AT231233B - Ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen Garnen und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen Garnen und Verfahren zur Herstellung desselben

Info

Publication number
AT231233B
AT231233B AT413961A AT413961A AT231233B AT 231233 B AT231233 B AT 231233B AT 413961 A AT413961 A AT 413961A AT 413961 A AT413961 A AT 413961A AT 231233 B AT231233 B AT 231233B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
natural
film
tube
lined
making
Prior art date
Application number
AT413961A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hoechst Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst Ag filed Critical Hoechst Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT231233B publication Critical patent/AT231233B/de

Links

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen
Garnen und Verfahren zur Herstellung desselben 
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein mit einer Folie ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen Garnen sowie ein Verfahren zur Herstellung desselben. 



   Schläuche aus natürlichen Faserstoffen, wie z. B. Hanf, Leinen, Baumwolle usw. sind bekannt. In neuerer Zeit wurden für die Herstellung von Schläuchen Fäden aus synthetischen Faserstoffen, z. B. 



  Polyamiden oder linearen aromatischen Polyestern verwendet. Wegen der geringen Quellbarkeit der synthetischen Faserstoffe werden die aus ihnen   hergestellten Schläuche mit Natur- oder   Kunststoffen innen ausgekleidet, um eine hohe Dichtigkeit zu erzielen. 
 EMI1.1 
 Folie, zweckmässig mit einem vorgefertigten Folienschlauch aus Polyäthylenterephthalat ausgekleidet ist und dass der Gewebeschlauch und die aus Polyäthylenterephthalat bestehende Folie bzw. der eingezogene Folienschlauch miteinander verklebt sind. 



   Es ist zweckmässig, dass die Wandstärke der Folien bzw. des Folienschlauches mindestens 0, 01 mm beträgt. Bei der Herstellung des erfindungsgemässen Schlauches erfolgt die Verklebung des Gewebeschlauches und der aus Polyäthylenterephthalat bestehenden Folie bzw. des eingezogenen Folienschlauches mit Polyäthylen in an sich bekannter Weise unter der Einwirkung von Hitze und Druck. 



   Wie bereits erwähnt, ist es zweckmässig, einen vorgefertigten Polyäthylenterephthalatfolienschlauch zu verwenden, der zweckmässig mit Polyäthylen in der gewünschten Dicke beschichtet ist. Ein derartiger Folienschlauch wird aus einer einseitig mit Polyäthylen beschichteten Polyäthylenterephthalatfolie unter Mitverwendung eines beidseitig mit Polyäthylen beschichteten Polyäthylenterephthalatfolienstreifens zur Verklebung der aneinanderstossenden Folienkanten unter der Einwirkung von Druck und Hitze hergestellt. 



  Der vorgefertigte Folienschlauch ist dann auf der Aussenseite rundum mit Polyäthylen, das als Klebeschichte dient, beschichtet. 



   Die Verbindung dieses vorgefertigten beschichteten Folienschlauches (innerer Schlauch) mit der Wand des Schlauches aus natürlichen oder synthetischen Garnen (äusserer Schlauch) erfolgt nachdem erfindungsgemässen Verfahren in der Weise, dass er in den Schlauch eingezogen und dass dann durch Einblasen von heisser Luft oder von Wasserdampf bei Temperaturen von 140 bis 1800C und Drücken von 2 bis 6 atü die Polyäthylenschichte mit dem Garnmaterial verklebt wird. 



   Selbstverständlich kann man die Verschweissung auch mit Hilfe eines geheizten Körpers,   z. B.   eines Zylinders, Kegels oder einer Kugel, z. B. aus Metallen, durchführen. Man kann auch so arbeiten, dass man eine Polyäthylenterephthalatfolie, die einseitig mit einer Polyäthylenschicht versehen ist, in den äusseren Schlauch einlegt und anschliessend die Folie mit dem äusseren Schlauch verschweisst. Auch ist die Verwendung einer unbeschichteten Polyäthylenterephthalatfolie möglich, wenn der äussere Schlauch vorher innen mit einer Polyäthylenschicht überzogen wurde. 



   Der äussere Schlauch aus den genannten Fasern oder Fäden kann gewebt, gewirkt oder auch geklöppelt sein. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. l zeigt die Arbeitsweise zur Herstellung des Folienschlauches, Fig. 2 den fertigen mit dem vorgefertigten Folienschlauch ausgekleideten Schlauch. 



   Es sind zwar schon Schläuche verschiedener Art bekannt, bei denen die Seele des Schlauches aus einer Schichte von Kunststoffen, insbesondere Polyamiden, besteht. Die bisher bekannten Schläuche sind jedoch in Anbetracht der Dicke der innen oder aussen aufgebrachten Kunststoffschichte sehr schwer und unhandlich. Vor allem ist die Dicke der Kunststoffschichten so gross, dass die Biegsamkeit des Schlauches ungenügend ist. 



   Es sind ferner auch Schläuche bekannt, die aus mehrfach gewickelten Lagen aus Polyäthylenterephthalatfolien und-geweben bestehen, wobei die   Aussen- und   Innenlagen mit Hilfe von Draht zusammengehalten werden. Derartige Schläuche sind starr, unhandlich und für viele Zwecke nicht geeignet. 



   Auf Grund der hervorragenden Beständigkeit der Folien aus linearen synthetischen Polymeren gegen Stoffe aller Art, z. B. Lösungsmittel, verdünnte Säuren und Alkalien, Salzlösungen, Treibstoffe, Öle mineralischer oder anderer Herkunft, Lebensmittel z. B. Milch, Fruchtsäfte, Wein u. a. sind die Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemässen Schlauches sehr gross. Besonders eignet er sich als Feuerlöschschlauch, wobei die beträchtliche Gewichtsersparnis gegenüber den bisher üblichen Schläuchen einen erheblichen Vorteil bietet. 



   Wegen der guten mechanischen Eigenschaften und der Glätte der Folien ist die Verwendung von nach dem Verfahren der Erfindung ausgekleideten, im Querschnitt entsprechend grossen Schläuchen, auch zum Transport von Schüttgütern, wie z. B. Getreide, Zement, Salze, Kunststoffpulver usw. möglich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen Garnen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch in an sich'bekannter Weise mit einer dünnen, max.   0, 3   mm dicken Folie, zweckmässig mit einem vorgefertigten Folienschlauch aus Polyäthylentherephthalat ausgekleidet ist und dass der Gewebeschlauch und die aus Polyäthylenterephthalat bestehende Folie bzw. der eingezogene Folienschlauch miteinander verklebt sind.

Claims (1)

  1. 2. Schlauch nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der Folien mindestens 0, 01 mm beträgt.
    3. Verfahren zur Herstellung eines ausgekleideten Schlauches nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verklebung des Gewebeschlauches und der aus Polyäthylenterephthalat bestehenden Folie bzw. des eingezogenen Folienschlauches mit Polyäthylen in an sich bekannter Weise unter der Einwirkung von Druck und Hitze erfolgt.
AT413961A 1960-05-28 1961-05-26 Ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen Garnen und Verfahren zur Herstellung desselben AT231233B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE231233T 1960-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT231233B true AT231233B (de) 1964-01-27

Family

ID=29721709

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT413961A AT231233B (de) 1960-05-28 1961-05-26 Ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen Garnen und Verfahren zur Herstellung desselben

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT231233B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69108722T2 (de) Nichtblockierende verbindungsbänder.
CH672110A5 (de)
DE2219699A1 (de) Flexible Verstärkung und Verfahren zu deren Herstellung
DE3826616A1 (de) Textilverstaerkte schlauchfoermige verpackungshuelle auf basis von cellulose
AT231233B (de) Ausgekleideter Schlauch aus natürlichen oder synthetischen Garnen und Verfahren zur Herstellung desselben
DE3224851A1 (de) Aufrollbarer innenvorhang mit waermeisolierenden eigenschaften
DE352812C (de) Schlauch fuer Petroleum, OEl u. dgl.
DE3587042T2 (de) Mehrschichtiges gewebe.
DE1174490B (de) Verfahren zur Herstellung von biegsamen Rohren
DE1882785U (de) Hohlkoerper hoher festigkeit, insbesondere rohrfoermige leitung fuer fliessfaehige stoffe.
DE1469370C3 (de) Heißversiegelung von Textilien
DE2353843A1 (de) Eishockeyschlaeger und verfahren zu dessen herstellung
AT109561B (de) Gummischlauch mit Gewebeeinlage und äußerer und innerer Drahtbewehrung.
DE953059C (de) Verpackungsmaterial und daraus hergestellte Saecke fuer vegetabilische Rohstoffe sowie Verfahren zur Herstellung desselben
DE1504586C3 (de) Fadenverstärktes Harzband
DE1778760A1 (de) Schlauchleitung
AT218322B (de) Druckfeste, flüssigkeitsdichte Schläuche
DE1213978B (de) Flach aufrollbarer biegsamer Feuerwehrschlauch und Verfahren zu seiner Herstellung
AT157123B (de) Tube.
DE202016100900U1 (de) Schlauch mit einer Schicht aus einem thermoplastischen Elastomer und einer Armierung aus gegensinnig gewendelten Fäden oder Bändern
DE1957180A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kunststoffolienmaterial
AT164361B (de) Verfahren zur Herstellung von Schläuchen, insbesondere von Kunstdärmen aus Papier
DE590562C (de) Verfahren zur Herstellung eines mehrschichtigen Holzfaserstoffes
DE971193C (de) Geschmeidige, weiche, waermeisolierende Werkstoffbahn fuer Kleidungsstuecke, Schlafsaecke, Decken u. dgl.
AT122127B (de) Folie oder Streifen beliebiger Breite und Länge für Verpackung, Umkleidung, Ausschmückung und ähnliche Zwecke.