AT222333B - Schalungsplatte - Google Patents
SchalungsplatteInfo
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Description
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Schalungsplatte
Die Erfindung betrifft eine Schalungsplatte aus Holz, mit die stirnseitigen Kanten und vorzugsweise einen Eckenschutz umgreifenden U-förmigen Profilschienen, deren Schenkel im rechten Winkel nach innen ragende Lappen oder Rippen aufweisen, welche in Nuten der Schalungsplatte eingreifen.
Bei einer bekannten Platte dieser Art sitzen die Lappen direkt an den stirnkantenparallelen freien
Rändern der U-Schenkel, wobei die Enden der U-Schenkel nach innen gebogen sind. Derartige Schienen werden allgemein als C-Schienen bezeichnet. Die Sicherung der C-Schiene gegen die Längsverschiebung erfolgt dadurch, dass die Schiene in Längsrichtung zwischen auf den faserparallelen Kanten aufge- schraubten Laschen bzw. Eckenschutzteilen gehalten wird, wobei diese Laschen Nasen tragen, die in Fen- ster des Steges der Schiene eingreifen. Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Platte besteht darin, dass an der Übergangsstelle zwischen Platte und Schiene ein verhältnismässig tiefer und breiter Spalt ent- steht, da der Lappen mit relativ grossem Krümmungsradius in die Nut eingreift.
Dadurch ist der anzu- strebende glatte Übergang zwischen Platte und Schiene gestört, was vor allem den Anforderungen des
Sichtbetons widerspricht. Weiters kann durch diesen Spalt z. B. Betonwasser in die Platte bzw. Nut einsickern. Überdies neigt die bekannte Platte an der Übergangsstelle zum Splittern. Infolge der praktisch starren Einspannung der Schiene zwischen den Eckenschutzteilen treten beim Quellen und Schwinden des Holzes innere Spannungen in der Platte und zwischen Platte und Armierung auf. Diese Spannungen sind äusserst nachteilig, da sie die Ursache von Verformungen der Platte sind und deren Zerstörung beschleunigen.
Die erfindungsgemässe Platte vermeidet alle diese Nachteile dadurch, dass die Lappen oder Rippen im Abstand von den freien Rändern der Schenkel der Profilschiene angeordnet sind und dass die Profilschiene in an sich bekannter Weise im Bereich ihrer Mitte gegen Längsverschiebung gesichert und in den übrigen Bereichen längsverschiebbar mit der Schalungsplatte verbunden ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung ist ein glatter Übergang zwischen Armierung und Holzfläche geschaffen. Weiters sind die Nuten für die Lappen vollkommen abgedeckt und daher gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Hiebei können die Nuten ohne weiteres tief ausgebildet werden, da das Holz im Bereich der Nuten durch die die Lappen überragenden Ränder gefasst ist. Ferner wird durch die Erfindung eine zuverlässige Sicherung der Lage der Schiene gegen Längsverschiebung erreicht, ohne dass das Quellen oder Schwinden der Holzplatte im geringsten behindert wird. Durch die Verlegung der Lappen nach innen wird ausserdem eine erhöhte Festigkeit der Schiene bewirkt.
Eine Platte mit einer nur in ihrer Mitte gegen Längsverschiebung gesicherten Schiene ist zwar an sich bekannt. Diese bekannte Konstruktion zeigt jedoch keine mittels Lappen in der Platte verankerte Profilschiene. Die Befestigung von Schiene und Eckenschutz erfolgt lediglich durch Schrauben. Es liegt auf der Hand, dass diese übliche Verbindung von Platte und Bewehrung viel weniger widerstandsfähig ist, als die gemäss der Erfindung.
Gemäss der weiteren Erfindung ist die Ausbildung zweckmässig so getroffen, dass die Lappen oder Rippen von abgewinkelten Teilen der Schenkel der Profilschiene gebildet sind, wobei die Teile der U-Schenkel zwischen den Rändern derselben und den Lappen oder Rippen aus einer doppelten Materiallage bestehen.
Hiedurch wird einerseits eine vorteilhafte einteilige Ausbildung der Profilschiene und gleichzeitig eine Randverstärkung derselben geschaffen, welche den harten Beanspruchungen bei der Verwendung von Schalungsplatten Rechnung trägt.
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AusbildungBereich in einer den Fig. 7 und 8 entsprechenden Weise mittels einer Nuss 9 und einer Befestigungsschrau- be 10 an der Schalungsplatte befestigt sein, obwohl dies im vorliegenden Falle nicht unbedingt notwen- dig ist, da bereits der Eckenschutz die Profilschiene gegen eine Längsverschiebung sichert. Der Eckenschutz ist mittels einer versenkten Hohlniet 34 bzw. mittels einer versenkten vollen Niete 35 mit der - Schalungsplatte 8 verbunden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schalungsplatte aus Holz, mit die stirnseitigen Kanten und vorzugsweise einen Eckenschutz um- greifenden U-förmigen Profilschienen, deren Schenkel im rechten Winkel nach innen ragende Lappen oder Rippen aufweisen, welche in Nuten der Schalungsplatte eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen oder Rippen (4,5) im Abstand von den freien Rändern der Schenkel (2,3) der Profilschiene (1) angeordnet sind und dass die Profilschiene in an sich bekannter Weise im Bereich ihrer Mitte gegen Längs- verschiebung gesichert und in den übrigen Bereichen längsverschiebbar mit der Schalungsplatte verbunden ist.
Claims (1)
- 2. Schalungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen oder Rippen (4, 5) von abgewinkelten Teilen der Schenkel (2,3) der Profilschiene (1) gebildet sind, wobei die Schenkel zwischen ihren Rändern und den Lappen oder Rippen (4,5) aus einer doppelten Materiallage bestehen.3. Schalungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen oder Rippen (4, 5) der Schenkel (2,3) der Profilschiene (1) und dementsprechend die Nuten der Schalungsplatte auf beiden Seiten derselben in an sich bekannter Weise in verschiedenen Abständen von der Plattenkante liegen (Fig. 4).4. Schalungsplatte nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lappen oder Rippen (4,5) gewellt oder zick-zack verlaufend ausgebildet sind (Fig. 5).5. Schalungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung gegen Längsverschiebung der Profilschiene (1) durch eine in die Schalungsplatte eingelassene, vorzugsweise zylindrische Nuss (9) erfolgt, in welcher eine die Profilschiene (1) haltende Befestigungsschraube (10) eingreift (Fig. 7 bzw. 8).6. Schalungsplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuss (9) in eine Querbohrung im Randbereich der Platte (8) eingesetzt ist, welche die die Lappen oder Rippen (4,5) aufnehmenden Nuten anschneidet, und dass die Nuten durch die Nuss fortgesetzt sind (Fig. 7, 8).7. Schalungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stirnfläche der Platte (8) ein vorzugsweise prismatischer Metall-oder Kunststoffkörper (12) mit einem Muttergewinde für eine Befestigungsschraube (13) eingelassen ist (Fig. 9,10).8. Schalungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stirnfläche der Platte (8) ein vorzugsweise zylindrischer Körper (14) eingelassen ist, dessen aussenliegende Fläche vertieft ist und in welchen eine nach innen eingedrückte Warze (16) der Profilschiene (1) eingreift (Fig. 11, 12).9. Schalungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (1) an ihrem Boden eine Vertiefung (17) aufweist und die Sicherung gegen Längsverschiebung der Profilschiene (1) von einer in diese Vertiefung (17) eingreifenden federnden Rast (18,19) gebildet ist, wobei zweckmässig in die Stirnfläche der Platte (8) eine zylindrische Hülse (20) eingelassen ist, in welcher ein federbelasteter, die federnde Rast bildender Bolzen (19) geführt ist (Fig. 13,14).
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT832958A AT222333B (de) | 1958-12-01 | 1958-12-01 | Schalungsplatte |
| CH8127859A CH401441A (de) | 1958-12-01 | 1959-11-30 | Schalungsplatte aus Holz und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| BE585218A BE585218A (fr) | 1958-12-01 | 1959-12-01 | Plaque de coffrage pour le bâtiment, en particulier pour le béton, avec armatures aux angles et sur les bords, et procédé de fabrication de cette plaque. |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT832958A AT222333B (de) | 1958-12-01 | 1958-12-01 | Schalungsplatte |
Publications (1)
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| AT222333B true AT222333B (de) | 1962-07-10 |
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ID=3604498
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| AT (1) | AT222333B (de) |
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1958
- 1958-12-01 AT AT832958A patent/AT222333B/de active
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