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Schaltungsanordnung für Gleichrichtergeräte
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für mit Magnetverstärkern geregelte Gleich- richtergeräte mit IUW-Kennlinien.
Es ist bekannt, Gleichrichtergeräte nach dem Verwendungszweck so aufzubauen, dass die Stromspan- nungskennlinie verschiedene Form hat. So gibt es Gleichrichtergeräte, welche bei beliebiger Belastung eine konstante Spannung abgeben. Man bezeichnet eine solche Kennlinie, die praktisch parallel zur
Stromachse verläuft, als U-Kennlinie. In andern Fällen wird gefordert, dass der Gleichrichter bei ver- schiedener Spannung stets einen konstanten Gleichstrom liefert, so dass die Kennlinie parallel zur Span- nungsachse verläuft. Eine solche Kennlinie wird als I-Kennlinie bezeichnet. Schliesslich ist es in man- chen Fällen erforderlich, dass die Abhängigkeit von Strom und Spannung sich wie bei einem ohmschen
Widerstand verhält, die Kennlinie also etwa unter einem bestimmten Winkel zur Stromachse und zur
Spannungsachse verläuft.
Eine solche Kennlinie wird als W-Kennlinie bezeichnet.
Die verschiedenen Kennlinienarten lassen sich auch miteinander kombinieren, beispielsweise so, dass in einem bestimmten Bereich das Gleichrichtergerr. einen konstanten Strom liefert und in einem andern
Bereich eine konstante Spannung abgibt.
Die Erfindung bezieht sich auf Gleichrichtergeräte mit sogenannter IUW-Kennlinie, d. h., bei steigendem
Strom ist der vom Gleichrichter abgegebene Strom spannungsabhängig (W-Kennlinie), in einem zweiten Bereich bleibt die Spannung konstant (U-Kennlinie) und in einem dritten Bereich ist der Strom konstant (I-Kenn- linie). Solche Gleichrichtergeräte habenim allgemeineneinen verhältnismässig komplizierten Aufbau, um die für die verschiedenen Bereiche geforderten verschiedenen Abhängigkeiten von Strom und Spannung zu erzeugen, insbesondere der Teil mit W-Kennlinie bereitet hiebei Schwierigkeiten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Glelchnchtergeräte mit IUW-Kennlinie, bei der ein Regelmagnetverstärker einen Transduktor im Hauptstromkreis steuert.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung des W-Teiles der Kennlinie ein Transistor in Emitterschaltung vorgesehen ist, dessen Betriebsspannung konstant ist, durch dessen Emitter-Ba- sis-Kreis ein der Belastung des Gerätes proportionaler Strom fliesst und dessen Arbeitswiderstand eine Wicklung des Regelmagnetverstärkers ist.
Durch die Transistorschaltung gemäss der Erfindung kann in einfacher Weise und mit nur geringem Aufwand an Schaltungselementen die geforderte W-Kennlinie im unteren Belastungsbereich des Gleichrichtergerätes erzeugt werden.
Der Transistor wird also in Emitter-Basis-Schaltung mit einer konstanten Spannung betrieben und durch einen der Belastung proportionalen Strom gesteuert. Im Kollektorkreis liegt eine Steuerwicklung des Regelmagnetverstärkers, der seinerseits den in der Hauptstromleitung liegenden Transduktor beeinflusst.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 die erfindungsgemässe Schaltung eines durch einen Magnetverstärker geregelten Gleichrichtergerätes dargestellt. Fig. 2 zeigt die Kennlinie des Magnetverstärkers 5 aus der Fig. 1, Fig. 3 zeigt die Gerätekennlinie und die Kennlinie der Transistorschaltung 9 aus der Fig. 1. Fig. 4 zeigt die Kennlinie des Transistors 9 in Fig. 1. Das Gerät wird über die Eingangsklemmen mit Wechselstrom gespeist und liefert über den Transformator 3 und den Gleichrichter 4 den Gleichstrom an den Verbraucher.
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EMI2.1