AT2242U1 - Lauffläche für ski - Google Patents

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AT2242U1
AT2242U1 AT0006898U AT6898U AT2242U1 AT 2242 U1 AT2242 U1 AT 2242U1 AT 0006898 U AT0006898 U AT 0006898U AT 6898 U AT6898 U AT 6898U AT 2242 U1 AT2242 U1 AT 2242U1
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Pritz Kurt
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Abstract

Eine Lauffläche für einen Ski, vorzugsweise Alpinski, ist mit in die Laufsohle eingearbeiteten Vertiefungen versehen. Um in einfacher Weise die Wasserfilmbildung entsprechend der Druckverteilung zu gewährleisten, optimales Gleitverhalten zu erzielen und gleichzeitig für eine einfache und wirtschaftliche Herstellung zu sorgen, weisen die Vertiefungen die Form von im wesentlichen ovalen Ausnehmungen (2) auf.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Lauffläche für Ski, vorzugsweise Alpinski, mit in die Laufsohle eingearbeiteten Vertiefungen. 



   Laufflächen mit Vertiefungen in der Laufsohle sind für Langlaufski bekannt, bei denen die Vertiefungen als beispielsweise schuppen-oder dachziegelartige Strukturen in der Mitte des Ski als Steighilfe vorgesehen sind. 



  Auch Ausnehmungen mit der Skispitze   näherliegender   scharfer Kante und nach hinten hin flacher auslaufender oder enger werdender Form als Steighilfe,   d. h.   als das Gleiten in eine Richtung gestattender und in der Gegenrichtung unterbindender Belag, sind bekannt. 



   Für Alpinski sind dagegen Laufflächen bekannt, die zur Erzielung des für beste Gleiteigenschaften notwendige Wasserfilms zwischen Ski und Untergrund unterschiedliche Rauhigkeit entlang der Länge der Skilauffläche aufweisen. 



  Diese Rauhigkeit wird durch Einlagerung von Fasern, durch die Verwendung unterschiedlicher Polyäthylen-Sorten, usw. erzielt und ist sehr aufwendig bei der Herstellung. 



   Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung war daher ein Laufflächenbelag, bei dem in einfacher Weise die Wasserfilmbildung entsprechend der Druckverteilung gewährleistet ist, um optimales Gleitverhalten zu erzielen, und der gleichzeitig einfach und wirtschaftlich herstellbar ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Vertiefungen die Form von im wesentlichen ovalen Ausnehmungen aufweisen. Damit ist pro Lauffläche nur eine Sorte von Belagsmaterial notwendig, dessen Herstellung für sich verhältnismässig unkompliziert ist, da keinerlei Fasern eingelagert oder Belaganteile mit unterschiedlichen Eigenschaften verbunden werden müssen. Das Herausarbeiten der ovalen Vertiefungen selbst ist sehr einfach und mit einfachen Maschinen automatisch durchführbar. Durch die gegenüber einen glatten Belag doch etwas höhere Rauhigkeit wird im Bereich der ovalen Ausnehmungen die Wasserfilmbildung gefördert und damit das Gleitverhalten des Ski positiv beeinflusst. 

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   Die bestmögliche Rauhigkeit durch die ovalen Ausnehmungen lässt sich erzielen, wenn die Länge der ovalen Ausnehmungen zwischen 5 und 25 mm, vorzugsweise etwa 17 mm, und die Breite zwischen 3 und 8 mm, vorzugsweise etwa 5 mm, liegen. 



   Dabei haben vorteilhafterweise die ovalen Ausnehmungen im Zentrum eine Tiefe von etwa   0, 5 mm,   womit sich die gewünschte höhere Rauhigkeit des Belags ergibt, ohne eine Bremswirkung hervorzurufen, sodass ein ungehindertes Gleiten gewährleistet ist. 



   Um unter der Lauffläche eine gleichmässige Wasserfilmbildung zu erzielen und diese nicht durch Resonanzphänomene nachteilig zu beeinflussen, ist vorgesehen, dass die einzelnen Ausnehmungen ein unregelmässiges Muster bilden und voneinander ungefähr einen Zentimeter beabstandet sind. 



   Vorteilhafterweise sind die Laufflächenabschnitte höherer Rauhigkeit in den Bereichen mit beim Gleiten höherem Flächendruck vorgesehen, was dadurch erzielt wird, dass die ovalen Ausnehmungen lediglich im vorderen, vorzugsweise im vorderen und im hinteren Abschnitt der Lauffläche, unter Freihaltung des mittleren Abschnittes der Lauffläche, vorgesehen sind. 



   Vorzugsweise weisen dabei der vordere Abschnitt mit den ovalen Ausnehmungen eine Länge von ca. 25% der   Ski länge   und der   allfällige   hintere Abschnitt eine Länge von ca. 10% der Skilänge auf. 



   In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand eines bevorzugten, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. 



   Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Lauffläche des bevorzugten Ausführungsbeispiels und Fig. 2 ist ein vertikaler Längsschnitt entlang der Linie   11-11   der Fig. 1 durch einen Teil der Lauffläche. 



   Auf der dem Untergrund zugewandten Seite der Lauffläche 1 eines Ski sind in den Bereichen, in denen beim Gleiten der höchste Flächendruck herrscht, ovale Ausnehmungen 2 ausgearbeitet. Diese Ausnehmungen 2 erhöhen 

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 es kann nur im vorderen oder nur im hinteren Abschnitt die Rauhigkeit des Belages durch die Ausnehmungen 2 erhöht werden. 



   Im vorderen Abschnitt der Lauffläche beträgt die mit den ovalen Ausnehmungen versehene Länge etwa 25% der Skilänge, beispielsweise 50 cm bei einem Ski von 2 m Länge. Im hinteren Abschnitt,   d. h.   hinter der Skimitte bzw. dem Bindungsbereich, in dem insgesamt durchschnittlich geringerer Flächendruck auftritt, ist ein Bereich von ca. 10% der   Skilänge, d. h.   bei einem 2   m-Ski   20 cm, mit den Ausnehmungen 2 versehen. 



   Die Ausnehmungen 2 selbst sind oval und mit ihrer längeren Achse in   Skilängsrichtung   orientiert, wobei die Länge der Ausnehmungen zwischen 5 und 25 mm, vorzugsweise bei etwa 17 mm, und die Breite zwischen 3 und 8 mm, vorzugsweise bei etwa 5 mm, liegen. Gegenüber den Abmessungen parallel zur Laufflächenebene sind die Ausnehmungen 2 sehr flach gehalten und weisen im Zentrum eine Tiefe von etwa 0, 5 mm auf (siehe Schema der Fig. 2). 



   Die einzelnen Ausnehmungen 2 bilden ein unregelmässiges Muster und haben voneinander ungefähr einen Zentimeter Abstand, zumindest in Richtung quer zur Längsachse der Lauffläche 1.

Claims (6)

  1. Ansprüche : 1. Lauffläche für Ski, vorzugsweise Alpinski, mit in die Laufsohle eingear- beiteten Vertiefungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen die Form von im wesentlichen ovalen Ausnehmungen (2) aufweisen.
  2. 2. Lauffläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der ovalen Ausnehmungen (2) zwischen 5 und 25 mm, vorzugsweise etwa 17 mm, und die Breite zwischen 3 und 8 mm, vorzugsweise etwa 5 mm, liegen.
  3. 3. Lauffläche nach zumindest einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die ovalen Ausnehmungen (2) im Zentrum eine Tiefe von etwa 0, 5 mm aufweisen.
  4. 4. Lauffläche nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ausnehmungen (2) ein unregelmässiges Muster bilden und voneinander ungefähr einen Zentimeter beabstandet sind.
  5. 5. Lauffläche nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ovalen Ausnehmungen (2) lediglich im vorderen, EMI4.1 sehen sind.
  6. 6. Lauffläche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Abschnitt mit den ovalen Ausnehmungen (2) eine Länge von ca. 25% der Skilänge und der allfällige hintere Abschnitt eine Länge von ca. 10% der Skilänge aufweisen.
AT0006898U 1998-02-09 1998-02-09 Lauffläche für ski AT2242U1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT338672B (de) * 1975-07-28 1977-09-12 Bader Albert Schi mit einem laufflachenbelag
AT355467B (de) * 1977-09-26 1980-03-10 Kuntara Wilhelm Dr Ski, insbesondere langlauf- oder loipenski

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT338672B (de) * 1975-07-28 1977-09-12 Bader Albert Schi mit einem laufflachenbelag
AT355467B (de) * 1977-09-26 1980-03-10 Kuntara Wilhelm Dr Ski, insbesondere langlauf- oder loipenski

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