine Schraubendruckfeder gegen den Futterkörper abgestützt ist, bei dem aber auch der vorerwähnte Nachteil behoben ist. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Führungshülse mindestens drei radiale Schlitze aufweist, in welchem an sich bekannte Spannglieder radial verschiebbar eingesetzt sind, deren innere Enden sich an den Bohrer, diesen zwischen sich festspannend, anlegen, wogegen deren äussere Enden mittels zur Achse schräg stehender Flächen auf entsprechend konischen Gegenflächen der Hülse bzw. eines mit der Hülse verbundenen Bauteiles liegen. 



   Bei einer derartigen Anordnung macht die Führungshülse, in der ja die Spannglieder für den Bohrer   mittels Schlitzen geführt sind, dieDrehung des Bohrers   mit, so dass der aufsteigende Span nicht durch eine stillstehende Hülse gebremst wird, sondern dauernd unter dem Einfluss der Fliehkraft steht, bis er durch das oder die vorgesehenen Fenster ausgeworfen wird. Es können daher keine Verklemmungen des in der   Führungsfläche   hochsteigenden Spanes entstehen. 



   Ein Ausführungsbeispiel eines Bohrfutters gemäss der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. 



   Fig.   l   zeigt das Bohrfutter im axialen Längsschnitt und die Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien II-II bzw. III - III der Fig.   l.   



   Der Bohrschaft   oder Futterkörper l   ist hohl ausgebildet und weist im oberen Teil den üblichen Morsekegel zum Einspannen in die Bohrmaschine auf, wogegen er im verbreiterten Unterteil ein Muttergewinde trägt, in das eine Spannzange 2 eingeschraubt ist. Diese besitzt im unteren Teil drei radial verlaufende Schlitze, in welche die drei Flügel eines Stützgliedes 4 längsgleitbar eingesetzt sind. Ferner liegen in den Schlitzen der Spannzange 2 drei Verstellblätter 5, welche mit schrägen Führungsflächen 5a an entsprechend   schrägen Führungsflachen 4a   und4c anliegen. An der Unterseite besitzt dieSpannzange2 

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   eine konische Verdickung 2a, mit welcher eine entsprechend hohlkonisch ausgedrehte Mutter 3 zusammenwirkt. 



  Im Inneren des Stiltzgliedes befindet sich ein Stellzylinder 6, der mit dem dreiflügeligen Stützglied 4 verschraubt ist und mit hakenförmigen Ansätzen 6a in entsprechende Ansätze der Verstellblätter 5 eingreift. Auf das Stützglied 4 wirkt von oben eine Druckfeder 7, welche sich mit dem andern Ende gegen Futterkörper abstützt. Der Stellzylinder 6 besitzt ferner eine zentrale Gewindebohrung, in die eine Verstellschraube 8 eingeschraubt ist, deren unteres Ende am oberen Ende des Bohrers 10 ansteht. In das Stützglied 4 ist eine den Bohrer an seinem unteren Ende eng umschliessende Führungshülse 9 eingesetzt, welche drei radiale Schlitze 9a aufweist, in welche die drei Verstellblätter 5 mit ihren unteren Enden hineinragen. 



  Diese weisen an der Aussenseite Schrägflächen 5b auf, welche an entsprechenden Schrägflächen 4c des Stützgliedes 4 anliegen. 



  Die Wirkungsweise ist folgende : Zum Einsetzen des Bohrers werden mittels des Stellzylinders 6 die drei an Schrägflächen geführten Verstellblätter 5 durch axiale Längsverschiebung einander so weit genähert, dass der Bohrer 10 zwischen den Blättern 5 in der Längsrichtung noch gleiten kann. Dann wird die zum Bohrerdurchmesser passende Führungshülse 9 eingesetzt. Sodann wird-der Bohrerlänge entsprechend - die Längenverstellschraube 8 eingestellt, der Bohrer bis zum Anschlag an deren unteres Ende eingeführt und mittels des Spannringes 3 in der Spannzange 2 festgeklemmt. 



  Bei Beginn des Bohrens dringt zunächst der Bohrer um ein kleines Stück, das in Ruhestellung, der Sicht beim Ansetzen wegen, von der Stütze 4 nicht umschlossen war, ein, die Bohrspäne laufen frei ab. 



  Mitzunehmender Eindringtiefe will das Stützglied 4 am Werkstück aufsitzen. Die ablaufenden Bohrspäne heben es aber entgegen dem Druck der Feder 7 so weit ab, dass der ordnungsgemässe Spanablauf gegeben ist. Innerhalb der Hülse 9 aufsteigende Späne werden am oberen Ende der Hülse durch die Fliehkraft ausgeworfen. Beim Bohren verschiebt sich das Stützglied 4 samt Führungshülse 9 und den Verstellblättern5, die in den drei Schlitzen der Spannzange 2 leicht verschieblich gelagert sind, sowie den Spanngliedern 6 und 8 der zunehmenden Eindringtiefe des Bohrers entsprechend in das Innere der Spannzange, bis bei Aufsitzen des kegelförmigen Kopfes von Stützglied 4 an der Spannzange 2 die ohne Umspannen des Bohrers grösstmögliche Lochtiefe gebohrt ist. 



  Beim Herausziehen des Bohrers aus dem Bohrloch schiebt sich das Stützglied 4 mit den Verstellblättern 5, dem Stellzylinder 6 und der Führungshülse 9 unter dem Druck der Feder 7 wieder in die Anfangslage und das Spiel kann sich wiederholen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Bohrfutter, insbesondere für Bohrer mit einem Durchmesser unter 3 mm, das eine Führungshülse zur Aufnahme des Bohrers aufweist, die relativ zum Futterkörper längsgleitend geführt ist und am inneren Ende durch eineSchraubendruckfeder gegen den Futterkörper abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (9) mindestens drei radiale Schlitze (9a) aufweist, in welchen an sich bekannte Spannglieder (5) radial verschiebbar eingesetzt sind, deren innere Enden sich an den Bohrer, diesen zwischen sich festspannen, anlegen, wogegen deren äussere Enden mittels zur Achse schräg stehender Flächen (5a, 5b) auf entsprechend konischen Gegenflächen (4a, 4c) der Hülse bzw. eines mit derHülseverbundenen Bauteiles (Stützglied 4) liegen.
AT268361A 1961-04-04 1961-04-04 Bohrfutter AT232345B (de)

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