AT232217B - Verschlußsicherung für einen Dampfkochtopf - Google Patents

Verschlußsicherung für einen Dampfkochtopf

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AT232217B
AT232217B AT737262A AT737262A AT232217B AT 232217 B AT232217 B AT 232217B AT 737262 A AT737262 A AT 737262A AT 737262 A AT737262 A AT 737262A AT 232217 B AT232217 B AT 232217B
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AT
Austria
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pot
lid
sealing ring
locking device
pin
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AT737262A
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Fissler Kg R
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Description


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  Verschlusssicherung für einen Dampfkochtopf   Bei Überdruck-Dampfkochtöpfen mitBajonettverschluss   zwischen dem Topfdeckel und dem Topf muss dafür gesorgt werden, dass der Topf erst dann unter Überdruck kommen kann, wenn die Randsegmente von
Topf und Deckel, die den Bajonettverschluss bilden, über eine Mindeststrecke übereinander greifen. Wenn die Randsegmente nur auf einem zu kleinen Verdrehungswinkel zwischen Topf und Deckel übereinander greifen, kann es sein, dass die Segmente unter dem Innendruck des Topfes abreissen. 



   Um dieser Gefahr vorzubeugen, ist bereits eine Verschlusssicherung vorgeschlagen worden, bei der ein fest im Topf montierter Stift in eine Nut im Gummidichtungsring eingreift. Die Nut erstreckt sich et- wa über die Länge eines Segmentes in Umfangsrichtung des Dichtungsringes und setzt sich aus mehreren in radialer Richtung versetzten Abschnitten zusammen, so dass beim Verdrehen des Deckels der Stift im
Topf den Dichtungsring in Abhängigkeit von der Verdrehung zwischen Deckel und Topf von den Dichtung- flächen an Topf und Deckel abhebt. Durch das Gleiten des Stiftes in der Nut können jedoch auf den Gum- miring in Umfangsrichtung wirkende Kräfte ausgeübt werden, die eine Abnutzung des Ringes nach sich ziehen und eine schlechte Anlage der Dichtungsränder des Ringes an Topf und Deckel bewirken können. 



   Ferner ist eine Verschlusssicherung bekannt, bei der ein im Deckelstiel liegender Stift durch Federkraft in den Raum, der den Dichtungsring aufzunehmen hat, hineinragt. Wenn beim Verschliessen des Topfes der Deckel so weit verdreht ist, dass die ineinander eingreifenden Randsegmente des Bajonettverschlusses ausreichend oder vollständig in Eingriff miteinander stehen, wird der Stift nach aussen, also in den Deckelgriff, hineingedrückt. 



   Der Stift, der vorher den Dichtungsring unter der Kraft der Feder so weit einwärts   gedrückt   hatte, dass die Dichtungslippen des Dichtungsringes im Bereich des Sicherungsstiftes nicht auf den Gegenflächen in Topf und Deckel zur Anlage kommen konnten, gibt nunmehr in der Verschlussstellung diesen Bereich des Dichtungsringes frei, so dass sich dessen Lippen anlegen können. Nachteilig ist hiebei, dass die Verschlusssicherung in ihrer Lage auf eine bestimmte Stelle, nämlich im Griff des Deckels, beschränkt ist. Der Hersteller halt also nicht die freie Wahl in der Anordnung der Verschlusssicherung auf dem Umfang des Topfes bzw. des Deckels. 



   Gerade die Lage der Verschlusssicherung im Griff ist aber ungünstig, weil der ausblasende Dampf auf die den Griff umfassende Hand der Bedienungsperson treffen kann. Schwerwiegender ist noch, dass der Gummiring bei nicht geschlossenem Topf durch den Stift im Stiel stark eingeknickt wird. Es liegt auf der Hand, dass der Werkstoff des Dichtungsringes dadurch ermüden kann und nicht, wie vorgesehen, in der Lage ist, sich durch seine eigene   Rückstellkraft   nach dem Verschluss des Deckels an Topf und Deckel anzulegen. Der Gummiring wird also frühzeitig unbrauchbar. 



   Diesem Nachteil soll durch die Erfindung abgeholfen werden. 



   Die Erfindung betrifft also eine Verschlusssicherung für einen Dampfkochtopf mit vom Topfrand nach aussen und vom Deckelrand nach innen vorstehenden Randsegmenten, die zur Verriegelung des Deckels als Bajonettverschluss übereinander greifen, und einem zwischen Topf und Deckel horizontal angeordneten Dichtungsring, der durch den Dampfdruck gegen die Wandung des Topfes bzw. Deckels angepresst und in nicht vollständig verriegelter Lage durch die Kraft einer im Deckel angeordneten Feder an einer Stelle seines Umfanges von den Dichtungsgegenflächen abgehoben wird. Diese Verschlusssicherung zeichnet sich nach der Erfindung dadurch aus, dass die Feder als Blattfeder ausgebildet und durch einen Zapfen mit dem Dichtungsring verbunden ist. 

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   Zweckmässigerweise ist die Blattfeder derart in den Steg eines vom Deckelrand gebildeten Segmentes eingelagert, dass sie beim Einschieben eines vom Topfrand gebildeten Segmentes nach aussen gedrückt wird. 



   Bei dieser Ausbildung nach der Erfindung braucht die Anlage der Dichtungslippen des Dichtungsrin- ges nicht durch dessen Elastizität und Rückstellkräfte besorgt zu werden. 



   Diese Funktion übernimmt vielmehr die Blattfeder. 



   Vorzugsweise erstreckt sich die Blattfeder in Umfangsrichtung des Topfes. Der Dichtungsring weist je nach Ausführung einen senkrechten oder waagrechten Durchbruch auf, in den ein starr mit der Blatt- feder verbundener Zapfen eingreift. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beigefügten Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen :
Fig. 1 einen Schnitt durch den Rand eines Dampfdrucktopfes nach der Linie   I-I   der   Fig. 2, Fig. 2   einen
Schnitt nach der Linie   li-li   der Fig. l in einer Stellung kurz vor vollständiger Verriegelung des Bajo- nettverschlusses und Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt in der Verriegelungsstellung, Fig. 4 eine zweite Ausführungsform, bei welcher der Zapfen radial von aussen in den Dichtungsring eingreift,
Fig. 5 eine Ausführung, bei welcher die Blattfeder zweischenkelig ausgeführt und nicht fest mit dem Dek- kel verbunden ist. in einer Stellung kurz vor vollständiger Verriegelung des Bajonettverschlusses und
Fig. 6 einen der Fig. 5 entsprechenden Schnitt in der Verriegelungsstellung. 



   Der zwischen dem Topf 10 und dem Deckel 12 gebildete Bajonettverschluss besteht aus nach aussen abstehenden Randsegmenten 14 des Topfes und nach innen ragenden Randsegmenten 16 des Deckels. Der
Deckelrand bildet eine rundumlaufende und sich nach innen öffnende Nut 18, die einen aus Gummi be- stehenden Dichtungsring 20 aufnimmt, dessen Dichtungslippen 22 und 24 durch den im Inneren des Top- fes aufzubauenden Dampfdruck bei 26 bzw. 28 am Deckel und Topf zur Anlage kommen sollen. Par- allel zum Steg 30 der U-förmigen Nut 18 ist eine Blattfeder 32 angeordnet, die entweder, wie darge- stellt, im Steg 30 bei 37 angenietet oder sonstwie in einem der Schenkel 36 bzw. 38 befestigt sein kann. 



  In ihrer ungespannten Lage ragt die sich in Umfangsrichtung erstreckende Blattfeder 32 mit einem Vorsprung 40 in die Bahn des Bajonettsegmentes 14 des Topfrandes, die das Segment beim Verschliessen des
Topfes mit der Kante 42 durchläuft. 



   Von der Blattfeder steht etwa in der Nähe ihres Endes ein Lappen 44 nach innen ab und trägt einen etwa parallel zur nicht dargestellten Topfachse liegenden Stift 46, der in einen Durchbruch 48 im Körper des Dichtungsringes 20 eingreift. 



   Wie die Fig. l und 2 zeigen, ist in der Ruhestellung der Blattfeder 32 die Dichtung vermittels des Durchbruches 48 und des Stiftes 46 bei 50 zum Inneren des Topfes hin eingedrückt, so dass die Dichtunglippen 22 und 24 von ihren zugehörigen Dichtungsgegenflächen 26 und 28 abgehoben sind. Etwa im Topf   entstehenderdampf kann zwischen   diesen Dichtungsgegenflächen und den Dichtungslippen in Richtung der eingezeichneten Pfeile entweichen. 



   Es kann sich kein Druck im Topf aufbauen und ein Abreissen der   Bajonettverschlusssegmente   bei nicht vollständig geschlossenem Topf ist daher unmöglich gemacht. Der Topf ist erst dicht verschlossen, wenn durch Verdrehen des Deckels der Vorsprung 40 auf die Kante 42 des Topfsegmentes 14 aufgelaufen ist. Die Lage dieses Vorsprunges ist gegenüber den Bajonettverschlusssegmenten des Deckels so gewählt, dass die Blattfeder 32 durch die Kante 42 des Topfsegmentes erst dann die in Fig. 3 dargestellte Lage einnimmt und am Steg 30 anliegt, wenn die einander zugeordneten Segmente vom Topfdeckel genau übereinanderstehen. 



   Dies ist die Stellung, in der der Topf den grössten Innendruck auszuhalten vermag. Da die durch das Zusammenwirken von Vorsprung 40 und Kante 42 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung gedrückte Blattfeder den Dichtungsring über den Stift 46 zwangsläufig in die Lage nach Fig. 3 mitnimmt, werden die Lippen 22 und 24 mit Sicherheit so nahe an ihre Dichtungsflächen gebracht, dass der Dampfdruck die Lippen auch an dieser Stelle zur sicheren und dichten Anlage bringt. Dies gilt selbst dann, wenn der Werkstoff des Dichtungsringes an dieser Stelle   ermüdet   sein sollte und der Ring die Fähigkeit verloren hat, von selbst die in Fig. 3 gezeigte Lage einzunehmen. 



   In Fig. 4 ist eine Ausführung der Öffnungssicherung gezeigt, bei welcher der Mitnehmerstift 51 radial von aussen in den Dichtungsring eingreift. Die Funktion ist jedoch die gleiche, wie bereits beschrieben worden ist. 



   Die in Fig. 5 und 6 gezeigte Blattfeder 52 stellt eine mögliche Variante der Verschlusssicherung dar. 



   Die Feder ist zweischenkelig ausgebildet und lediglich durch einen an ihr angebrachten Zapfen 53 
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 und Montage. Die Abkröpfung 54 der zweischenkeligen Feder erfüllt sinngemäss die Aufgabe des Vorsprunges 40 der Fig. 2. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verschlusssicherung für einen Dampfkochtopf mit vom Topfrand nach aussen und vom Deckelrand nach innen vorstehenden Randsegmenten, die zur Verriegelung des Deckels als Bajonettverschluss übereinander greifen, und einem zwischen Topf und Deckel horizontal angeordneten Dichtungsring, der durch den Dampfdruck gegen die Wandung des Topfes bzw. Deckels angepresst und in nicht vollständig verriegelter Lage durch die Kraft einer im Deckel angeordneten Feder an einer Stelle seines Umfanges von den Dichtungsgegenflächen abgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder als Blattfeder (32) ausgebildet und durch einen Zapfen (46) mit dem Dichtungsring (20) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Verschlusssicherung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (20) eine zylindrische Aussparung aufweist, in welche der starr mit der Blattfeder (32) verbundene Zapfen (46) eingreift.
AT737262A 1962-09-17 1962-09-17 Verschlußsicherung für einen Dampfkochtopf AT232217B (de)

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