DE741200C - Kontrolluhr-Stempelbeleg - Google Patents

Kontrolluhr-Stempelbeleg

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Publication number
DE741200C
DE741200C DEK165781D DEK0165781D DE741200C DE 741200 C DE741200 C DE 741200C DE K165781 D DEK165781 D DE K165781D DE K0165781 D DEK0165781 D DE K0165781D DE 741200 C DE741200 C DE 741200C
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DE
Germany
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stamp
card
control clock
cover
cardboard
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Expired
Application number
DEK165781D
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English (en)
Inventor
Josef Kraus
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Kontrolluhr-Stempelbeleg Die Erfindung betrifft einen Stempelbeleg für Arbeiter zum Einführen in Arbeitszeithontrolluhrem.
  • Dieser für die Stempelung verwendete Beleg, die sog. Stempelkarte, muß aus festem Karton bestehen, damit -er beim zumeist unachtsamen Gebrauch nicht knickt, wodurch eine falsche oder überhaupt keine Stempelung zustande kommen würde. Auch der längere Gebrauch der Stempelkarte (bis zu 3 1 Tagen) erfordert als Materialeinen guten, handfesten Karton. Ein, solcher haltbarer Karton ist vor allem auch deshalb notwendig, weil besonders beim Arbeitsbeginn oft viele Lohnempfänger sich an einer einzigen Kontrolluhr zusammendrängen und ihre Stempelung sehr schnell durchführen wollen. Eine Stempelkarte aus weniger festem Karton könnte sogar beim Einstecken und Entnehmen zerreißen, in der Einführungsöffnung Kartonrückstände zurücklassen und die Öffnung verstopfen, wodurch infolge Ausfall der Kontrolluhr eine unliebsame Verzögerung in der Betriebsbereitschaft eintreten würde. Da die Stempelkarten aber aus teurem, in der Kriegszeit schwer zu beschaffendem Karton hergestellt sind, wird bezweckt, hierfür einen billigeren und leichter erhältlichen Ersatz zu finden.
  • Die Erfindung erstreckt sich deshalb darauf, für die Stempelkarte keinen Karton, sondern Papier zu verwenden" ohne aber auf die obenerwähnten Vorteile des Kartons, die nicht entbehrt werden können, verzichten zu müssen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Stempelung auf .eine aus Papier hergestellte Stempelhülle erfolgt, die die gleiche Größe und die gleiche Beschriftung hat wie die bisherige Stempelkarte aus Karton. Zur notwendigen Versteifung des Papiers wird in die Stempelhülle eine Karte gesteckt, die der Größe der bisherigen Stempelkarte :entsprechen muß. Hierzu kann sein unbedruckter Karton, Makulatur, besser noch die in den vergangenen Zeiträumen verbrauchten alten Stempelkarten benutzt werden. Während jedes neuen Lohnzeitraumes. wird an Stelle der bisherigen Stempelkarte reine neue Stempelhülle erforderlisch; dagegen kann die Dauerversteifungskarte auf lange Zeit hinaus wiederholt verwendet werden, bis sie nach zu starker Ab- nutzung durch eine andere ersetzt werden muß. Die Handhabung ist sehr einfach.
  • Jeder Lohnempfänger erhält erstmals eine Stempelhülle b mit eingesteckter Dauerversteifungskarte a. die er zusammen in der -]eichen Weise verwendet wie die bisherige Stempelkarte. Die Stempelung .erfolgt als--) auf die Stempelhülle, während die inliegende Dauerversteifungskarteunbedrucktbleibt. Nach Ablauf des Stempelzeitraumes :entnimmt der Lohnempfänger oder Betriebsschreiber der Stempelhülle die Dauerversteifungskarte und steckt sie in die neue Stempelhülle.
  • Zur Erleichterung des Einsteckens oder der Entnahme der Dauerversteifungskarte aus der Stempelhülle ist eine der beiden oberen Ecken der Stempelhülle abgeschnitten, so daß eine Ecke c der Dauerversteifungskarte herausschaut. Falls die Stempelhülle auf beiden Seiten gestempelt wird, bietet diese abgeschnittene Ecke einen augenfälligen Hinweis für den Lohnempfänger, in welcher Weise, ob mit Ecke links oder rechts, er die Stempelhülle in die Kontrolluhr zum Stempeln einstecken muß.
  • Bei der Ablieferung der Stempelhülle an das Lohnbüro können die Lohn- und Akkordkarten in die Stempelhülle eingesteckt «-erden, wodurch das Lohnbüro sämtliche Lohnunterlagen in geschlossener Form bekommt und Sortierarbeit einspart.
  • Die gestempelte Stempelhülle kann nach unier "(,wissen Aufbewahrungsfrist noch als Lolinbetitel ti. dgl. benutzt werden. Hierfür steht auf der Stempelhülle über der gestempelten Zeit auf Vorder- und Rückseite genügend freier Raum zur Verfügung, der entsprechend beschriftet werden kann.
  • Die linsten für die Stempelhüllen «-erden besonders gering, wenn für die Stempelhüllen Maktilatur verwendet wird. Die Druckkosten für Stempelhüllen lassen sich einsparen, wenn für die Herstellung der Stempelhüllen durchsichtiges Papier genommen wird und als Dauerversteifungskarte die bisherige bedruckte Stempelkarte eingeschoben wird, deren Druck dann bei der stempelhülle durchscheint.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stempelbeleg für Arbeiter zum Einführen in Arheitszeitkontrolluliren, dadurch gekennzeichnet daß der Druck auf einer Hülle erfolgt, in die eine Karte zur Versteifung eingesteckt ist.
  2. 2. Stempelhülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus 1-laktilattir öder durclisichti-ein Papier besteht.
DEK165781D 1942-09-04 1942-09-04 Kontrolluhr-Stempelbeleg Expired DE741200C (de)

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