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Geschlossener Wechselstromerzeuger für Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft einen geschlossenen Wachselstromerzeuger für Fahrzeuge, insbesondere Eisen- bahnfahrzeuge, der aussen am Fahrzeug unverdeckt angeordnet und zum Laden eines Stromsammlers mit
Halbleiter-, vorzugsweise Siliziumgleichrichtern ausgestattet ist, die in einen mit Kühlrippen versehenen
Kühlkörper eingebaut sind.
Um eine wirksame Kühlung der Gleichrichter zu erzielen, ist es bekannt, die Kühlkörper samt den darin eingebauten Gleichrichtern aussen am Stromerzeuger so anzuordnen, dass sie dem Fahrwind des Fahr- zeuges ausgesetzt sind. Dabei werden die Kühlkörper nach einer gewissen Betriebszeit so stark verschmutzt, dass sie gereinigt werden müssen.
Um das Reinigen der Kuhlkörper zu erleichtern, ohne Gefahr zu laufen, dass dabei die empfindlichen
Gleichrichterelemente beschädigt werden, sitzen gemäss der Erfindung die Kühlkörper samt den Gleich- richtern in radialen Bohrungen eines nach aussen abgeschlossenen Fortsatzes des Stromerzeugergehäuses derart, dass die Kühlkörper auf der Aussenseite, die Gleichrichter auf der Innenseite des Fortsatzes liegen.
Bei einem bekannten geschlossenen Wechselstromerzeuger, der mit Plattengleichrichtern ausgerüstet. ist, sind die Platten zu einem Paket zusammengefasst, das aussen auf dem Gehäuse des Stromerzeugers sitzt.
Es ist auch bekannt, Halbleitertrockengleichrichter, die in einen mit Rippen versehenen Kühlkörper eingesetzt sind, auf einem kastenförmigen Rahmen so anzuordnen, dass die Gleichrichter auf der Aussenseite, die Kühlkörper dagegen auf der Innenseite der Rahmenwände sitzen.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Drehstromerzeuger mit in Kühlkörpern eingebauten Gleichrichtern dargestellt. Es zeigt :
Fig. 1 den Wechselstromerzeuger teilweise im Längsschnitt ; Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. l und Fig. 3 ein Schaltbild des Stromerzeugers.
Der Stromerzeuger hat ein zylindrisches Gehäuse 10, das auf der einen Seite durch eine Wand 11 und auf der andern Seite durch ein Lagerschild 12 abgeschlossen ist. Das Gehäuse enthält einen an ihm befestigtenruhenden Anker 13 mit Wicklung 14 sowie ein ruhendes Erregersystem 15, das an einem Vorsprung 16 der Wand 11 zentriert und befestigt ist. Zwischen dem Anker und dem Erregersystem sitzt ein drehbares Kraftlinienleitstück 17, das auf der Antriebswelle 18 des Stromerzeugers aufgekeilt ist. Das Gehäuse 10 hat einen über die Wand 11 vorstehenden zylindrischen Fortsatz 19, der durch einen Abschlussdeckel 20 verschlossen ist. Dieser Fortsatz hat radiale Bohrungen 21, in welchen Siliziumgleichrichter 22 sitzen, die in Kühlkörper mit Kühlrippen 23 eingebaut sind.
Die Anordnung ist so getroffen, dass sich die Gleichrichter innerhalb der Bohrung mit Abstand von deren Wand, die Kühlrippen der Kühlkörper dagegen aussen an dem Fortsatz befinden. Die Kühlkörper sind durch eine Isolationszwischenlage 24 von dem Fortsatz isoliert.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind insgesamt sieben Gleichrichter verwendet, von denen, wie Fig. 3 zeigt, sechs in Graetz'scher Schaltung mit den drei Phasenwicklungen 24, 25 und 26 des Stromerzeugers verbunden sind, während der siebente in der Verbindungsleitung dieser sechs Gleichrichter zu einem Stromsammler 27 liegt. Wie Fig. 2 zeigt, sind die Gleichrichter auf einer Hälfte des Umfanges des Fortsatzes 19 angeordnet, während die übrigen, nicht benutzten Löcher 21 auf der andern Hälfte durch ein Blechband 28 abgedeckt sind.
Die Anordnung der Gleichrichter auf einer Hälfte ist von Bedeutung bei Stromerzeugern für Eisenbahn-
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wagen, wo die Stromerzeuger aussen am Fahrgestellrahmen des Wagens derart befestigt sind, dass ihre Achse in der Fahrtrichtung des Wagens liegt, und wo meist zwei, mit einem gemeinsamen Getriebe gekuppelte Stromerzeuger vorgesehen sind, von denen der eine in Fahrtrichtung gesehen vor und der andere hinter dem Getriebe liegt. Dabei sind sinngemäss die Gleichrichter jeweils auf der vom Wagengestell abgekehrten Aussenseite der Stromerzeuger angeordnet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Geschlossener Wechselstromerzeuger für Fahrzeuge, insbesondere Eisenbahnfahrzeuge, der aussen am Fahrzeug unverdeckt angeordnet und zum Laden eines Stromsammlers mit Halbleiter-, vorzugsweise Siliziumgleichrichtern ausgestattet ist, die in einen mit Kühlrippen versehenen Kühlkörper eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlkörper samt den Gleichrichtern in radialen Bohrungen eines nach aussen abgeschlossenen Fortsatzes des Stromerzeugergehäuses derart sitzen, dass die Kühlkörper auf der Aussenseite, die Gleichrichter auf der Innenseite des Fortsatzes liegen.