AT219409B - Verfahren zur elektrostatischen Aufladung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren - Google Patents

Verfahren zur elektrostatischen Aufladung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren

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AT219409B
AT219409B AT422758A AT422758A AT219409B AT 219409 B AT219409 B AT 219409B AT 422758 A AT422758 A AT 422758A AT 422758 A AT422758 A AT 422758A AT 219409 B AT219409 B AT 219409B
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photoconductive
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photoconductive layer
electrophotographic processes
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Gustav Dr Schaum
Heinrich Dr Seibert
Wolf Dr Gesierich
Hildegard Dr Haydn
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur elektrostatischen Aufladung von photoleitfähigen
Schichten für elektrophotographische Verfahren 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Verfahren, die lichtleitfähige SubstanzenDie   mitHilfe der gemäss   der Erfindung aufgeladenen Schichten hergestellten Bilder und Druckformen zeigen eine gleichmässige Aufladung der Schicht und geben bei gedeckten Schwärzen und guten Weissen
Bilder von hoher Auflösung. Nach diesem Verfahren aufgeladene Schichten haben vor der Aufladung durch
Ionenbesprühung den Vorteil, keine Randeffekte zu zeigen. Die Wiedergabe   gedeckter schwarzer Flächen,   die sowohl nach demXerographieverfahren als   auch nach demElektrofaxverfahren   nur schwer zu verwirk- lichen ist, gelingt auf diesem Wege ohne Mühe. Von Vorteil ist ferner, dass für die Aufladung keine ge- erdete Unterlage erforderlich ist. 



   Der Beguss der   photoleitfähigen   Schichten kann ausser auf Metall und Papier auch auf hochisolieren- den Unterlagen, wie Kunststoffen (Acetylcellulose, Polycarbonat), Glas, Porzellan, Holz und Geweben erfolgen. Ferner ermöglicht dieses Verfahren eine doppelseitige Beschichtung der Unterlage. 



   Die Anwendung dieses Verfahrens bringt folgende technische Vereinfachungen : Verzicht auf eine
Hochspannungsanlage und damit grössere Betriebssicherheit, keine Belästigung durch Ozon, Preisgünstig-   keit   und gefahrlose Bedienung. 



   Die Belichtung der so aufgeladenen Schichten kann in der üblichen Weise in Kontakt oder auf opti- schem Wege erfolgen. 



   Für die Entwicklung kann man die   üblichen Toner   bzw.   Toner/Träger-Kombinationen   verwenden. Es ist aber von Vorteil, einen spezifisch leichten Träger zu verwenden, wie Polystyrol, Polyacrylnitril usw. in Form von kleinen Perlen. 



   Die zur Anwendung kommenden Vibratoren richten sich in ihrer Gestaltung nach der Form der zur
Anwendung gelangenden Kunststoffe. Ihr Mechanismus ist der gleiche wie bei den bekannten Vibro- mischern. 



     Beispiel l :   640 g Silikonharz (Handelsname Bayer P 150)   60joug   in Toluol, 970 g Toluol, 900 g
Zinkoxyd werden auf einer Kugelmühle vermahlen und auf Papier vergossen und getrocknet. 



   Eine nach dem vorstehenden Rezept hergestellte photoleitfähige Schicht wird mit einem Gewebe aus endlosen Fäden von Polyamid aus Adipinsäure und Polymethylendiaminen gerieben. Als Unterlage kann sowohl eine Metallplatte als auch eine isolierende Unterlage dienen. Die auf diesem Wege aufgeladene
Schicht kann in der üblichen Weise belichtet und entwickelt werden. 



     Beispiel 2 :   Auf einer wie   inBeispiellbeschriebenen photoleitfähigenSchicht   lässt man eine Bür- ste, die dicht mit Borsten aus dem Polyamid der   w-Aminoundecansäure   bestanden ist und deren Enden ge- 'schlitzt sind, mit grosser   Geschwindigkeit-1300 Umdr/min-rotieren.   Man erhält eine sehr gleichmä- ssig aufgeladene Schicht, die in der üblichen Weise verarbeitet werden kann. 



     Beispiel 3 :   Man stellt folgende   photoleitfähige Schicht her : 200 Gew. -Teile   eines Produktes, das durch Veresterung von 3 Mol Phthalsäure, 3 Mol Trimethylolpropan, 1 Mol Pentaerythrit und nachfolgen- de Umsetzung mit 5 Mol Cyclohexylisocyanat erhalten wird, werden in 1000   Gew.-Teilen   Alkohol ge- last. In diese Kunstharzlösung rührt man 600 Gew. -Teile Zinkoxyd und behandelt die Mischung mehrere
Stunden auf der Kugelmühle. Sie wird auf Acetylcellulose vergossen und getrocknet. 



   Ein samtartiges Gewebe aus Polyacrylnitrilfasem wird um eine Vibratorplatte gespannt, die in Kontakt mit der photoleitenden Schicht steht. Diese umspannte Platte, deren Material gleichgültig ist, wird in schnelle, vibrierende Bewegung versetzt. Nach einer Einwirkungsdauer von etwa 1-5 Sekunden ist die Schicht genügend hoch und gleichmässig aufgeladen. Nach der üblichen Weiterverarbeitung resultiert ein Bild ohne Randeffekte mit gedeckten grossen schwarzen Flächen. 



   Beispiel   4*. 1200 ems   einer etwa   30% igen wässerigen   Dispersion eines Melamin-Formaldehydharzes werden mit 1100   cms   Wasser verdünnt. In diese Dispersion rührt man 400 g Zinkoxyd, schüttelt diese Mischung gut auf einer Kugelmühle, vergiesst sie auf eine Glasplatte und trocknet. Eine Walzenbürste mit verstreckten Polycarbonatborsten rotiert gegen ihre horizontale Bewegungsrichtung über die photoleitende Schicht. Nach Belichtung und Entwicklung mit einem Toner nach der deutschen Patentschrift Nr. 1063897 und Polystyrolperlen vom Durchmesser 0, 6 mm resultiert ein Bild mit guten Schwärzen und Weissen, das in der üblichen Weise fixiert werden kann. 



     Beispiel 5s Eins   nach Beispiel 3 aufgeladene photoleitfähige Schicht wird nach der Belichtung und Entwicklung mit einem für den Spiritusumdruck geeigneten Toner nach der deutschen Patentschrift Nr. 1063897 mit einem normalen Schreibmaschinenpapier zwischen zwei Andruckwalzen in engen Kontakt gebracht. Nach Trennung der beiden Schichten wird das Bild auf dem zweiten Träger eingebrannt und als Matrize für eine Reihe von Abzügen verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur elektrostatischen Aufladung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren, die l1chtleitfähige Substanzen in einem filmbildenden Bindemittel dispergiert enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufladung der photoleitfähigen Schicht durch eine rasche Folge kurzzeitiger Berührungen oder durch Reiben der Schichten mit geformten synthetischen, hochmolekularen, hydrophoben Stoffen erfolgt, wobei für die photoleitfähige Schicht Bindemittel geeigneter Härte, wie Silikonharze, Polycarbonate, ganz oder teilweise mit Isocyanaten umgesetzte Polyoxyverbindungen verwendet werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hochpolymeren Stoffe in Form von Fasern, Geweben oder Floren angewendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als hochpolymere Stoffe Polyamide, Polyester, Polyacrylnitril, Mischpolymerisate aus Vinylchlorid und Acrylnitril, Polyvinylchlorid, Polycarbonate, Zelluloseester verwendet werden.
AT422758A 1957-06-18 1958-06-17 Verfahren zur elektrostatischen Aufladung von photoleitfähigen Schichten für elektrophotographische Verfahren AT219409B (de)

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