AT222047B - Ringförmiger Spannbetonausbau zum Auskleiden von Druckstollen u. dgl. - Google Patents
Ringförmiger Spannbetonausbau zum Auskleiden von Druckstollen u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Ringförmiger Spannbetonausbau zum Auskleiden von Druckstollen u. dgl. Es ist bekannt, mit Spanngliedern vorgespannte Druckstollen herzustellen, bei denen die Spannglie- der von innen liegenden Lisenen aus angespannt werden. Die den Durchflussquerschnitt verengenden Ver- stärkungen der Stollenwand zur Unterbringung der Verankerungen werden aus strömungstechnischen Grün- den über die ganze Stollenlänge durchgeführt. Um die Nachteile der Innenverstärkungen zu vermeiden, ist auch schon vorgeschlagen worden, die Spannglieder tangential von Aussparungen der Stollenwand aus anzuspannen. Dieser Vorschlag erfordert aber sehr grosse Aussparungen zur Unterbringung der Spannpresse. Es ist auch eine Ausführung bekannt, bei der die Spannglieder durch eine Spannpresse radial gespannt werden, die über Zugelemente an der Stollenwandung verankert ist und die über ein radial nach aussen wirkendes Druckstück dieses Zugelement spreizt und dadurch unter Spannung setzt. Die Sicherung der Zugelemente in Spannstellung erfolgte dabei durch nachträgliches Einpressen von Zementmörtel. Dabei konnten die Pressen erst nach Erhärten des Einpressmörtels entfernt werden. Ausserdem musste bei diesem Verfahren die Spannkraft von Anfang an in voller Höhe eingetragen werden. Es bestand nicht die Mög- lichkeit, die Anspannung eines jeden einzelnen Spanngliedes etappenweise zu bewirken, es sei denn, dass eine entsprechend grosse Anzahl von Spannpressen vorrätig gehalten würde. Gegenstand der Erfindung ist ein ringförmiger Spannbetonausbau der genannten Art, bei welchem die vorerwähnten Nachteile vermieden sind. Das Neue besteht gemäss der Erfindung zunächst darin, dass in den äusseren Zonen der Betonschicht ein Anker gesichert ist, von welchem ein Schraubenbolzen radial nach innen in die Erweiterung des Hüllrohres hineinragt, auf das ein Druckstück zum Spannen der Spannglieder aufgeschoben ist, welches durch eine Mutter in seiner Sperrstellung gehalten wird. Die benachbarten Spannglieder sind dabei in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt. Die einzelnen Starranker bilden einen spitzen Winkel mit der Tangente an der Stollenauskleidung, und diese Abschnitte der Starranker verlaufen, an ihrem freien Ende beginnend, zum Fels hin geneigt, bevor sie in Richtung des Stollenumfanges umgeleitet sind ; wenn dabei die Spannglieder jeweils in Umfangsrichtung des Stollens derart gegeneinander versetzt sind, dass die Anspannstelle eines Spanngliedes zwischen den Starrankern der benachbarten Spannglieder liegt, so wird auf diese Weise die radial wirkende Kraft der Verankerungsplatte des Spannankers weitgehend kompensiert. Die Schraubenmutter kann so in jedem Augenblick die Spannkraft der Presse übernehmen, so dass die Presse jederzeit, also auch schon nach Einleitung einer Teilspannung, ausgebaut werden kann und dann zur Verwendung an andern Stellen zur Verfügung steht. Zum Nachspannen kann sie nachher ohne Schwierigkeiten erneut angesetzt werden. Ist die endgültige Spannung der Zugglieder erreicht, so erfolgt ein Auspressen der Hohlräume, um die Zugelemente vor Korrosion zu schützen und einen nachträglichen Verbund herzustellen. Ein derartiges Auspressen war aber bereits bekannt und gebräuchlich. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass im Inneren der Spannpresse ein rohrförmiger Schraubenschlüssel angeordnet ist, der jederzeit, auch während des Spannvorganges, ein Anziehen der mit dem Spannbolzen geführten Mutter gestattet. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 die ringförmige Spannbetonauskleidung in einem Querschnitt durch den Stollen ; Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1 ; Fig. 3 eine Spannstelle im Querschnitt durch die Strecke in grösserem Massstabe bei noch ungespanntem Spannglied ; Fig. 4 einen gleichen Schnitt bei angespanntem Spannglied, wobei die <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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