AT222582B - Vorrichtung zum Betätigen von Verschlußschiebern - Google Patents

Vorrichtung zum Betätigen von Verschlußschiebern

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AT222582B
AT222582B AT75261A AT75261A AT222582B AT 222582 B AT222582 B AT 222582B AT 75261 A AT75261 A AT 75261A AT 75261 A AT75261 A AT 75261A AT 222582 B AT222582 B AT 222582B
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shaft
actuating locking
drive
openings
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AT75261A
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Elba Werk Maschinen Gmbh & Co
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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Betätigen von   Verschlussschjebern   
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum maschinellen Betätigen von   Verschlussschiebern   an Bat- terien von Schüttgutbehältern wie Bur.   rn   und Silos, welche die Steuerung der einzelnen Verschlüsse un- abhängig voneinander ermöglicht. 



   Es ist bereits bekannt, zum Verschliessen einer Reihe von   Durchlauföffnungen   beispielsweise in Riesel-   ; böden unterhalb   der Öffnungen einen gemeinsamen Schieber anzuordnen, der   Gegenöffnungen   aufweist, die jeweils in die   Öffnungs-oder   Schliessstellung gebracht werden. 



   Weiterhin ist vorgeschlagen worden, auf einer für eine Anzahl von   DurcMauföffnungcn   gemeinsamen, unter den Öffnungen liegenden Streuschiene einzelne und der Anzahl der Öffnungen entsprechende Schie- berplatten anzuordnen, um gegenüber dem ursprünglich   durchlaufenden   Schieber den erforderlichen Ma- terialaufwand zu verringern. 



   Für den Fall, dass verschiedene Verschlussschieber auch unabhängig voneinander betätigt werden sol- len, ist weiterhin bekanntgeworden, vor allem an Batterien von Schüttgutbehältern wie Bunkern und Si- los jedem Schieber ein besonderes Betätigungselement wie beispielsweise einen   Pressluft- oder   Hydraulik-
Arbeitszylinder zuzuordnen, der wahlweise von einer Kommandostelle aus oder innerhalb eines bestimm- ten Arbeitsablaufes auch selbsttätig gesteuert werden kann. 



   Es ist Aufgabe des Erfindungsgegenstandes, den für derartige Betätigungseinrichtungen erforderlichen finanziellen und technischen Aufwand herabzusetzen und gleichzeitig die möglichen Fehlerquellen einer solchen Einrichtung zu verringern. 



   Erfindungsgemäss ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass für eine beliebige Anzahl   nahe beieidauder   befindlicher Auslaufverschlüsse von Schüttgutbehältern in einer bevorzugten Ausführungsform nur eine
Kraftquelle vorgesehen ist, deren Kraft über eine allen Verschlüssen gemeinsam zugeordnete fernsteuer- bare, zweckmässig elektromagnetisch wirkende Kupplung direkt oder indirekt auf die Verschlussschieber übertragen wird. Vorteilhaft wird die an sich bekannte Kraftquelle so gewählt, dass sie, wie beispielswei- se ein Schubmotor mit Druck-Zugstange oder ein Pressluft-Arbeitszylinder, eine umsteuerbare Hubbewe- gung ausführt, die über einen Hebel in die begrenzte Drehbewegung der Welle umgesetzt wird.

   Es ist je- doch nach der Erfindung auch möglich, die begrenzte Drehbewegung der Welle durch einen auf ihr an- geordneten, an sich bekannten Drehmagnete zu bewirken oder zwei gegenläufige Wellen durch einen ständig laufenden Getriebemotor anzutreiben, von denen eine tür das Öffnen und die andere für das
Schliessen der Verschlüsse bestimmt ist, und die jede für jeden Verschluss eine Kupplung tragen. 



   An Hand der Zeichnung sind nachfolgend zwei bevorzugte Ausführungsformen des Erfindungsgegen- standes im einzelnen beschrieben. 



   Darin stellen Fig.   l   die Seitenansicht, Fig. 2 die Draufsicht einer Einrichtung mit einer Welle, Fig. 3 die Draufsicht auf eine Einrichtung mit zwei gegenläufigen Wellen dar. 



   Die beieinander liegenden Auslauföffnungen l einer nicht dargestellten Silobatterie sind durch Seg- mentschieber 2 verschlossen. Ihre Öffnungsgestänge 3 sind über einen einarmigen Hebel 4 mit den Sekundärteilen 5 der ferngesteuerten Kupplungen verbunden, deren Primärteile 6 auf die Welle 7 bzw. die Wellen 8, 9 aufgekeilt sind. Gemäss Fig.   l   und 2 greift an der Welle 7 ein weiterer Hebel 10 an, der 

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 mit der Schubstange 11 einer vorzugsweise als Schubmotor oder als   Pressluft-Arbeitszylinder   ausgebildeten Kraftquelle 12 verbunden ist.

   Wird nun, bezogen auf   Fig. 1   und 2, bei der Kupplung 5',   6'der   Kraftschluss zwischen dem Primärteil   6'und   dem Sekundärteil 5'hergestellt und gleichzeitig der Arbeitsim- puls   für die Kraftquelle   12 ausgelöst, so übt die Schubstange 11 über den Hebel 10 eine der Länge des Hubes der Schubstange 11 entsprechende Drehbewegung auf die Welle 7 aus, welche   überPrimärteil     6'und     Sekundärteil 5'der   Kupplung sowie über den Hebel 4'und über die Schubstange 3'den Verschlussschieber
2 des dazugehörigen Auslaufes   l* öffnet.   Bei Kraftschluss der gleichen Kupplung und gegenläufigem Arbeitsimpuls für die Kraftquelle 12 wird der Verschluss wieder geschlossen. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten   Ausführungsform   sind jedem Verschlussschieber über Gestänge 3 zwei Kupplungen 5,6 zugeordnet, von denen die auf Welle 8 angeordneten das Öffnen und die auf Welle 9 angeordneten das Schliessen der Verschlussschieber, wie oben beschrieben, bewirken. Bei dieser Ausführungsform treibt jedoch die als Elektromotor 13 ausgeführte Kraftquelle über beispielsweise ein Zahnradpaar 14,15 die Wellen 8 und 9 mit den Primärteilen 6 der Kupplungen ständig an, so dass, wenn erforderlich, Öffnen und Schliessen der Verschlussschieber an verschiedenen Auslassöffnungen 1 einander zeitlich überschneiden können, sofern die Sekundärteile 5 der Kupplungen mit entsprechender Zeitüberschneidung in Eingriff mit ihren Primärteilen 6 gebracht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum   Betätigen   von Verschlussschiebern an   A"slaufverschlüssen   von Silos, Bunkern und ähnlichen Behältern mit elektromotorischem, pneumatischem uder hydraulischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskraft auf eine oder zwei, allen Verschlüssen gemeinsam zugeordnete Wellen   (7   bzw. 8,9) übergeleitet und durch fernsteuerbare, elektromagnetisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigte Kupplungen (5,6) auf die einzelnen Verschlussschieber (2) übertragen wird, wobei bei einer gemeinsamen Antriebswelle (7) jedem Verschluss eine Kupplung und bei zwei Antriebswellen (8,9) jedem Verschluss zwei Kupplungen zugeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zum Betätigen von Verschlussschiebern nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Einschalten einer oder mehrerer, auf der gemeinsamen Antriebswelle (7) angeordneten Kupplungen (5,6) gleichzeitig auch der Wellenantrieb (12) eingeschaltet wird.
    3. Vorrichtung zum Betätigen von Verschlussschiebern nach Anspruch 16 dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anordnung zweier gemeinsamer Antriebswellen (8,9) deren Antrieb über ein Zahnradpaar (14, 15) ständig und in gegenläufiger Drehrichtung erfolgt.
AT75261A 1960-03-11 1961-01-30 Vorrichtung zum Betätigen von Verschlußschiebern AT222582B (de)

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