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Auflage für den plattenförmigen Vibrationskörper eines wahlweise zur Körper-und Fussmassage dienenden Vibrationsgerätes
Es sind Vibrationsmassagegeräte bekannt, die sowohl zur Körpermassage dienen als auch, mit nach oben gerichtetem Vibrationsglied auf ein Gestell aufgebracht, zur Fussmassage verwendet werden können.
Bei derartigen Vibrationsmassagegeräten besteht das Vibrationsglied aus einer am Anker befestigten Plat- te (nachfolgend"Grundplatte"bezeichnet), die bei der Ausführung von Körpermassagen mit Hilfe des als
Handgriff ausgebildeten Vibrationsgerätes (nachfolgend "Vibrator" bezeichnet) über den Körper geführt werden oder bei Fussmassagen zum Aufsetzen des Fusses bestimmt sind.
Die als Vibrationsglied dienende Grundplatte besteht bei Vibratoren der beschriebenen Art in der Re- gel aus einem starren Werkstoff, beispielsweise Metall und besitzt eine ebene Oberfläche. Für verschil- dene Anwendungsfälle ist jedoch eine Grundplatte erwünscht, deren Oberfläche in ihrer Form dem zu be- handelden Körperteil angepasst ist. Zur Anpassung an den zu behandelnden Körper kann die Grundplatte mit entsprechend geformten Auflagen oder einem auswechselbaren, ganz oder zum Teil aus Moosgummi oder einem ähnlichen elastisch nachgebenden Material bestehenden Belag versehen werden.
An Stelle von Moosgummi kommen beispielsweise auch ein poröses, elastisches Kunststoffmaterial, ein hochelastischer Kautschuk oder ein ähnlich nachgiebiges, sich der Form des Körpers anpassendes Material in Betracht. Die so bekannten Beläge werden entweder mechanisch. z. B. durch Schrauben oder durch Aufkleben, Aufvulkanisieren oder in ähnlicher Weise auf der Unterlage befestigt. Die letzterwähnte Art der Befestigung hat den Nachteil, dass der Belag nicht auswechselbar ist, was aus hygienischen und ändern Gründen unerwünscht ist. Die Befestigung durch Schrauben od. dgl. gestattet zwar ein Auswechseln des Belages. Sie hat aber den Nachteil, dass das Auswechseln Mühe macht und in der Regel nur mit Hilfe eines Werkzeuges möglich ist. Auch machen sich die Schrauben od. dgl. beim Massieren vielfach störend bemerkbar.
Die Erfindung betrifft ein Vibrationsmassagegerät der anfangs beschriebenen Art, das sowohl zur Körper-als auch zur Fussmassage bestimmt und mit einer Grundplatte als Vibrationsglied ausgerüstet ist, und besteht darin, dass der Belag für die Grundplatte einen den Körper der Grundplatte umfassenden Randteil besitzt, beispielsweise nach Art eines Überziehschuhes ausgebildet ist, so dass er durch Überziehen über die Grundplatte auf dieser angebracht werden kann. Der in dieser Weise mit einem den Plattenkörper umfassenden Randteil versehene Belag ist vorteilhaft an zwei gegenüberliegenden Seiten taschenförmig ver- grössen.
Die Ausbildung des Belages als Überziehschuh bietet die Möglichkeit zu einem schnellen Wechseln des Belages bzw. wenn Überziehschuhe verschiedener Form zur Verfügung stehen, zu einem schnellen Austausch und damit einer Veränderung der Oberfläche der Grundplatte. Der als Überziehschuh ausgebildete Belag lässt sich auch leicht reinigen, was aus hygienischen Gründen, insbesondere wenn mehrere Personen hintereinander behandelt werden sollen, von Vorteil ist.
Eine besonders zweckmässige Ausführungsform, beispielsweise für die Fussmassage, erhält der Belag, wenn er als Bettungsschale ausgebildet wird, die dem zu behandelnden Körperteil, z. B. Fuss, einerseits eine das Wegrutschen verhindernde Begrenzung und anderseits eine nachgiebige, angenehme Bettung sichert. Der Belag besitzt in diesem Falle die Gestalt eines schalenartigen Körpers, dessen Boden ebenflä-
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chig oder der Form der Fusssohle angepasst sein und der ganz aus elastischem Material bestehen kann. Der schalenartige Körper kann. auch auf einer Tragplatte befestigt sein, die seine wirksame Befestigung auf der Grundplatte mit Schrauben, Klammernod. dgl. gewährleistet.
Die Schale kann aber auch ganz aus einem starren Material gefertigt und mit einem weich-elastischen Innen-und gegebenenfalls Aussenbelag aus Schaumgummi, Kautschuk od. dgl. versehen sein. Um besonderen Ansprüchen Rechnung tragen zu können, beispielsweise zwecks sicherer Bettung des Fusses eines Prothesenträgers oder bei Fussmissbildun- gen kann sie auch mit Mitteln zur Anbringung besonderer Formstücke versehen sein. Zu diesem Zweck können in dem Schalenrand Ausnehmungen, Ansätze od. dgl. angeordnet sein, die die Möglichkeit zur
Anbringung der formgestaltenden Elemente, beispielsweise zur Anbringung von Kautschukwalzen zum
Zwecke der Unterstützung der Fussmitte bieten. Auch die Bodenfläche der Schale kann mit Durchbrechun- gen, Führungen od. dgl., z.
B. zum Aufsetzen von Plotten oder zum Anbringen anderer Formstücke ver- sehen sein.
Ein Grundplattenbelag in Form einer Bettungsschale bietet auch den Vorteil, dass durch die volle
Umfassung des zu behandelnden Gliedes eine vergrösserte Oberfläche geschaffen ist und infolgedessen eine wirksamere Übertragung der Schwingungen auf den Fuss od. dgl. erzielt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen einen als Überziehschuh ausgebildeten Grundplattenbelag. In den Fig. 3 und 4 ist ein als Bettungsscha1e ausgebildeter Grundplattenbelag dargestellt.
Der in Fig. 1 und 2 wiedergegebene, als Überziehschuh ausgebildete Grundplattenbelag besteht aus einem, der Form der Grundplatte angepassten, plattenartigen Bodenteil l und einem rundum laufenden, in Arbeitsstellung die Grundplatte umfassenden Randteils. Der Randteil 2 ist an den Stirnseiten (bei 3 und 4) des Belagkörpers verbreitert, so dass taschenartige Hohlräume gebildet sind, die die Halterung des Belages auf der Grundplatte verbessern.
Der Belag in der in Fig. l und 2 dargestellten Ausführung wird dank seiner elastischen Verformbarkeit über die Grundplatte 5 (gestrichelt angedeutet) des Vibrators 6 (ebenfalls gestrichelt dargestellt) geschoben und kann durch einfaches Einklemmen zweckentsprechend geformter Körper, z. B. Pelotten od. dgl.
Auflageflächen, der Form des zu behandelnden Körperteiles angepasst werden. Die Oberfläche des schuhartigen Belages kann zusätzlich mit Riffelungen, Warzen, Näpfen oder andern Gebilden ausgestattet sein.
Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Grundplattenbelag für den Zweck der Fussmassage in Form einer Schale.
Der Belag besteht bei dieser Ausführungsform aus einem plattenartigen Bodenteil 11, der der Form eines Fusses angepasst ist. Mit 12 ist der Schalenrand bezeichnet. Die Schale besteht aussen aus einem festen Material und ist innen mit einem Polster aus einem elastischen Material, beispielsweise Schaumstoff 13 versehen. Sie kann auch ganz aus elastischem Material bestehen. Der Befestigung der Schale auf der Grundplatte dienen durch den Bodenteil 11 hindurchgeführte und in die Grundplatte 5 eines Massagegerätes 6 (beide gestrichelt gezeichnet) eingreifende Schrauben 14. Als Befestigungsmittel kommen sowohl Holzschrauben als auch Mutterschrauben in Betracht. Auch andere Befestigungsmittel können selbstverständlich herangezogen werden.
In Fig. 3 ist zum Zwecke der Anpassung an die Fussform eine Kautschukpelotte 17 vorgesehen, zu deren Befestigung auf dem Boden der Schale im Beispielsfalle ein Bolzen 18 dient.
Nach Fig. 4 ist der Bodenteil 11 der Schale in Anpassung an die Fussform in der Mitte zusätzlich gewölbt. Weiterhin weist der Rand der Schale Aussparungen 19 und 20 zur Anbringung von zusätzlichen Teilen auf. Die Aussparungen 19 dienen in der gezeichneten Ausführung beispielsweise als Lager für die Achsenden einer Kautschukwalze 10.
Die dargestellte Bettungsschale kann auf der Grundplatte in bestimmter Lage fest angebracht sein.
Sie kann aber auch verstellbar, beispielsweise in bestimmten Winkelstellungen veränderlich, angeordnet sein.
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