AT218322B - Druckfeste, flüssigkeitsdichte Schläuche - Google Patents
Druckfeste, flüssigkeitsdichte SchläucheInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Druckfeste, flüssigkeitsdichte Schläuche Druckfeste, flüssigkeitsdichte Schläuche, insbesondere Feuerwehrschläuche, werden im allgemeinen aus Baumwoll-, Hanf- oder Jutegeweben hergestellt, die anschliessend gummiert werden. Derartige Schläu- EMI1.1 haft. Trolz der Gummierung zeigen die Fasern ausserdem, wenn sie bei weniger sorgfältiger Pflege in nassem Zustand liegen bleiben, frühzeitig Verrottungserscheinungen. Einen gewissen Fortschritt konnte man durch die Verwendung synthetischer Textilrohstoffe, wie Polyamide für die Schlauchherstellung erzielen, da diese Materialien eine wesentlich höhere Scheuer- und Knickbruchfestigkeit haben und ausserdem, dank ihrer geringen Wasseraufnahmefähigkeit auch sehr gut verrottungsbeständig sind. Es gibt verschiedene Verfahren, derartige Schläuche dadurch flüssigkeitsundurchlässig zu machen, dass man sie mit einem geeigneten Lösungs- oder Quellungsmittel behandelt und erwärmt, so dass sich die Zwischenräume in dem Gewebe schliessen. Ausserdem ist es bekannt, solche Schläuche mit einem Gummifutter zu versehen, z. B. in der Art, dass ein aussen mit Klebstoff versehener Gummischlauch in den Textilschlauch eingezogen und durch geeignete Behandlung mit diesem verbunden wird. Derartige Schläuche sind durch die dicke Gummieinlage jedoch verhältnismässig schwer und unhandlich. Es ist an sich auch allgemein bekannt, Gewebe und Gewirke aus synthetischen Textilrohstoffen mit Kunststoffen zu beschichten. Diese Verfahren werden jedoch bisher nur bei flächigen Gebilden angewendet, da. die Kunststoffschicht durch ein Streichverfahren aufgebracht wird. Es ist selbstverständlich, dass ein derartiges Verfahren bei Schlauchgeweben nicht anwendbar ist. Es wurde eine neue Art von druckfesten, flüssigkeitsdichten Schläuchen, insbesondere Feuerwehrschläuchen gefunden, bestehend aus einem aus vollsynthetischen Kunststoff-Fasern hergestellten Gewebe, welches mit einer flüssigkeitsundurchlässigen Auskleidung versehen ist, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die auf die Innenseite des Gewebes aufgebrachte Auskleidung aus einem homogenen Film eines vollsynthetischen Kunststoffes besteht. Derartige Feuerwehrschläuche haben ein geringes Gewicht und erfüllen sämtliche Anforderungen hinsichtlich der Flüssigkeitsdichtigkeit, Scheuerfestigkeit und Verrottungsbestän- digkeit. Erfindungsgemäss kann man zur Herstellung des Schlauches jeden geeigneten vollsynthetischen Kunststoff verwenden. Als Beschichtungsmittel ist möglichst ein Kunststoff zu wählen, der auf dem des Schlauchgewebes gut haftet. Es wurde gefunden, dass die Kombination Polyesterfäden für den Schlauch und Polyurethane für den Film besonders günstig ist, weil die Polyurethane sehr gut auf dem Polyestergewebe haften und weil sie eine sehr gute Wärme- und Kältebeständigkeit besitzen. Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, andere, weniger gut haftende Kunststoffe, wie z. B. Polyacrylsäureprodukteoder Polyvinylchlorid zu verwenden, wobei dann im letzteren Fall die an sich bekannte Mitverwendung eines Haftvermittlers auf Isocyanatbasis im ersten Aufstrich ratsam sein kann. Die Beschichtung kann in bekannter Weise derart durchgeführt werden, dass man in die senkrecht aufgehängten Schläuche das mit einem Lösungsmittel verdünnte Kunststoffprodukt einfüllt und die Füllung <Desc/Clms Page number 2> nach einer kurzen Verweilzeit wieder ablaufen lässt, oder noch besser mit Druckluft herausdri1ckt. Gegebenenfalls wird dieser Arbeitsprozess nach Antrocknen der Schichte beliebig oft wiederholt. Dieses Verfahren lässt sich jedoch nur bei Schläuchen begrenzter Länge durchführen. Man kann jedoch erfindungsgemäss auch in der Weise vorgehen, dass man einen kugel- oder strom- EMI2.1 Schlauch hindurchzieht oder drückt, wobei durch die Öffnungen die KUnsutofflSSamg in die Innenwand des Schlauches abgegeben wird. Es kann auch eine gewisse Menge Kunststofflösung inden ScMa-uch eingefüllt und mit Hilfe eines hindurchgezogenen nicht perforerten Rotationskörpers auf die innere Schlauchwandung aufgestrichen werden. PATENTANSPRÜCHE : 1. Druckfeste, flussigkeitsdichte Schläuche, insbesondere Feuerwehrschläuche, aus einem aus vollsynthetischen. Kunststoff-Fasern hergestellten Gewebe bestehend, welche innen mit einer flussigkeitsun- EMI2.2 Auskleidung'versehenaufgebrachte Auskleidung aus einem homogenen Film eines vollsynthetischen Kunststoffes besteht.
Claims (1)
- 2. Schläuche nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Schlauchgewebe aus Polyesterfäden und einem Film aus Polyurethanen.
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| DE218322X | 1959-02-28 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT517543B1 (de) * | 2015-07-24 | 2018-06-15 | Man Truck & Bus Oesterreich Ag | Leitungsanordnung für ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer als Textilschlauch ausgebildeten Leitung |
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1960
- 1960-02-18 AT AT126960A patent/AT218322B/de active
Cited By (2)
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| AT517543B1 (de) * | 2015-07-24 | 2018-06-15 | Man Truck & Bus Oesterreich Ag | Leitungsanordnung für ein Kraftfahrzeug mit zumindest einer als Textilschlauch ausgebildeten Leitung |
| US10316699B2 (en) | 2015-07-24 | 2019-06-11 | Man Truck & Bus Österreich Gesmbh | Line arrangement for a motor vehicle having at least one line which is configured as a textile hose |
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