AT218964B - Segmentwehr mit ölhydraulisch betätigter Aufsatzklappe - Google Patents

Segmentwehr mit ölhydraulisch betätigter Aufsatzklappe

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AT218964B
AT218964B AT320059A AT320059A AT218964B AT 218964 B AT218964 B AT 218964B AT 320059 A AT320059 A AT 320059A AT 320059 A AT320059 A AT 320059A AT 218964 B AT218964 B AT 218964B
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hydraulically operated
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Dingler Werke Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Segmentwehr mit ölhydraulisch betätigter Aufsatzklappe 
Es ist bekannt, in zweiteiligen Wehr- und Schleusenverschlüssen ölhydraulische Antriebe in Form eines Zylinder-Kolbenaggregates anzuordnen, wobei die Zu- und Ableitung des Drucköls über biegsame Schläuche erfolgen muss, wenn das   Öldruckerzeugungsaggregat - wie   es üblich ist - auf dem festen Tiefbauteil untergebracht wird. 



   Bei Wehren, welche grössere Hub- oder Drehbewegungen ausführen, bedingt dies entsprechendlange Schläuche, die betrieblich zu Störungen Veranlassung geben können, insbesondere bei Hochwasserdurchflutung der Wehröffnung, bei starkem Geschwemmsel und bei Eisabfuhr. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gesetzt, diese Nachteile bei Segmentwehren mit Aufsatzklappe, welche durch eine Drehbewegung um eine starke horizontale Drehachse gekennzeichnet sind, auszuschalten. Die Segmentwehre stützen sich gegen den Tiefbauteil über entweder oberwasserseitig oder unterwasserseitig liegende Stützarme in Drehgelenken ab und werden üblicherweise durch Seile und Ketten oder Kettenwindwerke   auf- und abwärtsbewegt.   Das für den Antrieb der Aufsatzklappe im Unterteil des Segmentschützes angeordnete Zylinder-Kolbenaggregat bewirkt die Hub-und Senkbewegung der Aufsatzklappe durch Zu- oder Abfuhr von Drucköl über biegsame Schläuche, welche mit dem Öldruckerzeugungsaggregat auf dem Wehrpfeiler verbunden sind. 



   Erfindungsgemäss erfolgt die   Druckalzu- und-abfuhr über   die feststehende Drehachse durch die Drehlager und mittels fest verlegten Rohrleitungen an einem oder beiden Stützarmen zum Zylinder-Kolbenaggregat. Auf diese Weise werden bewegliche Schläuche grundsätzlich vermieden, abgesehen von einem ganz kurzen Übergangsstück von den festen Rorhleitungsenden im Stützarm zu dem gelenkig gelagerten Druckzylinder im unteren Schützteil. Diese Übergangsstücke können aber in einwandfrei geschützter Form verlegt werden, so dass sie nicht den oben geschilderten Nachteilen unterliegen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in drei Figuren dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen Querschnitt durch ein   Segmentschiltz   mit Aufsatzklappe mit oberwasserseitigen Stützarmen in Tiefstund Höchstlage (Höchstlage gestrichelt) samt der schematischen   Druckölzu- und-abführung. Fig. 2   einen Schnitt gemäss   I - I   der Fig. 1 über dem Drehlagerzapfen und Fig. 3 einen Schnitt gemäss II - II der Fig. 2 durch den Drehlagerzapfen. 



   Im Windwerksraum auf dem Wehrpfeiler ist die Öldruckerzeugungsanlage 1 untergebracht. Der mit Drucköl zu versorgende Arbeitszylinder 2 ist schwenkbar im Segmentschütz 3 gelagert und der Kolbenstangenkopf mit der Aufsatzklappe 4 gelenkig verbunden. Der feststehende Drehlagerzapfen 5 ist mit zwei Buhrungen in der Nahe der neutralen Achse versehen, die über zwei im Wehrpfeiler 6 verlegte Rohrleitungen 7 mit der Druckölerzeugungsanlage 1 verbunden sind. Jede Bohrung steht mit einer einwandfrei abgedichteten Ringnut 8, 9 im Drehlagergehäuse 10 in Verbindung. Von den Ringnuten 8,9 ist die Druckölleitung 11 im Schutze des oberen Segmentstützarmes 12 bis in das Innere des Segmentschützes   S. u.   zw. bis in die unmittelbare Nähe des Arbeitszylinders geführt und durch kurze biegsame Schläuche 13 mit diesem verbunden.

   Damit ist der Kreislauf des Drucköles geschlossen und in jeder Zwischenstellung bis zur oberen Endstellung gewährleistet. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2>
    2. Segmentwehr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zu- und Ableitung des Druck- öles durch zwei Rohrleitungen (7) im feststehenden Drehzapfen (5) und über zwei Ringnuten (8,9) im Drehlagergehäuse (10) zu den in den Stützarmen (12) befindlichen festen Rohrleitungen (11) erfolgt.
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