AT224463B - Hydromechanisches Getriebe für Kraftfahrzeuge, insbesondere der Bauindustrie - Google Patents

Hydromechanisches Getriebe für Kraftfahrzeuge, insbesondere der Bauindustrie

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AT224463B AT518961A AT518961A AT224463B AT 224463 B AT224463 B AT 224463B AT 518961 A AT518961 A AT 518961A AT 518961 A AT518961 A AT 518961A AT 224463 B AT224463 B AT 224463B
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydromechanisches Getriebe für Kraftfahrzeuge, insbesondere der Bauindustrie 
Die Erfindung betrifft ein hydromechanisches Getriebe für Kraftfahrzeuge, insbesondere der Bauin- dustrie, bestehend aus einem Drehmomentwandler und aus einem mit dem Drehmomentwandler zu einer
Einheit fest verbundenen Nachschaltgetriebe sowie aus einem mehrgängigen Wendegetriebe, das über eine
Gelenkwelle von dem Nachschaltgetriebe aus angetrieben wird. 



   Es sind Getriebe dieser Art bekannt, bei denen die das Schaltöl liefernde Pumpe und die Pumpe zum
Füllen des Drehmomentwandlers das Öl aus dem Sumpf des mehrgängigen Wendegetriebes ansaugen. Eine entsprechend gross dimensionierte   Rückflussleitung   verbindet in diesem Falle den Ölraum des Nachschaltgetriebes mit dem des Wendegetriebes. Zu den Ansaugleitungen der beiden Pumpen und ihrer gemeinsamen Rücklaufleitung kommen noch eine Druckleitung von der Schaltölpumpe zu den Schaltdruckventilen des Wendegetriebes und eine zweite Rücklaufleitung für das Öl des Drehmomentwandlers vom   Wärmeaus-   tauscher. Es sind demnach bis zu fünf Verbindungsleitungen zwischen den Getrieben erforderlich.

   Der Ölsumpf für beide Getriebe befindet sich im Wendegetriebe, welches zur Aufnahme der grossen Ölmenge in seinem unteren Teil entsprechend gross ausgebildet sein muss. Da die Pumpe zur Füllung des Drehmomentwandlers ebenfalls aus dem Ölsumpf des Wendegetriebes ansaugt, ist es schwer möglich, den durch die in dem Öl umlaufenden Räder hervorgerufenen Schaum von dem Drehmomentwandler fernzuhalten. Schaum im Drehmomentwandler kann aber zu Kavitation an den Schaufeln führen und die Drehmomentwandlung mindern. 



   Es sind ferner Getriebe dieser Art bekannt, bei denen die das Schaltöl liefernde Pumpe über eine motorabhängige, angetriebene Gelenkwelle vom Nachschaltgetriebe betrieben wird. Die das Schaltöl liefernde Pumpe ist in diesem Fall am Wendegetriebe angeflanscht. Beide Getriebe sind somit durch zwei Gelenkwellen verbunden, was neben einem grösseren baulichen Aufwand den Nachteil hat, dass bei Berücksichtigung der Einbaulage im Fahrzeug der Beugungswinkel von zwei Gelenken zu beachten ist. Dieser Nachteil wirkt sich besonders dann störend aus, wenn der gleiche Getriebesatz in Fahrzeuge unterschiedlicher Bauweise eingebaut werden soll. 



   Durch die Erfindung sollen die genannten Nachteile beseitigt werden. Nach dem Hauptkennzeichen der Erfindung weisen sowohl der Drehmomentwandler als auch das Wendegetriebe je einen geschlossenen Ölkreislauf mit je einer Pumpe auf, die beide im Nachschaltgetriebe angeordnet sind und von diesem angetrieben werden, wobei beide Ölpumpen koaxial zueinander angeordnet sind und gemeinsam über ein beide Wellen verbindendes Stirnrad vom Nachschaltgetriebe motorabhängig angetrieben werden. Das Nachschaltgetriebe besitzt einen Ansaugraum, aus dem die Pumpe zur Füllung des Drehmomentwandlers ansaugt, und einen Ölsumpf für die Stirnradvorgelege, die einmal den Gelenkwellenflansch für die wandlerabhängige Fahrleistung und andermal die motorabhängige Zapfwelle und die Pumpenantriebe antreiben.

   Beide Ölräume stehen miteinander in Verbindung, wobei Vorkehrungen getroffen sind, dass das in den Ansaugraum überfliessende Öl frei von schaum und Fremdkörpern bleibt. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Getriebeanlage nach der Erfindung dargestellt. 



  Es zeigen : Fig. 1 eine Stirnansicht der Abtriebseite des Nachschaltgetriebes, Fig. 2 einen Längsschnitt des Nachschaltgetriebes nach der Linie A-B in Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie C-D in 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> des Drehmomentwandlers (1) aufweist.
    3. Getriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansaugraum (26) in dem Gehäuseteil (2a) mit dem Ölsumpf (28), der von den Unterteilen der Gehäuseteile (2b, 2c) gebildet ist, durch einen Kanal (29) in Verbindung steht, der durch eine glockenförmig heruntergezogene Wand (30) soweit abgeschirmt ist, dass nur ein enger Ringspalt zwischen dem Gehäuseboden und der Wand (30) verbleibt.
    4. Getriebe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den einander zugekehrten Stirnwänden der Gehäuseteile (2a, 2b) oberhalb des Ölspiegels eine Öffnung (32) angeordnet ist, durch die ein Druckausgleich zwischen den Lufträumen des Ansaugraumes (26) und Ölsumpfes (28) stattfindet.
AT518961A 1960-07-11 1961-07-05 Hydromechanisches Getriebe für Kraftfahrzeuge, insbesondere der Bauindustrie AT224463B (de)

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