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Gasfeuerzeug
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gewinde versehenen Teil 2 verbunden, über den er beiderseits herausragt. Der Rohrabschnitt dient als Gas- kanal 3 vom Vorratsbehälter 4 zum Brennerkopf. In den Gaskanal 3 sind auf einem mehr oder weniger grossen Teil seiner dem Behälter zugekehrten Länge saugfähige. ; Fäden 6 eingezogen, welche indenBe- hälter 4 hineinragen und unter anderem bewirken sollen, dass in dem Gaskanal 3 stets flüssiger Brennstoff ansteht. Um die Menge des austretenden Flüssiggases trotz der stets sowohl bei den Rohrabschnitten als auch bei den Fäden vorhandenen Masstoleranzen so einzujustieren, dass die Flamme am Brennerkopf bei
Raumtemperatur eine normale Grösse bekommt, ist der Gaskanal samt darin enthaltenen Fäden bei 7 zu- sammengequetscht.
Es fällt auch in den Bereich der Erfindung, wenn mehrere Quetschstellen vorgese- hen sind oder wenn nur einmal, aber auf einer grösseren Länge, der Rohrabschnitt 1 gequetscht wird, wo- bei die Quetschung- an beliebigen Stellen des Gaskanals erfolgen kann. Der über der Quetschstelle 7 lie- gende Teil des Gaskanals wirkt als Expansionsraum. Will man verhindern, dass sich während des Nichtgebrauchs des Feuerzeugs im Gaskanal über der Quetschstelle Flüssiggas ansammelt, füllt man ihn grössten - teils mit einem Stift 8 aus, welcher aus einem nichtsaugfähigen Werkstoff, wie beispielsweise Metall, besteht. In diesem Fall übernimmt der Brennerkopf die Funktion des Expansionsraumes.
Gemäss Fig. 2 sind in den Gaskanal 3 auch saugfähige Fäden 6 eingezogen, aber die Quetschstelle 7 liegt auf dem Teil seiner Länge, der beim fertigen Feuerzeug in den Behälter hineinragt. Diese Ausfüh- rungsform ist für solche Gasfeuerzeuge vorgesehen, welche in der Lage sein sollen, für Zigarettenraucher eine kleine Sparflamme zu liefern, für Pfeifenraucher jedoch eine mehrfach grössere. Für solche Feuerzeuge wird der Gaskanal 3 nur so weit zusammengequetscht, dass sich am Brennerkopf eine normal grosse Flamme ergibt, wenn nur gasförmiger Brennstoff durch die Quetschstelle strömt. Hält man jedoch ein solches Feuerzeug so in der Hand, dass der Gaskanal 3 und damit auch dessen eingezogene saugfähige Fäden 6 mit verflüssigtem Brennstoff in Berührung kommen, wird die Flamme am Brennerkopf sofort viel grösser.
Auch hier ist in den über der Quetschstelle liegenden Teil des Gaskanals ein Stift 8 aus nicht saugfähi - gem Werkstoff eingeführt.
In Fig. 3 ist gezeigt, wie das Drosselorgan gemäss Fig. 1 in den Brennstoffbehälter 4 eingesetzt ist.
Die Stirnseite des Brennstoffbehälters weist eine mit Innengewinde versehene Öffnung 22 auf, in die das Drosselorgan unter Zwischenschaltung eines elastischen Dichtungsringes eingeschraubt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gasfeuerzeug mit einem Brennstoffbehälter, an dessen dem Brennerkopf zugekehrter Stirnwand ein metallener starkwandiger als Drosselorgan wirkender Gaskanal durch Verschraubung derart befestigt ist, dass er ein Stück aus der Behälterwandung herausragt, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskanal (3) als Kapillare ausgebildet ist und die lichte Weite eines Teiles dieses Gaskanals durch Einziehen eines oder mehrerer saugfähiger Fäden zur zusätzlichen Drosselung und durch Zusammenquetschen der Kanalwandung (7) und der Fäden an einer bestimmten Stelle dieses Kanals zur Justierung einer gleichmässigen Flamme weiter verengt ist.