AT224915B - Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten

Info

Publication number
AT224915B
AT224915B AT269261A AT269261A AT224915B AT 224915 B AT224915 B AT 224915B AT 269261 A AT269261 A AT 269261A AT 269261 A AT269261 A AT 269261A AT 224915 B AT224915 B AT 224915B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
plasticizers
polyvinyl chloride
vinyl chloride
copolymers containing
containing vinyl
Prior art date
Application number
AT269261A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Chemische Werke Witten Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Witten Gmbh filed Critical Chemische Werke Witten Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT224915B publication Critical patent/AT224915B/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L27/00Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L27/02Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Compositions of derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment
    • C08L27/04Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Compositions of derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment containing chlorine atoms
    • C08L27/06Homopolymers or copolymers of vinyl chloride
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L67/00Compositions of polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L67/02Polyesters derived from dicarboxylic acids and dihydroxy compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2327/00Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Derivatives of such polymers
    • C08J2327/02Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment
    • C08J2327/04Characterised by the use of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen; Derivatives of such polymers not modified by chemical after-treatment containing chlorine atoms
    • C08J2327/06Homopolymers or copolymers of vinyl chloride

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten 
Es ist bekannt, Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltige Mischpolymerisate mit verschiedenartigen niedrigmolekularen Verbindungen, deren Molekulargewichte im Bereich zwischen 300 und 500 liegen, den sogenannten "monomeren" Weichmachern, zu plastifizieren. 



   Zur Plastifizierung können auch höhermolekulare Verbindungen, sogenannte"polymere"Weichma- cher mit einem Molekulargewicht von über 500 verwendet werden, die jedoch keine gute Verträglichkeit   mit dem zuplastifizierendenStoffenbesitzen. BeiVerwendungdersogenannten"polymeren"Weichmacher    zeigen sich verschiedene Nachteile, da bei längerem Lagern bzw. beim Altern bei höheren Temperaturen eine Entmischung bzw. Phasentrennung auftritt. Dieses Verhalten äussert sich in der Weise, dass die Weich- macherkomponente als die beweglichere Verbindung an die Oberfläche der plastischen Masse diffundiert und sich dort in Form einer fetten Schicht oder als deutlich sichtbare Kristalle ablagert.

   In der Praxis wird dieses Verhalten   als"Ausschwitzen"bezeichnet   und von einer schlechten Verträglichkeit des für die Pla- stifizierung des entsprechenden Hochpolymeren verwendeten Weichmachers gesprochen. 



   Ein. weiterer Nachteil der handelsüblichen sogenannten "polymeren" Weichmacher ist darin zu sehen, dass das Wanderungsverhalten der mit diesen Weichmachern aufgebauten Vinylchloridpolymerisatmischungen gegenüber andern weichmacherfreien oder auch weichmacherhaitigen plastischen Massen bzw. Kautschuken unbefriedigend ist. Infolge der schlechten Verträglichkeit bzw. der Neigung zur Phasentrennung der sogenannten"polymeren"Weichmacher an ihren Mischungen mit Vinylchloridpolymerisaten erfolgt eine Anreicherung der beweglicheren   Weichmachermoleküle   an der Grenzfläche zum zweiten PolymerenSystem. Ist der ausgeschwitzte Weichmacher mit dem zweiten Polymeren-System verträglich, so erfolgt je nach den Temperatur- und Druckbedingungen eine mehr oder weniger starke Einwanderung des sogenannten"polymeren"Weichmachers in das zweite Polymeren-System. 



   In der Gruppe der sogenannten "polymeren" Weichmacher sind zahlreiche Polyester, nämlich Polykondensationsprodukte aus verschiedenen Dicarbonsäuren, insbesondere Adipinsäure oder   Sebazinsäure. und   verzweigten Glykolen, wie 1,   2-Propylenglykol, 1,   3-Butylenglykol sowie Glykolen der allgemeinen Formel   HO. (CH,) .   OH, worin n eine gerade Zahl, die grösser als 1 ist, darstellt, beispielsweise Äthylenglykol,   1, 4-Butandiol,   als Weichmacher für Polyvinylchlorid bekannt. Es handelt sich hiebei entweder um hydroxylendgruppenhaltige Polyester oder um Polyester, deren Ketten mit monofunktionellen Verbindungen abgebrochen sind. Diese Produkte liegen bei Raumtemperatur im allgemeinen als mehr oder weniger viskose Flüssigkeiten oder harzartige Produkte vor. 



   Es wurde nun gefunden, dass die geschilderten Nachteile, die bei Verwendung sogenannter "polymerer" Weichmacher auftreten, weitgehend beseitigt werden können, wenn bei Raumtemperatur feste Hydroxypolyester aus Sebazinsäure und Äthylenglykol mit einem mittleren Molekulargewicht von über 8000, vorzugsweise über 10 000, als Weichmacher für Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltige Mischpolymerisate verwendet werden. 



   Die erfindungsgemäss zu verwendenden Polyester zeigen eine ausgezeichnete Verträglichkeit mit Polyvinylchlorid und vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten und besitzen eine sehr geringe Wanderungsten- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 denz gegenüber zahlreichen andern polymeren Systemen sowie gute weichmachende Eigenschaften. Ausser-' dem ist der Dampfdruck derartiger Produkte äusserst gering, so dass auch bei höheren Temperaturen keine
Flüchtigkeitsverluste aus den damit hergestellten Massen auftreten. Hinzu kommt, dass solche Kombina- tionen fast geruchlos und geschmackfrei sind.

   Die Beständigkeit der mit den   erfindungsgemässen   Polyestern aufgebauten Polyvinylchloridmischungen gegenüber der Einwirkung bestimmter Lösungsmittel ist ausgezeichnet und die durch Extraktion herauslösbaren Weichmacheranteile im Vergleich zu Produkten, die unter Verwendung sogenannter "monomerer" Weichmacher hergestellt wurden, ausserordentlich gering. 



   Bei der Herstellung von sogenannten "polymeren" Weichmachern hat man bisher angestrebt, Produkte zu synthetisieren, die bei Raumtemperatur in flüssiger Phase vorliegen. Daher wurde der Weg, die erfindungsgemäss beschriebenen Produkte als Weichmacher einzusetzen, nicht beschritten. 



   Aus der Literatur ist es bekannt, dass aus aliphatischen Dicarbonsäuren und Glykolen der allgemeinen Formel   HO. (CH,)n.   OH hergestellte sogenannte "polymere" Weichmacher zur Plastifizierung von vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten geeignet sind. Diese Auffassung ist nach eingehenden Untersuchungen nicht zutreffend. So wurde festgestellt, dass die aus beispielsweise Adipinsäure und Äthylenglykol hergestellten Hydroxypolyester mit verschiedenen Molekulargewichten mit Vinylchloridpolymerisaten weitgehend unverträglich sind. Es hat sich auch gezeigt, dass Hydroxypolyester aus Sebazinsäure und Äthylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht unterhalb 8000 mit Vinylchloridpolymerisaten und Mischpolymerisaten unverträglich bzw. ausserordentlich schlecht verträglich sind.

   Diese Beobachtung ist wahrscheinlich der Grund, weswegen nach dem bisher bekannten Stand der Technik keine Angaben über die Verwendung solcher Hydroxypolyester aus Sebazinsäure und Äthylenglykol als Weichmacher für Vinylchloridpolymerisate vorhanden   sind. Beianalog synthetisierten bekanntenHydroxypolyestern auf   der Grundlage von Sebazinsäure und   l,   2-Propylenglykol, die als Weichmacher für Polyvinylchlorid Verwendung finden, wird als bevorzugter Molekulargewichtsbereich für eine Weichmachung von beispielsweise Polyvinylchlorid 1700 bis etwa 8000 angegeben. 



   Die beschriebenen sogenannten"polymeren"Weichmacher aus Sebazinsäure oder Adipinsäure mit freien Hydroxylgruppen weisen bereits bei den genannten niedrigen durchschnittlichen Molekulargewichten mikrokristalline Struktur auf, sind jedoch als Weichmacher für Polyvinylchlorid oder vinylchloridhaltige Mischpolymerisate nicht geeignet. 



   Während im allgemeinen die Ansicht vertreten wird, dass die Verträglichkeit eines als Weichmacher geeigneten polymeren Produktes mit zunehmendem Molekulargewicht abnimmt, konnte in den homologen Reihen der   erfindungsgemäss   genannten   Hydroxypolyester aus Sebazinsäure und Äthylenglykol überraschend   das gegenteilige Verhalten gefunden werden. Entgegen den bisherigen Feststellungen und Befunden, beispielsweise in der homologen Reihe der   Poly-1,   2-propylenglykolsebazate, nimmt die weichmachende Wirkung bei den erfindungsgemäss beschriebenen Polyestern mit steigendem Molekulargewicht zu. 



   Wie bereits erwähnt, weisen die Kombinationen aus den erfindungsgemäss beschriebenen Weichmachern mit   Polyvinylchlorid bzw. vinylèhloridhaltigen Mischpolymerisaten eine besonders gute   Wanderungsbeständigkeit gegenüber andern weichmacher freien oder auch   weichmacherhaitigen   hochpolymeren Stof- fen auf. Die erfindungsgemäss hergestellten plastischen Massen sind gegen Mineralöle, fette Öle und organische Lösungsmittel ausserordentlich   beständig.   Die mechanischen Eigenschaften der mit den erfindungsgemässen Polyestern. weichgemachte Vinylchloridpolymerisate zeigen im Vergleich zu Kombinationen mit sogenannten"monomeren"Weichmachern und den bekannten sogenannten"polymeren"Weichmachern erheblich günstigere Werte. 



   Die   Molekulargewichtsbereiche   der mit Polyvinylchlorid verträglichen   erfindungsgemässen   Polyester liegen, wie bereits erwähnt, oberhalb 8000. Zu ihrer Bestimmung wird in üblicher Weise die Viskosität- 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Eine Kontrolle auf die absolute Molekulargewichtsgrösse erfolgt durch Vergleich der reduzierten spe- zifischen Viskositätmit den aus der Endgruppenbestimmung durch Bromacetylierung errechneten Moleku- largewichten, wobei von der Voraussetzung ausgegangen wird, dass pro Polyestermolekül nur zwei end- ständige Hydroxylgruppen vorhanden sind. 



   Die Verarbeitung der erfindungsgemässen Hydroxypolyester aus Sebazinsäure und Äthylenglykol mit
Vinylchloridpolymerisaten erfolgt in gleicher Weise wie bei der Verwendung der üblichen monomeren oder polymeren Weichmachungsmittel auf dem Walzwerk, in Knetern usw. Die auf diese Weise herstellbaren
Granulate können auf Schneckenpressen, Spritzgussmaschinen und Kalandern verarbeitet werden. Eine Mit- verwendung der üblichen monomeren oder polymeren Weichmachungsmittel, Stabilisatoren gegenüber
Wärme und Lichtbeanspruchung, Füllstoffe, Gleitmittel und Farbstoffe ist ohne Schwierigkeiten möglich. 



   Die unter Verwendung dieser Hydroxypolyester aus Sebazinsäure und Äthylenglykol hergestellten
Kombinationen mit Vinylchloridpolymerisaten sind infolge ihrer ausgezeichneten Beständigkeit gegenüber vielen Lösungsmitteln, Mineralölen, pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten, verbunden mit der hervorragenden Geruchlosigkeit und Geschmackfreiheit, für die Verwendung von Benzinschläuchen, Verpakkungsschläuchen aller Art sowie für die Herstellung von Verpackungsfolien für fetthaltige Lebensmittel ausgezeichnet geeignet.

   Die sehr geringe Wanderungstendenz dieser Produkte gibt eine zusätzliche besonders gute Voraussetzung für die Einsatzmöglichkeiten derartiger Kombinationen mit Vinylchloridpolymerisaten für den Verpackungssektor und das Gebiet der Anwendung von Kunststoffschichten, bei denen ein Bestandteil weichgestelltes Polyvinylchlorid ist, sowie von weichgestellten Vinylchloridpolymerisaten, die mit andern hochpolymeren Stoffen in engen Kontakt kommen. 



     Beispiel l : Einnachbekannten Verfahren   hergestelltes   Polykondensationsprodukt   aus Sebazinsäure und Äthylenglykol mit freien Hydroxylendgruppen, mit einer auf Konzentration 1 reduzierten spezifischen Viskosität von 2,28 besitzt einen Erweichungsbereich von 83 bis   910C   und stellt ein bei Raumtemperatur undurchsichtiges, hellfarbiges, sehr   zähes   und kaltreckbares Produkt dar. Aus der Endgruppenbestimmung durch Bromacetylierung errechnet sich ein durchschnittliches Molekulargewicht von 26000. 



     30 g des vorgenannten Hydroxylpolyesters werden mit 70 g Suspensions-Polyvinylchlorid mitK-Wert   70 (Vinnol H 100n/70), 0, 7g Stabilisator MARK X (einen handelsüblichen schwefelhaltigen organischen Zinnstabilisator der Fa. S. A. Argus Chemical   N. V.,   Belgien) und 0,5 g Gleitmittel Wachs E (der Farbwerke Hoechst, Werk Gersthofen) auf einem Walzwerk bei Temperaturen um 175 C gewalzt. Unter diesen Bedingungen entsteht nach etwa 2 - 3 min ein homogenes Fell. Die auf diese Weise hergestellte plastische Masse kann über eine übliche Schneckenpresse zu Profilen oder Granulaten oder auf einem Kalander zu Folien verarbeitet werden.

   Die mechanischen Eigenschaften dieser plastischen Massen liegen wie folgt :    Zerreissfestigkeit : 340 kg/cm2 Zerreissdehnung : 365%    
Shore-Härte A : 95   Stossfestigkeit : 2070 cmkg/cm2    
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Wanderung gegen Nitrocellulose (Wert nach 10 Tagen)   2, 1% Verlust    
Wanderung gegen Gummi (Wert nach 10 Tagen)
3, 7% Zunahme 
Beispiel 2: Ein Sebazinsäure-Äthylenglykol-Hydroxypolyester mit einer auf Konzentration 1 reduzierten spezifischen Viskosität von 1,87 (Polykondensat Nr.17) mit einem Erweichungsbereich zwischen   80-86 C   ist ein bei Raumtemperatur, fester farbloser, durch mikrokristalline Anteile weissgetrübter, zäher und reckbarer plastischer Stoff, das aus der Endgruppenbestimmung durch Bromacetylierung berechnete durchschnittliche Molekulargewicht beträgt 12 000. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 20 g dieses Hydroxypolyesters werden mit SOg Suspensions-Polyvinylchlorid vom K-Wert 70, wie unter Beispiel 1 beschrieben, unter Mitverwendung von 0, 8 g Stabilisator MARK X sowie 0,5 g Gleitmittel Wachs E, auf einem Walzwerk bei Temperaturen um 1750C zu einer plastischen Masse verarbeitet.
    Aus dieser Mischung auf üblichem Wege hergestellte Prüfkörper ergaben bei der mechanischen Prüfung folgende Werte : Zerreissfestigkeit : 375 kg/cm2 Dehnung : 245% Stossfestigkeit : 330 cmkg/enf Weiterreissfestigkeit : 7, 1 kg/mm Wärmebeständigkeit nach VICAT : 49 C Kälteschlagbruchtemperatur :-10 C Lösungsmittelbeständigkeit : Die Prüfungen wurden wie unter Beispiel 1 beschrieben an Folienrundscheiben von 7,5 cm Durchmesser und 0,5 mm Dicke aus der vorgenannten plastischen Masse durchgeführt.
    Die angewendeten Extraktionsmittel standen mit den Prüfkörpern in einem Volumenverhältnis von 75 : 1. a) Extraktion durch Benzin/Toluol-Gemisch 70/30 bei 250C über 1 h : Gewichtsverlust 0, 12%, EMI4.1 Extraktion durch AutoölPATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten und Weichmachern aus Dicarbonsäuren und Glykolen, dadurch gekennzeichnet, dass als Weichmacher Hydroxypolyester aus Sebazinsäure und Äthylenglykol, die bei Raumtemperatur fest sind und ein mittleres Molekulargewicht von über 8000 aufweisen, verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT269261A 1960-08-03 1961-04-04 Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten AT224915B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE224915X 1960-08-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT224915B true AT224915B (de) 1962-12-27

Family

ID=5858379

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT269261A AT224915B (de) 1960-08-03 1961-04-04 Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT224915B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60221398T2 (de) Pvc-lebensmittelverpackung enthaltend dioctylterephthalat-weichmacher, verfahr en zu deren herstellung, und verfahren zur umhüllung von nahrungsmitteln damit
DE3230424C3 (de) Thermoplastische Harzmasse
DE68912796T2 (de) Einschlagfolie für Nahrungsmittel.
DE1034851B (de) Verfahren zur Herstellung von thermoplastischen Massen aus harzartigen Polymeren monovinyl-aromatischer Kohlenwasserstoffe und kautschukartigen Elastomeren
DE102005040131A1 (de) Thermoplastische Polyurethane
DE1494212A1 (de) Plastifizierte halogenhaltige Harze
DE2809839A1 (de) Weichmacher
EP0064697A1 (de) Gleitmittel für die formgebende Verarbeitung von Polyvinylchlorid, die veresterte oligomere mehrwertige Alkohole enthalten
DE3146358C2 (de) Blockcopolyester-Formmasse
AT224915B (de) Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten
DE1282931B (de) Formmasse zur Herstellung weicher, nicht schwitzender Formkoerper
CH417949A (de) Verfahren zur Herstellung von plastischen Massen aus Polyvinylchlorid bzw. vinylchloridhaltigen Mischpolymerisaten
EP0101903A2 (de) Formmassen aus Vinylchloridpolymerisat, Pfropfpolymeren und polymeren Weichmachern mit hoher Alterungsbeständigkeit
EP0005736B1 (de) Weichgemachte Vinylchloridpolymerisate
DE2052681A1 (de) Polymermischung
DE1918893A1 (de) Mit Gleitmitteln versehene thermoplastische Harzzubereitungen
DE3229130A1 (de) Formmassen aus vinylchloridpolymerisaten, abs-polymerisation und polymeren weichmachern mit hoher alterungsbestaendigkeit
DE681026C (de) Verfahren zur Herstellung homogener Gebilde aus Polyvinylchlorid und Weichmachern
DE1804049B2 (de) Durch Deformation eine permanente Farbänderung erleidende thermoplastische Polyvinylchlorid-Formmassen und -Formkörper
DE1186622C2 (de) Thermoplastische masse zur herstellung schlagfester formkoerper
DE2306698C3 (de) Mischung zur Herstellung plastifizierter oder harter PVC-Erzeugnisse
DE2260937A1 (de) Modifizierungsmittel fuer vinylidenchloridharze
AT200336B (de) Thermoplastische Kunststoffmasse
EP0612672B1 (de) Formmasse zur Herstellung von Dehnfolien
DE976735C (de) Verfahren zur Herstellung der Thermoplastizitaet von Polymerisations- und Polykondensationskunststoffen