AT221625B - - Google Patents
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- G01R31/34—Testing dynamo-electric machines
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusses im Anker einer in Betrieb befindlichen Gleichstrommaschine Es ist bereits eine Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusses im Anker einer in Betrieb befind- lichen Gleichstrommaschine vorgeschlagen, bei der die durch die kurzgeschlossene Windung der Anker- wicklung erzeugten Pulsationen der Ankerdurchflutung an feststehenden Ständerwicklungen als Spannungs- pulsationen erfasst werden. Dabei werden Wicklungen auf solchen Teilen des magnetischen Kreises benutzt, in denen der Fluss nur vom Ankerstrom abhängig ist und die Spannungspulsationen werden durch ein Relais erfasst, dem ein Tiefpass für die Polfrequenz vorgeschaltet ist. Als Induktionswicklungen können ohnehin vorhandene Wicklungen, wie z. B. die Wendepol- oder Kompensationswicklung, benutzt werden. Gegebe- nenfalls kann auch eine besondere Mess Wicklung auf den erwähnten Ständerteilen der Maschine angebracht werden. Durch die Verwendung eines Tiefpasses wird dafür gesorgt, dass andere gelegentlich auftretende Spannungspulsationen, die eventuell von der Nutzahl bzw. Lamellenzahl abhängen, nicht auf die Mess- einrichtung wirken. Allerdings erfüllt die Anordnung wegen der Verwendung eines Tiefpasses ihre Wirkung in bezug auf die Feststellung eines Windungsschlusses nur bei einer mit konstanter Drehzahl laufenden Gleichstrommaschine, in erster Linie bei einem Generator. Bei einem Gleichstrommotor, dessen Drehzahl zwischen Leerlauf und Belastung schwankt oder dessen Drehzahl sogar programmässig geändert wird, führt diese Anordnung wegen der Abstimmung des Tiefpasses auf eine ganz bestimmte Polfrequenz nicht zum Ziel. Aber auch bei Gleichstrommaschinen, die mit konstanter Drehzahl laufen, bei denen also die Polfre- quenz einen konstanten Wert hat, treten gelegentlich Schwierigkeiten auf, weil die Polfrequenz mitunter recht niedrige Werte annehmen kann und die Auslegung des Tiefpasses für derartige niedrige Frequenzen Schwierigkeiten bereitet. Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusses. Die geschilderten Mängel werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass insbesondere bei mit veränderlicher Drehzahl laufenden Maschinen zur Erfassung der Spannungspulsationeneine Schalttransistorstufe vorgesehen ist, die bei Überschreiten eines bestimmten Pegelwertes der Spannungspulsationen ein Zählrelais steuert, das nach Summation einer bestimmten Anzahl von Grundwellen dieser Pulsationen die Anzeigeoder Meldeeinrichtung zum Ansprechen bringt. Dies bedeutet, dass nicht der Weg über ein Relais mit vorgeschaltetem Tiesspass gewählt wird, sondern dass die an den feststehenden Ständerwicklungen auftretenden Spannungspulsationen unmittelbar auf den Schalttransistor einwirken. Kommt daraufhin der Schalttransistor zum Ansprechen, so wird bereits dadurch eine Meldung bewirkt. Diese Art der Erfassung der Spannungspulsationen hat den Vorteil, dass der Windungsschluss unabhängig von der Polfrequenz bzw. der Drehzahl der Maschine erfasst wird, d. h. auch dann, wenn die Maschinendrehzahl nicht konstant ist. Aber auch bei Maschinen konstanter Drehzahl ist die Einrichtung von Vorteil, weil kein abgestimmter Tiefpass benötigt wird, dessen Auslegung bei den häufig recht niedrigen Frequenzen von etwa 100 Hz Schwierigkeiten bereitet. Gelegentlich können in den feststehenden Ständerwicklungen Spannungsimpulse auftreten, die durch andere Vorgänge als einen Windungsschluss, beispielsweise durch Belastungsstösse, hervorgerufen sind. Da solche Spannungsimpulse, die keinen Windungsschluss kennzeichnen, von der Einwirkung auf die Einrichtung zur Meldung eines Windungsschlusses ausgeschlossen sein müssen, ist die Einrichtung zweckmässiger- <Desc/Clms Page number 2> weise so ausgebildet, dass nicht schon der erste Impuls eine Meldung bewirkt, sondern dass eine gewisse Zahl von Impulsen abgewartet und dann erst die Abschaltung bzw. Entregung der Maschine vorgenommen wird. Ist nämlich ein Windungsschluss vorhanden, so müssen sich diese Spannungspulsationen mehrmals in regelmässiger Folge wiederholen. Daher ist die Anordnung so getroffen, dass eine Abschaltung bzw. Entregung der Maschine erst erfolgt, wenn durch ein Zählrelais festgestellt wurde, dass mehrere gleichartige Impulse auf den Schalttransistor gelangen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusser im Anker einer Gleichstrommaschine während ihres Betriebszustandes, bei der die durch die kurzgeschlossene Windung der Ankerwicklung erzeugten Pulsationen der Ankerdurchflutung in feststehenden, im Ständer angeordneten Wicklungen Spannungspulsationener- zeugen und bei der Induktionswicklungen auf solchen Ständerteilen des magnetischen Kreises verwendet sind, in denen der Fluss nur durch den Ankerstrom erregt ist, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere bei mit veränderlicher Drehzahl laufenden Maschinen zur Erfassung der Spannungspulsationen eine Schalttransistorstufe.vorgesehen ist, die bei Überschreiten eines bestimmten Pegelwertes der Spannungspulsationen ein Zählrelais steuert, das nach Summation einer bestimmten Anzahl von Grundwellen dieser Pulsationen die Anzeige-oder Meldeeinrichtung zum Ansprechen bringt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE221625T | 1959-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT221625B true AT221625B (de) | 1962-06-12 |
Family
ID=29593264
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT485660A AT221625B (de) | 1959-07-02 | 1960-06-24 |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT221625B (de) |
-
1960
- 1960-06-24 AT AT485660A patent/AT221625B/de active
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