AT225458B - Elektronischer Datenverarbeiter - Google Patents

Elektronischer Datenverarbeiter

Info

Publication number
AT225458B
AT225458B AT490760A AT490760A AT225458B AT 225458 B AT225458 B AT 225458B AT 490760 A AT490760 A AT 490760A AT 490760 A AT490760 A AT 490760A AT 225458 B AT225458 B AT 225458B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
buffer memory
data processor
central
input
machines
Prior art date
Application number
AT490760A
Other languages
English (en)
Inventor
Laszlo Dr Ing Edelenyi
Laszlo Dr Ing Lado
Original Assignee
Telefongyar
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefongyar filed Critical Telefongyar
Application granted granted Critical
Publication of AT225458B publication Critical patent/AT225458B/de

Links

Landscapes

  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektronischer Datenverarbeiter 
Die bekannten Buchungsmaschinen, wie z.   Bostra,   Burroughs, usw. enthalten in die Maschinen ein- gebaute, mechanische Speicher   (Registrierwerke).   Einige Typen, die sogenannten Fakturiermaschinen, sind auch mit eingebautem Multiplikationswerk versehen, z. B. die Rheinmetall Maschinen. Die gemeinsame Eigenschaft dieser mechanischen bzw. elektromechanischen Maschinen besteht darin, dass die im allgemeinen geringe Anzahl der Speicher nicht veränderbar ist und nicht erhöht werden kann und dass diese Maschinen demzufolge für Buchhaltungs- und Administrationsarbeiten, bei welchen die eingegebenen Posten nach mehrerlei oder sich zahlenmässig   wengeneud wecllselnden (jesichtspunkten   zu registrieren sind, wirtschaftlich lediglich selten angewendet werden können.

   Zur Beseitigung dieser Nachteile stellen einige Firmen Buchungsmaschinen mit elektronischem Rechenwerk her. Bei diesen Maschinen bildet das elektronische Werk einen ebenso fix eingebauten Teil der Maschine, wie bei den mechanischen Buchungsmaschinen. Die elektronischen Buchungsmaschinen ermöglichen ein differenzierteres Speichern, als die mechanischen, doch kann als Nachteil festgestellt werden, dass das relativ kostspielige elektronische Rechenwerk nur mit einem einzigen   Ein-und Ausgabegerät, z. B.   mit einer Schreibmaschine, verbunden ist, dementsprechend kann dieselbe nur durch eine Person benützt werden, so dass letzten Endes die Leistung der Maschine von der Arbeitsgeschwindigkeit dieser einzigen Arbeitskraft abhängig ist. 



   Der erfindungsgemässe elektronische Datenverarbeiter kann zu gleicher Zeit, parallel und vollautomatisch die von   mehreren-z. B. 30-angeschlossenen   Eingabegeräten   (z. B.   Buchungs-, Schreib- und Addiermaschinen, Registrierkassen   usw.)   anlangenden Impulse bzw. Informationen bearbeiten. Die Speicherkapazität des zentralen elektroniscnen Datenverarbeiters kann nach Bedarf erweitert werden und das Speichern der Daten kann bei einer einmaligen Dateneingabe automatisch nach beliebig vielen Gesichtspunkten erfolgen. Die mit der einzigen Zentralanlage verbundenen Ein-und Ausgabegeräte können verschieden sein, wobei ihre Anzahl lediglich durch die Rechengeschwindigkeit der Zentralanlage begrenzt ist. Zur Zeit, gemäss dem Stand der Technik, kann man mit 30 - 60 Ein- und Ausgabegeräten rechnen. 



  Dementsprechend sind die Leistungs- und Kapazitätverhältnisse der vollständigen Anlage ausgeglichen und infolgedessen wirtschaftlich. 



   Obwohl der grundsätzliche Vorteil der erfindungsgemässen Einrichtung in der direkten und parallelen, gleichzeitigen und unbeschränkten Möglichkeit der Ein-und Ausgabe besteht, ist die Einrichtung auch zur Verarbeitung von Daten mittels eingefügter Informationenträger, z. B. Lochbänder, geeignet. Die erfindungsgemässe Einrichtung weicht aber wesentlich in dem von den bekannten Lochstreifen-, Kartenusw. verarbeitenden Elektronenrechnern ab, dass sie einerseits zu gleicher Zeit von mehreren Lochstrei-   fen-, Lochkarten-usw.-Ablesegeräten   Daten übernehmen kann, anderseits an mehrere Schnelldrucker, Kartenlocher usw. die berechneten Ergebnisse ausgeben kann. 



   Der prinzipielle Aufbau der erfindungsgemässen Einrichtung ist in Fig.   l   dargestellt. Die Einheit A enthält die erwähnten, zur Abgabe von elektrischen Impulsen bzw. Wellen geeigneten Ein- und Ausgabegeräte und das dezimalbinärische Kodierungswerk. Am Ausgang erscheinen die kodierten Impulse. Die Einheit B ist die im vorliegenden Zusammenhang belanglose Verbindung zu der sogenannten Zentralanlage. Die Einheit C soll als "Memorie" bezeichnet werden ; in ihr werden die   über"B"gleichzeitig   anlangenden Daten bis zur Verarbeitung gespeichert. Die Einheiten D und E sind Operationen verrichtende 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Einrichtungen, das   Sammelspeicher- und   bzw. oder Multiplikationswerk.

   Die Einheit F ist die Maschinenauswähleinrichtung, welche die Resultate zwecks Ausschreibens (zwecks Wiedergabe) an diejenige Maschine, die die Aufgabe eingegeben hat, oder an irgendeine andere angeschlossene Maschine, die das Resultat fordert, richtet. 



   Die Speicherkapazität der Einrichtung kann durch die Erweiterung der in der Einheit C enthaltenen magnetischen Memorie praktisch als unbegrenzt betrachtet werden. 



   Der wesentliche Unterschied, der unter den bekannten mechanischen und   elektronischen-Buchungs-   maschinen und der erfindungsgemässen Einrichtung besteht, wird im folgenden durch ein Beispiel erläutert. 



   Es wird angenommen, dass bei einem Unternehmen zur Buchung der Akkordlöhne z. B. fünf Buchungsmaschinen eingesetzt werden müssen, wobei die Löhne in der Kostenrechnung auf hundert Erzeugnisse und zwanzig Werkstätten gruppiert werden. Die Normabweichungen usw. müssen je Erzeugnis und Werkstatt abgesondert ausgewiesen werden. Falls bekannte Buchungsmaschinen eingesetzt werden, so müssen bei sämtlichen Buchungsmaschinen die oben angeführten Speicherungsanforderungen, und auch die Verrichtung der notwendigen Multiplikationen gesichert sein. Die allgemein bekannten mechanischen Buchungsmaschinen können derartigen-an und für sich einfachen Anforderungen - nur in geteilten mehrfachen Arbeitsgängen entsprechen. Bei den elektronischen Buchungsmaschinen - welche zur Speicherung gemäss 
 EMI2.1 
 



   Wird bei derselben Arbeit die erfindungsgemässe Einrichtung eingesetzt, so werden anstatt der fünf kostspieligen elektromechanischen, auch mit Multiplikationswerk ausgerüsteten, oder elektronischen Buchungsmaschinen lediglich fünf einfache und dementsprechend verhältnismässig billige Ein- und Ausgabegeräte (z. B. Schreibmaschinen oder Addiermaschinen mit Schüttelwagen) benötigt, da ja sämtliche Re-   chenaufgaben-ohne   Beschränkungen der   Speicherkapazität - in   einer einzigen Zentralanlage verrichtet werden. 



   Wird infolge der steigenden Anzahl der zu verrechnenden Belege eine weitere Arbeitsstelle benötigt, so muss bei den bekannten Möglichkeiten eine weitere komplette mechanische oder elektronische Buchungsmaschine eingesetzt werden. Im Gegensatz dazu wird bei der   erfindungsgemässen   Einrichtung lediglich ein weiteres einfaches Ein-und Ausgabegerät benötigt. Ändert sich die Anzahl der Erzeugnisse, der Werkstätten   usw.,   wobei sich die Anzahl der zu speichernden Datenarten erhöht, so müssen bei den bekannten Maschinen-entweder alle fünf Buchungsmaschinen durch Maschinen grösserer Speicherkapazität ersetzt, oder aber weitere geteilte Arbeitsgänge organisiert werden. Beide Lösungen sind unvorteilhaft.

   Bei der erfindungsgemässen Einrichtung kann eine weitere Speicherkapazität durch die Ergänzung der zentralen Memorie leicht und sehr wirtschaftlich erzielt werden. 



   Es ist einleuchtend, dass die erfindungsgemässe Einrichtung aus mehreren Gründen eine wirtschaftlichere   Mechanisierungsmöglichkeit   bietet, als dies mit den bekannten Buchungsmaschinen vorstellbar war, auch deshalb, weil die Einrichtung, unter anderem infolge ihrer zielbewusst beschränkten arithmetischen Bereitschaft, ungefähr dieselben Herstellerkosten erfordert, wie eine elektronische Buchungsmaschine. 



   Bei der mittels elektronischer Anlagen erfolgenden und lediglich primitive mathematische Anforderungen stellenden Mechanisierung der   Büro- und   Buchhaltungsarbeiten, muss auch in Betracht genommen werden, dass zum Buchen einer Zeile (eines Beleges) im allgemeinen etwa   20 - 50   sec benötigt werden. 



  Je Posten (Zeile) hat das elektronische Rechenwerk bei den wichtigsten Massenarbeiten nur einige Registrierungen und eventuell 1 - 2 Multiplikationen zu verrichten. Die dazu notwendige Rechaungszeitdauer beträgt 1 - 2 millisec. Der Ausnützungsgrad der bekannten elektronischen Buchungsmaschinen ist demgemäss gering. Um einen günstigeren Ausnutzungsgrad zu erzielen, schalteten in der letzteren Zeit einige Herstellerfirmen (z. B. Astra) an ein elektronisches Multiplikationsgerät (jedoch nicht an einen Speicher) höchstens drei mechanische Buchungsmaschinen.

   Durch dieses Verfahren wurde ein höherer Aus-   nutzungsgrad   erzielt, doch entstand infolge der angewandten Technik ein neuer beträchtlicher Nachteil : Während der Eingabe der Faktoren und des Ausschreiben des Produktes kann das elektronische Multiplikationsgerät immer nur mit einer von den durch Kabel angeschlossenen Buchungsmaschinen zusammenwirken, wobei die Betätigung der übrigen Buchungsmaschinen abgestellt werden muss. Da gleichzeitig durchzuführende Eingaben praktisch unvermeidlich sind, entstehen in der Arbeit Stockungen, die nicht so sehr als aus technischen   Gründen   notwendige Zeitausfälle zu beachten sind, sondern weil sie das Buchhaltungspersonal oft aus dem Takt bringen, die Aufmerksamkeit ablenken und auf diese Weise Fehler veranlassen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung erhöht die Wirtschaftlichkeit der elektronisch durchgeführten Bu- chungsarbeiten einesteils dadurch, dass sie die Arbeit mit   30 - 60 Ein-und Ausgabegeräten ermöglicht,   wodurch ein bisher nicht erzielter hoher Ausnützungsgrad der elektronischen Einheit erreicht wird, andern- teils - was von entscheidender Wichtigkeit ist-auch dadurch, dass die elektronische Einheit von sämt- lichen Ein-und Ausgabegeräten, ohne irgendwelche Beschränkung, gleichzeitig die Informationen emp- fangen und die zur weiteren Buchführung notwendigen Ergebnisse binnen 0,2 sec zurückgeben kann.

   Dies wird erfindungsgemäss technisch einerseits durch eine die Informationen primär empfangende und zwi- schenspeichernde puffermemorie, anderseits durch eine die berechneten Posten durch eine Maschinen- wählereinrichtung zurückleitende Einheit erzielt. 



   Es wird auch durch die Erfindung ermöglicht, dass bei grösseren Unternehmungen, Instituten usw. an- statt der bekannten und grösstenteils zum Schreiben nicht   geeigneten elektrischen Tisch-Rechenmaschinen   die in verschiedenen Räumen untergebrachten Arbeitsplatten nur mit einfachen Ein- und Ausgabegeräten ausgerüstet werden. Zu diesem Zwecke können auch die ohnehin notwendigen Schreibmaschinen dienen. 



   Diese Maschinen stehen mit der erfindungsgemässen elektronischen Zentraldatensammleranlage in Ver- bindung. Bei den   Ein- und Ausgabegeräten   sind die Faktoren und Ergebnisse der Rechnungsoperationen in
Schrift vorhanden, was besonders bei den zu dokumentierenden Berechnungen, z. B. bei Buchungsaufga- ben, aus mehreren Gesichtspunkten vorteilhaft ist. 



   Die erfindungsgemässe elektronische Anlage ist-wie dies im folgenden erläutert wird-auch zum
Verrichten anspruchsvollerer mathematischer Aufgaben geeignet. So wird eine neue Möglichkeit zum ra- tionellen Mechanisieren sämtlicher, bei einer Unternehmung vorkommenden Berechnungsarbeiten gebo- ten. 



   Ein Ausführungsbeispiel und das Betätigungsprinzip der Erfindung ist aus der Fig. 2 ersichtlich. 



   Beim Abdrücken je einer Zahlentaste der mechanischen Buchungsmaschine 1 entsteht ein elektrischer Impuls, welcher eine dekadische Zahl symbolisiert und in das Umkodierungswerk 2 geleitet wird, wo diese in eine binäre Kode umkodiert wird. Die umkodierten Zahlen werden in dem Speicherregister 3 gespeichert.   Der Titelwählerstromkreis   4 gibt die in dem Speicherregister 3 aufbewahrten Zahlen in einen freien Titel der mehrkanaligen Puffermemorie 5 durch die elektronische Schreibeinheit 6 ein. Es werden in die Speichereinheit 4-5-6 der Titel der Buchungsangabe   (Sammelnummer),   das Vorzeichen der auszusammelnden Angabe, sowie die auszusammelnde Angabe (Wort) selbst eingegeben. Jeder Kanal der Puffermemorie 5 steht in unmittelbarer Verbindung mit je einem Eingabegerät.

   Demgemäss kann der Angabesammler 4-5-6 mit so viel Eingabegeräten 1-2-3 verbunden werden, wieviel Kanäle in der Memorie vorhanden sind. Aus der Puffermemorie 5 schaltet die Schaltmaschine 7 gemäss eines vorbestimmten Programmes die Kanäle mittels Selbststeuerung nacheinander an die elektronische Ableseeinheit 8, wobei die in den Kanälen gespeicherten magnetischen Signale abgelesen werden. Zunächst wird der im Kanal gespeicherte Titel, sodann das Vorzeichen der gespeicherten Angabe und erst nachher die Angabe selbst abgelesen. Der Steuerstromkreis 9 leitet den durch die Schaltmaschine angelangten Titel in den Koinzidenzstromkreis 10, wobei gleichzeitig, im Falle einer Übereinstimmung des Titels und des Steuerzeichens, durch den Steuerstromkreis der Kopfauswählerstromkreis 12 eingeschaltet wird. Hiedurch wird der entsprechende Schreib-Lesekopf ausgewählt.

   Durch diesen Kopf wird das dem Titel entsprechende, in der Memorie 24 gespeicherte Wort abgelesen, und durch die Ableseeinheit 13 je Ziffer in die elektronische Additions-und Korrigierungseinheit 14 übermittelt. Inzwischen werden die neuen angelangten Buchungsangaben (Wörter) durch den Steuerstromkreis 9 mittels der Schaltmaschine 15 in der Speichereinheit 16 aufgespeichert. Durch die Schaltmaschine 17 werden die   aufgespeicherten Zahlen   unter Fortschalten des Steuerstromkreises 11 aus dem Speicher 16 im Rhythmus der Ableseeinheit je Ziffer in den Additionsstromkreis übermittelt. Nach der Addition der Zanlen in 14 gelangt das Ergebnis durch die Schaltmaschine 18 in den Speicher 19, während der Rest im Additionsstromkreis 14 gespeichert und zu den neu anlangenden Zahlen addiert wird.

   Ist das Addieren beendet und das Speicherregister 19 aufgefüllt, so werden die im Registerwerk der Schaltmaschine 20 gespeicherten Zanlen auf Veranlassung des Koinzidenzstromkreises 10 durch den Steuerstromkreis 21-welcher von dem Steuerstromkreis 11 Stundensignale   erhält-entweder   in die Schreibeinheit 22 geleitet, welche dieselben durch die Kopfwählereinheit in den magnetischen Speicher 24 eingibt, oder durch den Maschinenwählerstromkreis 23 in die Umkodierungseinheit 2   der Ausschreibemaschine   übermittelt, wo die in binärer Form gespeicherten Zahlen in dezimale Zahlen umkodiert werden und das erhaltene Ergebnis durch das Eingabegerät ausgeschrieben wird. 



   Eine andere beispielsweise Ausführungsform der Erfindung und die Betätigung des zentralen Multiplikationswerkes ist in Fig. 3 dargestellt. Die durch die Buchungsmaschine 1 in dezimalem System angegebenen miteinander zu multiplizierenden Zahlen werden in dem Umkodierungsgerät 2 in binäres System 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 umkodiert und die auf diese Weise erhaltenen Zahlenwerte in dem Speicherregister 3 so lange gespeichert, bis an einem mit der Buchungsmaschine 1 verbundenen Kanal der magnetischen Puffermemorie 5 freie
Stellen zur Aufnahme der in dem Speicher aufgespeicherten Zahlen gesichert werden. In die Pufferme- morie werden die Zahlen in Form von magnetischen Zeichen durch die elektronische Schreibeinheit 6 eingetragen.

   Das Einschreiben der einzelnen Zahlen erfolgt unter Einfügung des Titelwählerstromkrei- ses 4, wodurch gesichert wird, dass die durch die Buchungsmaschine eingegebenen Zahlen in den Kanal der magnetischen Memorie nacheinander eingetragen werden. Nach dem Vollenden der Eingabe werden beide Faktoren nacheinander in die Puffermemorie 5 eingetragen. Aus der Puffermemorie wird mittels der Schaltmaschine 7 durch die elektronische Ableseeinheit 8 die unter je einem Titel aufgezeichnete, aus   zwei Faktoren - aus dem Multiplikand   und dem   Multiplikator-bestehende Zahlengruppe   in den Steu- erstromkreis 9 übermittelt. Von hier werden die angelangten Impulse in das Multiplikationsregisterwerk
25 übertragen, wo die Multiplikation verrichtet wird.

   Das Produkt gelangt aus dem Multiplikationsregi- sterwerk über den Maschinenwählerstromkreis 23 in das Speicherregisterwerk 26 und von dort über den
Umkodierungsstromkreis 2, in welchem das in binärem System kodierte Produkt in dezimales System um- kodiert wird, in die Buchungsmaschine, wo dasselbe ausgegeben wird. 



   Eine weitere Ausführungsform wird dadurch gebildet, dass durch das   Sammel- und Multiplikations-   werk eine einzige Einheit gebildet wird. In diesem Fall werden z. B. zehn Schreibmaschinen an   die Einrich-   tung geschaltet, wodurch ein   Fakturiermaschinenaggregat   ausserordentlich hoher Leistung erzielt wird. 



   Diese Maschine unterscheidet sich grundsätzlich von den bekannten Fakturiermaschinen dadurch, dass die- selbe durch die Warennummern usw. gesteuert, das vollkommene Buchungssammeln und statistische Sam- meln verrichtet. Da auch   be?   dieser Kombination die einfachsten Eingabe-Ausschreibegeräte angewen- det werden können, sind die wirtschaftlichen Vorteile der Erfindung ausserordentlich auffallend. Ausser der
Fakturierung kann die mit mehreren Maschinen arbeitende zentrale Sammel-Multiplikationseinrichtung bei den Banken mit einfachen Schaltermaschinen zusammengeschaltet, vorteilhaft angewendet werden. 



   In diesem Fall entsteht aus dem logischen Zusammenbau der in Fig. 2 und 3 dargestellten Einheit eine neue Ausführungsform gemäss Fig. 4, bei welcher durch den Steuerstromkreis 9 die Zahlen entweder in den Sammler 30 oder in das Multiplikationswerk 25 übermittelt werden, wobei die Angaben des Multi- plikationswerkes durch den Sammler und die Angaben des Sammlers durch das Multiplikationswerk ange- wendet werden können. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform wird die Puffermemorie 5 zur Verrichtung von einfachen mathe- matischen Berechnungen mit einer Routineprogrammsteuereinrichtung ergänzt. In diesem Fall werden die durch die einzelnen Eingabegeräte eingegebenen Zahlangaben, die in der Puffermemorie 5 aufgespeichert sind, nacheinander, gemäss der Steuerung des Routineprogramms, als bekannte Faktoren in das Programm substituiert. Die Teilergebnisse werden in dem Speicher 24 (Fig. 2) aufgespeicbert, wobei die neuen Teilergebnisse addiert, subtrahiert oder mit den gespeicherten Teilergebnissen multipliziert werden. Die Ausgabe erfolgt nach der Beendigung des Routineprogramms, auf die Veranlassung der letzten Anweisung des Programms.

   Das kombinierte   Multiplikations- und   Sammelwerk verrichtet lediglich je einen Arbeitsvorgang des Routineprogramms, wobei die weiteren inzwischen anlangenden Angaben der übrigen Eingabegeräte durch den Pufferspeicher aufgenommen werden und nach der Beendigung eines Arbeitsvorganges ein neuer Kanal der Puffermemorie durch die Schaltmaschine angeschaltet wird. 



   Eine weitere Ausführungsform besteht darin, dass durch die einzelnen Eingabegeräte in die Puffermemorie 5 ein mathematisches Programm eingegeben wird. Dieses Programm wird durch die Schaltmaschine 7 je Programmeinheit in das Sammel-Multiplikationsgerät derart übermittelt, dass nach Herauslesen und Aufarbeiten einer Information aus der Puffermemorie, die Schaltmaschine 7 den zu dem nächsten Eingabegerät angehörenden Kanal schaltet, wodurch ermöglicht wird, dass verschiedene Eingabegeräte verschiedene Aufgaben, namentlich z. B. Sammeln von Buchhaltungsdaten, Fakturieren, mathematisches Routinerechnen, sowie programmgesteuertes mathematisches Berechnen parallel, doch je Operation verrichtet werden können. 



   Die Ausgabe der Daten der Zentralanlage kann vermittels eines besonderen Rufes an welcher eingeschalteten Maschine auch immer erfolgen, ohne Rücksicht darauf, durch welche Maschine die Informationen in die Zentralanlage eingegeben wurden. 



   Zur Verrichtung der Funktionen der oben beschriebenen Einrichtungen kann welcher bekannte elektrische elektronische, oder magnetische Stromkreis auch immer angewendet werden. Als Puffermemorie und Speichermemorie können magnetische Trommeln, Scheiben, Bandspeicher oder aus ferromagneti-   gehen   Elementen bestehende Stromkreise angewendet werden. Die einzelnen Bauteile der Einrichtung bilden gemäss ihrer Funktion besondere Einheiten, die kombiniert, oder mittels einfacher Schaltmittel verbunden werden können. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Eine weitere Ausführungsform besteht in der Anwendung eines Eingabegerätes (Inputgerätes) in Verbindung mit der in Fig.   2-4   veranschaulichten zentralen Sammel- und bzw. oder zentralen Multipliziereinrichtung. Dabei ist das an das Eingabegerät unmittelbar angeschaltete   dezimal-binärische   Umkodierungsgerät mit der zentralen magnetischen Puffermemorie durch Leitung verbunden. In manchen Fällen ist es vorteilhaft, wenn die   Eingabe- und Ausschreibgeräte   (wie z. B. die verschiedenen Schreibmaschinen, Messgeräte u. a., zur Bestimmung, Festlegung und Abschreibung der Zahlangaben dienenden Maschinen) mit den das Sammeln und Multiplizieren verrichtenden zentralen elektrischen Anlagen in drahtloser Verbindung stehen. Dieses Verfahren ist z.

   B. bei Banken, die mit mehreren tausend Schreibmaschinen arbeiten, oder bei Unternehmungen mit einem Filialennetz, sowie bei Unternehmungen mit selbständigen Lagerstätten usw. vorteilhaft, insbesondere, wenn sich die Eingabegeräte bzw. Ausschreibeeinheiten in einer grösseren Entfernung von der zentralen Recheneinheit befinden. Bei der Anwendung einer drahtlosen Verbindung können diejenigen unerwünschten elektrischen Erscheinungen, durch welche die Signalstärke, sowie die Geräuschfreiheit derselben bei einer Übermittlung auf grössere Entfernungen gestört werden können, beseitigt werden.

   Der in Fig. 5 veranschaulichte schematische Schaltplan stellt eine Einrichtung dar, bei welcher die elektrischen Impulse von der die Belege fertigenden Maschine bzw. deren Umkodierungseinrichtung an die Puffermemorie nicht vermittels eines Kabels, sondern drahtlos, mittels elektromagnetischer Wellen übermittelt werden. Gemäss des in Fig. 5 dargestellten logischen Schemas werden die in der Buchungsmaschine 1 entstehenden, die Dezimalzahlen darstellenden Impulse, parallel in der Umkodierungsrichtung 2 in binärische Zeichen umkodiert, welche durch das die Reihenfolge feststellende. Register 27 in die die elektromagnetischen Wellen ausstrahlende Sendeeinrichtung   übermittele   werden.

   Diese Impulse gelangen aus der Sendeeinrichtung 28 drahtlos in die Empfangseinrichtung 29 und werden in dem Speicherregisterwerk 3 so lange aufgespeichert, bis an einem mit der Empfangseinrichtung 29 verbundenen Kanal der Puffermemorie 5 eine freie Einschreibstelle gesichert wird. 



   Im weiteren werden   die Daten gemäss der in Fig. l und 2 veranschaulichten Methode   durch die Schaltmaschine 7 in das Steuergerät 9 geleitet, aus welchem dieselben entweder in den Sammler 30 oder in das zentrale Multiplikationsregisterwerk 25 übermittelt werden. Von hier gelangen die Daten der Ausgabe- 
 EMI5.1 
 elektromagnetischen Impulsen aus. Diese gelangen über den die Reihenfolge feststellenden Stromkreis 27 und den Umkodierungsstromkreis 2 an die Buchungsmaschine   (Addierungsmaschine)     1,   wo sie ausgeschrieben werden. 



   Dort, wo die Stände, z. B. bei Banken, und die Vorräte (Stoff, Ware) schnell und automatisch festzustellen sind, können die Daten bei einer drahtlosen Übermittlung auch mittels eines Fernsehsenders und   - empfängers   erfolgen, über die bekannten Verfahren hinaus derart, dass die durch die Empfangsanlage aufgenommene titelartige Darstellung in der zentralen Sendeeinrichtung in Form eines Bildes erscheint. 



  Dieses Bild wird durch die entgegengesetzt angeordnete, aus Photoelementen bestehende Matrix aus den 
 EMI5.2 
 und in Form von elektromagnetischen Wellen - wie oben angeführt-an der Eingabeeinrichtung ausgeschrieben werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ferngesteuerter elektronischer (Buchhaltungs-) Datenverarbeiter, mit mehreren Eingabegeräten und einer Zentraleinheit, dadurch gekennzeichnet, dass zur Speicherung von aus mehreren Eingabegeräten (A 1 - 3) gleichzeitig, parallel, vermittels zwischengeschalteter Informationsträger oder unmittelbar einlangenden Aufgaben Puffermemorien (5), für jedes Eingabegerät (A 1 - 3) auf dieser Memorie (5) je ein Kanal, zwecks Ablesens (8) auf je einem Kanal eine mit automatischer Selbststeuerung wirkende Schalteinrichtung (7), zur Weiterleitung der durch die Puffermemorie (5) und Schalteinrichtung (7) anlangenden Informationen in den Sammler (30) und bzw. oder das Multiplikationswerk (25) automatisch betätigte Steuereinheiten (9,11, 21), zur Speicherung der Ergebnisse der Zählereinheit   (Sammler.. 30)   und bzw.

   oder    Multiplikationsgerät,     2 ;))   ein Registerwerk (26), zum Ausschreiben der im Registerwerk (26) gespeicherten Ergebnisse an den entsprechenden Eingabegeräten (1 - 3) oder wunschgemäss mittels Titelanrufes an einem andern angeschalteten Gerät ein Maschinenwähler (23) vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Datenverarbeiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Puffermemorie (5) zur Speicherung von Routineprogrammen mathematischer Berechnungsaufgaben besondere Kanäle vorgesehen sind, wobei jede) Eingabegerät (1 - 3) auch immer mit einem Anschaltmittel zum Anschalten an diese <Desc/Clms Page number 6> Kanäle ausgerüstet ist und zur Speicherung der eingegebenen bekannten Faktoren die Puffermemorie (5) dient und zur Aufarbeitung je Arbeitsvorgang gemäss des Routineprogramms, sowie zur Weiterleitung der EMI6.1 Ausschreibung der Ergebnisse durch den letzten Befehl des Routineprogramms gegeben wird, und die an die. Puffermemorie (5) parallel einlangenden Informationen durch die Einrichtung je Arbeitsvorgang bearbeitet werden.
    3. Datenverarbeiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Festlegung des durch das Eingabegerät (1 - 3) eingegebenen, beliebigen mathematischen Programms die Puffermemorie (5) selbst dient, und zur Bearbeitung je Arbeitsvorgang des beliebigen Programms, sowie zur Weiterleitung in den zentralen Sammler (25,30) eine geeignete automatische selbststeuernde Schalteinrichtung (7) vorgesehen ist und zur Speicherung der Teilergebnisse der zentrale Sammler (30) dient, wobei nach der Ausschreibung der Information eines Arbeitsvorganges durch die selbststeuernde Schalteinrichtung (23) der nächste Kanal der Puffermemorie angeschaltet wird.
    4. Datenverarbeiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Verbindung zwischen den Eingabeeinrichtungen und der zentralen Zähleinrichtung mit elektromagnetischen Wellen arbeitende Sender-Empfangseinrichtungen (28,29) vorgesehen sind.
    5. Datenverarbeiter nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangseinrichtung (1 - 3) mit einem Fernsehempfänger versehen ist, wobei das in Form von elektromagnetischen Wellen aufgenommene Bild am Fernsehsenderohr erscheint und gegenüberstehend zu dem Fernsehsenderohr ein Ablesekopf mit Photoelementen, zwecks Umkodieren der dezimalen Zahlen in binärische Zahlen, welche durch das zentrale Zählwerk bearbeitet werden, vorgesehen ist.
AT490760A 1959-07-03 1960-06-27 Elektronischer Datenverarbeiter AT225458B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU225458T 1959-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT225458B true AT225458B (de) 1963-01-25

Family

ID=29596054

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT490760A AT225458B (de) 1959-07-03 1960-06-27 Elektronischer Datenverarbeiter

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT225458B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1146290B (de) Elektronisches Datenverarbeitungssystem
DE1282337B (de) Programmgesteuerte elektronische Rechenanlage
DE1178623B (de) Programmgesteuerte datenverarbeitende Maschine
DE2551238A1 (de) Informationsuebertragungseinrichtung
DE1774945C3 (de) Elektronische Datenverarbeitungsanlage zum Mischen, Sortieren, arithmetischen Verarbeiten von aus Datenfeldern bestehenden Datensätzen und zum Umstellen von einzelnen Datenfeldern
DE1255356B (de) Steuervorrichtung fuer taktgesteuerte Rechenmaschinen
DE1524111C3 (de) Elektronische Datenverarbeitungsanlage
DE3144563C2 (de)
DE1201586B (de) Programmgesteuerte Daten-Auswertmaschine
AT225458B (de) Elektronischer Datenverarbeiter
DE2720842A1 (de) Daten-uebertragungssystem
DE3346767A1 (de) Elektronische registrierkasse
DE2403669B2 (de) SpezialComputer
DE1193279B (de) Elektronen-Ziffernrechner mit eingespeichertem Programm
DE1549399A1 (de) Verfahren und System zur grafischen Aufzeichnung von Kurvenzuegen
DE1100344B (de) Matrixanordnung zum Addieren zweier Ziffern
DE1233627B (de) Anordnung zur Datenuebertragung durch Impulse unter Verwendung von Datenkompression und Datenexpansion
DE2343501B2 (de) Steuerschaltung für zumindest eine Rechenanlage mit mehreren für die Durchführung von EuWAusgabe-Programmen bestimmten Registern
DE2004762A1 (de) Übertragungsanschlussgerät
DE2331874A1 (de) Vorrichtung zum rechnerischen verarbeiten von kostenrechnungsaufzeichnungen
AT212062B (de) Sortierverfahren für mit Adressen versehene Informationen
DE1087834B (de) Rechenmaschine
DE1092700B (de) Datenverarbeitungs-Vorrichtung
DE2654724A1 (de) Datenterminal zum umwandeln codierter information in sichtbare daten
AT211079B (de) Kommandowerk mit Indexregistern und Adressenrechenwerk für programmgesteuerte elektronische Anlagen