AT224503B - Ausglasmaschine für Schuhe - Google Patents
Ausglasmaschine für SchuheInfo
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- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
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Ausglasmaschine für Schuhe
Die Erfindung betrifft eine Ausglasmaschine für Schuhe. Derartige Maschinen besitzen eine oder meh- rere Schleifscheiben, wobei der Umfang jeder Schleifscheibe mit einem eine Filzunterlage aufweisenden
Glaspapier überzogen ist, wobei sich die Glaspapiere durch ihre Feinheit voneinander'unterscheiden. Die
Ränder der Absätze und der Sohlen werden mittels dieser Schleifscheiben ausgeglast, d. h., in mehreren
Arbeitsgängenzunächst grob und dann fein geschliffen. Hiebei erübrigt sich ein sogenanntes Roulettieren, bei dem die Absatzränder mit einem heissen Eisen behandelt werden.
Bei diesen Schleifarbeiten kommt es sehr auf die Geschicklichkeit des Arbeiters an, besonders bei
Schuhen, dessen Absatz-und Sohlenränder nicht oder nur wenig über das Oberleder überstehen. Bei der geringsten Unachtsamkeit streift die Schleifscheibe das Oberleder, wodurch es beschädigt wird. Auf die- se Weise entsteht im Durchschnitt ein Ausschuss von etwa 8 bis 10%. Der beschädigte Schuh muss zunächst in die Reparaturabteilung und dann mit einem erheblichen Nachlass verkauft werden, da die verletzte
Stelle des Oberleders für den Fachmann immer etwas sichtbar bleibt.
Die Erfindung beseitigt die genannten Nachteile und bringt neben einer grossen Entlastung für den Arbeiter eine Verkürzung der Arbeitszeit auf etwa ein Drittel für das Ausglasen für ein Paar Schuhe mit sich.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar neben der Schleifscheibe eine zwischen der Oberkante des Absatzes bzw. der Sohle und dem Oberleder greifende Führung vorgesehen ist.
Zweckmässig ist die Führung in radialer und axialer Richtung in bezug auf die Antriebswelle verstellbar.
Zur axialen Verstellbarkeit kann die Führung mittels einer Nabe auf einem Haltebolzen verschiebbar sein, während zur radialen Verstellbarkeit der die Führung tragende Haltebolzen in einer Radialnut einer vorzugsweise auf dem Lagerbock der Antriebswelle der Schleifscheibe angeordneten Halteplatte verschiebbar befestigt ist. Die radiale Verstellbarkeit der Führung ist wesentlich, da die auf der Abglasscheibe vorgesehene Führungsunterlage sich abnutzt und bei Beschädigung der Kante mitunter abgeschliffen werden muss.
Um die Führung an vorhandenen Maschinen nachträglich leicht anbringen zu können, kann die Halteplatte einen von dieser abstehenden Randteil zur Aufnahme von gleichmässig über den Umfang des Randteiles verteilten und auf dem Lagerbock aufschraubbaren Schrauben aufweisen.
Die axiale Verschiebbarkeit der Führung lässt sich auch so erreichen, dass diese mittels eines mit einem Längsschlitz zur Aufnahme einer Feststellschraube versehenen Rohransatzes auf dem Haltebolzen verschiebbar ist.
Zwecks radialer Verschiebbarkeit kann die Führung ein Ansatzstück aufweisen, das vorzugsweise mittels einer Schwalbenschwanzführung mit Feststellschraube in einem am Ende des Rohransatzes oder auf der Halteplatte vorgesehenen Gleitstück radial verschiebbar ist.
Bei Maschinen mit dicht neben der Abglasscheibe liegender Gehäusewandung kann das Ansatzstück mit einem an der Seitenwand der Maschine befestigten Gleitstück gleitend verbunden sein, wobei eine Feststellschraube durch einen Längsschlitz der Seitenwand von aussen eingeführt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt : Fi g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausglasmaschine üblicher Bauart, die mit einer schematisch angedeuteten Führung gemäss der Erfindung versehen ist. Fig. 2 eine Seitenansicht von Schleifscheibe mit angebauter Führung. Fig. 3 eine Draufsicht auf die Führung. Fig. 4 einen Querschnitt durch die Führung nach der Li-
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nie ICI-INTI der Fig. 3. Fig. 5 eine Draufsicht auf die Halteplatte der Führung. Fig. 6 einen Querschnitt durch die Halteplatte nach der Linie V-V der Fig. 5. Fig. 7 eine Ansicht des die Führung tragenden Bolzens. Fig.
8 eine Ansicht der den Bolzen in der Halteplatte haltenden Mutter. Fig. 9 eine Draufsicht auf eine auf der Halteplatte radial verschiebbar angeordnete Führung. Fig. 10 einen Querschnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 9, Fig. 11 einen Querschnitt nach der Linie X-X der Fig. 9. Fig. 12 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführung einer axial verstellbaren Führung. Fig. 13 einen senkrechten Schnitt durch eine an einer Seitenwand der Maschine radial verstellbare Führung. Fig. 14 einen waagrechten Schnitt nach der Linie XIII-XIII der Fig. 13.
Fig. l zeigt die übliche Ausbildung einer Ausglasmaschine, bei der in einem wannenförmigen, mit einer Absaugvorrichtung versehenen Gehäuse auf einer oder auf beiden Seiten der Maschine Lagerböcke für die Antriebswelle der Schleifscheibe vorgesehen sind, die von einem im Gehäuseunterteil untergebrachten Elektromotor über einen Riemenantrieb angetrieben wird.
In der Zeichnung ist zur Vereinfachung nur rechts ein Lagerbock 1 für die Antriebswelle 2 der Schleifscheibe 3 angedeutet. Die Schleifscheibe 3 ist von üblicher Bauart und trägt auf einer Filzunterlage einen Streifen Glaspapier, der jeweils gewünschten Körnung.
Neben der Schleifscheibe 3 ist die Führung 4 vorgesehen, die aus einem Kreisbogenstück 5 mit einer der Schleifscheibe 3 entsprechenden Krümmung besteht, das mit einer Nabe 6 versehen ist. Die Aussenkante 7 der Führung ist zungenförmig ausgebildet, um bequem in den schmalen Schlitz zwischen dem Oberleder 33 und Oberkante 32 des Absatzes bzw. der Sohle des Schuhes eingreifen zu können.
Die Länge des Kreisbogenstückes 5 entspricht im Beispiel einem Winkel von etwa 1500, bezogen auf den Radius 8 der Schleifscheibe 3. Sie kann jedoch bedeutend geringer genommen werden, da nur in einem kleinen Bereich des Schleifscheibenumfanges gearbeitet wird.
Die Führung 4 ist mit ihrer Nabe 6 mittels einer Schraube 9 auf einem Haltebolzen 10 befestigt, auf dem sie in axialer Richtung in bezug auf die Antriebswelle 2 entsprechend dem gewünschten Abstand von der Schleifscheibe 3 eingestellt werden kann. Dieser Abstand liegt in der Grössenordnung von etwa 1/10mm.
Der Haltebolzen 10 wird von einer Halteplatte 11 getragen, die mit einem aufstehenden Randteil 12 versehenist, derdenLagerbock l umfasstund auf diesem mittels vier Schrauben 13 befestigt ist. Die Halteplatte 11 besitzt ein Langloch 14, durch das das mit einem Gewinde 15 versehene Ende des Haltebolzens 10 hindurchgreift und dort mit einer in einer im Bereich des Langloches angeordneten Ausnehmung 16 liegenden, aus einer ovalen Scheibe bestehenden Mutter 17 verschraubt ist. Das Langloch 14 hat den Zweck, die Höhenlage des Haltebolzens 10 und damit der Führung 4 in radialer Richtung in bezug auf die Antriebswelle einstellen zu können. Um diese Einstellung leicht durchführen zu können, ist der Haltebolzen 10 mit Flächen 18 zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels versehen.
Schliesslich lässt sich auch die Führung 4 in Umfangsrichtung der Schleifscheibe 3 leicht einstellen.
Hiezu wird die Halteplatte 11 zusammen mit dem Haltebolzen 10 und der Führung 4 auf dem Lagerbock 1 in der einen oder andern Richtung etwas gedreht.
Eine Verstellmöglichkeit der Führung 4 in axialer Richtung der Antriebswelle 2 ist in Fig. 12 gezeigt.
Hieristdie Nabe der Führung zu einem Rohransatzstück 20 verlängert, das auf dem von der Halteplatte 11 getragenen Haltebolzen 10 verschiebbar und in der gewünschten Lage feststellbar ist. Zu diesem Zweck besitzt der Rohransatz 20 einen Längsschlitz 21, durch den eine in den Haltebolzen 10 einschraubbare Feststellschraube 22 hindurchgeführt ist.
Die Fig. 9-11 zeigen eine weitere Ausführung für die radiale Verstellbarkeit der Führung 4. Diese ist mit einem Ansatzstück 23 verbunden, das mit einer U-förmigen oder schwalbenschwanzförmigen Gleitführung 24 versehen ist. In dieser ist ein auf der Halteplatte 11 vorgesehenes Gleitstück 25 verschiebbar und mittels einer durch einen Schlitz 26 des Gleitstückes 25 hindurchgeführten Feststellschraube 27 festklemmbar. Die beschriebene Gleitverbindung kann auch zwischen Führung 4 und Rohrstück 20 eingeschaltet werden.
Die Ausführung nach den Fig. 13, 14 eignet sich insbesondere für Maschinen, bei denen die Gehäusewand 28 dichtnebender Schleifscheibe 3 liegt. Hier ist die Führung 4 mit einer schwalbenschwanzförmigen Gleitführung 24 auf einem an der Innenseite der Gehäusewand 28 befestigten Gleitstück 29 verschiebbar gelagert. Das Gleitstück 29 und die Gehäusewand 28 sind mit einem Schlitz 30 versehen, durch den die Feststellschraube 31 von aussen hindurchgeführt ist, so dass die Einstellung bequem von der Aussenseite des Gehäuses vorgenommen werden kann.
Als Werkstoff für die Führung 4 kann ausser Stahl auch ein geeignetes Kunstharz, insbesondere auf Polyamid-Basis, verwendet werden, so dass eine billige Herstellung durch ein Spritzverfahren möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE.1. Ausglasmaschine für Schuhe, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar neben der Schleifscheibe (3) eine zwischen der Oberkante (32) des Absatzes bzw. der Sohle und dem Oberleder (33) greifende Führung (4) vorgesehen ist.2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (4) in radialer und axialer Richtung in bezug auf die Antriebswelle (2) verstellbar ist.3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur axialen Verstellung der Führung (4) diese eine Nabe (6) aufweist, die auf einem Haltebolzen (10) verschiebbar ist.4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur radialen Verstellung der Führung (4) der Haltebolzen (10) in einer Ausnehmung (16) einer vorzugsweise auf dem Lagerbock der Antriebswelle (2) der Schleifscheibe (3) angeordneten Halteplatte (11) verschiebbar angeordnet ist.5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (11) einen von dieser abstehenden Randteil (12) zur Aufnahme von gleichmässig über den Umfang des Randteiles verteilten und auf dem Lagerbock aufschraubbaren Schrauben (13) aufweist.6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass die Führung (4) aus einem Kunstharz, insbesondere Polyamid besteht und dass sie im Spritzverfahren hergestellt ist.7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (4) mit einem Rohransatz (20) versehen ist, der einen Längsschlitz (21) zur Aufnahme einer Feststellschraube (22) aufweist, so dass die Führung auf dem Haltebolzen (10) verschiebbar ist.8. Maschine nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (4) ein Ansatzstück (23) aufweist, das vorzugsweise mittels einer Schwalbenschwanzführung (24) mit Feststellschraube (27) in einem am Ende des Rohransatzes (20) oder auf der Halteplatte (11) vorgesehenen Gleitstück (25) radial verschiebbar ist.9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ansatzstück (23) mit einem an der Seitenwand (28) der Maschine befestigten Gleitstück (29) gleitend verbunden ist, und dass eine Feststellschraube (31) durch einen Längsschlitz (30) der Seitenwand von aussen eingeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1961
- 1961-04-04 AT AT270061A patent/AT224503B/de active
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