AT218887B - Vorrichtung zur Regelung der Höhe des Wagenkastens eines Fahrzeuges über der Fahrbahn - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Höhe des Wagenkastens eines Fahrzeuges über der Fahrbahn

Info

Publication number
AT218887B
AT218887B AT286758A AT286758A AT218887B AT 218887 B AT218887 B AT 218887B AT 286758 A AT286758 A AT 286758A AT 286758 A AT286758 A AT 286758A AT 218887 B AT218887 B AT 218887B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
distributor
spring
crank
link
Prior art date
Application number
AT286758A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Chausson Usines Sa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chausson Usines Sa filed Critical Chausson Usines Sa
Application granted granted Critical
Publication of AT218887B publication Critical patent/AT218887B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2204/00Indexing codes related to suspensions per se or to auxiliary parts
    • B60G2204/40Auxiliary suspension parts; Adjustment of suspensions
    • B60G2204/421Pivoted lever mechanisms for mounting suspension elements, e.g. Watt linkage

Landscapes

  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Regelung der Höhe des Wagenkastens eines
Fahrzeuges über der Fahrbahn 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 diezweiarmiger. im Drehpunkt gegen die Radachsen abgestützter Hebel, an dessen einem Ende der Verteiler und an dessen anderem Ende ein Expansionszylinder angreift, ausgebildet, wobei der Expansionszylinder von einem durch einen äusseren Impuls, z. B. durch das Öffnen einer Wagentüre, gesteuerten Ventil gespeist ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht einer   Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung.   



  Fig. 2 zeigt schematisch eine Ausführungseinzelheit der Vorrichtung der Fig.   l,   Fig. 3 zeigt schematisch eine geringe Abwandlung der Vorrichtung der Fig. 1. Fig. 4 und 5 sind geschnittene halbe Seitenansichten einer Ausführungsform einzelner in den Fig. 1 und 3 schematisch dargestellter Teile, welche in den verschiedenen Betriebszuständen entsprechenden charakteristischen Stellungen dargestellt sind. Fig. 6 zeigt schematisch eine Abwandlung der Vorrichtung gemäss Fig. 1 und 3. 



   In der Zeichnung, insbesondere in Fig. 1, bezeichnet 1 die Achse eines Rades la eines Fahrzeuges, welche Achse mit dem Fahrgestell oder dem Wagenkasten durch Lenker 2,3 verbunden ist. Am Lenker 2 ist ein Hebel 4 angebracht. Das Ende desselben ist durch einen ein elastisches Glied 6 enthaltenden Lenker 5 mit der Kurbel 7 eines Verteilers 8 verbunden, welcher die Zufuhr der Druckflüssigkeit zu einer nicht dargestellten hydraulisch gesteuerten Abfederungsvorrichtung steuert, wie sie bei den sogenannten hydraulischen Abfederungen laufend benutzt wird. 
 EMI2.1 
 Dämpfertopf genannten doppeltwirkenden Dämpfers 11 verbunden. 



   Ein Zylinder 12 ist mit dem Hebel 4 durch eine bei 14 an diesen angelenkte Stange 13 verbunden. 



  Der den Körper eines einfachwirkenden Druckbockes bildende Zylinder 12   enthält einenKolben   15, dessen Stange 16 mit einem Anschlagglied 17 versehen ist, welches die Kurbel 7 des Verteilers 8 verschwenken kann. Der Kolben 15 kann die Kurbel 7 nur in dem Sinn betätigen, in welchem die Stange 16 auf die Kurbel drückt. 



   Die obigen Teile sind symmetrisch an den beiden Rädern ein und desselben Radsatzes des Fahrzeuges angebracht und die beiden Speiseleitungen 18 der beiden Zylinder 12 dieses Satzes sind, wie auf Fig. 2 dargestellt, so miteinander verbunden, dass diese Zylinder gleichzeitig durch die Ausgangsleitung 19 eines elektrisch gesteuerten Ventiles 20 gespeist werden, welches durch ein Rohr 21 mit einer Druckflüssigkeitsquelle und durch ein Rohr 22 mit einem Vorratsbehälter für diese Flüssigkeit verbunden ist. 



   Das elektrisch gesteuerte Ventil 20 besitzt eine Steuerwicklung 23. Diese wird aus einer geeigneten Stromquelle gespeist,   z. B.   der Akkumulatorenbatterie des Fahrzeuges, wobei diese Speisung von der Stellung abhängt, welche gewisse Teile des Fahrzeuges einnehmen. 



   So kann   z. B.   die Speisung der Wicklung 23 durch die Schliessung und   Öffnung   der Türen des Fahrzeuges oder gegebenenfalls durch die Drehzahl des Motors oder eines beliebigen andern Teiles bestimmt werden. Die Speisung kann auch gleichzeitig durch mehrere dieser Teile gesteuert werden. 



   Die Kurbel 7 des Verteilers 8 kann alle Stellungen zwischen der Bezugsachse a und der Bezugsachse b einnehmen. In der in der Zeichnung dargestellten Stellung,   d. h.   in der Stellung c, befindet sich der Verteiler in der neutralen Stellung,   d. h.   die Abfederungsvorrichtung wird nicht gespeist, was der normalen Stellung des Wagenkastens des fahrenden Fahrzeuges in der Bezugsstellung entspricht. Schwingungen geringer Dauer des Rades la werden von der Feder 6 des Lenkers 5   aufgenommen,   da die Bewegung, welche die Kurbel 7 des Verteilers 8 ausführen könnte, durch den Dämpfertopf 11 gebremst wird.

   Infolgedessen können nur Ausschläge mit einer Dauer, welche grösser als ein gewisser Mindestwert ist, einen Einfluss auf den Verteiler 8 haben, welcher die Abfederungsvorrichtung so speist, dass die Lenker 2 in eine solche Stellung zurückgeführt werden, dass die Kurbel 7 von neuem die Stellung c einnimmt. 



   Beim Stillstand des Fahrzeuges und unter der Annahme, dass die Wicklung 23   z. B.   durch die Öffnung der Türen des Fahrzeuges gesteuert wird, wird das elektrisch gesteuerte Ventil 20 in eine solche Stellung gebracht, dass die Leitung 22 geschlossen ist und dass die Leitung 19 mit der Leitung 21 für die Zufuhr des Druckmittels in Verbindung gesetzt wird. Hiedurch werden die Zylinder 12 gespeist, deren Kolben in Richtung des Pfeiles f zurückgedrückt werden, so dass die Kurbel 7 die Stellung d einnimmt. In dieser Stellung speist der Verteiler 8 die Abfederungsvorrichtung derart, dass der Wagenkasten abwärtsgeht. Die Abwärtsbewegung des Wagenkastens bewirkt die Verschwenkung des Hebels 4 in Richtung des Pfeiles bis die Kurbel 7 in die Stellung c zurückgeführt ist, was einer bestimmten Senkung des Wagenkastens entspricht. 



   Bei Ausführung des entgegengesetzten Manövers,   d. h.   bei der neuerlichen Schliessung der Türen des Fahrzeuges oder bei Betätigung der andern Steuerglieder wird die Wicklung 23 z. B. von neuem gespeist, 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 so dass das elektrisch gesteuerte Ventil die Rohre 19 und 22 miteinander verbindet, wodurch die Zylinder 12   mit dem Flüssigkeitsvorratsbehälter   in Verbindung gesetzt werden, so dass die Kolben 15 freiwerden. 



   Die Feder 6 des Lenkers 5, welche bei der Abwärtsbewegung des Wagenkastens gespannt wurde, übt einen Zug auf die Kurbel 7 aus und führt sie in die Stellung a zurück, wodurch das Druckmittel in die Abfederungsvorrichtung geleitet und der Wagenkasten gehoben wird. In dieser Richtung wird die Schwenkbewegung der Kurbel 7 durch den Dämpfertopf 11 gebremst, so dass die Aufwärtsbewegung des Wagenkastens allmählich erfolgt. 



   In der neuen Stellung, welche der Wagenkasten einerseits und der Kolben 15 anderseits einnehmen, ist der Anschlag 17 der Kolbenstange 16 so weit von der Kurbel 7 entfernt, dass diese alle Stellungen zwischen a und b einnehmen kann, wenn ihr von dem mit der Feder 6 versehenen Lenker 5 durch die Strassenunebenheiten Bewegungen erteilt werden. Der Hub der Kolben 15 und somit die Stellung d können bei den verschiedenen Rädern des Fahrzeuges verschieden sein, so dass die Verstellungen des Wagenkastens eine Kombination von Translations- und Rotationsbewegungen sind, welche   z. B.   die Trittbretter beim Stillstand in die günstigste Höhe bringen, um den Zugang zu dem Fahrzeug möglichst zu erleichtern. 



   Bei der in Fig. 3 dargestellten Abwandlung sind die beiden Anordnungen ein und desselben Radsatzes dargestellt, wobei die eine Anordnung mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 und die andere auch mit diesen Bezugszeichen, jedoch mit dem Index 1 versehen ist. 



   Bei dieser Abwandlung weist der Radsatz nur einen Zylinder 12a auf, welcher durch die Ausgangsleitung 19 des durch die Wicklung 23 gesteuerten elektrischen Ventiles 20 gespeist wird. Die Stange 16a des Kolbens 15a betätigt über einen Verbindungsteil 24 zwei einander gleiche biegsame Übertragungen 25,26, deren Hüllen 27 und 28 sich an den Hebeln 4 und 41 abstützen. Die Arbeitsweise entspricht dann der unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 beschriebenen, wobei die Betätigung der Kurbeln 7 und   71   gleichzeitig durch die biegsamen   Übertragungen 25 und   26 erfolgt, wenn der Wagenkasten gesenkt werden soll. 



   Fig. 4 und 5 zeigen eine besondere Ausführungsform der durch den Zylinder 12, den Lenker 5 und die Feder 6 gebildeten Anordnung. Der Zylinder 12 ist mittels einer Lasche 29 schwenkbar an dem Hebel 4 befestigt und enthält einen mit einer Abdichtung 30 versehenen Kolben 15. Der Kolben wird normalerweise durch eine Feder 32 an einer Anlagefläche 31 gehalten, wobei sich die Feder an einem durch einen Federring 34 gehaltenen Lager 33 abstützt. 



   Das Lager 33 dient zur Führung eines Rohres 35, dessen aus dem Zylinder 12 vorspringendes Ende durch eine Kappe 36 verschlossen ist, welche mitTeilen 37 für ihre Verbindung mit der Kurbel 7 versehen ist. Die Kappe 36 dient als Anschlag für ein   rohrförmigesAbstandsstück   38, gegen welches sich ein Ring 39 legt, welcher als Anschlag für ein Ende einer Feder 40 dient, deren anderes Ende einen Druck auf einen zweiten Ring 41 ausübt, dessen Bewegung gleichzeitig durch einen Federring 42 und eine von der Kolbenstange 16 gebildete Schulter 43 begrenzt wird. Die Federn 40 und 32 sind so ausgebildet, dass die Wirkung der Feder 32 stets die der Feder 40 überwiegt. 



   Die in dem oberen Teil der Fig. 4 dargestellte Stellung der Teile entspricht der Stellung c (Fig. 1) der Kurbel 7,   d. h.   der Stellung, in welcher der Wagenkasten des Fahrzeuges die obere Stellung einnimmt, z. B. während der Fahrt. 



   Die auf die Räder übertragenen Impulse kurzer Dauer werden infolge der von dem Dämpfertopf 11 ausgeübten Bremsung von der Feder 40 aufgenommen. Ein Impuls kurzer Dauer in Richtung des Pfeiles f3 verschiebt nämlich den Zylinder 12, dessen Kolben 15 weiter an der Anlagefläche 31 anliegt, wobei das Lager 33 auf dem Rohr 35 gleitet. Die Feder 40 wird ebenfalls zusammengedrückt, da ja die Schulter 43 der Kolbenstange 16 den Ring 44 in Richtung des Pfeiles f verschiebt, wobei das Ende 37 bei seiner Verschiebung durch den Dämpfertopf 11 der Fig. 1 gebremst wird. Bei einem kurzdauernden Impuls in der dem Pfeil f entgegengesetzten Richtung wird die Feder 40 zusammengedrückt, wobei der Kolben 15 durch die Wirkung des Federringes 34, des Lagers 33 und der Feder 32, deren Wirkung stets die der Feder 40 überwiegt, verschoben wird.

   Die Stange 16 verschiebt den Ring 39 mittels der mit ihr fest verbundenen Ringfeder 44. 



   Bei länger dauernden Impulsen wird das Rohr 35 in der einen oder der andern Richtung durch die Feder 40 verschoben, welche ihre ursprüngliche Länge wieder einzunehmen sucht, so dass die Kurbel 7 den Verteiler 8 so betätigt, dass die Hauptabfederungsvorrichtung betätigt wird. 



   Wie bereits oben ausgeführt, wird zur Senkung des Wagenkastens des Fahrzeuges der Zylinder 12 gespeist, damit der elastische Lenker 5,6 (Fig. 1) verlängert wird. Das in die Leitung 18 geschickte Druckmittel drückt den Kolben 15 fast augenblicklich zurück, so dass die unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebenen Teile die mit dem Index 1 bezeichneten Stellungen einnehmen (unterer Teil der Fig. 4). 



   Infolge der von dem Dämpfertopf 11 ausgeübten Bremswirkung wird die Stellung der Kappe 36 und 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 somit die der Kurbel 7 noch nicht verändert, wenn der Kolben    151   mit dem   rohrförmigen. Abstandsstück   45 in Berührung kommt, welches sich an dem Ring 33 abstützt und ein inneres Futter des Zylinders 12 bildet. 
 EMI4.1 
 denen Teile der Vorrichtung die in dem oberen Teil der Fig. 5 dargestellte Stellung einnehmen, in welchem die Bezugszeichen mit dem Index 2 versehen sind. 



   Da die Verlängerung der Vorrichtung infolge der durch den Dämpfertopf 11 ausgeübten Bremsung allmählich erfolgt, wird der Verteiler 8 nicht plötzlich betätigt, so dass die Abwärtsbewegung des Fahrzeuges in einer für die Fahrgäste angenehmen Weise stattfindet. 
 EMI4.2 
 förmigen Abstandsstückes    452   eingestellt werden. 



   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, arbeitet die gesamte Vorrichtung unter diesen Umständen genau wie unter den Umständen des oberen Teiles der Fig. 4, wobei der Kolben    152   durch den Druck des Druckmittels gegenüber dem Zylinder    122   unbeweglich gehalten wird. 



   Um den Wagenkasten des Fahrzeuges in die normale obere Stellung zurückzuführen, wird das elektrisch gesteuerte Ventil 20 wie vorher so betätigt, dass der Zylinder 12 mit dem Vorratsbehälter oder dem Aussenraum in Verbindung gesetzt wird. Die Feder    323   (unterer Teil der Fig. 5) drückt den Kolben    153   schnell zurück, welcher von neuem mit der Anlagefläche    313   in Berührung kommt. Durch diese Bewegung wird die Feder    403'deren   Kraft stets kleiner als die der Feder    323   ist, zusammengedrückt.

   Der Dämpfertopf 11 übt nämlich eine Bremswirkung aus und verhindert, dass das Rohr    353   schnell in seine Anfangs- 
 EMI4.3 
 Hierauf entspannt sich die Feder    403   allmählich und verschiebt das Rohr    353,   wodurch die Kurbel 7 betätigt wird, welche allmählich zwischen die Stellung c und die Stellung a gebracht wird, was die Aufwärtsbewegung des Wagenkastens des Fahrzeuges bewirkt, worauf diese Bewegung die Kurbel 7 in die Stellung c   zurückführt,   während die obige elastische Vorrichtung von neuem in die in dem oberen Teil der Fig. 4 dargestellte Stellung kommt. 



   Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, gestattet diese besondere Ausführungsform des elastischen Lenkers und des Zylinders ein sehr sicheres Arbeiten zu erhalten, da der Verteiler 8 genau und weich gesteuert wird, wogegen die kurzdauernden Impulse von der elastischen Vorrichtung selbst aufgenommen werden, ohne dass der Kolben 15 verschoben wird. Das verhindert eine Abnutzung des Dichtungsbelages 30, welcher nur bei Verstellungen des Kolbens 15 arbeitet, welche die Abwärts-und Aufwärtsbewegung des Wagenkastens bewirken. 



   Das zur Steuerung des Kolbens 15 benutzte Druckmittel kann ein flüssiges Druckmittel oder ein gasförmiges Druckmittel, z. B. Druckluft, sein. Wenn die Vorrichtung an einem schweren Fahrzeug angebracht ist. ist die Benutzung von Druckluft zweckmässig, da ein derartiges Fahrzeug im allgemeinen eine Druckluftanlage für die Betätigung verschiedener Hilfsanlagen aufweist. 



   In den obigen Ausführungen war angenommen, dass die Abfederung des Fahrzeuges eine hydraulische Abfederung ist. Die Vorrichtung kann jedoch auch benutzt werden, wenn das Fahrzeug eine andersartige Abfederung besitzt, insbesondere eine rein pneumatische Abfederung. 



   Fig. 6 zeigt schematisch eine derartige Ausführungsform, bei welcher der Verteiler 8 durch einen Luftverteiler 46 ersetzt ist, welchem die Druckluft durch eine Leitung 47 zugeführt wird. Dieser Verteiler kann unter gewissen Bedingungen die Verbindung zwischen dieser Leitung 47 und der Hauptabfederungsvorrichtung durch eine Leitung 48 herstellen. 



   In einer andern Stellung des Verteilers wird die Hauptabfederungsvorrichwng durch eine Leitung 49 auf Auslass geschaltet. Die Betätigung des Verteilers erfolgt in der gleichen Weise wie bei dem Verteiler 8 durch einen Hebel 50. In der vollausgezogen dargestellten Stellung des Hebels 50 ist die Verbindung zwischen den verschiedenen Leitungen 47, 48,49 unterbrochen, was einer bestimmten Stellung des Wagenkastens 51 des Fahrzeuges entspricht. 



   Bei Verschwenkung des Hebels 50 in Richtung des Pfeiles f in die Lage 501 werden die Leitungen 48 und 49 miteinander in Verbindung gesetzt und die in der   Hauptabfederungsvorrichtung   enthaltene Druckluft kann entweichen, so dass sich der Wagenkasten 51 in bezug auf den   Achswhenl, elhalter 1   senkt. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Bei einer entgegengesetzten Bewegung des Hebels 50, welcher bis in die Stellung   502   kommen kann, werden die Leitungen 47 und 48 miteinander verbunden und der Wagenkasten 51 wird gegenüber dem Achsschenkelhalter angehoben. 



   Ein Lenker 52 ist durch ein Gelenk 53 mit einem zweiten Lenker 54 verbunden, dessen eines Ende durch ein entsprechendes Gelenk 55 mit dem Ende des Hebels 50 verbunden ist, während sein anderes Ende durch ein anderes Gelenk 56 mit der Kolbenstange 57 eines Druckbockes 58 verbunden ist, welcher dem Druckbock 12 der vorhergehenden Figuren entspricht. 



   Während des normalen Arbeitens,   d. h.   wenn sich der Wagenkasten 51 in der oberen Stellung befindet, werden die von dem Achsschenkelhalter 1 empfangenen Impulse durch den Lenker 52 auf den Lenker 54   übertragen,   wodurch der Hebel 50 in der einen oder der andern Richtung betätigt wird. 



   Bei dieser Druckluft benutzenden Abfederungsart ist die Kapazität der Hauptabfederungsorgane gross, so dass es keine Rolle spielt, dass diese Organe auch bei kurzdauernden Verstellungen betätigt werden, da die abgeführte oder zugeführte Luftmenge im Vergleich zu ihrer Kapazität gering ist, so dass der Dämpfertopf 11 und das System mit dem elastischen Lenker 5,6 fortfallen können. 



   Wenn das Fahrzeug gesenkt werden soll, wird die in dem Druckbock 58 enthaltene Druckluft entleert, was mittels eines elektrisch betätigten Ventiles erfolgt, welches dem Ventil 20 entspricht, und dessen Wicklung 23 durch   den gewählten Steuerteil   oder die gewählten Steuerteile gespeist wird. 



   Durch die Verschiebung des Kolbens des Druckbockes 58 wird das Gelenk   56indieStellung   56a gebracht. Hiedurch wird der Hebel 54 um den Punkt 53 verschwenkt, so dass der Hebel 50 verschwenkt wird und in eine zwischen den Grenzstellungen 50 und    501   liegende Stellung kommt, so dass der Verteiler 46 so betätigt wird, dass der Wagenkasten 51 gesenkt wird, was einer relativen Aufwärtsbewegung des Achsschenkelhalters entspricht, welcher die schematisch gestrichelt angegebene Stellung einnimmt. 



   Nach Massgabe der Abwärtsbewegung des Wagenkastens 51 durchläuft das Gelenk 53 den Raum zwischen den mit 53 und 53a bezeichneten Stellungen. In dieser letzteren Stellung ist der Hebel 50 in die vollausgezogen dargestellte Stellung zurückgekehrt, welche die neutrale Stellung ist, so dass die Bewegung des Wagenkastens aufhört. 



   Um den Wagenkasten 51 in die obere Stellung zu bringen, wird der Druckbock 58 von neuem gespeist und die Vorgänge laufen in entgegengesetztem Sinn ab. 



   Die Erfindung kann abgewandelt werden. So kann   z. B.   die Abfederung elektrisch oder auf andere Weise gesteuert werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Regelung der Höhe des Wagenkastens eines Fahrzeuges über der Fahrbahn, unter Verwendung einer zwischen dem abgefederten Teil (dem Wagenkasten) und dem unabgefederten Teil (der Radaufhängung) eingeschalteten, von der Relativlage dieser beiden Teile abhängigen Regelvorrichtung, die ihrerseits als Verteiler ausgebildet ist, der über ein Gestänge mit der Radachse verbunden ist und die Beaufschlagung der Federung bewirkt, wobei das Gestänge einen einerseits mit dem Verteiler und anderseits mit einem durch die Radachse bewegten Hebel oder Lenker verbundenen Lenker aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der   Übertragungslenker   (13,16 bzw.

   54) entweder durch einen Expansionszylinder (12) selbst   längenveränderlich oder   als zweiarmiger, im Drehpunkt gegen die Radachsen abgestützter Hebel (54), an dessen einem Ende der Verteiler (46) und an dessen anderem Ende ein Expansionszylinder (58) angreift, ausgebildet ist, wobei der Expansionszylinder (12,58) von einem durch einen äusseren Impuls,   z. B.   durch das Öffnen einer Wagentüre gesteuerten Ventil (20) gespeist ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Übertragungslenker (13, 16), dessen vom Expansionszylinder (12) gesteuerte Stange (16) eine Kurbel (7) des Verteilers (8) betätigt, ein elastisch ausgebildeter, dem Expansionszylinder (12) entgegenwirkender Lenker (5) parallel geschaltet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Hebel (54) in seinem Drehpunkt an einem mit der Radachse (1) in Verbindung stehenden Lenker (52) angelenkt ist.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Expansionszylinder (12) und der im wesentlichen von einer Feder (6) gebildete elastische Lenker (5) in einem gemeinsamen teleskopischen Bauteil eingeschlossen sind, welcher den unabgefederten Teil des Wagens direkt mit dem vom abgefederten Teil des Wagens getragenen Verteiler verbindet.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Expansionszylinder (12) und den elastischen Lenker (5) einschliessende Bauteil einen Kolben (15) aufweist, welcher gegen den Boden des Zylinders elastisch abgestützt ist, wobei ein Anschlag (45) zur Begrenzung des Verstellweges des <Desc/Clms Page number 6> Kolbens vorgesehen ist, und dass der Kolben (15) mit seiner Stange (16) und einer Druckfeder (40) ein Rohr (35) betätigt, welches zu der Stange konzentrisch verläuft und mit der Kurbel des Verteilers verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Kurbel des Verteilers gelenkig verbundene Rohr (35) mit dem Kopf des Kolbens des Expansionszylinders durch zwei feste Anschläge verbunden ist, gegen welche sich zwei gegenüberliegende Ringe (39,41) legen, welche auf der Kolbenstange entgegen der Wirkung einer zwischen ihnen angeordneten Feder (40) gleiten können, wobei die Bewegung dieser Ringe ausserdem durch zwei Anschläge der Kolbenstange begrenzt ist, derart, dass kurzdauernde Impulse des nicht abgefederten Teiles des Fahrzeuges in dieser Vorrichtung aufgenommen werden, wogegen die längerdauernden Impulse übertragen werden und der von dem Kolben bei seiner Verstellung in dem Zylinder gegebene Befehl infolge der Pufferwirkung der zwischen den beweglichen Ringen angeordneten Feder (40)
    und des dem Verteiler zugeordneten doppeltwirkenden Dämpfers nur allmählich übertragen wird.
AT286758A 1957-05-20 1958-04-21 Vorrichtung zur Regelung der Höhe des Wagenkastens eines Fahrzeuges über der Fahrbahn AT218887B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR218887X 1957-05-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT218887B true AT218887B (de) 1961-12-27

Family

ID=8881438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT286758A AT218887B (de) 1957-05-20 1958-04-21 Vorrichtung zur Regelung der Höhe des Wagenkastens eines Fahrzeuges über der Fahrbahn

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT218887B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6588777B1 (en) * 1998-08-10 2003-07-08 Kinetic Limited Axle assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6588777B1 (en) * 1998-08-10 2003-07-08 Kinetic Limited Axle assembly

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2923357C2 (de) Sich regelnde Aufhängungen für die Zelle eines Kraftfahrzeugs
DE68917601T2 (de) Regelungsvorrichtung.
DE3780268T2 (de) Stabilisator mit veraenderlicher federcharacteristik.
DE19721053A1 (de) Hydraulischer Schwingungsdämpfer
DE3806709A1 (de) Federbein fuer fahrzeuge
AT218887B (de) Vorrichtung zur Regelung der Höhe des Wagenkastens eines Fahrzeuges über der Fahrbahn
DE809029C (de) Bremsvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1966106C3 (de) Niveauregelventil zum selbsttätigen Konstanthalten der Fahrgestellhöhe eines Fahrzeuges, insbesondere eines Straßenfahrzeuges mit Luftfederung. Ausscheidung aus: 1906062
EP2619048B1 (de) Steuerventil für selbsttätige druckluftbremsen
DE3345002A1 (de) Hydropneumatischer druckzylinder
DE2104539B2 (de) Automatisch lastabhängiger Bremskraftregler für druckmittelbetätigbare Fahrzeug-Bremsanlagen
DE3835917A1 (de) Hydraulischer stossdaempfer
DE102018208304A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausgleichen des Fahrzeug-Höhenstandes nach einer Änderung der Beladung des Fahrzeugs
DE943687C (de) Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1482917B2 (de) Regelvorrichtung zur aufrechterhaltung eines konstanten druckes eines stroemungsmittels in einem stellzylinder einer landmaschine
DE1124833B (de) Gasfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE1946102A1 (de) Vorrichtung zur Bremsberichtigung fuer Druckluftbremsen
DE1605278C3 (de) Lastabhängig gesteuerte Druckluftbremse für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge mit einem Federspeicherbremszylinder
DE1755095C (de) Radaufhängung mit hydropneumatischer Federung für Fahrzeuge
DE3137600C1 (de) Pumpe für eine hydro-pneumatische Federung mit Niveauregelung in Kraftfahrzeugen
DE647257C (de) Hydraulische Bremse fuer Wagenzuege
AT247181B (de) Achslastabhängig gesteuerter Bremskraftregler für Druckluftbremsen
DE1956883C (de) Hydropneumatische Federung für Fahrzeuge mit Leckölausgleich
DE755886C (de) Vorrichtung an Druckluftbremsen zur Steuerung eines Kraftschalters
DE1196522B (de) Druckmittelbremsanlage mit einem last-abhaengigen Druckregler fuer Kraftfahrzeuge