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Gehäuse für Bildwerfer mit maschineller Bildwechseleinrichtung
Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für Bildwerfer mit maschineller Bildwechseleinrichtung.
Die Betätigung dieser maschinellen Bildwechseleinrichtung erfolgt üblicherweise durch Schalter, die am Bildwerfer selbst oder auch an einem Gehäuse angeordnet sind, welches mit dem Bildwerfer durch ein Kabel verbunden ist. Diese Schalter werden von Hand bedient. Durch die hiedurch in Gang gesetzte Bildwechseleinrichtung wird ein im Projektionsstrahlengang befindliches Diapositiv aus dem Strahlengang herausbewegt und ein anderes Diapositiv in den Strahlengang hineinbewegt. Danach schaltet die Bildwechseleinrichtung selbsttätig ab. Für den nächsten Bildwechsel ist eine erneute Betätigung des Schalters notwendig.
Es sind Schaltgeräte bekannt, die diese für jeden Bildwechsel notwendige Schaltung der Bildwechseleinrichtung selbsttätig ausführen und die als Zusatzgerät für den Bildwerfer zu verwenden sind. Diese zusätzlichen Schaltgeräte können z. B. Zeitschalter für periodischen Bildwechsel oder auch Relais sein, die den elektrischen Teil der Bildwechseleinrichtung mit Spannungen betätigen, die von der vorgesehenen normalen Betriebsspannung abweichen. Weiter können diese Zusatzgeräte auch Empfänger sein, die drahtlos ausgesandte Impulse, z. B. Ultra-Schallimpulse, in Schaltimpulse für die Bildwechseleinrichtung umwandeln.
Als solche Zusatzgeräte können weiterhin auch Umwandler angewendet werden, die mechanische, elektrische, hydraulische, pneumatische, akustische oder thermische Impulse in Betätigungsimpulse für die Schalteinrichtungen des Bildwerfers umwandeln.
Wenn solche zusätzlichen Schaltgeräte von vornherein in jeden Bildwerfer eingebaut wären, würden sie ihn erheblich verteuern. Ein grosser Teil der Käufer von Bildwerfern würde diese Schaltgeräte auch nicht benötigen. Ein auf Wunsch des Käufers nachträglicher Einbau solcher Schaltgeräte in den Bildwerfer ist kostspielig. Wenn ein zusätzliches Schaltgerät äusserlich an den Bildwerfer angebaut wird, dann muss es, wenn der Bildwerfer bei Nichtgebrauch oder beim Transport in einem für ihn passenden Behältnis aufbewahrt wird, vom Bildwerfer gelöst und getrennt von diesem gehalten werden.
All diese Nachteile werden vermieden, wenn an einem Bildwerfer der anfangs genannten Art erfindungsgemäss das Bildwerfergehäuse einen mit Anschlusskontakten für den Auslösestromkreis versehenen.
Raum zum Einsetzen zusätzlicher, von aussen bedienbarer Schaltgeräte wie z. B. Zeitschalter, Relais, Empfänger für drahtlose Steuerung, Umwandler, aufweist. Der Besitzer eines solchen Bildwerfers kann sich bei Bedarf nachträglich ein zusätzliches Schaltgerät anschaffen und es ohne weiteres selbst mit dem Bildwerfer verbinden. Das Schaltgerät ragt dann auch nicht störend in die äussere Umrissform des Bildwerfers hinein.
Vorteilhafterweise bildet eine nach aussen offene Versenkung in einer Wand des Bildwerfergehäuses den zur Aufnahme des Schaltgerätes dienenden Raum.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist diese Versenkung auf der Unterseite des Bildwerfergehäuses vorgesehen.
Es ist aber auch möglich, den Raum zum Einsetzen des zusätzlichen Schaltgerätes so am Bildwerfergehäuse vorzusehen, dass er nur bei geöffnetem Bildwerfergehäuse zugängig ist. Für die Einsteller des Schaltgerätes sind dann Durchbrechungen in der Gehäusewand vorgesehen.
An Hand von Ausführungsbeispielen werden nachfolgend weitere Einzelheiten der Erfindung erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen teilweise aufgebrochen dargestellten Bildwerfer mit eingesetztem zusätzli-
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chem Schaltgerät in Seitenansicht ; Fig. 2 ebenfalls in Seitenansicht einen ändern Bildwerfer ; Fig. 3 die Draufsicht auf einen nur teilweise dargestellten Bildwerfer ; Fig. 4 die Seitenansicht eines weiteren, teilweise aufgebrochen dargestellten Bildwerfers.
Der dargestellte Bildwerfer ist in den Figuren mit 1 bezeichnet. Er besitzt ein Objektiv 2 und einen zum Bildwechsel sich hin-und herbewegenden Bildwechselschieber 3. Aus dem Bildwerfergehäuse stehen Schaltleisten 4 heraus, durch deren Betätigung die Projektionslampe und die elektrisch angetriebene Schaltvorrichtung für die Bewegung des Bildwechselschiebers 3 ein-und ausgeschaltet werden können. Zu jedem Bildwechsel ist die Betätigung einer der schalttaste 4 erforderlich.
Diese von Hand vorzunehmende Scbalterbetlttigung am Bildfenster ist nicht mehr notwendig, wenn die durch die Bewegung der Schalttasten bewirkte Schaltung durch ex an sich bekanntes zusätzliches und selbsttätig arbeitendes oder fernbedienbaressscbaltgerät 5 vorg. ? nommen wird.
Dieses kästchenförmige Schaltgerät'5 ist i c e seirer äusseren Form entsprechende Versenkung 6 des Gehäusebodens 7 eingesetzt. Die Versenkung S ist nach unten hin offen. In ihrer Wandung sind gemäss Fig. 1 isoliert zwei Steckbuchsen 8 befestigt, die mit Kabeln 9, 10 verbunden sind, welche im Stromkreis der Schaltvorrichtung für den Bildwechsel liegen. Am Schaltgerät 5 befinden sich zwei Steckerstifte 11, die in die Steckbuchsen 8 eintreten, wodurch die elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Schaltgerät 5 und der Schaltvorrichtung für den Bildwechsel hergestellt ist. Die Steckbuchsen 8 und die Steckerstifte 11 dienen gleichzeitig der mechanischenBefestigung des Schaltgerätes 5 am Bildwerfer 1.
Sie sind, wie aus Fig. 3 zu erkennen, einseitig so in der Versenkung 6 bzw. am Schaltgerät 5 angeordnet, dass sich dieses nur in einer einzigen bestimmten Stellung in der Versenkung 6 festlegen lässt.
Am Schaltgerät 5 befindet sich eine verstellbare Rändelscheibe 12 mit einer gegenüber einer Festmarke ablesbaren Skala 13, s. Fig. 3. Durch Einstellung der Rändelscheibe 12 kann das Laufwerk des Schaltgerätes 5 so eingestellt werden, dass es in gewünschten bestimmten Zeitabständen die elektrischen Impulse zur Betätigung der Bildwechselvorrichtung abgibt. Die Rändelscheibe 12 ragt, wie die Fig. 3 erkennen lässt, über die Umrisskante des Gehäuses 1 hinaus und kann bequem abgelesen und betätigt werden.
Der in Fig. 2 dargestellte Bildwerfer 1 besitzt ebenfalls in seinem Gehäuseboden 7 eine Versenkung 6.
Im Unterschied zu Fig. l sind aber in der Versenkung 6 nicht Steckbuchsen, sondern zwei Kontaktfedern 14 an isoliert in der Wandung befestigten Buchsen 15 vorgesehen. Die Buchsen sind mit Kabeln 9, 10 verbunden. Das in die Versenkung 6 eingesetzte Schaltgerät 16 trägt zwei Kontakte 17, 18, die in Anlage an die Kontaktfedern 14 kommen. Die feste Anlage ist dadurch hergestellt, dass ein am Gehäuseboden 7 um eine Achse 19 schwenkbar gelagerter Deckel 20 mit einem Druckstück 21 unter der Kraft einer Feder 22 auf das Schaltgerät 16 drückt, wodurch dieses in der Versenkung festgelegt ist. Das Schaltgerät 16 besitzt ebenfalls eine Rändelscheibe 12, durch deren Einstellung der zeitliche Abstand zwischen den Abgaben der Schaltimpulse einstellbar ist.
Der in Fig. 4 dargestellte Bildwerfer 1 besitzt ebenfalls ein Objektiv 2, einen Bildwechselschieber 3 und Schalttaste 4. Das in ihn eingesetzte Schaltgerät 5 entspricht dem in Fig. 1 dargestellten Schaltgerät. Es besitzt also, wie jenes, Steckerstifte 11, die in im Bildwerfer befindliche Steckbuchsen 8 einzuführen sind. Eine zum Einsetzen des Schaltgerätes 5 vorgesehene Versenkung 23 befindet sich in einer Zwischenwand 24 des Bildwerfers 1. Sie ist nur dann zugängig, wenn die Gehäusehaube 25 des Bildwerfers 1 vom Bodenteil 26 abgenommen ist. In die Gehäusehaube 25 ist eine Durchbrechung 27 eingebracht, durch die hindurch die Rändelscheibe 12 des Schaltgerätes 5 ragt und betätigt werden kann.
An Stelle der erwähnten Schaltgeräte 5, 16 für die Steuerung des selbsttätigen Bildwechsels können in die Versenkungen des Bildwerfers auch andere, beliebig wirkende und auf verschiedene Bildwerferfunktionen einwirkende Schaltvorrichtungen eingesetzt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Gehäuse für Bildwerfer mit maschineller Bildwechseleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Bildwerfergehäuse (1) einen mit Anschlusskontakten (8, 15) für den Auslösestromkreis versehenen Raum (6) zum Einsetzen zusätzlicher, von aussen bedienbarer Schaltgeräte, wie z. B. Zeitschalter, Relais, Empfänger für drahtlose Steuerung, Umwandler (5, 16) aufweist.