AT228612B - Faseraufschließungseinrichtung - Google Patents

Faseraufschließungseinrichtung

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AT228612B
AT228612B AT661359A AT661359A AT228612B AT 228612 B AT228612 B AT 228612B AT 661359 A AT661359 A AT 661359A AT 661359 A AT661359 A AT 661359A AT 228612 B AT228612 B AT 228612B
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AT
Austria
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labyrinth
opening device
fiber opening
comb
drive shaft
Prior art date
Application number
AT661359A
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English (en)
Inventor
Karl Ing Fischer
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Faser auf schliessungseinrichtung    
Für die verschiedensten Aufschwemmungen von Faserstoffen bzw. andern Emulsionen ist vor ihrem Einsatz zur Fertigung eine Homogenisierung der Aufschwemmung erforderlich. 



   Bei den hiefür bisher bekannten   Faser-oder Stippenaufschliessungs-und Homogenisierungsverfahren,   sowie den bisherigen Mahlmethoden ist ein relativ hoher Leistungsaufwand erforderlich, zumal die gewünsche Aufschliessung entweder durch Versetzen der Emulsion in Turbulenz oder durch den   mechani-     schen   Mahlvorgang erfolgt. 



   Beim letzteren Vorgang werden die Fasern, zwecks Aufrauhung der Faserfläche, gequetscht, dabei jedoch in ihrer Stapellänge durch Brechen der Fasern gekürzt, was wieder nachteilig ist. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine F aseraufschliessungseinrichtung mit je einem gerillten Rotor und Stator und besteht im wesentlichen   darin. dass   für die zu behandelnde Faseraufschwemmung oder sonstige Emulsionen durch den Rotor und Stator ein Labyrinth konzentnscher Rmgrillen gebildet und eine an sich bekannte innereüberdruck-oder eine äussere Unterdruck-Fördereinrichtung vorgesehen ist, wobei eine geringfügige 
 EMI1.1 
 de kommt. 



   Um eventuelle Verstopfungen durch sich in der auf-und abschwingenden Strömung durch die Ringrillenquerschnitte nicht entsprechend auflockernde Faserbündel hintanzuhalten, sind Einrichtungen vorgesehen in der Art, dass alle konzentrischen Ringrillen, mit beispielsweisem Dreiecksprofil, der feststehenden Labyrinthkammscheibe von radial gerichteten, durchlaufenden Nuten an einer oder an mehreren Stellen der Scheibe durchquert sind und an der rotierenden kämmenden Labyrinthscheibe die Rillen sie einzeln durchbrechende radiale Nuten, in mindestens einer spiraligen Anordnung aufweisen.

   Es wirken dadurch die Nutflanken der spiraligen Anordnung in der rotierenden Labyrinthscheibe gleich Räumgeräten und lassen Faserbündel durch die radial angeordneten Nuten der feststehenden Labyrinthkammscheibe je um eine Rille vorrückend in Rillenräume grösserer Umfangsausdehnung gelangen und Platz zur Auflockerung gewinnen. 



   Zur dynamischen Variation der Auf- und Abströmung in der radial nach aussen gerichteten Labyrinthströmung ist zum Zwecke der Auflockerungsunterstützung des Faserverbandes vorgesehen, dass durch eine leicht exzentrische Aufkeilung der rotierenden Labyrinthkammscheibe auf der Antriebswelle eine rythmisch-pulsierende Veränderlichkeit in den auf- und abführenden Durchströmquerschnitten zwischen den Labyrinthkammscheiben erzielbar ist. 



   Dem gleichen Zwecke dient die weitere Einrichtungsmöglichkeit, dass bei   leicht achsengeneigter   Aufkeilung der rotierenden Labyrinthkammscheibe gegenüber der Antriebswelle, durch Taumelwirkung eine rythmisch-pulsierende Veränderlichkeit in den auf-und abführenden und in den in radiale Richtung weisenden Durchströmquerschnitten zwischen den beiden Labyrinthkammscheiben erreichbar ist. 



   Eine weitere Veränderungsmöglichkeit der Durchströmquerschnitte ist dadurch eingerichtet, dass bei in axialer Richtung variierbarer Aufkeilung der rotierenden Labyrinthkammscheibe auf der Antriebswelle, alle Labyrinthspalte einheitlich vergrösserbar oder verkleinerbar sind, jedoch nur bis auf die Minimalspaltgrösse, welche die Berührung zwischen den Wandflächen der Scheiben verhindert. Ausserdem ist zur Belebung der Strömung bzw. zu deren Beschleunigung vorgesehen, dass eine Kompressibilität der Faseraufschwemmung dadurch erzielbar ist, dass die   innere Überdruck-Fördereinrichtung   auch zusätzliche Luftförderung bewirkt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> eine rythmisch-pulsierende Veränderlichkeit in den auf-und abführenden Durchströmquerschnitten zwischen den beiden Labyrinthkammscheiben erzielbar ist.
    4. Faseraufschliessungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei leicht achsengeneigter Aufkeilung der rotierenden Labyrinthkammscheibe (5) gegenüber der Antriebswelle (6) durch Taumelwirkung eine rythmisch-pulsierende Veränderlichkeit in den auf-und abführenden und in den in radiale Richtung weisenden Durchströmquerschnitten zwischen den beiden Labyrinthkammscheiben erreichbar ist.
    5. Faseraufschliessungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei in axialer Richtung variierbarer Aufkeilung der rotierenden Labyrinthkammscheibe (5) auf der Antriebswelle (6) alle Labyrinthspalte einheitlich vergrösserbar oder verkleinerbar sind, jedoch nur bis auf die Minimalspaltgrösse, welche die Berührung zwischen den Wandflächen der Scheiben verhindert.
    6. Faseraufschliessungseinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Überdruck-Fördereinrichtung auch für zusätzliche Luftförderung ausgebildet ist.
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