AT229680B - Verfahren zur Herstelllen selbsgewindeschneidender Halteteile - Google Patents

Verfahren zur Herstelllen selbsgewindeschneidender Halteteile

Info

Publication number
AT229680B
AT229680B AT419060A AT419060A AT229680B AT 229680 B AT229680 B AT 229680B AT 419060 A AT419060 A AT 419060A AT 419060 A AT419060 A AT 419060A AT 229680 B AT229680 B AT 229680B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thread
blank
screw
cross
self
Prior art date
Application number
AT419060A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Res Eng & Mfg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Res Eng & Mfg filed Critical Res Eng & Mfg
Application granted granted Critical
Publication of AT229680B publication Critical patent/AT229680B/de

Links

Landscapes

  • Forging (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Herstellen selbstgewindeschneidender Halteteile 
Es sind selbstschneidende Schrauben bekannt, bei denen der Schaft im Querschnitt ein an den Ecken abgerundetes vier- oder Fünfeck bildet und bei denen das im Werkstück herzustellende Gewinde im wesentlichen von den am weitesten nach aussen stehenden Gewindeteilen erzeugt wird. Schrauben dieser Art 
 EMI1.1 
 imren Querschnittsform der Schraube nur eine verringerte Reibung zu überwinden ist, jedoch ist die Herstel- lung derartiger im Querschnitt vier-und fünfeckiger Schrauben schwierig, weil der runde Schaft des Roh- lings nur mit Hilfe von besonderen gewellten und hohen Andruck erfordernden Matrizen in die gewünschte
Form gebracht werden kann. 



   Zweck der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art vorzuschlagen, welches es er- möglicht, im Querschnitt unrunde, selbstgewindeschneidende Schrauben auf ebenso einfache Weise herzustellen, wie im Querschnitt runde Schrauben. Das zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagene neue Verfahren kennzeichnet sich durch die folgenden Verfahrensstufen : a) es wird ein unrunder Rohling hergestellt, der im Querschnitt angenähert ein Dreieck mit kreisbogenförmig gewölbten Seiten bildet, deren Krümmungsmittelpunkte je auf einem die Mittelachse mit dem Schnittpunkt zweier Dreieckseiten verbindenden Radius liegen ;

   b) der Rohling wird sodann zwischen zwei Gewinderollmatrizen gebracht, bei denen die Abstände zwischen den sich einander gegenüberstehenden Rippen gleich gross sind, und c) mit einem durchgehenden, über die Seite des Rohlings bogenförmig verlaufenden Gewinde versehen, dessen Krümmungsradius an der Fusslinie grösser als der halbe Kerndurchmesser in dem betreffenden Querschnitt ist. 



   Dadurch, dass bei dem erfindungsgemässen Verfahren eine besondere Querschnittsform des Schraubenschaftes gewählt wird, nämlich die eines Bogendreiecks, ist es möglich, auf einfachste Weise mit ebenen Matrizen das erforderliche Gewinde zu rollen, weil ein gleichseitiges Bogendreieck die Besonderheit hat, dass alle durch den Mittelpunkt gehenden Schnitte gleich lang sind, der im Querschnitt ein Bogendreieck bildende Rohling also zwischen ebenen Matrizen genauso gerollt werden kann, wie ein runder Rohling. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung gezeigt, aus denen die obigen sowie weitere Merkmale der Erfindung ersichtlich sind. 



     Fig. 1   zeigt eine erfindungsgemässe Schraube in der Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt durch die Schraube nach Fig.   l,   Fig. 3 und 4 sind der Fig. 1 ähnliche Ansichten anderer Ausführungsformen der Erfindung, Fig. 5 ist ein der Fig. 2 ähnlicher Schnitt durch eine Schraube, wobei die Vorsprünge jedoch dadurch stärker ausgeprägt sind, dass die Mittelpunkte der Bogendreieckseiten weiter von der Schraubenachse entfernt sind, Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht einer Gewinderollmatrize mit flachen Matrizenhälften. 



   Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Schraube 10 ist am Ende ihres Schaftes 11 mit einem Kopf 12 versehen, der einen Schlitz 13 zur Aufnahme eines Schraubenziehers aufweist. Die Schraube verjüngt sich bei 14 an dem zuerst in das Werkstück eintretenden Ende. Auf dem Schaft 11 ist ein Gewinde 15 durch Rollen hergestellt, das von dem vorderen Ende bis in die Nähe des Kopfes reicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Gewinde 15 ist. wie Fig. 2 zeigt, im Querschnitt unrund und weist drei mit 16 bezeichnete, am weitesten nach aussen vorstehende Abschnitte auf, die unter einem Zentriwinkel von 1200 gegen- einander versetzt sind. Die Seiten des durch den Schaftquerschnitt gebildeten gleichseitigen Dreiecks sind mit 17 bezeichnet. Die Seiten verlaufen auf Kreisbögen, deren Mittelpunkt mit 18 bezeichnet ist. 



   Der Mittelpunkt 18 liegt auf einem Radius 19, der von der Schraubenachse 20 zu dem Punkt 21 führt, an dem zwei kreisbogenförmige Seiten 17 aneinandergrenzen. 



   Wie sich aus einem Vergleich der Fig. 2 und 5 ergibt, sind die am weitesten nach aussen vorsprin- genden Gewindeteile 16 umsoweniger ausgeprägt, je näher die Mittelpunkte 18, um die die kreisbogen- förmigen Seiten 17 verlaufen, an der Schraubenachse 20 liegen. 



   Bei der Herstellung wird ein Rohling, der im Querschnitt angenähert ein gleichseitiges Dreieck mit kreisbogenförmig gewölbten Seiten bildet, durch Rollen mit irgend einer gewünschten Gewindeform versehen. Der Rohling kann am vorderen Ende spitz zulaufen oder die Rollmatrizen können so hergestellt sein, dass die zuerst in das Werkstück eintretende Spitze der Schraube in der gewünschten Form ausgebil- det wird. 



   Beispielsweise ist die in Fig. l dargestellte Maschinenschraube mit einem bis zum abgestumpften
Ende gehenden Gewinde versehen. Die Schraube nach Fig. 3 läuft am vorderen Ende spitz aus, wobei das Gewinde bei 25 bis zu dieser Spitze reicht. Auch auf dem sich im Querschnitt verjüngenden vorderen Schaftteil der Schraube bildet das Gewinde bei 27 nach aussen vorspringende Abschnitte. Es ist auch   möglich,   die Schraube mit im Durchmesser gleichbleibendem Schaft auszubilden und das Gewinde am vorderen Ende an Höhe abnehmen zu lassen. In Fig. 4 sind die Schraube selbst mit 28, der Schraubenkern mit 31, der Gewindegang mit 29 und die Vorsprünge mit 30 bezeichnet. 



   Die Rohlinge 21 können durch Rollen zwischen Gewinderollmatrizen 22,23 mit Gewinde versehen werden, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist, wobei die Matrizenhälften auf Grund der besonderen Querschnittsform des Rohlings sich mit gleichbleibendem Abstand relativ zueinander bewegen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Herstellen   selbstgewindeschneidender   Halteteile, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensstufen : a) es wird ein unrunder Rohling hergestellt, der im Querschnitt angenähert ein Dreieck mit kreisbogenförmig   gewölbten   Seiten bildet, deren Krümmungsmittelpunkte je auf einem die Mittelachse mit dem Schnittpunkt zweier Dreieckseiten verbindenden Radius liegen ; b) der Rohling wird sodann zwischen zwei Gewinderollmatrizen gebracht, bei denen die Abstände zwischen den sich einander gegenüberstehenden Rippen gleich gross sind, und c) mit einem durchgehenden, über die Seiten des Rohlings bogenförmig verlaufenden Gewinde versehen, dessen Krümmungsradius an der Fusslinie grösser als der halbe Kerndurchmesser in dem betreffenden Querschnitt ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohling durch Anordnung eines verdickten Kopfes am einen Ende zu einer selbstgewindeschneidenden Schraube ausgebildet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewinde mit am freien Ende des Rohlings abnehmender Tiefe eingerollt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das schraubenförmige Gewinde am Schaft einschliesslich des zuerst in das Werkstück eintretenden Endes gleichmässig tief durch Rollen hergestellt wird.
AT419060A 1959-06-09 1960-06-01 Verfahren zur Herstelllen selbsgewindeschneidender Halteteile AT229680B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US229680XA 1959-06-09 1959-06-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT229680B true AT229680B (de) 1963-10-10

Family

ID=21812374

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT419060A AT229680B (de) 1959-06-09 1960-06-01 Verfahren zur Herstelllen selbsgewindeschneidender Halteteile

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT229680B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69918078T2 (de) Selbstfurchende schraube und rohling dafür
AT212249B (de) Kaltgezogener Draht mit von der Kreisform abweichendem Massivquerschnitt sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE1491161B2 (de) Verfahren zum Herstellen von Tampons, insbesondere fur die Frauenhygiene
DE1400229B1 (de) Selbstgewindeherstellende Schraube
DE817062C (de) Selbstsichernde Mutter
DE2115868A1 (de) Gewindekörper sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
AT210236B (de) Gewindebohrer
DE102013203151A1 (de) Betonschraube
DE1809094A1 (de) Schraube
DE2430656B1 (de) Presstempel zum herstellen eines kuelbels
DE1950935U (de) Werkzeug zur herstellung von schrauben mit einer im kopf vorgesehenen vertiefung.
AT229680B (de) Verfahren zur Herstelllen selbsgewindeschneidender Halteteile
DE4108771A1 (de) Spanplattenschraube
DE3049754A1 (en) Method of manufacturing resilient screw thread with closed helical cavity inside its profile and thread-rolling tool therefor
DE2703433C2 (de)
DE1291948B (de) Sich selbst ihr Gewinde drueckende Schraube
DE2428136C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer gewindeselbstdrückenden Schraube
AT231246B (de) Gewindedrückdorn und Rohling hiefür, sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE3821927A1 (de) Verfahren zur erzeugung abgestufter naegel und gesenkeinheit zur durchfuehrung des verfahrens
DD246000A3 (de) Verfahren zum herstellen von rotationssymmetrischen hohlformteilen aus drahtsiebmaterial
EP0004541A1 (de) Schraube, insbesondere Gewindeformschraube und Walzwerkzeug zur Herstellung derselben
DE921961C (de) Vorrichtung an Schlauchklemmen und Verfahren zur Herstellung von Schlauchklemmen
DE6916369U (de) Gewindewerkzeug zur herstellung von schrauben.
DE2160470A1 (de) Mit Rippen versehener Betonbewehrungsstab
DE560936C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallspulensockeln, insbesondere fuer Metallspulen der Textilindustrie