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Auffangeinlage für Aschenbecher
Die Erfindung betrifft eine Auffangeinlage für Aschenbecher beliebiger Form. Die Aufgabe für die Erfindunggehtdahin, Aschenbecher in den vielfältigen üblichen Formen so einzurichten, dass ihre Boden- fläche mit der durch Abbrennen eines Zündholzes oder Ausdrücken der Zigarren- oder Zigarettenreste entstehenden Schlackenbildung oder Nikptinansätzen u. dgl. nur mittelbar in Berührung kommt und somit eine Entfernung der Aschenreste u. dgl. möglich wird, ohne dass dabei jeweils eine besondere Reinigung des Aschenbechers bzw. dessen Bodens, wie bisher durch Auswischen oder Spülen, erforderlich wird.
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Einlage von unten her mit dem Finger herausgestossen und durch eine neue Einlage ersetzt werden kann.
Ausserdem ist bei einer andern bekannten Ausbildung, bei der ein mit Halter versehener Auswerfer vorge- sehen wird, im rechteckigen Becherboden eine Einlage bestimmter Faltung herausnehmbar eingelegt.
Schliesslich sind noch Ausbildungen bekanntgeworden, Dei denen z. B. eine Becherform mit Führungsausschnitt zur Aufnahme der Einlage dient oder eine rechteckige Aschenbecherform aus unbrennbarem Stoff mit einer Einlage versehen ist.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Auffangeinlage für Aschenbecher beliebiger Form bestehend aus einer Folie aus Leichtmetall, aus einer dünnen Platte aus Hartpappe, Kunststoff aller Art od. dgl. unterscheidet sich von diesen Ausbildungen dadurch, dass diese Einlage konzentrische Einprägungen in Art von Rillen, Perforierungen od. dgl. aufweist. Eine so ausgebildete Einlage gestattet die Verwendung der verschiedenartigen Aschenbecher. Die gewünschte Einzelgrösse kann entweder durch Abtrennen oder in Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes unter Anbringen von radialen Ausschnitten hergestellt werden.
Diese Ausschnitte können auch vorgeprägt sein.
Es kann dabei vorgesehen sein, die Auffangeinlage als Stanz-oder Prägeerzeugnis auszubilden, wobei vorzugsweise Verzierungen, Werbetexte od. dgl. durch Prägen, Bedrucken oder Aufkleben in an sich bekannter Weise aufgebracht sein können.
Neben der zur Aufgabe gestellten, angestrebten und durch den Gegenstand der Erfindung zweckvoll erfüllen Lösung wird erreicht, dass eine solche Auffangeinlage allen Formen von Aschenbechern angepasst werden kann.
Ist eine solche Auffangeinlage als Werbemittel ausgebildet, so kann es damit für die gesamte Mar- kenartikel-Industrie eingesetzt werden. Beispielsweise geben neben der Verwendung im Haushalt mit solchen Einlagen verwendete Aschenbecher die Möglichkeit eines Gebrauches in gastronomischen Betrieben und ganz besonders bei Grossveranstaltungen, wo bei geringem Aufwand eine Grosszahl so ausgestatteter Aschenbecher schnell entleert und mit neuen Auffangeinlagen versehen werden können, um alsbald in sauberer Aufmachung wieder zur Verfügung zu stehen,
Schliesslich besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung noch darin, dass die Auffangeinlage, einerlei aus welchen Werkstoffen sie ausgewählt ist, auf ihrer Oberfläche einen Überzug einer Lacksubstanz, z.
B. aufderSchellackgrundlage od. dgl. erhält. Ein solcher Überzug aus einer Lacksubstanz gibt zunächst den Einprägungen in der Einlage einen gewissen Schutz, ausserdem aber hat ein solcher Überzug die Eigenschaft bei Berührung mit der heissen Asche zu verdampfen und dieses Kondensat bindet die Feuchtigkeit des Tabakrestes so, dass ein Ausströmen von Geruch vermieden wird. In sinngemässer Weiterbildung dieses Merkmales kann der gewählten Überzugssubstanz noch ein Duftstoff beigegeben werden, wodurch
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im Augenblick des Ablöschens Teile desselben sich verbreiten. md den lästigen Geruch überlagern.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen Aschenbecher mit Auffangeinlage im Schaubild, Fig. 2 einen Längsschnitt hiezu und Fig. 3 eine Auffangeinlage in Draufsicht.
Der Aschenbecher nach Fig. 1 besteht hier aus einem Bodenteil 2, der je nach der Aschenbecherform rund, oval, mehreckig u. dgl. einen umlaufenden Rand besitzt und aus beliebigem Werkstoff bestehen kann. In dem zwischen Bodenteil 2 und Rand gebildeten Hohlraum ist eine Auffangeinlage 3 lose einge-
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habung die Auffangeinlage 3 mit dem Fallgut entfernbar, ohne dass der Aschenbecher beschmutzt wird und dadurch vor weiterem Gebrauch nicht mehr gereinigt werden muss.
Die Ausbildung einer Auffangeinlagenfolie nach Fig. 3 zeigt die Einheitsausführung für bestimmte Grössen mit mehreren konzentrischen Einprägungen 4,4a etwa in Form von Rillen oder Perforierungen in Grössen der gebräuchlichen Aschenbechergrössen. In dieser Ausbildung kann eine gewünschte Einzelgrösse entweder durch Abtrennen oder in Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes unter Anbringen von radialen Ausschnitten 6 hergestellt werden. Diese Ausschnitte 6 können auch vorgeprägt sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Auffangeinlage für Aschenbecher beliebiger Form, bestehend aus einer Folie aus Leichtmetall, aus einer dünnen Platte aus Hartpappe, Kunststoff aller Art od. dgl. dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (3) konzentrische Einprägungen (4) in Art von Rillen, Perforierungen od. dgl. aufweist.
2. AuffangeinIagenachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einlage (3) mehrere radiale Ausschnitte (6) vorgesehen sind.
3. Auffangeinlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage (3) mit einem Überzug aus einer bei Berührung mit der heissen Asche verdampfenden und feuchtigkeitsbindenden Substanz, etwa auf der Schellackgrundlage, versehen ist.