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Halbleiteranordnung
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dass z. B. eine Glimmerscheibe, 0,006 Zoll dick und mit einem Durchmesser von 3,5 Zoll (3, 0 Zoll Arbeitsdurchmesser) einen Temperaturabfall von 3 bis 4 C ermöglicht, wenn 25 Watt abgeführt werden, wobei der Isolationswiderstand bei 500 Volt etwa 100 Megohm beträgt. Diese Bedingungen genügen im allgemeinen den üblichen Anforderungen.
Ein Behälter, wie er etwa in Fig. 2 dargestellt ist, kann eine Anzahl von Gleichrichtern aufnehmen, z. B. 4,6 oder 12 solcher Gleichrichter, die an den einander gegenüberliegenden Seitenwänden des Behälters aufgeteilt und längs einander gegenüberliegenden einfachen, doppelten (wie gezeigt) oder mehrfachen Reihen angeordnet sind. Der Behälter besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, einem Gehäuse 20 und einem Deckel 21, welche aus Gussaluminium hergestellt sind. Die einander berührenden Flächen des Gehäuses und des Deckels sind flach bearbeitet, so dass sich ein guter Kontakt ergibt und das Eindringen von Wasser verhindert wird. Hiebei ist keine Dichtung vorgesehen.
Die Kabeleinlässe sind durch besondere Eintrittsmuffen gebildet, welche im oberen Teil des Gehäuses unter Zwischenlage von Dichtungen angeordnet sind, u. zw. in Höhe der Anschlussleisten im Inneren des Behälters. Das Gehäuse und der Deckel werden nach der Bearbeitung anodisiert.
Bei einer solchen Anordnung von kontaktgekühlten Gleichrichtern in einem Behälter ist der Temperaturabfall zwischen dem Gleichrichter und der Behälterwand geringer als bei einem Behälter, der eine Kühlflüssigkeit enthält. Auch ist die Gefahr des Ausfallens aller Gleichrichter bei Verlust der Flüssigkeit vermieden. Da die gesamte Fläche des Behälters für die Wärmeabfuhr benützt wird, kann dieser verhältnismässig klein bemessen werden. Die Gleichrichterelemente s sind zur Gänze eingeschlossen und geschützt und keine Reinigung ist im Inneren des Behälters erforderlich.
Schliesslich sind keine lebenswichtigen Teile an der Aussenseite des Behälters ausgesetzt, welcher gewöhnlich an Erdpotential liegt. Der Behälter kann sehr robust ausgebildet und seine Aussenseite kann leicht durch einen Wasser- oder Dampfstrahl gereinigt werden.
Alle diese Merkmale machen einen solchen Gleichrichterbehälter für eine Befestigung am Untergestell eines Schienenfahrzeuges oder eines andern Fahrzeuges als Teil der Fahrzeugbeleuchtung oder einer andern Installation geeignet. In diesem Fall kann der Behälter stromlinienförmig ausgebildet sein, so dass die Kühlung durch Konvektion gefördert wird, wenn das Fahrzeug steht oder sich bewegt, und der Behälter kann mit vier Füssen versehen werden, mit denen er am Untergestell zu befestigen ist.
Die in Fig. 3 dargestellte Anordnung, welche sich insbesondere für Siliziumgleichrichter eignet,
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zen 7'und Befestigungsstreifen 7" an einem gemeinsamen wärmeableitenden Körper 8'aus Kupfer oder einer Aluminiumlegierung befestigt ist, der von einer einzelnen Konsole 2'durch eine gemeinsame Platte 4'aus Glimmer oder glimmerähnlichem Isoliermaterial getrennt ist. Der Körper 8'ist an der Konsole 2'mittels Bolzen 22 befestigt, die von diesem Körper isoliert sind. Falls erforderlich, können Kühlrippen 23 an der Aussenseite der Wand 1 gegenüber dem Körper 8'angeordnet werden.
Im Falle SiliziumgIeichrichter mit entgegengesetzten Polaritäten benötigt werden, können Gleichrichter jeder Polarität (z. B. drei Gleichrichter für ein Drei-Phasensystem) an einem zugehörigen wärmeableitenden Körper 8'montiert werden, und die beiden Körper können Seite an Seite an der Konsole 2' auf einer rechteckigen Platte 4'einer Isolation befestigt werden, welche den beiden Körpern gemeinsam ist. Die beiden Körper 8'dienen sodann als positive und negative Sammelschienen. Im Falle der ersten Ausführungsform bildet die Wand 1 einen Teil eines Behälters, welcher auch die übrige Ausstattung, z. B. einen Spannungsregler, enthält, der mit den Gleichrichtern zusammenwirkt.
Anordnungen, wie sie vorstehend beschrieben wurden, können auch für die Montage und Kühlung von Transistoren benützt werden. Im Falle von Transistoren ist es aber zweckmässig. zur Herstellung der Verbindungen die Transistoren auf dem Steg eines T-förmigen wärmeableitende Kör. rs aus Kupfer oder einer Aluminiumlegierung zu befestigen, wobei dann der Gurt des T-Stückes unL. zwischenlegen einer Glimmerscheibe an der Konsole montiert wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halbleiteranordnung, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Halbleitervorrichtung (6,6') mittels eines wärmeableitenden Metallkörpers (8,8') unter Zwischenlage einer dünnen Scheibe oder einer Platte (4, 4') eines Isoliermaterials, vorzugsweise Glimmer od. dgl., auf einer Metallstützwand (1), insbesondere innerhalb eines Behälters (20,21), montiert ist.