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Einrichtung zum Massieren der Fusssohlen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Massieren der Fusssohlen mit einem Vibrator mit Massa- geplatte, der auf der Grundplatte eines Gehäuses derart befestigt ist, dass die nach oben gerichtete Massa- geplatte in einer gegen die Horizontale etwas geneigten Ebene liegt, und eine Gehäusehaube mit einer
Durchtrittsöffnung für die Massageplatte besitzt.
Es sind schon Fusssohlenmassagegeräte bekanntgeworden, die nach dem Vibrationsprinzip arbeiten und elektrisch angetrieben werden, in einem schemelartigen Gehäuse untergebracht sind und eine nach oben gerichtete Massageplatte besitzen, die in einer gegen die Horizontale etwas geneigten Ebene liegt und durch eine Durchtrittsöffnung der Gehäusehaube nach oben vorsteht. Das bekannte Massagegerät ist jedoch in diesem Falle nicht herausnehmbar aus dem Gehäuse und kann auch nicht für andere Zwecke verwendet werden. Vielmehr ist es auf den Verwendungszweck abgestellt und mit dem Schemelgehäuse konstruktiv vereinigt.
Gemäss der Erfindung wird bei dem neuen Gerät als Vibrator mit Massageplatte ein an sich bekanntes
Massagehandgerät verwendet, das auf der Gehäusegrundplatte mit Hilfe eines das Handgerät aufnehmen- den Trägers und einer Schelle befestigt ist, wobei die Gehäusehaube mit federndem Reibungsschluss über den Rand der Gehäusegrundplatte schiebbar ist.
Das erfindungsgemässe Gerät kann sowohl zum Massieren der Fusssohlen als Schemelgerät, als auch als
Handgerät verwendet werden, da seine Bestandteile auseinandernehmbar und zusammensetzbar sind, wo- bei in auseinandergenommenem Zustand das eigentliche Massagegerät auch als Handgerät zum Massieren anderer Körperteile als der Fusssohlen verwendet werden kann. Das Auseinandernehmen und Zusammen- setzen der Bestandteile des Gerätes kann hiebei mit nur einigen wenigen Handgriffen auch vom Nichtfach- mann vorgenommen werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch die betriebsfertig gemachte Einrichtung, Fig. 2 eine
Draufsicht bei oberhalb der Grundplatte abgeschnittener Gehäusehaube.
Auf einer beim Ausführungsbeispiel eine ovale Grundrissform aufweisenden Grundplatte I sind etwa in der Mitte zwei Stützen 2 befestigt, die eine in in Längsrichtung der Grundplatte geneigter Ebene liegende bügelförmige Aufnahme 3 tragen. An das freie Ende des einen Bügelschenkels 3'ist in einer Gabel ein
Schliessteil 4 und an das freie Ende des andern Bügelschenkels 3"ebenfalls in einer Gabel eine Spann- schraube 5 angelenkt. Das Schliessen der aus den Teilen 3 und 4 gebildeten Schelle geschieht dadurch, dass die Spannschraube 5 in eine am freien Ende des Schliessteiles 4 ausgebildete Gabel 4'eingeschwenkt und dann ein als Handhabe ausgebildeter Mutterteil 6 gegen den Schliessteil angezogen wird (in Fig. 2 aus- gezogen gezeichnet).
Auf die Grundplatte l ist eine Gehäusehaube 7 aufsetzbar, deren Oberseite im glei- chen Winkel wie der Aufnahmebügel 3 geneigt ist und eine Öffnung 8 für den Durchtritt der Massageplatte aufweist. Die Gehäusehaube 7 ist beim Ausführungsbeispiel ein dünnwandiger Kunststoffpress- oder Spritz- teil, der mit seinem nach aussen gekröpften Rand 7'auf den Rand der Grundplatte 1 bzw. einen den Rand der Grundplatte 1 einfassenden Kunststoffring 8 mit federndem Reibungsschluss aufschiebbar ist. An der
Unterseite der Grundplatte 1 ist ein auf dem Fussboden gut haftender und geräuschdämpfender Belag 9 be- festigt, der aus Gummi oder einem geeigneten Kunststoff bestehen kann.
Das bekannte Vibrationsmassagegerät, das in Fig. l in seiner Gebrauchsstellung gezeigt ist, hat einen
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Elektromotor, dessen mit 11 bezeichnetes Gehäuse an seiner einen Stirnseite mit einem Handgriff 12 ver- sehen ist, durch den das Stromzuführungskabel 13 eingeführt ist. An der andern Stirnseite hat das Motor- gehäuse 11 einen nach allen Seiten verbreiterten, vorzugsweise rechteckigen glockenförmigen Fuss 14, an dem das plattenförmige Massagewerkzeug 15 oder eine dieses tragende Arbeitsplatte mit elastisch nachi giebigen Gliedern16 befestigt ist, die beim Ausführungsbeispiel als Gummipfeiler ausgebildet sind. Die
Motorwelle treibt in nicht dargestellter Weise mittels eines Exzenters auf die Massageplatte bzw. deren
Halteplatte und erteilt ihr eine kreisende Rüttelbewegung.
Soll die Massageplatte 15 geradlinige Rüttel- bewegungen ausführen, so ist sie mit der Motorwelle durch einen Schubkurbeltrieb verbunden.
Das Gerät 1 wird bei von der Grundplatte 1 abgehobener Gehäusehaube 7 und seitlich ausgeschwenkter
Spannschraube 5 sowie seitlich ausgeschwenktem Schliessteil 4 (in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet) mit nach oben zeigender Massageplatte 15 in die bügelförmige Aufnahme 3 eingehängt, deren Lichtweite den
Querabmessungen des Motorgehäuses angepasst ist. Es stützt sich dann mit dem verbreiterten Motorfuss 14 auf der Oberseite des Aufnahmebügels 3 ab (Fig. 1). Nunmehr wird, wie in Fig. 2 ausgezogen gezeichnet, der Schliessteil 4 bis zum Anliegen an dem Motorgehäuse und die Spannschraube 5 in den Gabelschlitz 4' des Schliessteiles eingeschwenkt.
Nach Anziehen des Mutterteiles 6 der Spannschraube ist der Motor zwi- schen die sein Gehäuse schellenartig umfassenden Teile 3 und 4 fest und erschütterungsfrei eingespannt.
Wird nun die Gehäusehaube 7, die für den Durchtritt des Stromzuführungskabels 13 eine Ausnehmung 10 hat, auf die Grundplatte 1 aufgesetzt, so ragt die Massageplatte 15 durch die Öffnung 8 der Oberseite der
Haube heraus und liegt für das Auflegen des Fusses frei.
Der Aufnahmebügel 3 und der Schliessteil 4 sind zweckmässig an ihrer Innenseite mit einem weichen
Belag, z. B. einem Filzbelag. versehen.