AT221121B - Reinigungswerk für die Druckwalzen bzw. das Druckband von Druckwerken - Google Patents

Reinigungswerk für die Druckwalzen bzw. das Druckband von Druckwerken

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  Reinigungswerk für die Druckwalzen bzw. das Druckband von
Druckwerken 
Reinigungswerke für die Druckwalze von Offset- Druckmaschinen sind an sich bekannt. Dabei wird ein der jeweiligen Farbe entsprechendes Reinigungsmittel über Gummirollen auf den Druckzylinder aufgebracht und die Farbe dort unmittelbar gelöst. Um auf diese Weise eine wirksame Reinigung zu erzielen, muss je- doch ein Überschuss an Reinigungsmittel aufgebracht werden, so dass die Kosten für eine Reinigung ver- hältnismässig hoch werden. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, den Walzenmantel der zeitweilig mit dem   Druckzylindel   in
Berührung kommenden Reinigungswalze aus einem hydrophoben, eine grössere Aufnahme - bzw. Haftfä- higkeit für die Druckfarbe als der Druckzylinder aufweisenden Werkstoff vorzusehen und die Reinigungswalze mittelbar oder unmittelbar mit einer im Reinigungsbad laufenden Tauchwalze zusammenwirken zu lassen. Hiebei wird der Reinigungsvorgang prinzipiell in zwei Stufen aufgeteilt. Die primäre Reinigung des Druckzylinders erfolgt über die Reinigungswalze, u. zw. durch deren   Oberflächenaffinität   zur verwen- deten Druckfarbe. Dies kann man grundsätzlich ausführen, ohne dass Reinigungsmittel auf den Druckzylinder aufgebracht wird.

   Erst bei der sekundären Reinigung, der Reinigung der Reinigungswalze, wird dieser über die im Bad laufende Walze Reinigungsmittel zugeführt und die Farbe gelöst. Grundsätzlich kann daher beim primären Reinigungsvorgang, nämlich beim Reinigen der Druckwalze, die Verbindung zwischen der Reinigungswalze und der Tauchwalze gelöst werden. Dies ist jedoch in der Regel nicht erforderlich, da infolge der flüssigkeitsabweisenden Oberfläche der Reinigungswalze nur wenig Reinigungsmittel auf den Druckzylinder gelangen kann. 



   Bei Verwendung eines Druckzylinders aus Gummi oder eines Gummituches kann beispielsweise die Reinigungswalze aus einem hydrophoben Kunststoff, wie Siliconkautschuk, Polyvinylchlorid oder Polypropylen, und die Badwalze aus Metall bestehen. Als Werkstoff für die Badwalze eignet sich vor allem Buntmetall, z. B. Messing, Kupfer oder eine Aluminiumlegierung. 



   Die Reinigungswirkung kann weiterhin dadurch unterstützt werden, dass jeweils die Oberflächenrauhigkeit der reinigenden Walze grösser als die der zu reinigenden Walze ausgebildet wird. Hiebei muss jedoch auf die Härte der einzelnen Walzenwerkstoffe Rücksicht genommen werden, damit vor allem eine Beschädigung der Oberfläche des Offsetzylinders vermieden wird. Wird der Druckzylinder durch eine Siliconkautschukwalze gebildet, so wird vorzugsweise die Reinigungswalze als Metallwalze ausgebildet, und zwischen diese und die Badwalze wird noch eine Kunststoffwalze eingeschaltet. 



   Die Zeichnung gibt die Erfindung beispielsweise wieder, u. zw. zeigen Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch eine erfindungsgemäss ausgebildete Offset-Druckmaschine mit eingerücktem Reinigungswerk, Fig. 2 die gleiche Darstellung mit abgeschaltetem Reinigungswerk und Fig. 3 eine Abwandlung zur   Ausftlh-   rungsform nach den Fig. 1 und 2. 



   Im   Gehäuse 1   einer Offset-Druckmaschine ist auf einer Welle 2 ein Formzylinder 3 gelagert, auf dem die Druckplatte 4 befestigt ist. Auf einer weiteren Welle 5 sitzt der Druckzylinder 6, der von einem sogenannten Gummituch 7 umspannt wird. 8 ist eine Andruckrolle, 9 ein   Zuführtisch   und 10 ein Ablagetisch. Zuführvorrichtung, Farbwerk, Feuchtwerk usw. sind der Übersichtlichkeit wegen weggelassen. Auf einer Welle 11 sitzen fest ein Tastenhebel 12 und ein Lagerhebel 13. Am letzteren greift eine Torsionsfeder 14 an, die um die Welle 11 geschlungen und an einem gehäusefesten Stift 15 abgestützt ist. Am freien Ende des   Lagerhebels   13 ist auf einem Bolzen 16 eine Walze 17 gelagert, die in ein Reinigungsbad 18 eines Reinigungsbehälters 19 eintaucht,.

   Eine Scheidewand 21 trennt eine Nachfüllöffnung 20 vom grösseren Teil des Behälters ab. Auf einem Stift 23, der in einem Langloch 24 des Lagerhebels 13 geführt Ist, sitzt dreh- 

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