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Schaltungsanordnung für eine in einem batteriegespeisten
Rundfunkempfänger eingebaute Schaltuhr
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine ineinembatteriegespeistenRundfunkempfän- ger eingebaute Schaltuhr mit einer von der Empfängerbatterie gesonderten, eine niedrigere Spannung liefernden, ladefähigen Uhrbatterie zum Betrieb der Uhr, und sie kennzeichnet sich dadurch, dass die lade- fähige Uhrbatterie über ein strombegrenzendes Schaltelement an die Empfängerbatterie geschaltet ist, um unbeschadet von Schwankungen der Spannung der Empfängerbatterie von dieser auf vollem Ladezustand gehalten zu werden.
Es ist also einLadekreis aus der Empfängerbatterie und der Uhrbatterie so gebildet, dass ein Ladestrom zur ladefähigen Uhrbatterie geliefert wird, um sie stets voll geladen zu halten, solange die Empfängerbatterie im Stande ist, die Empfängerschaltung mit Energie zu versorgen.
Da die Uhrbatterie ladefähig ist, braucht sie nicht ausgetauscht zu werden. Des weiteren kann die Amperestundenkapazität und Grösse der Uhrbatterie sehr gering gehalten werden, weil ein Teil der für den Uhrenbetrieb erforderlichen Energie aus der Empfängerbatterie stammt. Demnach kann eine Uhrbatterie verwendet werden, die so klein ist, dass sie, ohne besonderer Stützorgane zu bedürfen, baulich von den Leitungen getragen werden kann, die sie mit den Anschlussklemmen der Uhr verbinden.
Ein Vorteil elek- tricher Art, welcher der erfindungsgemässen Schaltung zukommt, besteht darin, dass die dauernd erfolgende, jedoch schwach wirkende Ladung der Uhrbatterie ihre Klemmenspannung nahezu konstant hält, unbeschadet des mehr oder minder auftretenden Abnehmens der Klemmenspannung der Empfängerbatterie und unbeschadet plötzlicher Änderungen der Batteriespannung beim Ein-und Ausschalten des Empfängers. Die Uhrbatterie liefert demnach eine konstante Spannung, und dies begünstigt die Genauigkeit der Uhr in grossem Mass. Des weiteren führt der Gebrauch einer getrennten, zum Betrieb der Uhr dienenden Batterie zur Verminderung der Übertragung elektrischer Störungen von der Uhr zur Empfängerschaltung.
In den schematischen Zeichnungen, die auch der Erläuterung weiterer Erfindungsmerkmale dienen, zeigen Fig. l ein Schaltschema einer erfindungsgemässen Speiseschaltung für einen batteriebetriebenen, mit Uhr versehenen Rundfunkempfänger und Fig. 2 eine Abänderung der in Fig. 1 gezeigten Schaltung.
Gemäss Fig. l ist eine austauschbareEmpfängerbatterie 50 mit einer Empfangsschaltung62 verbunden : eine ladefähige Uhrbatterie 42 speist die Uhr 12. Ein einpoliger, zwei Schaltstellungen aufweisender Schalter 48 beherrscht die Leistungszufuhr zum Empfänger. Die Tätigkeit des Schalters 48 wird von einem wählbar einstellbarenSteuerknopf22 beherrscht. In der Stellung" Auto" des Schaltknopfes 22 wird der übliche Uhrschaltmechanismus den Schalter 48 schliessen und den Empfänger selbsttätig zu einem Zeitpunkt einschalten, der durch einen (nicht gezeigten) Zeiger eingestellt worden ist. In der Stellung "On'" des Steuerknopfes 22 wird der Schalter 48 willkürlich betätigt. und die Empfängerschaltung 62 wird zu arbeiten beginnen.
Die Uhr kann auch einen"Einschlafknopf"besitzen, der den Schalter 48 so betätigt, dass der Empfänger ab Betätigung dieses Knopfes für eine vorgegebene Zeitspanne in Tätigkeit gerät und sich sodann selbsttätig abschaltet.
Die Batterie 50 ist gemäss Fig. 1 mit der ladefähigen Uhrbatterie 42 durch einen strombegrenzenden Widerstand 52 dauernd verbunden. Der Widerstand 52 hat solche Grösse, dass ein sehr schwacher Dauerladestrom von der Empfängerbatterie 50 zur Uhrbatterie 42 fliesst. Dieser Ladestrom wird die Uhrbatterie 42 voll aufgeladen halten, u. zw. so lange, als man mit der Empfängerbatterie 50 die Empfängerschaltung betreiben kann. Die der Uhr zugeführte Spannung ist demnach ziemlich konstant, was der Arbeitsgenauigkeit der Uhr förderlich ist.
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Nachdem die Empfängerbatterie erschöpft ist, betreibt die Uhrbatterie 42 die Schaltuhr noch über eine längere Zeitdauer, innerhalb welcher die Empfängerbatterie zu erneuern wäre.
Die Uhrbatterie kann beispielsweise eine Nickelkadmiumzelle sein. Die Endspannung einer solchen Batterie ist über ungefähr die ganze Lade-und Entladungszeit im wesentlichen konstant und liefert, nachdem die Empfängerbatterie erschöpft ist, selbst eine konstante Spannung an die Uhr. Zufolge des relativ hohen Serienwiderstandes, den der Widerstand 52 vorstellt, und vermöge der niedrigen inneren Impedanz der Uhrbatterie besteht so gut wie keine elektrische Störung zwischen der Uhr und der Empfängerschal- tung.
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baren Uhrbatterie 42 mit 1, 3 V und die Klemmenspannung der Empfängerbatterie 50, welche drei Trokkenzellen umfassen möge, mit 4, 5 V angenommen.
Demnach ist die Klemmenspannung der Empfängerbatterie 50 gross genug, um einen Ladestrom durch die Uhrbatterie 42 zu schicken, wobei die Stärke dieses Ladestroms vom Wert des Widerstandes 52 abhängt. Wenn die Empfängerbatterie 50 nur mehr unge- nügend geladen ist, um die Empfängerschaltung richtig zu betreiben, so wird doch noch ein Ladestrom für die Batterie 42 erhältlich sein, denn die Empfängerbatterie 50 bleibt einem geringen Stromentzug durch den Empfänger unterworfen ; dabei bleibt aber die Klemmenspannung der Empfängerbatterie jedenfalls oberhalb jener der Uhrbatterie.
Des weiteren kann man, wenn die Empfängerbatterie 50 bis zu dem Ausmass entladen ist, dass die Empfängerschaltung nicht mehr benützt werden kann, den Schalter 48 vonHand aus in die Offenstellung legen, was zu einer erheblichen Verminderung der Belastung der Batterie 50 tührt und es der Klemmenspannung der Batterie 50 gestattet, noch über eine längere Zeitspanne über jener der ladefähigen Batterie 42 zu bleiben und die letztere somit zu laden. Die Kapazität der Uhrbatterie wird natürlich bestimmend dafür sein, wie lange diese Zeitspanne währen wird.
In der Schaltung gemäss Fig. 2 wird eine vollständige Trennung zwischen dem Empfänger- und dem Uhrbatteriesystem geschaffen. Hier ist der Schalter 48 so angeordnet, dass die Uhrbatterie 42 nicht geladen wird, wenn die Empfängerkreise 62 Energie beziehen, auf welche Weise der Ladezug während der Empfängerarbeit beseitigt wird. Wenn die Empfängerkreise 62 abgeschaltet sind, besorgt die Batterie 50 die (schwache) Dauerladung der ladefähigen Batterie 42.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für eine in einem batteriegespeisten Rundfunkempfänger eingebaute Schalt-
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Uhrbatterie zum Betrieb der Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass die ladefähige Uhrbatterie (42) über ein strombegrenzendes Schaltelement (52) an die Empfängerbatterie (50) geschaltet ist, um unbeschadet von Schwankungen der Spannung der Empfängerbatterie von dieser auf vollem Ladezustand gehalten zu werden.