AT230131B - Einrichtung zur Überwachung eines Behälters oder einer Rohrleitung, die Öl oder eine ähnliche, elektrisch nicht leitende Flüssigkeit enthalten - Google Patents
Einrichtung zur Überwachung eines Behälters oder einer Rohrleitung, die Öl oder eine ähnliche, elektrisch nicht leitende Flüssigkeit enthaltenInfo
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Description
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Einrichtung zur Überwachung eines Behälters oder einer Rohrleitung, die Öl oder eine ähnliche, elektrisch nicht leitende Flüssigkeit enthalten
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11,12 gegenüber dem Zwischenboden 9 elektrisch isoliert.
Für die Anzeige von Wasser ist als die eine elektrisch leitfähige Oberflächenbelegung am Kopfende der Sonde die metallische Abschlusskappe 16 angebracht. Als zweite elektrisch leitfähige Oberflächenbelegung der Sonde dient das aus der Kappe 11 und der Hülse 12 bestehende metallische Schutzgehäuse. Die metallische Abschlusskappe 16 ist über den metallischen Faltenbalg 8, den metallischen Zwischenboden 9, den Leiter 17 und die Klemme a2 mit der Ader l des Anschlusskabels 7 verbunden. Das metallische Schutzgehäuse 11,12 steht über die an der Kappe 11 angebrachte Klemme a3 mit der Ader 13 des Anschlusskabels 7 in Verbindung.
Die beiden Oberflächenbelegungen 16 und 11,12 werden bei etwa in die Anlage eindringendem Wasser durch dieses elektrisch leitend überbrückt. Um eine zufällige Berührung der Abschlusskappe 16 - mit der metallischen Hülse 12 zu verhindern, ist diese Hülse an ihrem Kopfende auf ihrer Innenseite mit einem isolierenden Überzug 18 versehen. Nach dem Schaltschema der Fig. 2 soll beispielsweise ein öl enthaltender Behälter 19 überwacht werden, der von einem äusseren Behälter 20 umgeben ist. Zu diesem Zweck ist in dem Behälter 20 unterhalb des Behälters 19 die hier mit 21 bezeichnete Sonde angeordnet.
EMI2.1
steuerte Kontaktanordnung ist wieder mit 2 bezeichnet, die zwischen den Klemmen a. und a liegenden Oberflächenbelegungen der Sonde'mit 11/12 und 16.
Ein Anzeigegerät 24 der Überwachungsstelle enthält die Lampen 25 und 26, die Glocke 27, die Schalter 28 und 29 und den Umschalter 30 und ist zwischen den Transformator 23 und die zum Anschlusskabel der Sonde führenden Klemmen , bz und b geschaltet.
Dabei liegt die Kontaktanordnung 2 der Sonde in dem Überwachungsstromkreis 23, 25, b, l, a, a,l,b, und die auf Wasser ansprechenden Belegungen 11/12 und 16 der Sonde in dum Überwachungs- stromkreis 23, b, 1 , a , a, l, b. Der Schalter 29 ist normalerweise geöffnet.
Falls durch ein Leck des Behälters 19 Öl an die Sonde 21 gelangt, spricht die Kontaktanordnung 2 der Sonde an, die Adern 11 und 12 des Anschlusskabels werden kurzgeschlossen und die Lampe 25 gibt Signal.
Zur Anzeige eingedrungenen Wassers, das die Belegungen 11/12 und 16 der Sonde leitend überbrückt, könnte man an sich, ähnlich wie zur Anzeige des aus einer Leckstelle des Behälters 19 austretenden Öles, zwischen der Klemme b und dem Transformator 23 ebenfalls unmittelbar eine Lampe schalten. Da aber im gegebenen Falle der durch eingedrungenes Wasser gebildete Übergang zwischen den Belegungen 11/12 und 16 der Sonde einen vergleichsweise hohen Widerstand besitzt, sind in dem dargestellten bevorzugten Beispiel zwischen der Klemme bs und dem Transformator 23 der Gleichrichter 31 und das hochempfindliche Gleichstromrelais 32 angeschlossen, das bei Stromdurchgang mittels des Schalters 29 die diesem Überwachungsstromkreis zugeordnete Anzeigelampe 26 unmittelbar an den Transformator 23 schaltet.
Dadurch gibt die Lampe 26 Signal, wenn Wasser in die Anlage eingedrungen und zwischen die Belegungen 11/12 und 16 der Sonde gelangt ist. Die Lampe 25 zeigt aber in diesem Falle nicht an, ebenso wie bei Ölaustritt aus dem Behälter 19 die Lampe 26 dunkel bleibt.
Zusätzlich zu den Lampen 25 und 26 kann in jedem Falle auch die Glocke 27 als Anzeigeorgan ver- wendetwerden. Esisthiezunurerforderlich, denSchalter 28 zuschliessen und den Umschalter 30 so mit dem Gleichstromrelais 32 zu koppeln, dass er bei Stromdurchgang durch dieses Relais (in der Figur nach rechts) geschwenkt wird.
Zur Anzeige eingedrungenen Wassers kann auch an Stelle der einen Oberflächenbelegung der Sonde, vorzugsweise an Stelle des Schutzgehäuses 11/12, ein benachbarter Metalleiter der zu überwachenden Anlage verwendet werden, beispielsweise der zu überwachende Behälter oder die zu überwachende Rohrleitung.
Die Wirkungsweise des auf Wasser ansprechenden Überwachungsstromkreises ist unvermeidlich mit einer Entwicklung von Wasserstoff und Sauerstoff an den Oberflächenbelegungen der Sonde verbunden.
Um hiebei ein Freiwerden dieser Gase, das zur Entstehung von Knallgas führen könnte, zu vermeiden, bestehen die Oberflächenbelegungen der Sonde vorteilhaft aus einem Wasserstoff absorbierenden, elektrisch leitenden Stoff, z. B. aus Eisen, Kupfer, Messing, Silber oder Platin, und sind, wie in dem Beispiel dargestellt, an eine Wechselstromquelle angeschlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Überwachung eines Öl oder eine ähnliche, elektrisch nichtleitende Flüssigkeit enthaltenden Behälters oder einer eine solche Flüssigkeit enthaltenden Rohrleitung mittels einer selektiv auf diese Flüssigkeit ansprechenden, in einen elektrischen Überwachungsstromkreis geschalteten Sonde, z. B. eines Hohlkörpers mit in der Flüssigkeit quellfähigem Material, von dessen Verformung das Schliessen bzw. Unterbrechen eines Stromkreises abhängig gemacht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sonde weiters zwei elektrisch leitfähige Oberflächenbelegungen aufweist, die in einen weiteren elektrischen Überwachungsstromkreis geschaltet sind, der durch in die Anlage eingedrungenes, die genannten Oberflächenbelegungen überbrückendes Wasser geschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE230131T | 1961-03-28 |
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- 1961-09-21 AT AT714761A patent/AT230131B/de active
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