AT222547B - Vorrichtung zur Anzeige und/oder Registrierung des Vorhandenseins von Noppen an einem laufenden Garn - Google Patents
Vorrichtung zur Anzeige und/oder Registrierung des Vorhandenseins von Noppen an einem laufenden GarnInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Anzeige und/oder Registrierung des Vorhandenseins von Noppen an einem laufenden Garn EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Es wurde also eine Verbesserung geschaffen, die es ermöglicht, das für das Auftreten der genannten Noppen verantwortliche mangelhafte Arbeiten einer Maschine festzustellen. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass bei Verwendung der bekannten Vorrichtung zur Anzeige von Nop- pen an Garnen und Fäden auf der Grundlage von andern Ausgangsmaterialien als Cellulose verschiede- ne Faktoren wirksam sein können, welche die Anzeige einer durch die Vorrichtung gehenden Noppes- ren oder sogar überhaupt verhindern. Es hat sich gezeigt, dass die bekannte Vorrichtung besonders ungeeignet ist, wenn die Garne aus einem Material von hohem spezifischem Widerstand, d. h. aus einem Polyamid oder einem Polyester her- gestellt werden. Auf einem Faden aus einem solchen Material kann man nicht mittels eines Schleifkontak- tes eine einheitliche Verteilung einer elektrostatischen Ladung erzielen. In den meisten Fällen ist jedoch auf einem solchen Faden infolge seiner Berührung mit verschiedenen Fadenführern bereits ein hohes Berührungspotential vorhanden. Die zur Bildung dieses Potentials führende elektrostatische Ladung ist aber auf dem durchlaufenden Garn sehr ungleichmässig verteilt, so dass ein sehr unregelmässig geformtes Signal in das Fühlorgan einge- führt wird. Es ist nicht gelungen, dieses Signal mittels Frequenzfiltern von dem Signal zu trennen, das von einer durchlaufenden Noppe herrührt. Ferner kann die elektrostatische Ladung auch über den Querschnitt des Garns ungleichmässig verteilt sein. Das führt zu einer unregelmässigen Anordnung der durch die Ladung des Garns erzeugten Äquipoten- tialflächen in bezug auf die Garnbahn. Wenn diese unregelmässige Anordnung der Äquipotentialflächen längs der Garnachse sehr rasch und unregelmässig schwankt, was stets der Fall ist, dann erregt das Garn selbst schwankende Induktionsspannungen in den Fühlorganen. Bei Verwendung der bekannten Vorrichtung verhindern diese Nachteile die Unterscheidung eines von einer Noppe erzeugten Signals von andern Signalen. Es hat sich nun gezeigt, dass diese Nachteile dadurch vermieden werden können, dass erfindungsgemäss eine gerade Anzahl von auf einem Kreis in einer senkrecht zum Garn stehenden Ebene angeordneten Fühlern in zwei gleich grosse Gruppen geteilt ist, wobei die Fühler jeder Gruppe untereinander verbunden sind und die Gruppen an je einen Verstärker angeschlossen sind, welche Verstärker an einen dritten Verstärker angeschlossen sind, welchem die Ausgangssignale der beiden ersten Verstärker gegenphasig zugeführt werden, so dass der dritte Verstärker nur auf die Differenz der Ausgangssignale der beiden ersten Verstärker anspricht, und dass an den dritten Verstärker ein Zähler angeschlossen ist. Diese Anordnung kann beispielsweise dadurch erhalten werden, dass der Ausgang des einen Verstärkers unmittelbar und der Ausgang des andern Verstärkers über eine Umkehrstufe an den dritten Verstärker angeschlossen ist. Längs der Garnachse auftretende Ladungsveränderungen, die auf Ladungen des Garns zurückzuführen sind, die zur Erzeugung von zur Achse konzentrischen Äquipotentialflächen führen, erzeugen gleiche Veränderungen der an die beide Gruppen von Fühlern abgegebenen Ladung. Durch Mischen der verstärkten Signale nach Umwandlung des von einer dieser Gruppen kommenden Signals können diese Ladungsveränderungen durch Aussieben entfernt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Noppe derart an dem Fühler vorbeigeht, dass sie in den beiden Gruppen dieser Fühlorgane ein vollkommen identisches Signal erzeugt, ist so klein, dass sie vernachläs- sigt werden kann. Wenn jede der beidenGruppen vonFühlorganen mehrere Fühlorgane aufweist, die so angeordnet sind, dass jeweils zwei zu verschiedenen Gruppen gehörige Fühlorgane nahe beieinander angeordnet sind, kann die Wirkung der unregelmässigen Anordnung der elektrostatischen Äquipotentialflächen praktisch neutralisiert werden, ohne dass die Aufnahme eines Signals von einer durchlaufenden Noppe gestört wird. Vorzugsweise sind die Fühlorgane der beiden Gruppen abwechselnd nebeneinander angeordnet. Es hat sich gezeigt, dass bei einer solchen Anordnung eine Beeinträchtigung der von den Noppen herrührenden Signale am besten vermieden werden kann. Zur Schaffung einer solchen Anordnung können radial angeordnete, gerade Fühlorgane in gleichen Abständen voneinander in einemRingaus Isoliermaterial angeordnet werden, in dessen Mittelachse das Garn läuft. Erfindungsgemäss kann jedoch eine sehr einfache Lösung erzielt werden, wenn jede Gruppe von Fühlern aus einem wendelförmig gewickelten Metalldraht besteht, welche beiden Drähte mit gegenseitigem Abstand nebeneinanderliegend auf einen ringförmigen Kern gewickelt sind. Diese Ausbildung bietet mehrere Vorteile und ermöglicht sehr kurze Verbindungen zwischen den Fühlorganen jeder Gruppe. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2 EMI3.3 EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4> Zu diesem Zweck läuft das ungestreckte Garn 3 von dem Wickel 1 über eine Führungsöse 4 zu zwei Einzugswalzen 5 und 6 und wird dann von einer Streckwalze über die Streckstifte 7 und 8 gezogen. Nach den Streckstiften 7 und 8 wird dasGarn einige Male um die Streckwalze 9 und die Führungsrolle 10 gewickelt und dann der Zwirnspindel zugeführt. Zu diesem Zweck wird das Garn durch die obere Öse 11 geführt, bildet mit Hilfe des Läufers 13 den Garnballor. 12 und wird auf die Spule 2 aufgewickelt. Bis hieher ist dies eine Beschreibung einer bekannten Ausführungsform einer Streckzwirnmaschine. Zwischen der Streckwalze 9 und der oberen Öse 11 sind zwei Fadenführer 14 und 15 angeordnet, die das Garn 3 sehr genau auf einer festgelegten Bahn führen. Ferner ist zwischen den beiden Fadenführern 14 und 15 eine Fühleranordnung 16 vorgesehen, die in Fig. 2 in grösserem Massstab genauer dargestellt ist. Der Fühler 16 besteht aus einem Ring 17 aus IsoliermateriaL Dieser Ring 17 ist mit einer Ausnehmung 18 versehen, durch die das Garn 3 in den Ring eingeführt werden kann. Der Ring 17 ist an einem Halter 19 festgemacht, der zur Befestigung des Fühlers 16 dient. Die Fadenführer 14 und 15 sind zu dem Fühler 16 so angeordnet, dass ein von den Fühlern 14 und 15 geführtes Garn durch die Mitte des Ringes 17 geht. Um den Ring C sind se. : hs Metalldrähte 20 - 25 mehrmals wendelförmig herumgewickelt. Die Drähte 21 und 24 bestehen aus blankem, die andern aus emailliertem Kupfer. Die um den Ring 17 herumgewickelten Drähte sind mit einer dünnen Kunststoffschicht überzogen. Die Drähte 20 und 22 sowie die Drähte 23 und 25 sind paarweise miteinander verbunden. Fig. 2 zeigt schematisch im Querschnitt ein Garn mit einem gebrochenen Einzelfaden 26. Die sogenannte Noppe ist den Metalldrahtwicklungen näher als die ungebrochenen Fäden. Daher induziert die Noppe einen Spannungsstoss in einer Wicklung der Drähte 21 oder 24. Fig. 3 zeigt ein Kästchenschema der elektrischen Schaltung der Vorrichtung. EMI4.1 ist, können die nachgeschalteten Schaltelemente über verhältnismässig lange Leitungen an diese Verstärker angeschlossen und an anderer Stelle angeordnet sein. Das Ausgangssignal der Umkehrstufe R wird mit dem von dem Verstärker Al kommenden gemischt. Infolgedessen werden alle von noppenfreiem Garn kommendenRauschsignale praktisch beseitigt. Es hat sich ausserdem gezeigt, dass die vorstehend beschriebene Schaltung gegenüber äusseren Störein- flüssen weitestgehend unempfindlich ist. Alle gemessenen Signale werden dann einer Vetärkerstufe A 3 zugeführt, von der sie schliesslich zu einem Zähler gelangen, der auf einen bestimmten Schwellwert eingestellt ist, so dass er nur die von den Noppen kommenden starken Signale zählt. Die Umkehrstufe R, der Verstärker A, und der. Zähler C entsprechen bekannten Ausführungen, die keinen Teil der Erfindung bilden. Der Zähler C arbeitet derart, dass beim Durchgang der zwei Enden eines gebrochenen Einzelfadens nur eine Noppe gezählt wird. Fig. 4 zeigt schliesslich den Anschluss der Abschirmdrähte 20,22, 23 und 25 an die Verstärkerstufen EMI4.2 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- AlPATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Anzeige und/oder Registrierung des Vorhandenseins von Noppen an einem laufenden Garn mit einer Einrichtung zum Aufladen des laufenden Garns, einer Transportvorrichtung und zwei Fadenführern zum Führen des Garns längs einer festgelegten Bahn, wobei zwischen den Fadenführern in geringem Abstand von derGarnbahn wenigstens einFühlorgan aus elektrisch leitendemMaterial angeord- net ist, das an einen elektronischen Verstärker angeschlossen ist, dessen Ausgang an ein Anzeige-und/ oder Registrierinstrument angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine gerade Anzahl von auf einem Kreis in einer senkrecht zum Garn stehenden Ebene angeordneten Fühlern in zwei gleich grosse Gruppen geteilt ist,wobei die Fühler jeder Gruppe untereinander verbunden sind und die Gruppen an je einen Verstärker angeschlossen sind, welche Verstärker an einen dritten Verstärker angeschlossen sind, welchem die Ausgangssignale der beiden ersten Verstärker gegenphasig zugeführt werden, so dass der <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 an den dritten Verstärker ein Zähler angeschlossen ist.2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des einen Verstärkers unmittelbar und der Ausgang des andern Verstärkers über eine Umkehrstufe an den dritten Verstärker angeschlossen ist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler der beiden Gruppen abwechselnd nebeneinande angeordnet sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Gruppe von Fühlern aus einem wendelförmig gewickelten Metalldraht besteht, welche beiden Drähte mit gegenseitigem Abstand nebeneinanderliegend auf einen ringförmigen Kern gewickelt sind.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühler durch einen oder mehrere Abschirmleiter voneinander getrennt sind.6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den die beiden Fühler bildenden Wendeln ein oder mehrere isolierte Metalldrähte als Abschirmleiter gewickelt sind, welche dieselbe Wendelform haben wie die Fühler.7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärker, an welche die Fühler angeschlossen sind, gegenüber der Ausgangsimpedanz eine hohe Eingangsimpedanz haben, so dass die von der Eingangsimpedanz und von der gegenseitigen Kapazität der Fühler bestimmte Abklingzeit eines ankommenden Signals mindestens so lang ist wie die unter normalen Betriebsbedingungen zum Vorbeigang einer Noppe an den Fühlern erforderliche Zeit.8. Vorrichtung nach denansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedeGruppe\on Fühlern an das Gitter einer in Anodenbasisschaltung angeordneten Verstärkerröhre angeschlossen ist und dass die jeder Fühlergruppe zugeordnete Abschirmung an die Kathode der gleichen Verstärkerröhre angeschlossen ist.
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