AT226323B - Vorrichtung zur Einstellung der Leistungsaufnahme von Gas- und/oder Dampfentladungslampen - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung der Leistungsaufnahme von Gas- und/oder Dampfentladungslampen

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AT226323B
AT226323B AT178662A AT178662A AT226323B AT 226323 B AT226323 B AT 226323B AT 178662 A AT178662 A AT 178662A AT 178662 A AT178662 A AT 178662A AT 226323 B AT226323 B AT 226323B
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lamps
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gas
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vapor discharge
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AT178662A
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Einstellung der Leistungsaufnahme von
Gas- und/oder Dampfentladungslampen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 transformatoren, deren Primärwicklungen 61,62, 63 mit den Anschlussklemmen 1, 2 verbunden sind, auf
Emissionstemperatur gebracht und gehalten werden. Die Elektroden 21,22, 23 sind an Sekundärwicklun- gen 71,72, 73 angeschlossen, die mit einem Teil der Primärwicklungen zusammenfallen, während die
Elektroden 31,32, 33 von Sekundärwicklungen 81,82, 83 gespeist werden, die von den Primärwicklungen elektrisch isoliert sind. 



   Die Lampen sind kapazitiv   stabilisert,   d. h. dass in jedem Lampenkreis die Kapazitanz grösser als die
Induktanz ist. Daraus folgt, dass, wenn die gemeinsame Induktivität 3 von einem Überbrückungsschalter kurzgeschlossen oder ihre Impedanz auf andere Weise herabgesetzt wird, die Summe der Induktanzen in jedem Lampenkreis kleiner, also der Wert der nicht-ausgeglichenen Kapazitanz grösser und folglich die Leistungsaufnahme und die dieser innerhalb bestimmter Grenzen nahezu proportionale Lichtstärke der
Lampen kleiner wird. Die Lampen haben die grösste Leistungsaufnahme beim Höchstwert und die kleinste
Leistungsaufnahme beim Mindestwert der Induktivität 3. 



   Im geschlossenen Zustand des Schalters 4 steht an sämtlichen noch   nicht gezündeten   Lampen die vol- le Speisespannung, so dass in diesem Zustand keine Zündschwierigkeiten durch gegenseitige Beeinflussung auftreten können. 



   Bei geöffnetem Schalter 4 zündet bei der vollen Speisespannung diejenige Lampe, welche zum Zün- den am meisten bereit ist ; ihr Entladungsstrom fliesst durch die Induktivität 3 und erzeugt über dieser einen Spannungsabfall, der mit der Speisespannung annähernd gleichphasig ist. Folglich tritt an   sämtli -   chen noch nicht gezündeten Lampen eine Spannung auf, welche die Speisespannung um den Wert dieses
Spannungsabfalls überschreitet. Bei dieser höheren Spannung zündet die zweite Lampe,   deren Entladungs-   strom den Spannungsabfall an der gemeinsamen Induktivität 3 und somit die an den noch   nicht gezündeten  
Lampen stehende Spannung weiter erhöht. 



   Bei geöffnetem Schalter 4 und auch bei Werten der gemeinsamen Induktivität 3, die grösser sind als
Null, zünden sämtliche Lampen bei einer Spannung, die wenigstens gleich der Speisespannung ist, für die sie bemessen sind. In diesem Zustand tritt also eine gegenseitige Beeinflussung der Lampen auf, je- doch nur in günstigem Sinne. 



   Trotz der erhöhten Zündspannung laufen die Lampen keine Gefahr, bei unzulänglich aufgeheizten
Elektroden zu zünden, da die Elektroden der später zündenden Lampen während einer längeren Zeitdauer aufgeheizt worden sind. 



   In einem konkreten Fall betrug die Speisespannung 250V bei einer Frequenz von 50 Hz. und es waren elf normalerweise 40 W aufnehmende Fluoreszenzlampen vorhanden. Die Kapazitäten 41,42, 43,..... hatten Blindwiderstände von je 935 Ohm, die Induktivitäten 51,52, 53,. ... Blindwiderstände von je
33, 3 Ohm und der Blindwiderstand der gemeinsamen Induktivität 3 war 34, 4 Ohm. 



   Bei geöffnetem Schalter 4 betrug die Leistungsaufnahme jeder Lampe 40 W und beigeschlossenem
Schalter 20 W mit einer dementsprechenden Lichtemission. 



   Wenn sämtliche Lampen das Maximum von je 40 W aufnehmen, beträgt der Spannungsabfall an der gemeinsamen Induktivität 3 etwa 170 V und dessen mit der Speisespannung gleichphasige Komponente etwa 140 V, so dass die Zündspannungserhöhung pro brennende Lampe annähernd 13 V betrug. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Einstellen der Leistungsaufnahme von   Gas-und/oder   Dampfentladungslampen auf den normalen und einen niedrigeren Wert, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei in elektri- scher Hinsicht praktisch identische Lampen (11, 12,...) vorhanden sind, die in Reihe mit einer zuge- ordneten Kapazität (41, 42,...) und einer zugeordneten Induktivität (51,   52,...)   sowie in Reihe mit wenigstens einer gemeinsamen, auf die maximale und eine geringere Impedanz einstellbaren Induktivität (3) mit den Anschlussklemmen der Vorrichtung verbunden sind, wobei die Reaktanzen derart gewählt sind, dass die Vorrichtung bei der Frequenz der für sie bestimmten Speise-Wechselstromquelle stets einen voreilenden Strom aufnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Werte der zugeordneten Kapa- zitäten (41, 42,...) und zugeordneten Induktivitäten (51, 52,...) derart gewählt sind, dass die Lampen bei unwirksamgemachter, gemeinsamer Induktivität (3) die gewünschte Mindestleistung auf- nehmen. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Maximalwert der gemeinsamen Induktivität (3) so gross ist, dass die Lampen bei diesem Wert die normale Leistung aufnehmen.
AT178662A 1961-03-06 1962-03-05 Vorrichtung zur Einstellung der Leistungsaufnahme von Gas- und/oder Dampfentladungslampen AT226323B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1589374B1 (de) * 1967-09-19 1971-06-03 Trilux Enze Kg Beleuchtungsanlage mit zwei helligkeitsstufen zu betreiben den leuchtstofflampen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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