AT225455B - Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen - Google Patents

Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen

Info

Publication number
AT225455B
AT225455B AT504361A AT504361A AT225455B AT 225455 B AT225455 B AT 225455B AT 504361 A AT504361 A AT 504361A AT 504361 A AT504361 A AT 504361A AT 225455 B AT225455 B AT 225455B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
booking
jump
electronic computing
program
address
Prior art date
Application number
AT504361A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Elektronische Rechenmasch Ind
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elektronische Rechenmasch Ind filed Critical Elektronische Rechenmasch Ind
Priority to AT504361A priority Critical patent/AT225455B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT225455B publication Critical patent/AT225455B/de

Links

Landscapes

  • Programmable Controllers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten mit intern speicherbarem Programm in Verbindung mit mechanischen Steuereinrichtungen von Buchungs- oder Fakturiermaschinen. 



     BeiBuchungs-oder   Fakturiermaschinen werden zur Programmierung der durchzuführenden Berechnungen Programmschienen oder   Steuerbrücken   verwendet, auf denen Reiter gesetzt sind, durch die bei Bewegung des Wagens Kontakte oder Hebel betätigt werden. Dadurch wird die zu jeder Spalte eines Buchungsformulars gehörende Rechnung automatisch ausgelöst. Führt der Bedienende beispielsweise einen Wagenrücksprung oder einen eventuell durch das Programm bedingten   Übersprung   durch, so wird durch die neue Spalte sofort wieder der zugehörige Programmteil angerufen. 



   Sind an derartige Buchhaltungsmaschinen elektronische Rechengeräte angeschlossen, die zur Herabsetzung des Aufwandes nach dem Serienprinzip arbeiten, ergeben sich für die Programmierung grosse Schwierigkeiten. Es sind auch programmgesteuerte elektronische Rechenmaschinen bekannt, deren Programm in den internen Speichern der Maschine gespeichert ist. Werden diese Maschinen mit mechanischen Ein- und Ausgabegeräten gekoppelt, so steuern sie diese Ein- und Ausgabegeräte. Dadurch können sich insbesondere bei Buchhaltungsformularen erhebliche Schwierigkeiten ergeben. 



     Es ist ferner eine programmgesteuerte elektronische Büromaschine   bekanntgeworden, die durch ein mit einer Schreibmaschine gekuppeltes Lochband programmiert wird. Bei dieser Maschine werden die einzelnen Befehle einem Relaissystem zugeführt, dessen Relais so angeordnet sind, dass jede Informationsübertragung   während aufeinanderfolgender Ziffernintervalle durchgeführt wird, von denen jedes durch eine   programmgesteuerte Relaisoperation eingeleitet und durch eine elektronische Operationsphase beendet wird. Bei dieser Maschine ist die Zahl der Programmschritte innerhalb eines Zahlenfeldes bzw. einer Sprung zone des Wagens begrenzt. Es können nur zwei arithmetische oder Transportoperationen vorgenommen werden. Diese starre Bindung der Zahl der Programmschritte an die Wagenbewegung wird als nachteilig empfunden. 



   Eine weitere mit einer Schreibmaschine ausgerüstete elektronische Büromaschine besitzt eine Programmsteuereinrichtung, bei der mit Hilfe der Steuerbrücke der Schreibmaschine je nach der Einstellung von Steuernocken ein Unterprogramm ausgewählt wird. Die Unterprogramme werden mit Hilfe einer Programmtafel gesteckt und geben die jeweils in der zugehörigen Spalte auszuführenden Operationen an. Diese Art der Programmierung erscheint ebenfalls nicht flexibel genug, da sie auf einen verhältnismässig engen Anwendungsbereich der Maschine zugeschnitten ist. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Weg zur Vermeidung der geschilderten Nachteile zu zeigen und ein Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- und Fakturiermaschinen zu schaffen, das eine ausserordentliche Flexibilität besitzt und den Einsatz der Maschine sowohl für kaufmännische als auch für wissenschaftliche Zwecke ermöglicht. 



   Die erfindungsgemässe Lösung der Aufgabe besteht darin, dass durch einen Wagensprung der Buchungs-   oder Fakturiermaschine ein unbedingter bzw. bedingter Sprung im   intern gespeicherten Programm des elektronischen Rechengeräts bewirkt werden kann und dass die Zieladresse dieses Sprungbefehls ganz oder teilweise in Abhängigkeit von der Wagenstellung bestimmt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. 



   Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel im Prinzip erläutert, wobei eine be- kannte elektronische Rechenmaschine zugrunde gelegt wird, die   nach dem Einadresssystem   arbeitet. Eine derartige Maschine besitzt ein Steuerwerk im Befehlsregister, das den jeweils auszuführenden Befehl auf- nimmt. Normalerweise werden die Befehle in der im Befehlsspeicher vorliegenden Reihenfolge ausgeführt.
Es ist aber auch möglich, sogenannte Sprungbefehle zu programmieren. In diesem Falle läuft nicht der nächste Befehl in der Reihenfolge in das Befehlsregister, sondern ein Sprungbefehl, der angibt, dass der nächste Befehl aus der im Sprungbefehl angegebenen Adresse abzurufen ist.

   Hiebei wird zwischen unbe- dingten Sprüngen, die in jedem Falle auszuführen sind, und bedingten Sprüngen unterschieden, deren Aus- führung von einer Bedingung, meist vom Vorzeichen einer im Rechenwerk befindlichen Zahl abhängig ge- macht wird. 



   Die Erfindung benutzt ferner eine bekannte Buchungs- oder Schreibmaschine mit einem Wagen, des- sen Programmierungseinrichtung mit einem Adressengeber verbunden ist, durch den die Möglichkeit be- steht, beim Erreichen bestimmter Wagenstellungen eine Adresse in das Befehlsregister einzugeben. Die
Adressengabe wird vorzugsweise durch die Kombination der gesetzten Stellstücke in der zugehörigen Wa- genstellung ausgelöst, wobei durch die Stellstücke Kontakte betätigt werden. Diese Adresse dient als
Adresse eines durch den Wagensprung bestimmten Sprungbefehls und löst einen Zyklus des elektronisch ge- speicherten Programms aus. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, eine im Befehlsregister stehende Adres- se mit Hilfe des Adressengebers zu modifizieren. 



     Es sei angenommen, dass der Adressenteil   des Befehlsregisters acht Bits aufnehmen kann. Dann können   z. B.   vier Bits durch den Adressengeber in Abhängigkeit von der   Wagenstellung   gegeben werden, so dass eine bereits im Befehlsregister stehende Teiladresse ergänzt wird, oder es können durch logische Verknüp- fungen beider Adressenteile vor dem Einlauf in das Befehlsregister die Adressen in vielfältiger Weise ver- ändert werden. Der letzte Befehl eines Zyklus der elektronischen Rechenmaschine muss eine neue Wagen- bewegung zur Folge haben, kann also z. B. ein Ausgabebefehl sein, durch den der errechnete Wert abge-   druckt wird.

   Hiebei besteht die Möglichkeit,   dass ein Wagensprung vorwärts oder rückwärts ausgeführt wird, wobei die Sprungrichtung noch durch die in der elektronischen Recheneinrichtung ermittelten Werte be- stimmt werden kann. Auch ein oder mehrere Übersprünge des Wagens können durch das intern gespeicher- te Programm gesteuert werden, wobei die Sprungrichtung ebenfalls wieder von den errechneten Werten ab- hängig gemacht ist. 



   Die Arbeitsweise, nach dem erfindungsgemässen Verfahren ist also so, dass das eigentliche Programm intern in der elektronischen Recheneinrichtung gespeichert wird, dass jedoch ein verhältnismässig kurzer
Programmzyklus, der meist mit einem Ein- oder Ausgabevorgang verbunden ist, durch die von der Steu- erbrücke od. dgl. gegebene Adresse ausgelöst wird. Zur Realisierung des Erfindungsgedankens können bekannte Einrichtungen verwendet werden, so dass sich für den Fachmann nähere Erläuterungen erübrigen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten mit intern speicherbarem Programm in Verbindung mit mechanischen Steuereinrichtungen von Buchungs- oder Fakturiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Wagensprung der Buchungs- oder Fakturiermaschine ein unbedingter bzw. bedingter Sprung im intern gespeicherten Programm des   elektronischen Rechengeräts   bewirkt wird und dass die Zieladresse dieses Sprungbefehls ganz oder teilweise in Abhängigkeit von der Wagenstellung bestimmt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils nur die erste Adresse eines in der elektronischen Recheneinrichtung durchzuführenden Programmzyklus durch die Buchungs-oder Faktu- riermaschine gegeben wird.
    3. Verfahren nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Adresse in der Programmschiene od. dgl. der Buchungs- oder Fakturiermaschine gesetzt ist.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein nächster Wagensprung erst dann erfolgen kann, wenn der elektronische Programmzyklus des vorhergehenden Wagensprungs abgelaufen ist.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprungrichtung des Buchungswagens durch die elektronische Einrichtung angegeben wird.
    6. Verfahrennach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die angeschlossene elektronische Recheneinrichtung angegeben wird, ob der angeschlossene Buchungswagen einen oder <Desc/Clms Page number 3> mehrere Übersprunge in der einen oder in der andern Richtung durchführen soll.
    7. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Adresseneintragung ganz oder teilweise durch weitere Zusatzeinrichtungen modifiziert wird.
AT504361A 1961-06-29 1961-06-29 Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen AT225455B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT504361A AT225455B (de) 1961-06-29 1961-06-29 Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT504361A AT225455B (de) 1961-06-29 1961-06-29 Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT225455B true AT225455B (de) 1963-01-25

Family

ID=3571284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT504361A AT225455B (de) 1961-06-29 1961-06-29 Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT225455B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1952374C3 (de) Informationsverarbeitendes System mit einer Adressiervorrichtung
DE2339636C2 (de) Einrichtung zur Adressierung eines schreibbaren Mikroprogrammspeichers
DE1915818C3 (de) Steuerschaltung für ein elektronisches Datenverarbeitungssystem
CH643493A5 (en) Pen changing device on an automatically controlled drawing machine
DE1774870B2 (de) Einrichtung zur Adressierung einer Speicherzelle eines Speichers in einer Datenverarbeitungsanlage
DE2244170B2 (de) Programmsteuerung zum numerischen Rechnerdirektsteuern mehrerer Werkzeugmaschinen einer Fertigungsanlage
DE2152884B2 (de) Schaltung zum Steuern eines für bidirektionales Drucken eingerichteten Druckers
DE2617485C3 (de) Schaltungsanordnung für Datenverarbeitungsanlagen zur Abarbeitung von Mikrobefehlsfolgen
DE2829972A1 (de) Schnittstelle einer datenverarbeitungsanlage
AT225455B (de) Verfahren zur Programmierung von elektronischen Rechengeräten in Verbindung mit Buchungs- oder Fakturiermaschinen
DE2030370A1 (de) Programmwechsel Steuereinrichtung
DE1774421B1 (de) Mehrprogramm datenverarbeitungsanlage
DE2316321C2 (de) Schaltungsanordnung an der Schnittstelle zwischen einer Steuerung eines Rechenwerkes und einem Hauptspeichers einer Rechenanlage
DE1107432B (de) Elektronische Rechenmaschine
DE4332063A1 (de) Verfahren zur Programmierung einer Mikrocomputerschaltung sowie eine hierfür ausgelegte Mikrocomputerschaltung
DE2519168A1 (de) Umlaufendes schieberegister
DE2419836C3 (de) Schaltungsanordnung zur Durchführung von Unterprogramm-Sprungbefehlen in Datenverarbeitungsanlagen
DE1474668C3 (de) Anordnung zur Steuerung der Tabulierung eines Schreibwerkes in Schreib- und Abrechnungsautomaten, wie Fakturier-, Buchungsmaschinen o.dgl
DE3642142C2 (de) Gerät zum Beschreiben von programmierbaren Lesespeichern (PROMs)
DE2216533C3 (de) Anordnung zur Steuerung der Durchführung mehrerer Aufgaben in einer DTENVERARBEITUNGSANLAGE
EP0006488B1 (de) Verfahren zum Ausführen eines Adressen-Sprungbefehles bei einer speicherprogrammierten Folgesteuerung für Arbeitsmaschinen, insbesondere für Industrienähmaschinen, und Folgesteuerungs-Schaltanordnung zum Ausüben des Verfahrens
DE1513177B1 (de) Numerisch gesteuerte Vorrichtung zur Kurvenverfolgung,insbesondere durch ein Werkzeug
AT206674B (de) Elektromagnetische Einstellvorrichtung an Kartenlochmaschinen
DE2637866C2 (de) Verfahren zum Betrieb einer programmgesteuerten Datenverarbeitungsanlage
DE2636298C2 (de) Verfahren zur Änderung von gespeicherten Steuerprogrammen und Schaltungsanordnung zur Durchführung dieses Verfahrens