AT226317B - Magnetogasdynamischer Generator mit halboffenem Kreislauf - Google Patents

Magnetogasdynamischer Generator mit halboffenem Kreislauf

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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Magnetogasdynamischer Generator mit halboffenem Kreislauf 
Die Erfindung betrifft einen magnetogasdynamischen Generator mit halboffenem Kreislauf zur Erzeu- gung elektrischer Energie, durch dessen in einem Magnetfeld liegenden Kanal heisses Arbeitsgas mit ho- her Geschwindigkeit strömt, welches beim Eintritt in den Kanal zur Erlangung hoher elektrischer Leit- fähigkeit durch Beimischung geeigneter Stoffe zusätzlich ionisiert wird. 



   Aus der Literatur sind   für magnerogasdynamische Generatoren zwei   Ausführungsformen bekannt, näm- lich mit geschlossenem und mit offenem Kreislauf. 



   Beim geschlossenen Kreislauf wird das Arbeitsgas mit dem Zusatzstoff in ständigem Umlauf durch den
Generator geführt, wobei nichts verloren geht. Bei der Wahl des Arbeitsgases und des Zusatzstoffesspie- len daher wirtschaftliche Überlegungen nur eine untergeordnete Rolle ; man wird sich also von physikali- schen und chemischen Gesichtspunkten leiten lassen. Zur Vermeidung der Korrosionsgefahr, die bei den auftretenden hohen Temperaturen besonders gross ist, wählt man als Arbeitsgas ein inertes Gas, vorzug- weise ein Edelgas. Als Zusatzstoff käme theoretisch jedes Element der ersten bis dritten Gruppe des pe- riodischen Systems in Frage, doch ist die Verwendung von Cäsium wegen seines kleinen lonisierungspo- tentials und auch noch aus andern Gründen naheliegend. Bei den Projekten wird heute dem Cäsium der Vorzug gegeben.

   Der Nachteil des Generators mit geschlossenem Kreislauf liegt darin, dass die Wärme- zufuhr zum Arbeitsgas über Wärmeaustauscher oder mit Atomenergie an der Stelle der höchsten Tempe- ratur erfolgen muss und daher technisch schwierig durchzuführen ist. 



   Beim offenen Kreislauf wird durch Verbrennung ständig neues Arbeitsgas erzeugt und dem Generator zugeführt. Zusammen mit den Abgasen verlässt auch der Zusatzstoff die Anlage. Die Möglichkeit, dass sich der Zusatzstoff an den nachgeschalteten Wärmetauschern ablagert, wurde bereits in Betracht gezogen, doch sind die so gewonnenen Mengen zweifellos gering. Es ergibt sich somit die Notwendigkeit, bei der Wahl des Zusatzstoffes auf äusserste Wirtschaftlichkeit zu sehen. Dies führt zur Verwendung von Kaliumverbindungen,   die schon bei verhältnismässig   kleiner Konzentration eine hohe Leitfähigkeit des Gases bewirken. Andere Zusatzstoffe sind bisher nicht vorgeschlagen worden, da entweder ihre Preise zu hoch sind oder sie in sehr grosser Menge verwendet werden müssen, was neben der Verteuerung oftmals auch noch andere Nachteile mit sich bringt.

   Der Nachteil des Generators mit offenem Kreislauf besteht darin, dass die Zusatzstoffe verloren sind und sie daher möglichst sparsam eingesetzt werden müssen, wodurch die erreichte elektrische Leitfähigkeit unterhalb des physikalisch möglichen Maximums bleibt. 



   Die Erfindung bezweckt die Vereinigung der Vorteile der magnetogasdynamischen Generatoren mit geschlossenem und mit offenem Kreislauf unter Vermeidung der beiderseitigen Nachteile. Dieses Ziel wird erreicht durch eine   inStrömungsrichtungdes   Arbeitsgases dem Kanal   nachgeschalteteGasreinigungs-   anlage zur Wiedergewinnung des Zusatzstoffes aus dem Arbeitsgas, wobei der wiedergewonnene Zusatzstoff in geeigneter Form dem heissen Arbeitsgas neuerlich zugeführt wird, während das Abgas in die Atmosphäre entweicht, wodurch sich für den magnetogasdynamischen Generator ein Betrieb mit   halboffe-   nem Kreislauf ergibt. 



   In der einzigen Figur der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Bei 1 strömt das durch Verbrennung erzeugte hochtemperierte Arbeitsgas zum Generator, dem bei 2 ein Zusatzstoff zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit beigemischt wird. Nach- 

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