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Sortierverfahren für mit Adressen versehene Informationen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sortierverfahren für mit Adressen versehene Informationen, die in zufälliger Verteilung gespeichert vorliegen oder laufend anfallen. Die als Ordnungsbegriff dienenden
Adressen (Artikelnummern, Teilnehmernummem usw. ) und die zugehörigen Informationen (Bestand,
Preisgebühren usw. ) sind in eine geordnete auf- oder absteigende Folge kurz in die natürliche Reihen- folge zu bringen. Dabei ist es zunächst gleichgültig, ob die Informationsträger Karten (Karteikarten,
Lochkarten, Randlochkarten) mit begrenzter Informationskapazität oder Bänder (Lochstreifen, Magnet- bänder) mit praktisch unbegrenzter Kapazität für die zu einer Adresse gehörende Information sind.
Es ist bekannt, dass bei elektromechanischer Sortierung von Karten, vorzugsweise Lochkarten, diese zunächst nach der niedrigsten Stelle der Adresse in-wenn es sich nur um die Sortierung nach Ziffern handelt - zehn Sortierfächer verteilt werden und anschliessend die Sortierung der auf diese Weise nach der niedrigsten Stelle vorsortierten Karten nach der zweitniedrigsten Stelle erfolgt usw., so dass bei Sortierung von m Karten nach n-stelligen Adressen n Durchläufe aller m Karten erforderlich sind.
Für die Buchstabensortierung bei Verwendung von Lochkarten ist vorgeschlagen worden, die Sortierung in zwei aufeinanderfolgenden Sortiergängen unter Benutzung von fünf bzw. sechs Sortierfächern vorzunehmen, wobei zur Steuerung der einzelnen Sortiergänge gegebenenfalls übereinstimmend ausgebildete Gruppenlochkombinationen und Unterscheidungslochkombinationen verwendet werden.
Diese Verfahren haben den Nachteil, dass die Anzahl der erforderlichen Sortierfächer an die Gesamtzahl der verschiedenen möglichen Adressenelemente oder an die Anzahl unterschiedlicher, zur Darstellung der Adressenelemente verwendeter Codeelemente gebunden ist.
Derartige Nachteile treten auch bei Anwendung dieses Lösungsweges auf die Sortierung von auf Bändern registrierten Informationen auf, wo beispielsweise das Sortieren nach Ziffern das Lesen der Adresse und der zugehörigen Information und das Abschreiben in jeweils eins von zehn Bändern bedeuten würde, u. zw. n-mal für die n Stellen der Adresse. Erforderlich sind also bei Nummernsortierung zehn aufwendige Band-, Schreib- und Lesevorrichtungen und n Durchläufe aller Informationen.
Ein anderer Weg der Sortierung ist der, in einem ersten Durchlauf q Adressen aus der ungeordneten Folge herauszugreifen, als n-stellige Zahlen miteinander zu vergleichen und diese q Adressen in geordneter Folge mit ihren zugehörigen Informationen auf ein zweites Band abzuschreiben. In weiteren Durchläufen werden fortschreitend immer grössere Adressenkomplexe geordnet. Dieses Verfahren hat zwar den Vorteil, dass nur eine kleinere Zahl von Band-, Schreib- und Lesevorrichtungen benötigt wird, es hat jedoch den Nachteil, dass eine hohe Zahl von Durchläufen benötigt wird, was mit langen Sortirzeiten und höheren Anforderungen an eine Nummern-Vergleichs-Anordnung gegenüber denen an einen Sortierverteiler verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein allgemein anwendbares Sortierverfahren anzugeben, das die Vorteile einer kleinen Zahl von Aufnahmevorrichtungen mit denen kleiner Sortierzeit und technisch einfacher Sortiereinrichtungen verknüpft.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sortierverfahren für Insbesondere in Magnetband- oder Trommelspeichern in zufälliger Verteilung vorliegende Informationen, die mit ein-oder mehrstelligen, aus Ziffern, Zahlen oder Buchstaben als Adressenelementen gebildeten Adressen vorgesehen sind und die
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in der Weise sortiert werden, dass der natürlichen Reihenfolge aller möglichen Adressen eine nach dem
Positionssystem geordnete Folge von Schlüsselzahlen zugeordnet wird, deren Ziffern als Sortierziffern dienen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in aufeinanderfolgenden Sortiergängen jeweils nur i die bestimmende Sortierziffer der ein-oder mehrstelligen Schlüsselzahl aus dem Adressenelement und der Sortiergangnummer in einem Sortierverteiler abgeleitet wird und die Daten (Adresse + eventuelle
Information) in den der in dem betrachteten Sortiergang ermittelten Sortierziffer zugeordneten Sortier- speicher übertragen werden, wobei die Anzahl der Sortierspeicher gleich der Anzahl der verschiedenen
Werte der Sortierziffem ist, und dass die Sortierung zwischen Hauptspeicher und Sortierspeicher oder zwei Gruppen von Sortierspeichern durchgeführt wird.
Die Auswahl der Sortierzahlen, die für eine bestimmte Anzahl verwendeter Adressenelemente zu treffen ist, kann, wie es schon für die Verschlüsselung der Adressen selbst vorgeschlagen wurde, so vor- genommen werden, dass die Sortierzahlen im Hinblick auf eine Beschränkung auf beispielsweise b Sortier- ziffern einem Positionssystem mit der Basis b und den Ziffern s = 0, 1, 2...., b-1 entnommen werden.
Bekanntlich können die natürlichen Zahlen n, sofern 0 < n < b p+1, in der Schreibweise
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dargestellt werden. In der Praxis kann man sich auf maximal b = 5 verschiedene Sortierziffern und in vielen Anwendungsfällen auf b = 3 oder b = 4 beschränken. Das Verfahren nach der Erfindung hat nun den Vorteil, dass eine komplizierte Verschlüsselung der Adresse und der Aufwand für eine die In- formation begleitende Speicherung des Ergebnisses dieser Verschlüsselung vermieden wird.
Der zur Durch- führung des Verfahrens erforderliche Aufwand bezieht sich im wesentlichen auf die Zählung der einzelnen Sortiergänge und eine entsprechende Stellung der Übertragungswege für die Verteilung der Informationen und bezieht sich weiterhin in den einzelnen Sortierschritten auf die Bestimmung jeweils nur einer Sortier- ziffer, die zweckmässig in einem Sortierverteiler mit Codewandlern durchgeführt wird.
Ein Sortiergerät zur Durchführung des Sortierverfahrens wird zweckmässig so aufgebaut, dass in ihm ein Hauptspeicher und entsprechend der Anzahl m der verschiedenen Sortierziffern m Sortierspeicher sowie Steuermittel vorgesehen sind und so zusammenwirken, dass während eines Sortierganges die mit Adressen versehenen Informationen der Reihe nach aus dem Hauptspeicher entnommen und nach Bestimmung der Sortierziffern in den durch diese bestimmten Sortierspeicher überführt werden, und dass nach Beendigung des Sortierganges in einem Rückführgang die Speicherinhalte der Sortierspeicher nacheinander in der Reihenfolge der Sortierspeicher in den Hauptspeicher zurückgeführt werden.
Bei entsprechender Auslegung der Steuermittel hat ein solches Sortiergerät den Vorteil, in seinen Verfahrensschritten bei Sortierung von Adressen, deren einzelne Adressenstellen sehr vieler verschiedener Werte fähig sind, weitgehend unabhängig von dem zur Darstellung der Adressenstellen verwendeten Code zu sein.
Einzelheiten der Erfindung und Ausführungsbeispiele zur Durchführung des Verfahrens werden im folgenden an Hand der Tabellen I - VII und der Fig. 1 - 3'beschrieben.
Es zeigen : Tabelle I die Darstellung der natürlichen Zahlen n in verschiedenen Positionssystemen mit der Basis b, Tabelle II Sortierzahlen bzw. deren binäre Verschlüsselungen für die Ziffern 0, 1, 2,... 9, Tabelle III Sortierzahlen bzw. deren binäre Verschlüsselungen für die Buchstaben A... Z, Tabelle IV Sortierzahlen für Ziffern 0... 9 und Buchstaben A...
Z, Tabelle V eine zufällig verteilte Folge zweistelliger Adressen (V, 1) und zugeordneter Adressenkennzahlen (V, 2), Tabelle VI die Verteilung der in Tabelle V gegebenen Folge auf vier Sortierspeicher in aufeinanderfolgenden Sortiergängen, Tabelle VII die Verteilung der Sortierspeichernummem in aufeinanderfolgenden Sortiergängen bei Zahlensortierung mit sieben Sortierspeichern, Fig. l ein Blockschaltbild für ein Sortiergerät mit Hauptspeicher, Fig. 2 ein Blockschaltbild für Sortierverteiler, Fig. 3 ein Blockschaltbild für eine Identifizierungsschaltung mit zwei Codewandlem für zweistellige Sortierzahlen.
Tabelle I gibt einen Überblick über die Darstellung der natürlichen Zahlen n in verschiedenen Positionssystemen mit der Basis b = 2, 3, 4, 5,6 und 10. Die natürlichen Zahlen gehen jede aus der vorangegangenen durch Vergrösserung um eine Einheit hervor. In Spalte n beginnt die Reihe der natürlichen Zahlen mit 0, 1, 2.... Am Kopf der übrigen Spalten ist der jeweilige Wert der Basis b angegeben. Im Falle b = 2 handelt es sich um die Dualzahlen. Um mit einheitlicher Stellenzahl arbeiten zu können, sind Zahlen niedriger Stellenzahl mit Nullen nach links hin aufgefüllt. Eine Betrachtung des Bildungsgesetzes der einzelnen Positionssysteme zeigt, dass die höchste auftretende Ziffer um eine Einheit kleiner ist als die Basis. Z.
B. treten bei Verwendung der Basis b =4 nur die Ziffern 0, 1, 2 und 3 auf.
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Bildet man die Summe aus 013 und 001, so ergibt sich ein Übertrag von der letzten zur vorletzten Stelle, und man erhält 020 als die auf die natürliche Zahl n = 7 folgende Zahl n + 1 = 8. Zählt man weiter von 020 über 021, 022 und 023, so kommt im nächsten Schritt ein Übertrag, und man erhält 030.
Zählt man entsprechend den natürlichen Zahlen 12 - 16 weiter in dem Positionssystem mit der Basis b = 4, so erhält man 100. Wie die Tabelle I erkennen lässt, entspricht der natürlichen Zahl n = 26 im
Positionssystem mit der Basis 3 die Zahl 222, der Zahl 63 im Positionssystem mit der Basis 4 die
Zahl 333 usw. Bei Verwendung einzelner Sortierspeicher, deren Zahl möglichst klein gehalten werden soll, nimmt bei fortgesetzter Verringerung der Anzahl der Sortierspeicher die Zahl der erforderlichen
Sortiergänge zu. So werden zur Sortierung der Ziffern 0.... 9 bei Verwendung von 4 Sortierspeichem (b = 4) zwei Sortiergänge, bei Verwendung von 3 Sortierspeichern (b = 3) drei Sortiergänge und bei
Verwendung von nur 2 Sortierspeichern vier Sortiergänge erforderlich.
Bei vorgegebener Anzahl ver- schiedener möglicher Adressenelemente erleichtert diese Gegenüberstellung die Auswahl der Sortier- zahlen. Tritt z. B. in den Adressen die Ziffer 0 nicht auf, so wird das Sortierverfahren zweckmässig so durchgeführt, dass den Ziffern 1 - 9 als Sortierzahlen die in Tabelle II angegebenen bzw. deren binäre Verschlüsselungen zugeordnet werden. Die hier vorgeschlagene Zuordnung ist gleichwertig mit der Dar- stellung der Zahlen 0.... 8 im Positionssystem mit der Basis b = 3 und entsprechenden Sortierziffern
0, 1 und 2.
Soll auch die Ziffer 0 bei der Sortierung erfasst werden, so kommt das Positionssystem mit der
Basis b=4 in Betracht (Tabelle I). Sofern die Adresse 0 eine Sonderstellung einnimmt, ist es erwünscht, das Auftreten der Sortierziffer 0 auf diese Adresse zu beschränken. Einem entsprechenden Sortierverfahren wird vorteilhaft die Zuordnung gemäss Tabelle II zugrundegelegt, die eine Zuordnung der Sortierziffer 0 zu den Ziffern 1 - 9 vermeidet.
Das Sortierverfahren lässt sich auch dadurch verbessern, dass die Ziffer 0 durch ein Sonderzeichen dargestellt wird.
Die Durchführung des Sortierverfahrens und der Ablauf der einzelnen Verfahrensschritte soll für ein
Zahlenbeispiel an Hand der Tabellen V und VI beschrieben werden. Vorgelegt seien die in Tabelle V,
Spalte 1 angegebenen Adressen 16,35, 63 usw. Diese sollen unter Verwendung von Adressenkennzahlen sortiert werden, die aus Sortierzahlen nach Tabelle II zu bilden sind. Hiezu muss zunächst jeder Adressen- ziffer die entsprechende Sortierzahl zugeordnet werden, z. B. den Ziffern 1 und 6 der Adresse 16 die
Sortierzahlen 11 und 23. Diese werden zu einer Adressenkennzahl zusammengesetzt, u. zw. unter Bei- behaltung der durch die Adresse gegebenen Reihenfolge. Die so gebildeten Adressenkennzahlen sind in
Spalte 2 der Tabelle V angegeben. Sie werden im ersten Sortiergang nach der letzten Ziffer sortiert.
Da die Adressenkennzahlen der Adressen 16,63, 56 usw. mit der Sortierziffer 3 enden, werden diese in den
Sortierspeicher (Sp 3 der Tabelle VI) eingeschrieben. Die Adressen 35, 85, 68 usw. haben Adressen- kennzahlen, die mit der Ziffer 2 enden. Sie werden also während des ersten Sortierganges in den Sortier- speicher Sp 2 eingeschrieben. Die Verteilung während des ersten Sortierganges endet mit dem Ein- schreiben der Adresse 05 in den Sortierspeicher Sp 2, da die Adressenkennzahl 0022 auf die Sortierziffer 2 endet. In Tabelle VI ist diese Verteilung in den oberen Tabellenfeldern angegeben (1.
Sortiergang). In die Speicher eingeschrieben werden nur die Adressen und gegebenenfalls die zugehörigen Informationen, nicht die Adressenkennzahlen ; in Klammern ist hinter den Adressen die zugeordnete Adressenkennzahl angegeben und zur Verdeutlichung die Sortierziffer, die den Sortiergang steuert, unterstrichen.
Bei der gemäss Tabelle II gewählten Zuordnung kommt der Sortierzahl 00 die Bedeutung eines
Sonderzeichens zu, so dass im zweiten Sortiergang, in dem nach der vorletzten Stelle der Adressen- kennzahl sortiert wird, nur die Speicherinhalte der Sortierspeicher Spl-Sp3 zu sortieren sind. Zunächst wird im zweiten Sortiergang der Inhalt des Sortierspeichers Sp 1 verteilt. Hiebei kommt die Adresse 07 entsprechend der Sortierziffer 3 als erste in den Sortierspeicher Sp 3. Der zweite Sortiergang wird durch
Einschreiben der Adresse 83 gemäss der Sortierziffer 1 in den Sortierspeicher 1 beendet.
Im nächsten Sortiergang steht die Verteilung der Adressen bereits unter der Steuerung des der ersten
Adressenstelle zugeordneten Teiles derAdressenkennzahl. Da hiebei auch wieder Nullen auftreten können, erfolgt die Verteilung wieder auf alle vier Sortierspeicher, während in dem anschliessend durchzuführenden letzten Sortiergang die Verteilung auf die Sortierspeicher Sp 1 - Sp 3 beschränkt bleiben kann.
Insbesondere im Zusammenhang mit Zahlensortierung sei darauf hingewiesen, dass Sortiergeräte zur
Durchführung von Sortierverfahren nach der Erfindung nicht notwendig mit einem Hauptspeicher zu ver- sehen sind, in den nach beendetem Sortiergang alle Sortierspeicherinhalte zurückgeführt werden, ehe der nächste Sortiergang beginnt. Um die Rückführzeiten einzusparen, ist es vorteilhaft, in einem Sortier- gerät zwei Gruppen von je m Sortierspeichern bei m verschiedenen Sortierziffern vorzusehen, die so
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zusammenwirken, dass die Informationen in aufeinanderfolgenden Sortiergängen aus den Sortierspeichern der einen Gruppe in die Sortierspeicher der andern Gruppe verteilt werden.
Zweckmässig ist noch ein Sortierspeicher zusätzlich vorzusehen, wenn eine einzelne Sortierzahl als Sonderzeichen verwendet wird,
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so zusammenwirken, dass im ersten Sortiergang die anfänglich im Speicher Sp6 gespeicherten Informationen auf die Speicher Sp 1, Sp2 und Sp3 und in den weiteren Sortiergängen mit gerader Sortier- gangsnummer aus den Speichern Sp 1, Sp 2 und Sp 3 auf die Speicher Sp4, Sp 5 und Sp 6 sowie in denen mit ungerader Sortiergangsnummer aus den Speichern Sp4, Sp5 und Sp6 in die Speicher Spl, Sp2 und Sp3 verteilt werden.
Liegt ein Sonderzeichen vor, wie z. B. 00 für die Ziffer 0 bei Zahlensortierung, so sind sieben Sortierspeicher mit den Nummern a = 0, 1, 2, "" 6 vorzusehen, auf welche die Informationen entsprechend der Sortierziffer s und der Sortiergangsnummer !/gemäss der Zuordnung nach Tabelle VII verteilt werden.
Der Ablauf der einzelnen Verfahrensschritte wird an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben, dessen Aufbau die Fig. l - 3 erläutern.
In Fig.1 ist ein Ausführungsbeispiel eines nach der Erfindung arbeitenden Sortiergerätes mit Hauptspeicher dargestellt. Sie zeigt den Hauptspeicher 1, aus dem über eine nicht dargestellte Lesevorrichtung und über die Leitung 15 die gespeicherten Informationen und Adressen der Reihe nach dem Sortierverteiler 5 zugeführt werden. Unter Steuerung durch die Programmschaltung 7 gibt der Sortierverteiler den Sortierziffern entsprechend - im betrachteten Falle seien die Sortierziffern 0, 1 und 2 - über die Leitungen 25,35 und 45 die Informationen und Adressen an die Sortierspeicher 2,3 und 4 weiter.
Nach beendetem Sortiergang steuert die Programmschaltung 7 die Rückführung aus den Sortierspeichern in den Hauptspeicher. Über die Steuerleitungen 72,73 und 74 werden die Sortierspeicher 2,3 und 4 der Reihe nach aufgerufen, wobei über die Leitung 76 der Rückführverteiler 6 entsprechend gestellt wird, so dass zuerst aus dem Sortierspeicher 2 die mit Adressen versehenen Informationen über den Rückführverteiler 6 und die Leitung 61 mit einer Schreibvorrichtung erneut in den Hauptspeicher eingeschrieben werden. Danach wird der Speicherinhalt aus den Sortierspeichern 3 und 4 über die Leitungen 36 und 46 sowie über den Rückführverteiler und die Leitung 61 zurückgeführt. Nach beendeter Rückführung schaltet die Programmschaltung 7 den nächsten Sortiergang ein.
Zur Umschaltung von Ausspeichem auf Einspeichern und umgekehrt ist die Programmschaltung 7 über die Leitung 71 mit dem Hauptspeicher 1 verbunden.
Bei grösserer Anzahl verschiedener Sortierziffem ist auch die Anzahl der Sortierspeicher entsprechend zu vergrössern.
Allgemein enthalten die Steuermittel einen Sortierverteiler, einen Rückführverteiler und eine Programmschaltung mit Zählwerk, die so zusammenwirken, dass die Programmschaltung während der Sortiergänge den Hauptspeicher mit Ausgabevorrichtung, die Sortierspeicher mit Eingabevorrichtungen sowie den Sortierverteiler und während der Rückführgänge den Hauptspeicher mit Eingabevorrichtung, die Sortierspeicher mit Ausgabevorrichtung sowie den Rückführverteiler in Tätigkeit setzt, wobei das Zählwerk den Sortier- und den Rückführverteiler so stellt, dass während des ersten Sortierganges der Sortierverteiler gemäss der letzten Adressenkennzahlstelle verteilt, dass am Ende des ersten Sortierganges das Zählwerk auf Rückführen umschaltet und damit den Rückführverteiler auf Rückführung aus dem Sortirspeicher mit kleinster Sortierziffer stellt,
dass nach beendeter Rückführung aus diesem Sortierspeicher das Zählwerk den Rückführverteiler auf den nächsten Sortierspeicher stellt usw., bis nach Rückführung der Speicherinhalte aller Sortierspeicher das Zählwerk wieder auf "Sortieren" umschaltet und gleichzeitig den Sortierverteiler auf die nächstfolgende Adressenkennzahlstelle stellt.
Die Wirkungsweise des Sortierverteilers 5 erläutert Fig. 2. Es ist eine Eingangsschaltung 51 vorgesehen, die mit einer Identifizierungsschaltung 52 durch die Leitung 512 verbunden ist, die der Zuführung der Adressen dient. Über eine Leitung 523 wird der Verteiler 53 gemäss den Sortierziffem gestellt. Hiebei steht die Identifizierungsschaltung 52 unter der Steuerung durch die Programmschaltung 7 über die Leitung 75. Zur Übertragung von Adressen und Informationen ist ausserdem die Eingangsschaltung 51 mit dem Verteiler 53 durch die Leitung 513 verbunden. Die Leitungen 25,35 und 45 bilden den Ausgang des Verteilers.
Die Eingangsschaltung der Verteiler und die Identifizierungsschaltung, aus denen sich der Sortierverteiler aufbaut, wirken so zusammen, dass die Eingangsschaltung die Ausgabevorrichtung des Hauptspeichers mit dem Verteiler und mit der Identifizierungsschaltung verbindet und bei Durchlauf einer mit Adresse versehenen Information die Adresse oder eine Adressenstelle der Identifizierungs-
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schaltung zuführt, dass in dieser gemäss der aus der Programmschaltung angegebenen Sortiergangsnummer die Sortierziffer aus der Adresse oder Adressenstelle bestimmt wird und dass diese den Verteiler so stellt, dass der Verteiler die Eingangsschaltung mit dem durch die Sortierziffer bezeichneten Sortierspeicher verbindet, wobei die Eingangsschaltung so mit einem Zwischenspeicher oder einer Verzögerungsleitung versehen ist,
dass die mit Adresse versehene Information dem Sortierspeicher erst nach Stellung des Verteilers durch die Identifizierungsschaltung zugeführt wird.
Der Aufbau des Sortierverteilers und seine Auslegung für ein spezielles Ausführungsbeispiel ist abhängig von der Dauerstellung der Informationen, insbesondere von der Darstellung der Adressen, die in Serien- oder Parallelbetrieb in beliebiger Codierung stattfinden kann. Im allgemeinen werden die einzelnen Informationselemente, die Buchstaben, Zahlen oder Adressenstellen durch mehrere Codeelemente dargestellt. Soll nun einer Adressenstelle eine p-stellige Sortierzahl gemäss der Erfindung zugeordnet werden, so wird in einer entsprechenden Anzahl von Sortiergängen jeweils eine Sortierziffer mittels eines Codewandlers in der Identifizierungsschaltung bestimmt.
Insgesamt werden für den Aufbau dieser Identifizierungsschaltung bei p-stelliger Sortierzahl p Codewandler benötigt, wenn für alle Adressenstellen der gleiche Schlüssel für die Zuordnung der Sortierzahlen verwendet wird.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Identifizierungsschaltung. Diese ist für ein Sortiergerät ausgelegt, das bei mehrstelligen Dezimalzahlen als Adressen die Sortierzahlen den Adressenziffern gemäss Tabelle II zuordnet. Da hiebei einer Adressenstelle eine zweistellige Sortierzahl zugeordnet wird, enthält die Identifizierungsschaltung nach Fig. 3 zwei Codewandler 10 und 11. Den Codewandlern sind aber Verbindungsleitungen 910 und 911 die den Sortiergang steuernden Adressenstellen über einen Stellen- wähler 9 zuführbar. Die Zuführung erfolgt aus der Eingangsschaltung 51 über die Leitung 512 und über einen Adressenstellenwähler 8. Die Ausgabe der Sortierziffern aus den Codewandlern 10 und 11 erfolgt über die Leitungen 1053 und 1153, die über die Sammelschiene 523 mit dem Verteiler verbunden sind.
Der Adressenstellenwähler und der Stellenwähler werden durch die Programmschaltung über die Steuerleitung 75 so gesteuert, dass im ersten Sortiergang der Adressenstellenwähler auf die letzte Adressen- stelle und der Stellenwähler auf die letzte Stelle der Sortierzahl gestellt ist, dass in den folgenden Sortier- gängen mit jeder neuen Sortiergangsnummer der Stellenwähler auf die nächst höhere Sortierzahlstelle umgestellt wird, dass dabei diese Umschaltung zyklisch erfolgt, also auf die höchste Stelle der Sortierzahl wieder die niedrigste Stelle folgt, und dass nach Abschluss eines Zyklus der Adressenstellenwähler auf die nächst höhere Adressenstelle umgeschaltet wird.
Um den Verfahrensablauf zu erläutern, sei der Fall betrachtet, dass eine mit der Adresse 571 versehene Information das Sortiergerät durchläuft. Hiebei sei die Adressenkennzahl aus den Sortierzahlen gemäss Tabelle II aufgebaut. Die verschiedenen Schaltstellungen der Wähler 8 und 9 und die von den Codewandlern an den Verteiler gegebenen Sortierziffern werden mit den entsprechenden Arbeitsgängen im folgenden aufgezählt.
1. Sortiergang : Der Wähler 8 wird auf die letzte Adressenstelle eingestellt. Der Wähler 9 verbindet 8 mit 10. Dem Codewandler 10 wird die Adressenziffer 1 zugeführt, er gibt die Sortierziffer 1 an den Verteiler.
2. Sortiergang : Der Wähler 8 bleibt auf die letzte Adressenstelle eingestellt. Der Wähler 9 verbindet 8 mit 11. Dem Codewandler 11 wird die Adressenziffer 1 zugeführt. Er gibt die Sortierziffer 1 an den Verteiler.
3. Sortiergang : Der Wähler 8 wird auf die vorletzte Adressenstelle eingestellt. Der Wähler 9 verbindet 8 mit 10. Dem Codewandler 10 wird die Adressenziffer 7 zugeführt. Er gibt die Sortierziffer 1 an den Verteiler.
4. Sortiergang : Der Wähler 8 bleibt auf die vorletzte Adressenstelle eingestellt. Der Wähler 9 verbindet 8 mit 11. Dem Codewandler 11 wird die Adressenziffer 7 zugeführt. Er gibt die Sortierziffer 3 an den Verteiler.
5. Sortiergang : Der Wähler 8 wird auf die erste Adressenstelle eingestellt. Der Wähler 9 verbindet 8 mit 10. Dem Codewandler 10 wird die Adressenziffer 5 zugeführt. Er gibt die Sortierziffer 2 an den Verteiler.
6. Sortiergang : Der Wähler 8 bleibt auf die erste Adressenstelle eingestellt. Der Wähler 9 verbindet 8 mit 11. Dem Codewandler 11 wird die Adressenziffer 5 zugeführt. Er gibt die Sortierziffer 2 an den Verteiler.
Das beschriebene Sortiergerät ist insbesondere für auf Magnetband- oder Trommelspeichern gespeicherte, in einem Fernschreibcode dargestellte Informationen geeignet. Bekanntlich wird dann jedes Informationselement durch fünf, je zweier Werte fähige Codeelemente übermittelt. Für die Sortierung
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Sortierzahlen nur drei verschiedene Sortierziffern auftreten, während in der letzten Stelle der Sortierzahl entsprechend der Basis 4 des Positionssystems auch vier verschiedene Sortierziffern auftreten.
Es sei der Fall betrachtet, dass das Sortierverfahren so durchgeführt wird, dass für jeden Sortierziffemwert ein
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Sortierspeicher vorgesehen ist und dass in jedem Sortiergang die mit Adressen versehenen Informationen auf diese Sortierspeicher verteilt werden, wobei der erste Sortiergang durch die Sortierziffern mit kleinstem Stellenwert, der zweite Sortiergang durch die Sortierziffern mit nächsthöherem Stellenwert usw. und der letzte Sortiergang durch die Sortierziffern mit höchstem Stellenwert gesteuert wird. Bei Alphabetsortierung nach der oben genannten Zuordnung (Tabelle IV) wird dann lediglich im ersten Sortiergang ein Sortierspeicher für die Ziffer 0 benötigt, während die übrigen Sortiergänge nur drei Sortierspeicher entsprechend den Ziffern l, 2 und 3 erfordern.
Wird das Sortierverfahren nach der Zuordnung gemäss der Tabelle IV durchgeführt, so kann die Programmschaltung ausserdem so ausgelegt werden, dass bei Umstellung auf Ziffemsortierung nur zwei Sortiergänge je Adressenstelle auszuführen sind. Diese Umstellmöglichkeit wurde dadurch geschaffen, dass in der Zuordnung der Adressenkennzahlen für die Ziffern 0... 9 als dritte Sortierziffer stets die Sortierziffer 1 auftritt, also im dritten Sortiergang für Ziffern keine Unterscheidungsmöglichkeit mehr besteht.
Tabelle I :
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<tb>
<tb> n <SEP> b=2 <SEP> b=3 <SEP> b=4 <SEP> b=5 <SEP> b=6 <SEP> b=10
<tb> 0 <SEP> 0000 <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 000 <SEP> 0
<tb> 1 <SEP> 0001 <SEP> 0.. <SEP> 01 <SEP> 001 <SEP> 001 <SEP> 001 <SEP> 1
<tb> 2 <SEP> 0010 <SEP> 002 <SEP> 002 <SEP> 002 <SEP> 002 <SEP> 2
<tb> 3 <SEP> 0011 <SEP> 010 <SEP> 003 <SEP> 003 <SEP> 003 <SEP> 3
<tb> 4 <SEP> 0100 <SEP> 011 <SEP> 010 <SEP> 004 <SEP> 004 <SEP> 4
<tb> 5 <SEP> 0101 <SEP> 012 <SEP> 011 <SEP> 010 <SEP> 005 <SEP> 5
<tb> 6 <SEP> 0110 <SEP> 020 <SEP> 012 <SEP> 011 <SEP> 010 <SEP> 6
<tb> 7 <SEP> 0111 <SEP> 021 <SEP> 013 <SEP> 012 <SEP> 011 <SEP> 7
<tb> 8 <SEP> 1000 <SEP> 022 <SEP> 020 <SEP> 013 <SEP> 012 <SEP> 8
<tb> 9 <SEP> 1001 <SEP> 100 <SEP> 021 <SEP> 014 <SEP> 013 <SEP> 9
<tb> 10 <SEP> 1010 <SEP> 101 <SEP> 022 <SEP> 020 <SEP> 014 <SEP> 10
<tb> 11 <SEP> 1011 <SEP> 102 <SEP>
023 <SEP> 021 <SEP> 015 <SEP> 11
<tb> 12 <SEP> 1100 <SEP> 110 <SEP> 030 <SEP> 022 <SEP> 020 <SEP> 12
<tb> 13 <SEP> 1101 <SEP> 111 <SEP> 031 <SEP> 023 <SEP> 021 <SEP> 13
<tb> 14 <SEP> 1110 <SEP> 112 <SEP> 032 <SEP> 024 <SEP> 022 <SEP> 14
<tb> 15 <SEP> 1111 <SEP> 120 <SEP> 033 <SEP> 030 <SEP> 023 <SEP> 15
<tb> 16 <SEP> 10000 <SEP> 121 <SEP> 100 <SEP> 031 <SEP> 024 <SEP> 16
<tb> 17.... <SEP> IM <SEP> 101 <SEP> 032 <SEP> 025 <SEP> 17
<tb> M....
<SEP> MO <SEP> 102 <SEP> 033 <SEP> 030 <SEP> 18
<tb> 19 <SEP> 201 <SEP> 103 <SEP> 034 <SEP> 031 <SEP> 19
<tb> 20 <SEP> 202 <SEP> 110 <SEP> 040 <SEP> 032 <SEP> 20
<tb> 21 <SEP> 210 <SEP> 111 <SEP> 041 <SEP> 033 <SEP> 21
<tb> 22 <SEP> 211 <SEP> 112 <SEP> 042 <SEP> 034 <SEP> 22
<tb> 23 <SEP> 212 <SEP> 113 <SEP> 043 <SEP> 035 <SEP> 23
<tb> 24 <SEP> 220 <SEP> 120 <SEP> 044 <SEP> 040 <SEP> 24
<tb> 25 <SEP> 221 <SEP> 121 <SEP> 100 <SEP> 041 <SEP> 25
<tb> 26 <SEP> 222 <SEP> 122 <SEP> 101 <SEP> 042 <SEP> 26
<tb> 27 <SEP> 1000 <SEP> IM <SEP> 102 <SEP> 043 <SEP> 27
<tb> 28... <SEP> IM <SEP> IM <SEP> 044 <SEP> 28
<tb> 29...
<SEP> IM <SEP> IM <SEP> 045 <SEP> 29
<tb> 30 <SEP> 132 <SEP> 110 <SEP> 050 <SEP> 30
<tb> 31 <SEP> 133 <SEP> 111 <SEP> 051 <SEP> 31
<tb> 32 <SEP> 200 <SEP> 112 <SEP> 052 <SEP> 32
<tb> 33 <SEP> 201 <SEP> 113 <SEP> 053 <SEP> 33
<tb> 34 <SEP> 202 <SEP> 114 <SEP> 054 <SEP> 34
<tb>
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<tb>
<tb> n <SEP> b=2 <SEP> b=3 <SEP> b=4 <SEP> b=5 <SEP> b=6 <SEP> b=10
<tb> 35 <SEP> 203 <SEP> 120 <SEP> 055 <SEP> 35
<tb> 36 <SEP> 210 <SEP> 121 <SEP> 100 <SEP> 36
<tb> 37 <SEP> 211 <SEP> 122 <SEP> 101 <SEP> ze
<tb> 38 <SEP> 212 <SEP> 123 <SEP> 102 <SEP> 38
<tb> 39 <SEP> 213 <SEP> 124 <SEP> 103 <SEP> 39
<tb> 40 <SEP> 220 <SEP> 130 <SEP> 104 <SEP> 40
<tb> 41 <SEP> 221 <SEP> 131 <SEP> 105 <SEP> 41
<tb> 42 <SEP> 222 <SEP> 132 <SEP> 110 <SEP> 42
<tb> 43 <SEP> 223 <SEP> 133 <SEP> 111 <SEP> 43
<tb> 44 <SEP> 230 <SEP> 134 <SEP> 112 <SEP> 44
<tb> 45 <SEP> 231 <SEP>
140 <SEP> 113 <SEP> 45
<tb> 46 <SEP> 232 <SEP> 141 <SEP> 114 <SEP> 46
<tb> 47 <SEP> 233 <SEP> 142 <SEP> 115 <SEP> 47
<tb> 48 <SEP> 300 <SEP> 143 <SEP> 120 <SEP> 48
<tb> 49 <SEP> 301 <SEP> 144 <SEP> 121 <SEP> 49
<tb> 50 <SEP> 302 <SEP> 200 <SEP> 122 <SEP> 50
<tb> 51 <SEP> 303 <SEP> 201 <SEP> IM <SEP> 51
<tb> 52.
<SEP> 310 <SEP> 202 <SEP> 124 <SEP> 52
<tb> 53 <SEP> 311 <SEP> 203 <SEP> 125 <SEP> 53
<tb> 54 <SEP> 312 <SEP> 204 <SEP> 130 <SEP> 54
<tb> 55 <SEP> 313 <SEP> 210 <SEP> 131 <SEP> 55
<tb> 56 <SEP> 320 <SEP> 211 <SEP> 132 <SEP> 56
<tb> 57 <SEP> 321 <SEP> 212 <SEP> 133 <SEP> 57
<tb> 58 <SEP> 322 <SEP> 213 <SEP> IM <SEP> 58
<tb> 59 <SEP> 323 <SEP> 214 <SEP> 135 <SEP> 59
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<tb> 61 <SEP> 331 <SEP> 221 <SEP> 141 <SEP> 61
<tb> 62 <SEP> 332 <SEP> 222 <SEP> 142 <SEP> 62
<tb> 63 <SEP> 333 <SEP> 223 <SEP> 143 <SEP> 63
<tb> 64 <SEP> 1000 <SEP> 224 <SEP> 144 <SEP> 64
<tb> 65... <SEP> 230 <SEP> 145 <SEP> 65
<tb> 66 <SEP> ... <SEP> 231 <SEP> 150 <SEP> 66
<tb> .. <SEP> ... <SEP> ... <SEP> ..
<tb>
.. <SEP> ... <SEP> ... <SEP> ..
<tb>
97 <SEP> 342 <SEP> 241 <SEP> 97
<tb> 98 <SEP> 343 <SEP> 242 <SEP> 98
<tb> 99 <SEP> 344 <SEP> 243 <SEP> 99
<tb> 100 <SEP> 400 <SEP> 244 <SEP> 100
<tb> 101 <SEP> 401 <SEP> 245 <SEP> 101
<tb> ... <SEP> ... <SEP> ... <SEP> ...
<tb>
... <SEP> ... <SEP> ... <SEP> ...
<tb>
997 <SEP> 12442 <SEP> 4325 <SEP> 997
<tb> 998 <SEP> 12443 <SEP> 4330 <SEP> 998
<tb> 999 <SEP> 12444 <SEP> 4331 <SEP> 999
<tb> 1000 <SEP> 13000 <SEP> 4332 <SEP> 1000
<tb>
<Desc/Clms Page number 9>
EMI9.1
EMI9.2
<tb>
<tb> II <SEP> :0 <SEP> 00 <SEP> -- <SEP> -- <SEP> 5 <SEP> 22 <SEP> +- <SEP> +-
<tb> 1 <SEP> 11-+-+ <SEP> 6 <SEP> 23 <SEP> +- <SEP> ++ <SEP>
<tb> 2 <SEP> 12-+ <SEP> +-7 <SEP> 31 <SEP> ++-+
<tb> 3 <SEP> 13 <SEP> -+ <SEP> ++ <SEP> 8 <SEP> 32 <SEP> ++ <SEP> +-
<tb> 4 <SEP> 21 <SEP> +- <SEP> -+ <SEP> 9 <SEP> 33 <SEP> ++ <SEP> ++
<tb>
EMI9.3
EMI9.4
<tb>
<tb> A <SEP> lll <SEP> -+ <SEP> -+ <SEP> -+ <SEP> N <SEP> 222 <SEP> +- <SEP> +- <SEP> +B <SEP> 112 <SEP> -+ <SEP> -+ <SEP> +- <SEP> O <SEP> 223 <SEP> +- <SEP> +- <SEP> ++
<tb> C <SEP> 113 <SEP> p <SEP> 231 <SEP>
<tb> D <SEP> 121 <SEP> Q <SEP> 232 <SEP>
<tb> E <SEP> 122 <SEP> +- <SEP> +- <SEP> R
<SEP> 233 <SEP> +- <SEP> ++ <SEP> ++
<tb> F <SEP> 123 <SEP> S <SEP> 311 <SEP>
<tb> G <SEP> 131 <SEP> -+ <SEP> ++ <SEP> -+ <SEP> T <SEP> 312 <SEP> ++ <SEP> -+ <SEP> +H <SEP> 132 <SEP> U <SEP> 313 <SEP>
<tb> I <SEP> 133 <SEP> -+ <SEP> ++ <SEP> ++ <SEP> V <SEP> 321 <SEP> ++ <SEP> +- <SEP> +J <SEP> 211 <SEP> w <SEP> 322 <SEP>
<tb> K <SEP> 212 <SEP> +- <SEP> -+ <SEP> +- <SEP> X <SEP> 323 <SEP> ++ <SEP> +- <SEP> ++
<tb> L <SEP> 213 <SEP> +- <SEP> -+ <SEP> ++ <SEP> Y <SEP> 331 <SEP> ++ <SEP> ++ <SEP> -+
<tb> M <SEP> 221 <SEP> +- <SEP> +- <SEP> -+ <SEP> Z <SEP> 332 <SEP> ++ <SEP> ++ <SEP> +-
<tb>
EMI9.5
EMI9.6
<tb>
<tb> 0 <SEP> 110 <SEP> C <SEP> 210 <SEP> 0 <SEP> 310
<tb> 1 <SEP> 111 <SEP> D <SEP> 211 <SEP> P <SEP> 311
<tb> 2 <SEP> 112 <SEP> E <SEP> 212 <SEP> Q <SEP> 312
<tb> 3 <SEP> 113 <SEP> F <SEP> 213 <SEP> R <SEP> 313
<tb> 4 <SEP> 120 <SEP> G <SEP> 220 <SEP> S <SEP>
320
<tb> 5 <SEP> 121 <SEP> H <SEP> 221 <SEP> T <SEP> 321
<tb> 6 <SEP> 122 <SEP> 1 <SEP> 222 <SEP> U <SEP> 322
<tb> 7 <SEP> 123 <SEP> J <SEP> 223 <SEP> V <SEP> 323
<tb> 8 <SEP> 130 <SEP> K <SEP> 230 <SEP> W <SEP> 330
<tb> 9 <SEP> 131 <SEP> L <SEP> 231 <SEP> X <SEP> 331
<tb> A <SEP> 132 <SEP> M <SEP> 232 <SEP> Y <SEP> 332
<tb> B <SEP> 133 <SEP> N <SEP> 233 <SEP> Z <SEP> 333
<tb> ?
<tb> Adressen- <SEP> Sortier- <SEP> Sortierelement <SEP> zahl <SEP> Ziffer
<tb>
<Desc/Clms Page number 10>
EMI10.1
EMI10.2
<tb>
<tb> V <SEP> :1 <SEP> 2
<tb> 16 <SEP> 1123
<tb> 35 <SEP> 1322
<tb> 63 <SEP> 2313
<tb> 00 <SEP> 0000
<tb> 56 <SEP> 2223
<tb> 11 <SEP> 1111
<tb> 85 <SEP> 3222
<tb> 68 <SEP> 2332
<tb> 50 <SEP> 2200
<tb> 59 <SEP> 2233
<tb> 83 <SEP> 3213
<tb> 81 <SEP> 3211
<tb> 07 <SEP> 0031
<tb> 70 <SEP> 3100
<tb> 05 <SEP> 0022
<tb>
Tabelle VI :
EMI10.3
<tb>
<tb> SpO <SEP> Spl <SEP> Sp2 <SEP> Sp3 <SEP>
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> 00 <SEP> (0000) <SEP> 11 <SEP> (1111) <SEP> 35 <SEP> (1322) <SEP> 16 <SEP> (1123)
<tb> 1. <SEP> Sortiergang <SEP> 50 <SEP> (2200) <SEP> 81 <SEP> (321J) <SEP> 85 <SEP> (3222) <SEP> 63 <SEP> (2313) <SEP>
<tb> 70 <SEP> (3100) <SEP> 07 <SEP> (0031) <SEP> 68 <SEP> (2332) <SEP> 56 <SEP> (2223)
<tb> 05 <SEP> (0022) <SEP> 59 <SEP> (2233)
<tb> 83 <SEP> (3213)
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> 00 <SEP> (0000) <SEP> 11 <SEP> (1111) <SEP> 35 <SEP> (1322) <SEP> 07 <SEP> (0031)
<tb> 2.
<SEP> Sortiergang <SEP> 50 <SEP> (2200) <SEP> 81 <SEP> (3211) <SEP> 85 <SEP> (3222) <SEP> 68 <SEP> (2332)
<tb> 70 <SEP> (3100) <SEP> 63 <SEP> (2313) <SEP> 05 <SEP> (00220 <SEP> 59 <SEP> (2233)
<tb> 83 <SEP> (3213) <SEP> 16 <SEP> (1123)
<tb> 56 <SEP> (2223)
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> 00 <SEP> (0000) <SEP> 70 <SEP> (3100) <SEP> 50 <SEP> (2200) <SEP> 63 <SEP> (2313)
<tb> 3. <SEP> Sortiergang <SEP> 05 <SEP> (0022) <SEP> 11 <SEP> (1111) <SEP> 81 <SEP> (3211) <SEP> 35 <SEP> (1322) <SEP>
<tb> 07 <SEP> (0O31) <SEP> 16 <SEP> (1123) <SEP> 83 <SEP> (3213) <SEP> 68 <SEP> (2332)
<tb> 85 <SEP> (3222)
<tb> 56 <SEP> (2223)
<tb> 59 <SEP> (2233)
<tb> Nach <SEP> dem <SEP> 00 <SEP> (MOO) <SEP> 11 <SEP> (1111) <SEP> 50 <SEP> (2200) <SEP> 70 <SEP> (3100)
<tb> 4.
<SEP> Sortiergang <SEP> 05 <SEP> (Q022) <SEP> 16 <SEP> (1123) <SEP> 56 <SEP> (223) <SEP> 81 <SEP> (3211)
<tb> 07 <SEP> (0031) <SEP> 35 <SEP> (1322) <SEP> 59 <SEP> (2233) <SEP> 83 <SEP> (3213)
<tb> 63 <SEP> (2313) <SEP> 85 <SEP> (3222)
<tb> 68 <SEP> (2332)
<tb>
<Desc/Clms Page number 11>
Tabelle VII :
EMI11.1
<tb>
<tb> s <SEP> = <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3
<tb> U <SEP> = <SEP> 0 <SEP> = <SEP>
<tb> 1, <SEP> 5, <SEP> 9..... <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3
<tb> 2,6, <SEP> 10.... <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb> 3, <SEP> 7....... <SEP> 4 <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3
<tb> 4, <SEP> 8....... <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6
<tb>
PATENTANSPRÜCHE :
1.
Sortierverfahren für insbesondere in Magnetband-oder Trommelspeichern in zufälliger Verteilung vorliegende Informationen, die mit ein-oder mehrstelligen, aus Ziffern, Zahlen oder Buchstaben als
Adressenelementen gebildeten Adressen versehen sind und die in der Weise sortiert werden, dass der 5 natürlichen Reihenfolge aller möglichen Adressen eine nach dem Positionssystem geordnete Folge von
Schlüsselzahlen zugeordnet wird, deren Ziffern als Sortierziffern dienen, dadurch gekennzeichnet, dass in aufeinanderfolgenden Sortiergängen jeweils nur die bestimmende Sortierziffer der ein-oder mehr- stelligen Schlüsselzahl aus dem Adressenelement und der Sortiergangnummer in einem Sortierverteiler abgeleitet wird und die Daten (Adresse + eventuelle Information)
in den der in dem betrachteten Sortiergang ermittelten Sortierziffer zugeordneten Sortierspeicher übertragen werden, wobei die Anzahl der
Sortierspeicher gleich der Anzahl der verschiedenen Werte der Sortierziffern ist, und dass die Sortierung zwischen Hauptspeicher und Sortierspeicher oder zwei Gruppen von Sortierspeichern durchgeführt wird.