AT223805B - Form zur Herstellung von Kunststoff-Schaumstoffkörpern - Google Patents

Form zur Herstellung von Kunststoff-Schaumstoffkörpern

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  Form zur Herstellung von Kunststoff-Schaumstoffkörpern 
Zur Herstellung von   Schaumstoffkörpsrn   aus thermoplastischen Kunststoffen mit geschlossenen Gas- zellen bedient man sich meist zweiteiliger Druckformen, die nahezu vollständig mit der treibmittelhal- tigen Mischung gefüllt und unter dem Druck einer Presse beim nachfolgenden Aufheizen gasdicht verschlossen gehalten werden. Die Ausgangsmischungen können pulverige oder auch, sofern flüssige Komponenten darin enthalten sind, mehr oder weniger pastenförmige Konsistenz haben. Die pulverigen Mischungen verlangen eine hinreichende Vorverdichtung, welche gewährleistet, dass die Kunststoffteilchen beim nachfolgenden Gelieren ohne Schwierigkeit zusammenfliessen können. Die flüssigen oder breiige Mischungen können in die Form eingegossen bzw. eingespachtelt werden. 



   Es wurde gefunden, dass sich die Beschickung der Form bedeutend vereinfachen lässt, wenn man die Mischung ausserhalb der Form in auswechselbare Behälter füllt, darin gegebenenfalls verdichtet und sodann die Behälter in die Druckform einsetzt. 



   Geeignete Behälter sind beispielsweise Kästen aus Eisenblech, Leichtmetall, rostfreiem Stahlblech oder Kupferblech. Die Benutzung dieser Kästen bringt zugleich konstruktive Vereinfachungen. Grosse Druckformen können aus einem zweiteiligen zusammengeschraubten Unterteil bestehen anstatt aus einem einteiligen bzw. einem aus Grundplatte und Rahmen zusammengeschweissten Unterteil. Verwendet man einen Metallkasten, der aus einemkorrosionsfesteremMaterial besteht, lassen sich damit die in denDichtflächen zu beobachtenden Auswaschungen verringern, welche die unter hohem Überdruck in der Form befindliche Kunststoffmischung mit der Zeit verursacht, wenn sie aus der Form austreibt. Auch ist es wirtschaftlicher, einen in seiner Dichtfläche beschädigten Einsatzkasten zu ersetzen, als die Druckform nachzuarbeiten. 



   Bei der Verarbeitung flüssiger Mischungen hat es sich weiterhin bewährt, zusätzlich oder auch an Stelle der Blechkästen Behälter aus dünnen Kunststoffolien zu verwenden, die mit der Mischung gefüllt werden. Diese Methode ist vor allem bei Verarbeitung solcher Mischungen von Vorteil, die leicht flüchtige und eventuell auch giftige Substanzen, wie chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Isocyanate, enthalten. Abgesehen von den physiologischen Bedenken ist das Abdunsten von Bestandteilen der Rezeptur wegen der sonst schwankenden Qualität der Fertigerzeugnisse nicht erwünscht. 



   Für die Anfertigung der Kunststoffbehälter eignen sich Folien in einer Stärke von 0, 02-2 mm, besonders aber 0, 1-0, 5 mm, die beispielsweise aus Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polyvinylalkohol oder Cellophan bestehen können. 



   Fig. 1 zeigt die Ausführungsart mit Metallkasten und eingelegtem Kunststoffbehälter, der die treibmittelhaltige Paste enthält. 1 bedeutet den Oberteil, 2 den Unterteil der Druckform, 3 die Dichtungsplatte, 4 den Einsatzbehälter, 5 die zu einer Wanne verformte Kunststoffolie mit aufgeschweisster Deckfolie, 6 die Kunststoffmischung. Die in der Figur dargestellten überstehenden Ränder des Kunststoffehälters bringen gleichzeitig eine zusätzliche Dichtwirkung.

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