AT223571B - Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten, insbesondere von Lösungsmitteln, aus Bahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten, insbesondere von Lösungsmitteln, aus Bahnen

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AT223571B
AT223571B AT818359A AT818359A AT223571B AT 223571 B AT223571 B AT 223571B AT 818359 A AT818359 A AT 818359A AT 818359 A AT818359 A AT 818359A AT 223571 B AT223571 B AT 223571B
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Friedrich Haefele
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Friedrich Haefele
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  Vorrichtung zum Absaugen von   Flüssigkeiten,   insbesondere von   Lösungsmitteln, aus   Bahnen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten, insbesondere von Lösung- mitteln, aus Bahnen, losen Fasern oder faserartigem Material, wobei letztere zwischen zwei übereinan- der angeordneten, durchlässigen Bahnen gleichmässig verteilt sind. In der Technik besteht oft die Auf- gabe, Bahnen, z. B. aus Textilien oder losen Fasern, z. B. aus Wolle, ferner faserartigem Material, z. B. 



   Haaren, Leder- oder Cellulosefasern u.   dgl.,   durch Reinigen, Waschen, Imprägnieren, Appretieren usw. zu veredeln bzw. gebrauchs- und verwendungsfähig zu machen. Auch bei verschiedenen Herstellungsver- fahren fallen nasse Bahnen oder faserartiges Material an, das vor der Weiterverarbeitung getrocknet wer- den muss. Um den Trocknungsprozess zu beschleunigen und wirtschaftlicher zu gestalten, ist es zweck- mässig, den Hauptteil der Flüssigkeit, beispielsweise des Lösungsmittels, zu entfernen. Handelt es sich dabei um lose Fasern oder faserartiges Material, so werden diese Stoffe zwischen zwei übereinander angeordneten durchlässigen Bahnen gleichmässig verteilt und dann wie eine Gewebebahn behandelt. 



   Dies kann vorteilhaft mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung geschehen, bei der unterhalb der
Bahn, die sich auf kugelgelagerten Rollen bewegt, beidseitig senkrecht zur Bahn bewegliche, sich schuppenartig überlappende Flächen angeordnet sind, die eine in der Breite veränderliche Absaugöffnung bilden. 



   Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Über dem Absaugschacht   l   sind Rollen 2 angeordnet, auf denen die Bahn 3 läuft. Die Anwendung von Rollen gemäss der Erfindung ist besonders vorteilhaft. Werden solche nicht angewendet, so wird die Bahn durch das Vakuum stark an die Absaugöffnung angepresst, und es ist ein ziemlicher Zug nötig, um die Bahn über die Öffnung zu ziehen. Dies ist für die Beschaffenheit des Materials ungünstig, da dadurch bei manchen Bahnen eine unter Umständen unerwünschte Kettenlängung herbeigeführt werden kann. Dieser Nachteil wird durch die Anwendung von Rollen vermieden. Unterhalb der Rollen 2 befinden sich beiderseits der Bahn 3 senkrecht zu ihr bewegliche, schuppenartig sich überlappende Flächen 4, 5, 6 und 7.

   Die Flächen sind mit einer Schnecke 8 verbunden, die verschiedene Steigungen aufweist, wodurch bei der Drehung der Schnecke eine lückenlose Verschiebung der Flächen bewirkt wird. Die Schnecke 8 wird durch einen Motor 9 bewegt, dessen Antrieb von Photozellen 10, die über der Bahn 3 angebracht sind, gesteuert wird. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Die Photozellen 10 tasten den Rand der Bahn 3 ab und steuern den Motor 9 so, dass sich entsprechend der Breite der Bahn die Schnecke 8 dreht. Die Drehung der Schnecke 8 bewirkt die seitliche Verschiebung der sich schuppenartig überlappenden Flächen 4. 5, 6 und 7, so dass die Absaugöffnung schmäler oder breiter wird, entsprechend der jeweiligen Breite der Bahn. Die Schnecke 8 muss für jede Fläche eine andere Steigung aufweisen, um eine lückenlose   Überlappung   der Flächen bei der Verschiebung aufrecht zu erhalten. Wenn beispielsweise die Schnecke für die Flächen 4 und 7 eine Steigung von 1, 5 cm aufweist, so muss sie 3 cm Steigung für die Flächen 5 und 6 besitzen.

   Die Vorrichtung ermöglicht es, dass die gesamte angesaugte Luftmenge nur durch das Material strömt, da die Absaugöffnung jeweils immer nur so breit ist wie das Material. Dies ist in wirtschaftlicher Hinsicht sehr wichtig, da dadurch jeweils die Pressung und der Durchsatz des Luftstromes auf einem Höchstmass gehalten werden kann, weil nutzlose Nebenströme nicht auftreten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten, insbesondere von Lösungsmitteln, aus Bahnen, losen Fasern oder faserartigem Material, wobei letztere zwischen zwei übereinander angeordneten durchlässigen Bahnen gleichmässig verteilt sind,'dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Bahn (3), die sich auf ku- geigelagerten RoÌ1en (2) bewegt, beidseitig senkrecht zur Bahn bewegliche, sich schuppenartig überlappende Flächen (4, 5, 6 und 7) angeordnet sind, die eine in der Breite veränderliche Absaugöffnung bilden.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Flächen (4, 5, 6 und 7) mit einer Schnecke (8). die für jede Fläche eine andere Steigung aufweist, verbunden ist, wobei die Drehung der Schnecke die gleichmässige, lückenlose Verschiebung der Flächen (4, 5, 6 und 7) zur Veränderung der Breite der Absaugöffnung bewirkt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Antriebsmotors (9) für die Schnecke (8) oberhalb der Bahn (3) Photozellen (10) angeordnet sind, die die Bahnbreite abtasten und dadurch die Breite der Absaugöffnung entsprechend der Bahnbreite regeln.
AT818359A 1959-05-25 1959-11-12 Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten, insbesondere von Lösungsmitteln, aus Bahnen AT223571B (de)

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AT818359A AT223571B (de) 1959-05-25 1959-11-12 Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten, insbesondere von Lösungsmitteln, aus Bahnen

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