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Einrichtung für die Erzeugung der Trägerfrequenz für in einem gemeinsamen Kanal arbeitende Fernsehsender
Die Erfindung betrifft die Erzeugung der Trägerfrequenz von Fernsehsendern, die in einem gemein- samen Kanal arbeiten.
Im Besonderen betrifft die Erfindung die Erzeugung von Trägerfrequenzen für zwei oder mehrere, in einem gemeinsamen Kanal arbeitende Fernsehsender, wobei die einzelnen Trägerfrequenzen mit grosser
Genauigkeit aufrechterhalten werden und sich voneinander um einen geringen Wert, den sogenannten "off-set" (Restseitenband) unterscheiden, wodurch das gegenseitige Stören vermindert wird.
Einen Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, deren Ausgangsfrequenz die Summe der vorgeschriebenen, dem zugehörigen Fernsehkanal zugeteilten Trägerfrequenz und dem erforderlichen"offset" darstellt, der ein genaues Vielfaches der Bildfrequenz des Fernsehprogramms ist.
Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, deren Ausgangsfrequenz die Sum- me der vorgeschriebenen, dem zugehörigen Fernsehkanal zugeteilten Trägerfrequenz-diese Komponente wird ständig automatisch verglichen und kohärent aufrechterhalten mit Rücksicht auf das nationale oder primäre Weltfrequenznormal - und dem erforderlichen"off-set"darstellt, der ein genaues Vielfaches der Bildfrequenz des Fernsehprogramms ist.
Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung, deren Ausgangsfrequenz die Summe der vorgeschriebenen, dem zugehörigen Fernsehkanal zugeteilten Trägerfrequenz-diese Komponente wird ständig automatisch verglichen und kohärent aufrechterhalten mit Rücksicht auf das nationale oder primäre Weltfrequenznormal - und dem erforderlichen"off-set", der ein genaues Vielfaches der Frequenz des Speisenetzes ist, nämlich in einem System, in dem die Bild-und Zeilenfrequenz in einer festen, kohärenten Beziehung zur Frequenz des Speisenetzes stehen, wobei das Vielfache auch ein Quotient zweier ganzer positiver Zahlen sein kann.
In der Beschreibung ersetzt der engere Begriff"Frequenz"vielfach die weitere Bedeutung"Wechselspannung oder Strom von der Frequenz -
Zwecks Veranschaulichung ist in Fig. 1 das Blockschaltbild der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt.
Die einzelnen Blöcke der Fig. 1 haben im Sinne der Erfindung die nachstehenden Eigenschaften :
3 ist das sekundäre Frequenznormal, das an seinem Ausgange 301 die Normalfrequenz von einem im vorhinein gewählten Wert fn abgibt, der im Sinne der Erfindung keinen bestimmten spezifischen Wert haben muss.
2 ist eine Hilfseinrichtung, welche entweder ein dauerndes automatisches oder manuelles Aufrechterhalten der Normalfrequenz fn des sekundären Normals 3 ermöglicht, u. zw. in den vorgeschriebenen Toleranzen mit Bezug auf die Frequenz fnp des nationalen oder primären internationalen Normals, welche mittels Draht oder drahtlos zum Eingang 1 der Hilfseinrichtung 2 geführt wird.
4 ist ein Frequenzsynthesator, d. h. eine Einrichtung, welche mehrere Eingänge und mehrere Ausgänge hat, wobei man zumindest an einem Ausgang eine Frequenz abnehmen kann, welche gleich ist den Summen bzw. den Differenzen der Vielfachen bzw. der Quotienten eventuell beider zugleich, der den einzelnen Eingängen zugeführten Frequenzen. Mathematisch ist die entsprechende Eigenschaft beispielsweise durch die folgende Gleichung gekennzeichnet :
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EMI2.1
worin fn und fof Werte der Frequenz sind, welche zwei Eingängen, z. B. 401 und 402, zugeführt werden, während fAusg. einem der Ausgänge, z. B. 403 entnommen wird."A"und"B"sind positive ganze Zahlen.
6 ist die Quelle der Hilfsfrequenz fof, die einem der Ausgänge, z. B. 602 entnommen wird, wobei diese Frequenz ein ganzes Vielfaches der Frequenz ist, welche einem der Eingänge dieser Quelle, z. B.
601 zugeführt wird. Der Multiplikator kann auch der Quotient zweier ganzer positiver Zahlen sein.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen, in Fig. 1 schematisch dargestellten Fernsehsteuersenders ist die folgende : Die Normal-Grundfrequenz fn aus dem sekundären Normal 3 wird mittels der Einrichtung 2 entweder dauernd automatisch oder von Hand in den vorgeschriebenen Toleranzen mit Bezug auf die Normalfrequenz fnp des nationalen oder internationalen primären Frequenznormals aufrechterhalten.
Die Frequenz fnp wird dem Eingang 1 der Hilfseinrichtung 2 zugeführt. Die Normalfrequenz fn aus dem Standard 3 wird über dessen Ausgang 301 dem Eingang 401 des Frequenzsynthesators 4 zugeführt, in welchem sich die Quotienten bzw. Vielfachen der Frequenz fn bilden ; diese werden dann gegebenenfalls durch geeignete Transponierung über Hilfsfrequenzen, die im weiteren Prozess stets ausgeschieden werden, gegenseitig so zusammengesetzt, dass dem Ausgang 403 des Synthesators, wenn dem Eingang 402 desselben keine Frequenz zugeführt wird, eine Frequenz entnommen wird, welche der Trägerfrequenz gleich ist, die dem zugehörigen Fernsehkanal zugeteilt wurde.
Wenn gefordert wird, dass sich die Aus- gangsträgerfrequenz nur um einen kleinen Wert fof (den sogenannten"off-set") von der Nennfrequenz des zugehörigen Fernsehkanals unterscheidet, wird dem Eingang 402 des Synthesators die Hilfsfrequenz fof zugeführt, welche im Synthesator zu irgendeiner der, von der Normalfrequenz fn abgeleiteten Komponenten addiert oder davon subtrahiert wird, so dass sich die Ausgangsträgerfrequenz des erfindungsgemäBen Fernsehsteuersenders von der dem zugehörigen Kanal zugewiesenen Trägerfrequenz um den vorgeschriebenen Wert fof unterscheidet.
Wegen der geforderten minimalen gegenseitigen Störung zweier, in einem gemeinsamen Kanal arbeitender Fernsehsender, müssen sich ihre Trägerfrequenzen um einen kleinen experimentell bestimmten Wert unterscheiden, der ein genaues Vielfaches der Bildfrequenz fob desjenigen Fernsehprogramms ist, in dessen Kreis die Störung herabgemindert werden soll. Deswegen wird die Hilfsfrequenz über den Ausgang 602 der Quelle 6 entnommen, zu deren Eingang 601 die erwähnte Bildfrequenz fob geführt wird ; diese wird in der Quelle 6 auf die erforderliche Frequenz fof vervielfacht bzw. zur Synchronisierung des zugehörigen Generators der Frequenz fof verwendet u. dgl.
Fig. 2 zeigt das Beispiel eines erfindungsgemässen Fernsehsteuersenders für einen Kanal von 49, 750 MHz. Das zugehörige Fernsehsystem hat eine Bildfrequenz fob = 25 Hz und eine zugehörige Zeilenfrequenz von 15625 Hz, die von der Speisenetzfrequenz 50 Hz abgeleitet ist. Die vorgeschriebene "off-set"Frequenz beträgt etwa 2/3 der Zeilenfrequenz, also ungefähr 10 kHz. Die genaue"off-set"-Frequenz muss der folgenden Gleichung entsprechen, in der m und n ganze positive Zahlen sind.
EMI2.2
Für m = 1 und n = 112 wird fof = 10000 Hz, was zugleich auch das 200fache der Netzfrequenz ist. Die Normalfrequenz des sekundären Normals ist fn = 100 kHz.
In Fig. 2 ist der Frequenzsynthesator 4 der Fig. 1 in einige Teile aufgespaltet. 411 ist der durch ein Filter ergänzte Vervielfacher, in dem die Normalfrequenz von 100 kHz mit 16 multipliziert wird, so dass die abgenommene Frequenz von 1600 kHz den im vorhinein geforderten Abstand von den unerwünschten Komponenten aufweist. Ähnlich arbeitet auch der Vervielfacher 412, in dem die Eintrittsfrequenz von 1600 kHz mit 30 multipliziert wird, was den Wert von 4800 kHz ergibt.
Im Block 42 wird die Normalfrequenz von 100 kHz zuerst auf 50 kHz geteilt und dann auf 150 kHz vervielfacht.
Im Mischer 431 wird die Eingangsfrequenz 150 kHz mit der der Quelle 6 entnommenen Hilfsfrequenz von 10 kHz zusammengesetzt, woselbst sie so erzeugt wird, dass sie ein genaues Vielfaches der Netzfrequenz von 50 Hz ist, die dem Eingang 7 zugeführt wird.
Der. Mischer 431 ist durch eine Filtereinrichtung ergänzt, welche z. B. nur die Summenkomponente 150 + 10 kHz durchlässt. Diese wird zu einem Eingang des Mischers 432 geführt, zu dessen zweitem Eingang die Frequenz 1600 kHz geführt wird. Die ergänzende Filtereinrichtung lässt zum Ausgang des
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