AT220595B - Verfahren und Vorrichtung zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und Wasserstoff bestehenden Gasgemisches - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und Wasserstoff bestehenden Gasgemisches

Info

Publication number
AT220595B
AT220595B AT672060A AT672060A AT220595B AT 220595 B AT220595 B AT 220595B AT 672060 A AT672060 A AT 672060A AT 672060 A AT672060 A AT 672060A AT 220595 B AT220595 B AT 220595B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hydrogen
hydrogen chloride
gas mixture
silanes
cold trap
Prior art date
Application number
AT672060A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT220595B publication Critical patent/AT220595B/de

Links

Landscapes

  • Silicon Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und
Wasserstoff bestehenden Gasgemisches 
Es ist bekannt, zur Darstellung von reinstem Silizium, wie es insbesondere für Halbleiterdioden, Transistoren u. dgl. benötigt wird, gasförmige halogenierte Silane mit Wasserstoff zu elementarem Silizium umzusetzen, wobei daneben ausser neu gebildeten Silanen in der Hauptsache Chlorwasserstoff entsteht. Geeignete halogenierte Silane für diesen Zweck sind insbesondere Silicochloroform, SiHCl" und Siliziumtetrachlorid,   SiCl. Die   Reaktion kann beispielsweise dadurch herbeigeführt werden, dass in einem Gemisch aus halogeniertem Silan und Wasserstoff eine elektrische Entladung betrieben wird, oder dass die Temperatur des Gasgemisches auf etwa 8000C oder mehr erhöht wird.

   Bei diesen Verfahren wird 
 EMI1.1 
 scheidungsanlage führen kann. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und Wasserstoff bestehenden Gasgemisches, wie es bei der Gewinnung von reinstem Silizium durch Umsetzung halogenierter Silane, wie    SiHCl3   oder   SiCl4'mit   Wasserstoff anfällt.

   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass das aus dem Umsetzungsgefäss abströmende Gasgemisch zunächst in einer ersten KUhlfalle   auf -84 bis -600C   gebracht wird, wobei sich der grösste Teil der Silane in flüssiger Form abscheidet und abgezogen wird, der gasförmig verbleibende Gemischanteil sodann durch mindestens eine weitere, nun aber mit einem Adsorbens grosser Oberfläche, wie Silicagel, beschickte und ebenfalls auf einer Temperatur von-84 bis   - 60 C   gehaltene Kühlfalle geleitet wird, wobei die übrigen Silane adsorbiert werden, sowie dass das hier austretende restliche Gasgemisch - vorzugsweise durch Waschen mit Wasser - vom Chlorwasserstoff befreit wird, wobei daneben im wesentlichen reiner gasförmiger Wasserstoff anfällt.

   Zum Kühlen der Kühlfallen ist insbesondere feste Kohlensäure   (Sublimationspunkt-78 C)   geeignet. Bei dem Verfahren nach der Erfindung werden die Silane ohne Verunreinigung durch Chlorwasserstoff, der in den Silanen nicht nennenswert löslich ist, gewonnen. Mit Vorteil wird das Gasgemisch beim Einströmen in die erste   KUhl-   falle nach dem Gegenstromprinzip vorgekühlt. Die erste KUhlfalle besteht vorzugsweise aus einer Rohrschlange und einem an diese anschliessenden Teil grossen Querschnittes, in dem der im wesentlichen bereits in der Rohrschlange gebildete Silan-Nebel absinken kann.

   Es ist von Vorteil, in die Rohrschlange Teile einzubauen, die eine Verwirbelung des Gasstromes hervorrufen ; in den dadurch erzeugten Gaswirbeln lagern sich die zunächst sehr kleinen Nebeltropfen zu grösseren Tropfen zusammen, die infolge ihrer höheren Sinkgeschwindigkeit das Absetzen des Nebels in dem anschliessenden Teil grossen Querschnittes erleichtern. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Aus dem H-HCl-Gemisch könnte der Chlorwasserstoff, statt durch Wasserwäsche, z. B. auch durch
Ausfrieren mittels einer unter -850C gehaltenen Kühlfalle entfernt werden. 



   Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht es, nach dem Abscheiden der Silane den Chlorwasser- stoff mit Wasser auszuwaschen, so dass sämtliche Ausgangsstoffe bzw. Reaktionsprodukte, mit Ausnahme des gasförmig bleibenden Wasserstoffes, in flüssiger Form zurückgewonnen werden und daher auf einfache
Weise aus der Abscheidungsanlage entfernt werden können. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzu- weisen, dass an sich beim Auswaschen des Chlorwasserstoffes mit Wasser feste Silizium-Verbindungen in feiner Verteilung entstehen können, falls bei diesem Verfahrensschritt noch Silane im Gasgemisch ent- halten sind. Bei dem Verfahren nach der Erfindung werden jedoch die Silane bereits vorher so vollständig ausgeschieden, dass Störungen durch Abscheiden fester Teile in den Rohrleitungen und Ventilen der Ab- scheidungsanlage nicht auftreten.

   Verwendet man zum Auswaschen des Chlorwasserstoffes reinstes Wasser,   sd   stellt die hiedurch gewonnene reinste Salzsäure ein wertvolles Nebenprodukt des Verfahrens dar. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens nach der Erfindung sei an Hand der Zeichnung erläutert. 



   In der Zeichnung ist mit 1 eine erste Kühlfalle bezeichnet. Das Gemisch aus Wasserstoff, Silanen und Chlorwasserstoff tritt in Richtung des Pfeiles 2 zunächst in eine Rohrschlange 3 ein, in der es durch entgegenströmendes, bereits gekühltes Gas vorgekühlt wird. An die Rohrschlange 3 schliesst sich eine weitere Rohrschlange 4 an, die unmittelbar von dem Kühlmittel 6 (Gemisch von fester Kohlensäure und
Methylalkohol) gekühlt wird. In die Rohrschlange 4 sind gewinkelte Blechstreifen 4a eingesetzt, die eine
Verwirbelung des strömenden Gases verursachen, wodurch sich die bereits in der Schlange 4 gebildeten
Tropfen des Silan-Nebels zu grösseren Tropfen zusammenballen. Das Gemisch strömt dann in einen Be- hälter 5 grossen Querschnittes, in dem die Strömungsgeschwindigkeit so gering ist, dass der Silan-Nebel sich absetzen kann.

   Die Sinkgeschwindigkeit der im Rohr 4 gebildeten Nebeltropfen beträgt etwa   5 mm/sec ;   der Querschnitt des Behälters 5 und die pro Zeiteinheit durchströmende Gasmenge sind demnach so zu bemessen, dass die Strömungsgeschwindigkeit im linken Teil des Behälters, in dem das Gasgemisch auf- steigt, unter diesem Wert liegt. Es gelingt auf diese Weise, bei der Durchführung des Verfahrens in tech- nischem Massstab je nach Strömungsgeschwindigkeit etwa   90 - 97,,/0   der Silane in flüssiger Form abzuscheiden. Die verflüssigten Silane sind in der Zeichnung mit 7 bezeichnet. 



   Das restliche Gasgemisch strömt nunmehr durch ein Rohr 8, das die Kühlschlange 3 umgibt, und durch ein Ventil 9 zu zwei weiteren Kühlfallen 10 und 11, die ebenfalls mit einem Gemisch aus Methyl- alkohol und fester Kohlensäure (12) gekühlt und mit Silikagel 13 beschickt sind. In den Kühlfallen 10 und 11 werden die restlichen etwa   10%   der Silane praktisch vollständig adsorbiert. 



   Das Gemisch aus Wasserstoff und Chlorwasserstoff durchläuft anschliessend eine oder mehrere Waschflaschen 25, in denen der Chlorwasserstoff mit Wasser ausgewaschen wird. Zum Auswaschen wird Reinstwasser verwendet ; die dabei entstehende reinste Salzsäure kann bei 22 von Zeit zu Zeit abgelassen werden. Bei 23 kann Wasser nachgefüllt werden. 



   Anschliessend wird der verbleibende Wasserstoff durch ein mit Glasperlen gefülltes Gefäss 26 vorgetrocknet und durch einen Kompressor 27 komprimiert. In einem mit Eiswasser gekühlten Kondensor 28 wird der grösste Teil des Wasserdampfes abgeschieden. Zur Verbrennung von Sauerstoffresten wird der Wasserstoff anschliessend über einen Platin-oder Palladiumkontakt 29 geleitet ; eine letzte Trocknung wird in einer mit flüssiger Luft oder fester Kohlensäure beschickten Ktihlfalle 30 vorgenommen. Stattdessen kann auch mit Phosphorpentoxyd getrocknet werden. 



   Zum Abzapfen der im Gefäss 5 abgeschiedenen flüssigen Silane ist ein Heber 35 vorgesehen, der in ein Gefäss 36 führt. Das Gefäss 36 ist mit einem verschliessbaren Ablauf 37 versehen, dessen Einlaufmündung 37a etwas höher liegt als die Auslaufmündung 35a des Hebers 35. Dadurch wird erreicht, dass die   Flüssigkeitssäule   im Heber 35 niemals unterbrochen werden kann. Zur Füllung des Hebers 35 wird das Ventil 9 vorübergehend geschlossen ; dadurch entsteht im Gefäss 5 ein Überdruck, der die Flüssigkeit 7 in den Heber 35 drückt. Auch bei geöffnetem Ventil 9 ist der Druck im Gefäss 5 immer etwas höher als im Gefäss 36. 



   Die Kühlfallen 10 und 11 werden von Zeit zu Zeit bei Raumtemperatur mit Wasserstoff durchspült, der die von dem Silikagel adsorbierten Silane aufnimmt. Man kann diesen mit Silan beladenen Wasserstoff nochmals bei 2 in die Abscheidungsanlage einführen, um auf diese Weise weitere 9% der Silane zurtickzugewinnen. Während der Regenerierung der Kühlfallen 10 und 11 können durch Umschalten der Ventile 14 und 15 zwei weitere   Silicagel-KUhIfallen   16 und 17 eingeschaltet werden, so dass ein ununterbrochener Betrieb der Anlage möglich ist. 



   Um im Gefäss 36 einerseits einen Druckausgleich zu ermöglichen, anderseits aber den Zutritt von Luftfeuchtigkeit zu verhüten, ist eine Absperrvorrichtung 40 vorgesehen, wobei die Absperrflüssigkeit 41 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 beispielsweise Quecksilber oder ein Öl mit niedrigem Dampfdruck (Paraffinöl, Pumpen) sein kann. Vor der Absperrvorrichtung 40 liegt ein Sicherungsgefäss 42, das ein   RUckschlagen   der   Absperrflussigkeit   41 in das Gefäss 36 verhindert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und Wasserstoff bestehenden Gasgemisches, wie es bei der Gewinnung von reinstem Silizium durch Umsetzung halogenierter Silane, wie    SIHCI   oder   SiCl,   mit Wasserstoff anfällt, dadurch gekennzeichnet, dass das aus dem Umsetzungsgefäss abströmende Gasgemisch zunächst in einer ersten KUhlfalle   auf -84 bis -600C   gebracht wird, wobei sich der grösste Teil der Silane in flüssiger Form abscheidet und abgezogen wird, der gasförmig verbleibende Gemischanteil sodann durch mindestens eine weitere.

   nun aber mit einem Adsorbens grosser Oberfläche, wie Silicagel, beschickte und ebenfalls auf einer Temperator von-84 bis-60 C gehaltene KUhlfalle geleitet wird, wobei die übrigen Silane adsorbiert werden, sowie dass das hier austretende restliche Gasgemisch - vorzugsweise durch Waschen mit Wasser - vom Chlorwasserstoff befreit wird, wobei daneben im wesentlichen reiner gasförmiger Wasserstoff anfällt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlfallen durch feste Kohlensäure gekühlt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasgemisch beim Einströmen in die erste Kühlfalle nach dem Gegenstromprinzip vorgekUhlt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Auswaschen des Chlorwasserstoffes reinstes Wasser verwendet wird, wodurch reinste Salzsäure anfällt.
    5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, bestehend aus einer ersten KUhlfalle, mindestens einer weiteren, mit einem Adsorbens grosser Oberfläche beschickten Kühlfalle, einer Einrichtung zum Auswaschen des Chlorwasserstoffes mit Wasser und den nötigen Zu-, Verbindung-un Ableitungen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kuhlfalle (1) aus einer Rohrschlange (3. 4) und einem an diese anschliessenden Teil (5) grossen Querschnittes besteht, in dem der im wesentlichen bereits in der Rohrschlange {3. 4) gebildete Silan-Nebel absinken kann.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in die Rohrschlange (4) Teile (4a) eingebaut sind, die eine Verwirbelung des Gasstromes hervorrufen.
AT672060A 1959-09-28 1960-09-02 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und Wasserstoff bestehenden Gasgemisches AT220595B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE220595T 1959-09-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT220595B true AT220595B (de) 1962-04-10

Family

ID=29593113

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT672060A AT220595B (de) 1959-09-28 1960-09-02 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und Wasserstoff bestehenden Gasgemisches

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT220595B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD325335S (en) 1991-03-29 1992-04-14 Best Lock Corporation Front face of a key plug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD325335S (en) 1991-03-29 1992-04-14 Best Lock Corporation Front face of a key plug

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69112913T2 (de) Reinigung einer Oberfläche mittels eines kryogenen Aerosols.
DE69102053T2 (de) Verfahren zur Vakuumentlüftung.
DE69921877T2 (de) Verfahren zur Abgabe eines dampfförmigen Produktes an einen Verwendungsort
DE1065389B (de) Verfahren zum Reinigen von Siliciumwasserstoff fuer die Herstellung extrem reinen Siliciums fuer Halbleiterzwecke
DE1129937B (de) Verfahren und Anordnung zur Rueckgewinnung der unverbrauchten Ausgangsstoffe bei derHerstellung von Reinstsilicium mittels Reduktion von Silanen durch Wasserstoff
DE69416359T2 (de) Chemische Reinigung durch partielle Kondensation für die Halbleiterherstellung
DE2207509A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Neon und Helium Erzeugung aus Luft
DE2755824A1 (de) Verfahren zum reinigen von silan
DE1419246A1 (de) Faserfilter fuer die Gasreinigung
AT220595B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trennung eines im wesentlichen aus vorwiegend halogenierten Silanen, Chlorwasserstoff und Wasserstoff bestehenden Gasgemisches
DE69104586T2 (de) Verfahren zur Reinigung von Ammoniak.
DE2918060C2 (de)
DE3816041A1 (de) Verfahren zum abtrennen von organischen verbindungen aus wasser
DE725121C (de) Apparatur zur Absorption von Gasen in Fluessigkeiten
DE1268850B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung der Abgase, die bei der Entfernung des Wasserstoffs aus Alummiumschmelzen durch Einleiten von Chlor entstehen
DE1771596A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Bandglas und hierfuer geeignete Vorrichtung
DE1146857B (de) Verfahren zur Rueckgewinnung der unverbrauchten Ausgangsstoffe bei der Herstellung von Reinstsilicium mittels Reduktion von chlorierten Silanen durch Wasserstoff
DE822242C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Abtrennung von adsorbierbaren Stoffen aus Gasen, Daempfen o. dgl.
DE3413861C2 (de)
DE102010008142A1 (de) Vorrichtung zur Absorption von Gasen
DE60214932T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Rückgewinnung von Kühlmittel R22
DE1667444B1 (de) Verfahren zur abtrennung von sicl tief und sihcl tief3 aus einem gasgemisch dieser halogensilane mit wasserstoff
DE851106C (de) Verfahren zur Entfernung von Schwefelverbindungen aus Gasen
EP0457359A1 (de) Verfahren zum Abtrennen von organischen Verbindungen aus Wasser durch Extraktion
DE2105049A1 (en) Purification of waste gases from silica sepn plants - diluting with air before water treatment