AT232116B - Druckluftschalter mit auf Hochspannungspotential befindlichem Druckluftbehälter - Google Patents
Druckluftschalter mit auf Hochspannungspotential befindlichem DruckluftbehälterInfo
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Description
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Druckluftschalter mit auf Hochspannungspotential befindlichem Druckluftbehälter
EMI1.1
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befindlichem DruckluftbehälterDa der von den Druckkammern gespeiste Steuerluftbehälter bei Schäden an der Hauptspeiseleitung und auch bei Schäden an den Schalteraufbauteilen keine Druckluft verliert, werden an diesem vorteilhaf- terweise sämtliche zur Steuerung, Drucküberwachung und Spülluftversorgung notwendigen Geräte ange- schlossen. Die den Steuerluftbehälter speisenden Isolierrohre können ausserhalb und unabhängig von den die Druckkammer tragenden Isoliersäulen angeordnet sein. Sie können aber auch, falls tragende Hohl- stützersäulen vorhanden sind, im Innern der Säule untergebracht werden.
Befindet sich an einem Druckluftschalter das dieSchaltstellen steuernde Hauptsteuerventil auf Hoch- spannungspotential und wird dieses Ventil über ein pneumatisch angetriebenes Gestänge betätigt, dann kann dieses von einem Druckluftantrieb bewegte Gestänge ein Isolierrohr sein und zur Weitcrleiwng der
Druckluft von den Druckkammern zu dem Steuerluftbehälter ausgenutzt werden. Hiedurch ergibt sich eine sehr einfache und betriebssichere Anordnung, denn in den den Schalterunterteil und die Druckkam- mern verbindenden Hohlisolatoren sind keinerlei Räume vorhanden, die betriebsmässig zeitweilig mit der freien Atmosphäre in Verbindung stehen. Das bedeutet, dass dann die sonst üblichen Einrichtungen für die
Bereitstellung von sogenannter Spülluft entfallen können.
Der von den Druckkammern gespeiste Steuerluftbehälter kann in an sich bekannter Weise durch ein Überdruckventil gegen unzulässig hohen Druck, wie er z. B. durch Sonneneinstrahlung verursacht werden kann, geschützt werden. Dieses Überdruckventil wird zweckmässigerweise durch Drucküberwachungsge- räte gesteuert und so eingestellt, dass es früher anspricht als das Hauptüberdruckventil der gesamten Schal- tergruppe. Hiemit wird erreicht, dass die erfahrungsgemäss sehr empfindlichen Hauptüberdruckventile bei normalem Schalterbetrieb überhaupt nicht ansprechen. Sie sorgen nur noch im Störungsfall dafür, dass unzulässige Drucksteigerungen unmöglich werden.
Die gesteuerten Überdruckventile können mit weitaus geringeren Querschnitten als das Hauptüberdruckventil ausgestattet sein, da ein verhältnismässig geringer
Luftdurchsatz genügt, um den durch Sonneneinstrahlung hervorgerufenen Überdruck abzubauen.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung. Fig. 1 zeigt schematisch einen Pol eines Druck- luftschalters mit auf Erdpotential befindlichem Steuerluftbehälter, 1, 2 und 3 sind die Stützisolatoren für die Schaltstrecken des Poles, von denen jeder zwei Schaltstrecken trägt, die in den Schaltkammern 4 und
5 untergebracht sind. 6,7 und 8 sind die am Sockel eines jeden Stützisolators befindlichen Druckluftvor- ratsbehälter, die von der Druckluftversorgungsanlage unmittelbar gespeist werden und deren Inhalt über die Bohrungen 9, 10 und 11 in den Stützisolatoren 1, 2 und 3 mit den Schaltkammern in Verbindung steht.
An der Eintrittsstelle in die Schaltkammern sind Rückschlagventile 12,13 vorgesehen, so dass bei Verschwinden der Druckluft in einem der Vorratsbehälter 6,7 oder 8 die Druckluft in den Schaltkammern 4 bzw. 5 erhalten bleibt. Von den Schaltkammern jedes Stützisolators führt eine Rohrleitung 14 zu dem auf Erdpotential befindlichen Steuerluftbehälter 15. Auch an den Eintrittsstellen dieser Rohrleitung in den Behälter 15 sind Rückschlagventile 16,17, 18 vorgesehen, so dass auch bei Wegbleiben der Blasluft in einer Schaltkammergruppe mit den restlichen Schaltkammern einSchaltbefehl durchgeführt werden kann. Von dem Steuerluftbehälter 15 führen über den von Hand oder aus der Ferne zu betätigenden Steuerblock 19 die Steuerleitungen 20,21 und 22 zu den von den Stützisolatoren 1, 2,3 getragenen Schaltkammern.
DerSteuerblock 19 ist in der Weise ausgebildet, dass die Steuerleitungen 20,21 und 22 entweder mit dem Steuerluftbehälter 15 oder mit dem Freien in Verbindung stehen. Im ersteren Fall gelangt die Steuerluft in die Schaltkammem und bewirkt das Öffnen der Schaltstelle. Bei Wegnahme der Steuerluft, also im zweiten Falle, wird die Schaltstelle geschlossen. Durch diese Anordnung ist es möglich, auch bei Wegbleiben der Druckluft in den Vorratsbehältern 6,7 und 8 eine Schaltung auf pneumatischem Wege durchzuführen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer Polsäule, bei der die Steuerluftbehälter einen Teil des Schal- tergrundrahmens bilden. Die Druckkammer 23 wird von vier hohlen Stützisolatoren 24 - 27 getragen, von denen der Stützisolator 24 zur Zuführung der Blasluft zu der Druckkammer 23 dient, während die Stützisolatoren 25 - 27, von denen der Stützisolator 27 durch den Stützisolator 24 verdeckt ist, die Steuerluft weiterleiten, u. zw. wird über den Stützer 25 die Druckluft aus der Druckkammer 23 den Steuerluftbehältern 28 und 29 zugeführt, während über den Stützer 26 die Steuerluft zu den Scnaltstrecken in der Druckkammer 23 geleitet wird. Die Stèuerluftbehälter 28 und 29 bestehen aus zwei parallel verlaufenden und miteinander verbundenen Rohren, die Teile des fahrbaren Schaltergrundrahmens 30 bilden.
In dem Gehäuse 31 sind die zum Schalten erforderlichen Ventile untergebracht. Die Druckkammer 23 trägt die bei- denDurchführungsisolatoren 32 und 33 für die ankommende und abgehende Leitung. In der Druckkammer 23 befinden sich die Schaltstrecken und die notwendigen Zubehörteile, wie Steuerwiderstände u. dgl. Das Innere der Druckkammer 23 ist durch die Öffnung 34 zugängig. 35 und 36 sind die Blasluftaustrittsstellen der Schaltstrecken.
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Im Inneren des Hohlstützers 24 kann auch ein Antriebsgestänge 37 untergebracht sein für die Betäti- gung eines Hauptsteuerventils im Inneren der Druckkammer 23. Dieses Gestänge wird dann von einem pneumatischen Antrieb bewegt, der im Gehäuse31 angeordnet ist und von einem Steuerblock pneumatisch betätigt wird. Bei dieser Bauweise wird das Gestänge vorteilhaft als Isolierrohr ausgebildet und zur Weiterleitung der Druckluft von der Druckkammer 23 zu den Steuerluftbehältern 28 und 29 ausgenutzt, so dass die Stützisolatoren 25 und 26 massiv ausgebildet sein können. Bei der zuletzt erläuterten Bauform können die sonst üblichen Einrichtungen für die Bereitstellung und Überwachung von Spülluft entfallen, da es keinerlei Isolierstrecken im Inneren des Schalters gibt, die zeitweilig mit der freien Atmosphäre in Verbindung stehen.
Steht eines der Rohre 25,26 mit der auf Hochspannungspotential befindlichen Druckkammer 23 und der Hauptspeiseleitung in Verbindung, dann wird dieses Rohr zweckmässigerweise als Pufferbehälter ausge- nutzt zum Abfangen von Druckstössen bei Nachfüllvorgängen. In diesem Falle kann am Pufferbehälter das
Hauptüberdruckventil angeschlossen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Druckluftschalter mit auf Hochspannungspotential befindlichem Druckluftbehälter zur Unterbringung der Schaltstrecke, für deren Steuerung ein besonderer Steuerluftbehälter vorgesehen ist, der von der Druckluft des Druckluftbehälters gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass sich der von der Druckluft des auf Hochspannungspotential befindlichen Druckluftbehälters gespeiste Steuerluftbehälter (15) auf Erdpotential befindet.
Claims (1)
- 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die pneumatische Steuerung aller Schaltstrecken eines Poles nur ein Steuerluftbehälter vorgesehen ist, der von sämtlichen Druckluftbehältern der Schaltstrecken des Poles über Rückschlagventile (16,17, 18) gespeist wird.3. Schalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Verbindung vom Druckluftbehälter zum Steuerluftbehälter herstellende Isolierrohr (37) auch zum Antrieb eines Steuerventils dient.4. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der am Sockel des Schalterpoles angeordnete Steuerluftbehälter Tragkörper des Schalterpoles ist.5. Schalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerluftbehälter aus zwei parallel verlaufenden, und miteinander verbundenen Rohren (28,29) besteht, die Teile des Schaltergrundrahmens (30) bilden.6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei parallel verlaufende Rohre (28, 29) vorgesehen sind, von welchen eines als Steuerluftbehälter dient, während das andere als Zusatzbehälter für die auf Hochspannungspotential befindlichen Druckluftbehälter dient und über ein Rückschlagventil mit der Hauptspeiseleitung in Verbindung steht.7. Schalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzbehälter durch ein Überdruckventil geschützt ist, das früher anspricht als das Hauptüberdruckventil für die gesamte Schaltergruppe.
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1961
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