AT221625B - - Google Patents

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AT221625B
AT221625B AT485660A AT485660A AT221625B AT 221625 B AT221625 B AT 221625B AT 485660 A AT485660 A AT 485660A AT 485660 A AT485660 A AT 485660A AT 221625 B AT221625 B AT 221625B
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voltage pulsations
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Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/34Testing dynamo-electric machines
    • G01R31/343Testing dynamo-electric machines in operation
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/34Testing dynamo-electric machines
    • G01R31/346Testing of armature or field windings
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/02Providing protection against overload without automatic interruption of supply
    • H02P29/024Detecting a fault condition, e.g. short circuit, locked rotor, open circuit or loss of load
    • H02P29/0241Detecting a fault condition, e.g. short circuit, locked rotor, open circuit or loss of load the fault being an overvoltage

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  • Power Engineering (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusses im Anker einer in
Betrieb befindlichen Gleichstrommaschine 
Es ist bereits eine Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusses im Anker einer in Betrieb befind- lichen Gleichstrommaschine vorgeschlagen, bei der die durch die kurzgeschlossene Windung der Anker- wicklung erzeugten Pulsationen der Ankerdurchflutung an feststehenden Ständerwicklungen   als Spannungs-   pulsationen erfasst werden. Dabei werden Wicklungen auf solchen Teilen des magnetischen Kreises benutzt, in denen der Fluss nur vom Ankerstrom abhängig ist und die Spannungspulsationen werden durch ein Relais erfasst, dem ein Tiefpass für die Polfrequenz vorgeschaltet ist. Als Induktionswicklungen können ohnehin vorhandene   Wicklungen, wie z. B. die Wendepol- oder   Kompensationswicklung, benutzt werden.

   Gegebe- nenfalls kann auch   eine besondere Mess Wicklung auf den erwähnten   Ständerteilen der Maschine angebracht werden. Durch die Verwendung eines Tiefpasses wird dafür gesorgt, dass andere gelegentlich auftretende
Spannungspulsationen, die eventuell von der Nutzahl bzw. Lamellenzahl abhängen, nicht auf die Mess- einrichtung wirken. Allerdings erfüllt die Anordnung wegen der Verwendung eines Tiefpasses ihre Wirkung in bezug auf die Feststellung eines Windungsschlusses nur bei einer mit konstanter Drehzahl laufenden
Gleichstrommaschine, in erster Linie bei einem Generator. Bei einem Gleichstrommotor, dessen Drehzahl zwischen Leerlauf und Belastung schwankt oder dessen Drehzahl sogar programmässig geändert wird, führt diese Anordnung wegen der Abstimmung des Tiefpasses auf eine ganz bestimmte Polfrequenz nicht zum   Ziel.

   Aber auch bei Gleichstrommaschinen, die mit   konstanter Drehzahl laufen, bei denen also die Polfre- quenz einen konstanten Wert hat, treten gelegentlich Schwierigkeiten auf, weil die Polfrequenz mitunter recht niedrige Werte annehmen kann und die Auslegung des Tiefpasses für derartige niedrige Frequenzen
Schwierigkeiten bereitet. 



   Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusses. Die geschilderten Mängel werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass insbesondere bei mit veränderlicher Drehzahl laufenden Maschinen zur Erfassung der Spannungspulsationeneine Schalttransistorstufe vorgesehen ist, die bei Überschreiten eines bestimmten Pegelwertes der Spannungspulsationen ein Zählrelais steuert, das nach Summation einer bestimmten Anzahl von Grundwellen dieser Pulsationen die Anzeigeoder Meldeeinrichtung zum Ansprechen bringt. Dies bedeutet, dass nicht der Weg über ein Relais mit vorgeschaltetem Tiesspass gewählt wird, sondern dass die an den feststehenden Ständerwicklungen auftretenden Spannungspulsationen unmittelbar auf den Schalttransistor einwirken. Kommt daraufhin der Schalttransistor zum Ansprechen, so wird bereits dadurch eine Meldung bewirkt.

   Diese Art der Erfassung der Spannungspulsationen hat den Vorteil, dass der   Windungsschluss     unabhängig   von der Polfrequenz bzw. der Drehzahl der Maschine erfasst wird, d. h. auch dann, wenn die   Maschinendrehzahl   nicht konstant ist. Aber auch bei Maschinen konstanter Drehzahl ist die Einrichtung von Vorteil, weil kein abgestimmter Tiefpass benötigt wird, dessen Auslegung bei den häufig recht niedrigen Frequenzen von etwa 100 Hz Schwierigkeiten bereitet. 



   Gelegentlich können in den feststehenden Ständerwicklungen Spannungsimpulse auftreten, die durch andere Vorgänge als einen Windungsschluss, beispielsweise durch Belastungsstösse, hervorgerufen sind. Da solche Spannungsimpulse, die keinen Windungsschluss kennzeichnen, von der Einwirkung auf die Einrichtung zur Meldung eines Windungsschlusses ausgeschlossen sein müssen, ist die Einrichtung zweckmässiger- 

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 weise so ausgebildet, dass nicht schon der erste Impuls eine Meldung bewirkt, sondern dass eine gewisse Zahl von Impulsen abgewartet und dann erst die Abschaltung bzw. Entregung der Maschine vorgenommen wird. Ist nämlich ein Windungsschluss vorhanden, so müssen sich diese Spannungspulsationen mehrmals in regelmässiger Folge wiederholen. Daher ist die Anordnung so getroffen, dass eine Abschaltung bzw.

   Entregung der Maschine erst erfolgt, wenn durch ein Zählrelais festgestellt wurde, dass mehrere gleichartige Impulse auf den Schalttransistor gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Erfassen eines Windungsschlusser im Anker einer Gleichstrommaschine während ihres Betriebszustandes, bei der die durch die kurzgeschlossene Windung der Ankerwicklung erzeugten Pulsationen der Ankerdurchflutung in feststehenden, im Ständer angeordneten Wicklungen Spannungspulsationener- zeugen und bei der Induktionswicklungen auf solchen Ständerteilen des magnetischen Kreises verwendet sind, in denen der Fluss nur durch den Ankerstrom erregt ist, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere bei mit veränderlicher Drehzahl laufenden Maschinen zur Erfassung der Spannungspulsationen eine Schalttransistorstufe.
    vorgesehen ist, die bei Überschreiten eines bestimmten Pegelwertes der Spannungspulsationen ein Zählrelais steuert, das nach Summation einer bestimmten Anzahl von Grundwellen dieser Pulsationen die Anzeige-oder Meldeeinrichtung zum Ansprechen bringt.
AT485660A 1959-07-02 1960-06-24 AT221625B (de)

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DE221625T 1959-07-02

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