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Baumwoll-Schlagmaschine.
Bei Baumwoll-Schlagmaschinen, bei denen zwei Siebtrommeln übereinander angeordnet sind, durch die hindurch ein darunter angeordneter Ventilator absaugt, geschieht es häufig, dass der von dem Ventilator erzeugte Luftzug das Baumwollband fester an den Umfang der unteren Siebtrommel als an den der oberen ansaugt, da die untere Trommel dem Ventilator näher liegt und auf dieselbe daher eine grössere Saugwirkung ausgeübt wird.
Die Folge davon ist, dass eine Spaltung in dem Baumwollband auftritt. Diese fehlerhafte Stelle des Bandes muss dann wieder gekratzt und von neuem verarbeitet werden.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die das Baumwollband ausser Berührung mit der Umfächo des untersten Zylinders bis zu der Arbeitsstelle zwischen den beiden Zylindern fuhrt. Ein Spalten des Baumwollbandes ist auf diese Weise verhütet.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 schaubidlich den nach vorliegender Erfindung vor der Siebtrommel angeordneten Rechen. Fig. 2 zeigt die Lage des Rechens an der Schlag- maschine, die im Schnitt gezeichnet ist. Fig. 3 zeigt im Detail die Befestigung des Rechens am Maschinenrahmen. Fig. 4 zeigt ein gespaltenes Baumwollband.
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unteres Ende bei c' U-förmig umgebogen und dieser Teil in die Schiene b bündig mit deren Unterfläche eingelegt ist. In Fig. 2 sind die Zufuhrwalzen mit d bezeichnet. eist der Schläger. Die Siebtrommeln sind mit f bezeichnet, der Ventilator mit 9 und die Kalanderwalzen mit h. Bei dieser Maschinenart ist der Ventilator unterhalb der Sieb-
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wirkung durch dieselben hindurchgehen kann.
Die Luft wird in der in Fig. 2 eingezeichneten I'fcilrichtung durch an beiden Grundflächen der Trommeln f angeordnete Kanäle m hindurch-
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Für gewöhnlich ist die Saugwirkung in der unteren Trommel etwas grösser, da diese Trommel näher an dem Ventilator liegt als die obere Siebtrommel. Wenn daher das Haumwollband bei seiner Bewegung von dem Schläger zu den Kalanderwalzen zwischen den beiden Siebtrommeln hindurchgeht, so wird es fester an der Oberfläche der unteren S@ebtrommel anhaften. Infolgedessen tritt häufig, wie bei t'in Fig. 4 angedeutet, eine Spaltung des Baumwollbandes ein. Damit diese Spaltung des Baumwollbandes nicht ein- t@itt, muss die Saugwirkung auf beide Flächen des Bandes gleich gemacht werden. Zu diesem Zweck wird nach der Erfindung unmittelbar vor der unteren Siebtrommel der Rechen A an den Maschinenrahmen j vermittels Schrauben k angeschraubt.
Die oberen Enden der Zinken c reichen bis nahe zu dem Punkt, wo das Baumwollband zwischen die bf'iden Siebtrommeln tritt. Von diesem Punkte aus sind die Zinken nach auswärts von der unteren Siebtrommel weggebogen, so dass zwischen der Oberfläche der Siebtrommel und den Zinken ein freier Raum l entsteht. Dieser freie Raum verhindert, dass das Baumwollband zu stark von der unteren Siebtrommel angesaugt wird.