AT229339B - - Google Patents

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AT229339B
AT229339B AT584661A AT584661A AT229339B AT 229339 B AT229339 B AT 229339B AT 584661 A AT584661 A AT 584661A AT 584661 A AT584661 A AT 584661A AT 229339 B AT229339 B AT 229339B
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Kalle Aktiengesellschaft
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  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Entwickler für photomechanische Druckformen 
Die Erfindung betrifft einen Entwickler für photomechanische Druckformen. 



   Es ist bekannt, Flachdruckformen auf photomechanischem Wege in der Weise herzustellen, dass man
Platten oder Folien aus Metall oder Papier, beispielsweise aus Aluminium, die mit Schichten aus wasser- unlöslichen lichtempfindlichen Substanzen versehen sind, vorzugsweise solchen aus Diazoverbindungen- d. s. also vorsensibilisierte   Schichtträger-auf   der lichtempfindlichen Seite unter einer Vorlage belichtet und dann die belichtete Schicht mit Hilfe von verdünnten wässerigen alkalischen Lösungen zu einem Bild entwickelt. Bekannte Entwickler für diese Schichten sind beispielsweise niedrigprozentige wässerige Lösungen von   Di-oder Trinatriumphosphat   oder von wasserlöslichen organischen Basen.

   Je nach der Art der verwendeten lichtempfindlichen Substanz erhält man mittels der alkalischen Entwickler von den Originalen positive Druckbilder oder negative Druckbilder, was davon abhängt, ob die bei der Belichtung getroffenen Teile der lichtempfindlichen Schicht oder die nicht getroffenen Teile durch den Entwickler entfernt werden. 



   Als lichtempfindliche Substanzen wurden ferner bereits Chinondiazide verwandt, wobei o-Chinondiazide für positiv arbeitende Offset-Druckplatten und p-Chinondiazide für negativ arbeitende Druckplatten in der Praxis Eingang gefunden haben. 



   Bringt man Schichten, die aus solchen Verbindungen oder Gemischen von ihnen oder aus ihren Gemischen mit Harzen bestehen, auf eine geeignete Unterlage, beispielsweise auf eine Aluminiumplatte oder Papierfolie, und belichtet sie unter einer Vorlage, so wird die Schicht chemisch derart differenziert, dass deren belichtete Teile weniger in alkalischen Medien geeigneter Konzentration löslich sind als die unbelichteten Teile. Als solche alkalische Entwicklerlösungen, mit denen man die unbelichteten Schichtteile ablösen kann, hat man wässerige Lösungen von Alkali-Phosphaten oder -Silikaten oder auch von organischen Basen, wie Äthanolamin, verwandt. Jedoch werden von diesen Entwicklerlösungen auch die belichteten Teile der Schicht teilweise gelöst.

   Daher erhält man je nach Einwirkungsdauer des Entwicklers beim Drucken mit den erhaltenen Druckformen unterschiedliche Auflagehöhen. 



   Es wurde nun ein Entwickler für photomechanische Druckformen gefunden, der aus einer wässerigen Lösung besteht, die neben einer alkalisch wirkenden Substanz in alkalisch wässerigem Medium lösliche Salze oder Oxyde bzw. Hydroxyde der Metalle Beryllium, Quecksilber, Kalzium, Strontium, Barium, Wismut, Lanthan, gegebenenfalls noch Komplexbildner und bzw. oder höhermolekulare, wasserlösliche Substanzen enthält. 



   Als alkalisch wirkende Substanzen gemäss vorliegender Erfindung kommen die in den Entwicklungsflüssigkeiten für mit Diazoschichten versehenen Druckfolien bereits velwendeten basischen Substanzen, nämlich schwache und starke Alkalien, letztere zweckmässig in verdünnter Folm, u. zw. sowohl anorganische 
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Diese Alkalien können auch in einem Gemisch untereinander verwendet werden. 



   Als besonders vorteilhaft haben sich von den anorganischen alkalisch wirkenden Substanzen die Silikate, zweckmässig die wasserlöslichen alkalischen Metasilikate, und von den organischen alkalisch wirkenden Substanzen die niedrigen aliphatischen, insbesondere die Oxyalkylamine, erwiesen. 



   Die erfindungsgemäss zugesetzten Salze, Oxyde oder Hydroxyde der Metalle Beryllium, Quecksilber, Kalzium, Strontium, Barium, Wismut, Lanthan werden in geringer Menge, nämlich etwa   0, 001%   bis etwa   0, 05%,   vorzugsweise etwa   0, 02%   bis etwa   0, 04%,   zugesetzt. Es kommt hauptsächlich darauf an, dass ein oder mehrere der Kationen der voranstehend angeführten Metalle in der Lösung anwesend sind. 



  Bevorzugt werden Metalle der II. Gruppe, insbesondere die Erdalkalimetalle. Diese Kationen werden neben den Oxyden und Hydroxyden in Form ihrer Salze mit anorganischen und organischen Säuren angewendet, soweit sie in alkalisch wässeriger Lösung gut oder zumindest mässig löslich sind. 



   Als anorganische, den Salzen zugrunde liegende Säuren werden die Halogen-Wasserstoff-Säuren und die Salpetersäure bevorzugt. 

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   Als organische, den Salzen zugrunde liegende Säuren finden besonders aliphatische Mono- und Polycarbonsäuren Verwendung, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Maleinsäure, Adipinsäure und Fumarsäure. 



   Zur Erhöhung der Löslichkeit der Salze, Oxyde oder Hydroxyde im alkalischen Medium können zur Entwicklerlösung auch Komplexbildner zugesetzt werden. Dabei kommen vor allem solche Komplexbildner in Frage, die 5-oder 6-Ring Chelate bilden, wie Oxyverbindungen, Oxycarbonsäuren, Aminocarbonsäuren, enolisierbare   Polycarbonylverbindungen,   Hydroxyl- und Carboxylgruppen enthaltende Stickstoffverbindungen, Phenole, z. B.   Diäthylbarbitursäure,   Zitronensäure, Weinsäure, Zuckersäure, Glykolsäure, Adipinsäure, Ascorbinsäure, Eriochromschwarz (R) R, Alizaringelb (R) GG, Salicylaldehyd, 
 EMI2.1 
 plexbildung mit dem Kation notwendige Menge hinaus zuzusetzen, da die damit behandelte Schicht hierdurch eine weitere Verfestigung erhält.

   Den Entwicklungslösungen   können   ferner noch wasserlösliche hochmolekulare Substanzen, die die Viskosität erhöhen, wie Polyglykole, z. B. Polyäthylenglykole mit einem Molekulargewicht von 300 bis   10. 000,   Carboxymethylcellulose, Celluloseäther, wie Methylcellulose, Äthylcellulose, Polyvinylalkohole, zugesetzt werden. Die   Entwicklerlösung   sollte einen pH-Wert zwischen 10, 5 und 12, 2 haben, vorzugsweise von 10, 9 bis   11, 5.   



   Der   erfindungsgemässe   Entwickler eignet sich zur   Entwicklung   von photomechanischen Druckformen, die aus einem Träger, der mit einer lichtempfindlichen Diazoschicht überzogen ist, bestehen. Insbesondere eignet er sich zur Entwicklung von solchen Druckformen, deren in bekannter Weise bildmässig belichtete lichtempfindliche Schicht mindestens teilweise aus einer oder mehreren   p-Chinondiazid-Verbindungen   der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin   R   einen aromatischen Rest, der substituiert sein kann,   R2   Alkyl, Aryl oder eine aromatische, hetero- 
 EMI2.3 
 



   Solche   p-Chinondiazid-Verbindungen   werden z. B. auf folgende Weise hergestellt :
1. 1-Chlor-4-nitro-benzol-2-sulfochlorid wird mit einer aromatischen Base zur Umsetzung gebracht, wobei die   l-Chlor-4-nitro-benzol-2-sulfarylamide   entstehen. Diese Zwischenprodukte werden mit   Arylsulfonamiden   in Anwesenheit von Kupferpulver und Alkalikarbonat in Lösungsmitteln kondensiert, wobei das Chlor in l-Stellung durch den   Aryl-sulfonamidrest   ersetzt wird. Die erhaltenen Nitroverbindungen lassen sich nach bekannten Arbeitsweisen, beispielsweise mittels Natriumdithionit, reduzieren, und die so gewonnenen Amine werden in mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln diazotiert, beispielsweise in einem Dimethyl-formamid-Eisessig-Gemisch.

   Die Iminochinondiazide fallen zumeist als schwer lösliche Verbindungen aus oder können durch Wasserzusatz zur Abscheidung gebracht werden. 



   2.   4-Nitro-1-amino-benzol-2-sulfosäure   wird mit aromatischen Sulfochloriden zur Umsetzung gebracht und die erhaltenen   1-Aryl-sulfamino-4-nitro-2-benzolsulfosäuren   werden in die Sulfochloride übergeführt, die mit aromatischen Basen zur Umsetzung gebracht werden. Die erhaltenen Nitroverbindungen werden weiter verarbeitet, wie es oben unter 1. angegeben ist. 



   Die Entwicklung des bildmässig belichteten Kopiermaterials mit der alkalischen Entwicklungsflüssigkeit erfolgt in bekannter Weise, z. B. durch Tauchen oder besonderes Überwischen mit einem Wattebausch oder einem Tuch, das mit der Entwicklungsflüssigkeit getränkt ist. Man kann sich auch einer Bürste zur Aufbringung der Entwicklungslösung bedienen. 



   Die im voranstehenden beschriebenen   Entwicklungsflüssigkeiten,   die etwa 0, 3 bis etwa   5%,   vorzugsweise etwa 0, 8 bis etwa   1, 5%   einer oder mehrerer der angeführten alkalischen Substanzen, etwa 0, 001 
 EMI2.4 
 enthalten, ermöglichen durch den Zusatz der angeführten Metallkationen in komplexer oder nicht kom-   plexer Form,   bei Druckplatten, die mit einem solchen Entwickler entwickelt wurden, eine wesentlich grössere Zahl von Drucken herzustellen als es bei Verwendung einer sonst gleichen Entwicklerlösung ohne den 

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 Zusatz der erfindungsgemässen Kationen erreichbar ist, da die Bildstellen der Druckform durch den er-   findungsgemässen   Entwickler in viel geringerem Umfang angegriffen werden, z.

   B. kann eine belichtete Aluminium-Druckplatte, deren lichtempfindliche Schicht durch Aufgiessen einer 1, 3%igen Lösung der Verbindung entsprechend der folgenden Formel 
 EMI3.1 
 auf eine Aluminiumplatte, die sich auf einer rotierenden Scheibe befindet, und anschliessendes Trocknen aufgebracht wurde, in einer Lösung, die 12 g Natriummetasilikat 5 H20 pro Liter enthält, nur 5 Minuten gebadet werden, bis das Bild verschwindet. Setzt man der Lösung 0, 2 g Bariumhydroxyd oder eine äquivalente Menge eines geeigneten Bariumkomplexsalzes zu, so kann die gleiche Platte 60 Minuten mit dem Entwickler behandelt werden, bis ein gleich starker Angriff auf das Bild erfolgt ist. 



     Beispiel l :   Eine Aluminiumfolie, die sich auf einer rotierenden Scheibe befindet, wurde durch Aufgiessen einer   l, 3% i n   Lösung der Verbindung entsprechend Formel 2 des Formelverzeichnisses in Äthylenglykolmonomethyläther mit einer dünnen homogenen lichtempfindlichen Schicht überzogen und anschlie- ssend in einem warmen Luftstrom getrocknet. Das so hergestellte vorsensibilisierte Material wurde unter einer transparenten Vorlage bildmässig belichtet und anschliessend durch Überreiben mit einem Wattebausch, der mit einer der nachfolgend beschriebenen   Lösungen getränkt   war, entwickelt, anschliessend mit Wasser abgespült und getrocknet. Bei diesem Entwicklungsvorgang werden die nicht belichteten Stellen der lichtempfindlichen Schicht entfernt. 



   Die so erhaltene Folie, die ein umgekehrtes Bild der Vorlage trägt, wurde an den Bildstellen mit fetter Farbe eingefärbt und anschliessend in bekannter Weise Abdrucke hergestellt. 



   Als Entwicklungsflüssigkeiten zum Behandeln der belichteten Schicht haben sich folgende beispielsweise angeführten Lösungen gut bewährt : 
 EMI3.2 
    0 Gew. -Teilen Natriummetasilikat. 9 H2O, 0, 3 Gew. -Tei1e3, 0 Gew.-Teilen Polyäthylenglykol 6000   in 1000   Vol.-Teilen   Wasser. Die Lösung hat den pH-Wert 11, 2, oder c) eine Auflösung von   20, 0 Gew.-Teilen Natriummetasilikat. 5 H2O, 0, 3 Gew.-Teilen Bariumacetyl-   acetonat und 3, 0 Gew.-Teilen Polyäthylenglykol 6000 in 1000   Vol.-Teilen   Wasser. Die Lösung hat den pH-Wert   11, 3.   



     Beispiel 2 :   In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurde eine Aluminiumfolie mit der lichtempfindlichen Verbindung entsprechend der Formel 3 des Formelverzeichnisses beschichtet und anschliessend zur Druckform entwickelt. Man erhält dabei eine Druckform, die ein ungekehrtes Bild der Vorlage darstellt. 



   Als Entwicklungslösung wurde eine Auflösung von 10   Gew. - Teilen Natriummetasilikat. 9 0,   0, 3 Gew.-Teilen Bariumhydroxyd und   0, 3 Gew. -Teilen 2-Acetyl-1, 4-kresol   in 1000   Vol.-Teilen   Wasser verwendet. 



   Beispiel 3 : In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurde eine Aluminiumfolie mit der   lichtempfind-   lichen Verbindung entsprechend der Formel 4 des Formelverzeichnisses beschichtet und anschliessend zur Druckform entwickelt. Man erhält dabei eine Druckform, die ein umgekehrtes Bild der Vorlage darstellt. 



   Als Entwicklungslösung wurde a) eine Auflösung von 10   Gew. - Teilen Natriummetasilikat. 9 H20 und 0, 3 Gew. - Teilen   eines Quecksilber (II)-Komplexes der   5-Benzolazosalicylsäure   in 1000   Vol.-Teilen   Wasser verwendet oder b) eine Auflösung von 10   Gew. -Teilen Natriummetasilikat. 9H2O und 0, 3 Gew. -Teilen KaIziumnitrat   in 1000   Vol.-Teilen   Wasser. 



   Beispiel 4 : In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurde eine Aluminiumfolie mit einer Lösung der Verbindung entsprechend der Formel 5 in Äthylenglykolmonomethyläther im Gemisch mit etwa gleichen Teilen eines alkalilöslichen Formaldehydkresolkondensationsproduktes, eines Novolaks (Alnovol   [R]),   beschichtet und anschliessend zur Druckform entwickelt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Als Entwicklungslösung wurde eine Auflösung von 10   Gew. - Teilen Natriummetasilikat. 9 H2O,     0, 3 Gew.-Teilen   diäthylbarbitursaurem Natrium und 0, 3 Gew.-Teilen Strontiumhydroxyd in 1000   Vol.-   Teilen Wasser verwendet. 



   Beispiel 5 : In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurde eine Aluminiumfolie mit der lichtempfindlichen Verbindung entsprechend der Formel 6 des Formelverzeichnisses beschichtet und anschliessend zur Druckform entwickelt. Man erhält dabei eine Druckform, die ein umgekehrtes Bild der Vorlage darstellt. 



   Als Entwicklungslösung wurde eine Auflösung von a)   4 Gew. - Teilen Natriummetasilikat. 9 H20 und 0, 3 Gew. - Teilen   Lanthanoxyd in   lOOOVol.-Teilen   Wasser, oder 
 EMI4.1 
 wendet. 



   Beispiel 6 : In der in Beispiel l beschriebenen Weise wurde eine Aluminiumfolie mit der   lichtempfind-   lichen Verbindung entsprechend der Formel 7 des Formelverzeichnisses beschichtet und anschliessend zur Druckform entwickelt. Man erhält dabei eine Druckform, die ein umgekehrtes Bild der Vorlage darstellt. 



   Als   Entwicklungslösung   wurde eine Auflösung von a) 7   Gew. -Teilen Natriummetasilikat. 9 H20   und   0, 3 Gew.-Teilen Berylliumoxyd   in 1000   Vol.-   Teilen Wasser, oder b) 50 Vol.-Teilen Wasserglas,   0, 3 Gew.-Teilen   Bariumchlorid und 0, 3 Vol.-Teilen Acetylaceton in 1000   Vol.-Teilen   Wasser, oder c) 5   Gew.-Teilen   Ätzkali und   0, 3 Gew.-Teilen   Strontiumhydroxyd in 1000   Vol.-Teilen   Wasser verwendet. 
 EMI4.2 
 dieser Lösung wird eine von der Firma S. D.

   Warren Company, Cumberland   Mi11sJMaine,   USA, in den Handel gebrachte, nach dem US-Patent 2, 534, 588 hergestellte Papierfolie, die einseitig mit einer mit Formaldehyd gehärteten, aus Casein und Ton bestehenden Schicht bedeckt ist, auf einer rotierenden Platte beschichtet. Die Schicht wird mit Warmluft gut getrocknet. Die so sensibilisierte Folie wird unter einer Bogenlampe, wie in Beispiel l beschrieben, unter einer transparenten Vorlage belichtet. Das erzeugte Bild wird durch Überwischen der Schicht mit einem Wattebausch, der mit einer Lösung getränkt war, entwickelt, die die folgende Zusammensetzung hat :   7, 5 Gew.-Teile Natriummetasilikat. 9 H20,      0, 3 Gew.-Teile   Bariumchlorid,   0, 3 VoL-Teile   Acetylaceton,
1000 VoL-Teile Wasser. 



   Man erhält so von einer negativen Vorlage ein gelbgrün gefärbtes positives Bild, das mit fetter Farbe eingefärbt und als Druckvorlage benutzt werden kann. Die Resistenz des Bildes gegenüber diesem Entwickler ist erheblich grösser als gegenüber einer sonst gleichen   Entwicklerlösung,   die aber ohne Zusatz von Bariumchlorid und Acetylaceton angesetzt worden ist. 



   Beispiel 8 : In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurde eine Aluminiumfolie mit der lichtempfindlichen Verbindung entsprechend der Formel 8 des Formelverzeichnisses beschichtet und anschliessend zur Druckform entwickelt. Man erhält dabei eine Druckform, die ein umgekehrtes Bild der Vorlage darstellt. 



   Als Entwicklungslösung wurde eine Auflösung von 10 Gew.-Teilen Natriummetasilikat. 9 H2O und   0, 3 Gew.-Teilen   Strontiumhydroxyd in 1000   Vol. - Teilen   Wasser verwendet. 



   Beispiel 9 : In der in Beispiel 1 beschriebenen Weise wurde eine Aluminiumfolie mit der   lichtempfind-   lichen Verbindung entsprechend der Formel 9 des Formelverzeichnisses beschichtet und anschliessend zur Druckform entwickelt. Man erhält dabei eine Druckform, die ein umgekehrtes Bild der Vorlage darstellt. 
 EMI4.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. - Teilen Natriummetasilikat. 9 H20PATENTANSPRUCH : Entwickler für photomechanische Druckformen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einer wässerigen Lösung besteht, die mindestens eine alkalisch wirkende Substanz und mindestens ein Kation von Beryllium, Quecksilber, Kalzium, Strontium, Barium, Wismut oder Lanthan enthält, gegebenenfalls auch mindestens einen die Löslichkeit des vorstehend genannten Kations verbessernden Komplexbildner, z. B. Glykolsäure und bzw. oder mindestens eine wasserlösliche hochmolekulare Substanz, beispielsweise Carboxymethylcellulose. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT584661A 1960-07-29 1961-07-28 AT229339B (de)

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