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Scheibenwischer
Die Erfindung befasst sich mit einem Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem das hakernförmig gebogene Wischerarmende eine in dem im Querschnitt U-förmig gebogenen Wischblattträger befestigte Achse um etwa 1800 umfasst, wobei im Rücken des Wischblattträgers eine Öffnung zum Einführen des hakenförmigen Wischerarmendes vorgesehen ist, und bei dem ein von Hand zu betätigendes Sperrglied die Arbeitsstellung rastend sichert.
Es ist bereits eine Gelenkverbindung zwischen Wischerarm und Wischblattträger bekanntgeworden, bei der das um 180 gebogene Wischerarmende eine in einem U-förmigen Aufbau auf dem Wischblattträger befestigte Achse umfasst. Als Kupplungsglied zwischen den beiden Teilen wird ein zweischenkeliger Federbügel verwendet, dessen Schenkel durch das hakenförmig umgebogene Wischerarmende federnd zusammengedrückt werden, wobei eine Rastverbindung zwischen den beiden Teilen entsteht. Diese Ausführung der Verbindung von Wischerarm und dem Wischblattträger kann nur verwendet werden, wenn auf den : Wischblattträger ein Aufbau vorgesehen wird.
Dadurch entsteht ein grosser Abstand zwischen der Angriffskante des Wischblattes auf der Scheibe und dem Befestigungspunkt des Wischerarmes, wodurch erhebliche Kippmomente im Gelenk auf-
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Eine Ausführung, bei der das hakenförmig gebogene Ende des Wischerarmes um mehr als 1800 eine im Wischblattträger gelagerte Achse umfasst, auf der eine elastische Buchse angeordnet ist, benötigt im Rücken des Wischblattträgers eine Öffnung, in die der Haken des Wischerarmendes zur Herstellung der Verbindung eingeführt werden kann.
Ferner ist eine Befestigungsvorrichtung bekannt, bei der ein nach oben offener Haken verwendet wird, der einen im Rücken des Wischblattträgers durch beiderseitige Ausschnitte gebildeten Steg umgreift. Da der Wischerarm durch die starke Andruckfeder in Richtung der Scheibe gedrückt wird, werden die beiden Schenkel des Hakens nach unten gedrückt, so dass der Steg als Gelenkachse niemals in der Rundung des Hakens liegen wird. Ein Sperrglied, welches zwar die Einstecköffnung abschliesst, vermag den Haken nicht in der oberen Lage zu halten. Es besteht die Gefahr, dass sich der Wischblatthalter ganz vom Wischerarm löst, so dass er schliesslich infolge der starken Beweglichkeit des Wischblattes und der beim Wischen auftretenden Fliehkräfte verloren geht.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem ein die Einstecköffnung verschliessendes und in der Ar- beitsstellung am Aussenbogen des Hakens anliegendes Sperrglied mit einer Rast versehen ist, die in der Sperrlage hinter eine Kante der Einstecköffnung greift, so dass das Sperrglied in der Schliesslage die Einstecköff - nung des Wischblattträgers bündig abschliesst. Das Sperrglied kann aus einem elastischem Stoff, z. B. Gummi oder Kunststoff, hergestellt sein und bildet ein verstärktes, die Einstecköffnung abschliessendes, bewegliches Ende, das sich der Aussenseite des Hakenbogens anpasst, wogegen es mit seinem verjüngten, biegsamen Ende am Wischblattträger befestigt ist.
Es ist vorteilhaft, wenn der verjüngte Teil des Sperrgliedes ein U-Profil aufweist, in welchem eine Feder zur Unterstützung der Elastizität des biegsamen Teiles angeordnet sein kann.
Die Erfindung wird an Hand von zwei Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Fig. l einen Wischerarm und ein Wischblatt, Fig. 2 einen Teil des Wischerarmes und einen Teil des Wischblattträgers, Fig. 3 einen Schnitt durch den Mittelteil des Wischblattträgers in der Arbeitsstellung des Wischerarmes, Fig. 4 einen Schnitt
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durch den Mitteltell des Wischblattträgers mit ausgerastetem Sperrglied, Fig. 5 einen Schnitt durch den Mittelteil des Wischblattträgers beimentkuppeln des Wischerarmes, Fig. 6 einen Schnitt durch den Mittelteil des Wischblattträgers mit auf einer Achse schwenkbarem Sperrglied in der Arbeitsstellung. Fig. 7" einen Schnitt durch den Mittelteil des Wischblattträgers beim Einführen des Wischerarmendes.
Auf der Wischerwelle 1 ist der Wischerarmkopf 2 aufgesetzt. Der Wischerarmkopf 2 geht in die Wischerstange 3 über, die mit ihrem hakenförmig abgebogenen Ende 4 die Achse 5 im Wischblattträger 6 um etwa 180 umfasst. An den beiden Enden des Wischblattträgers 6 sind die Zwischenbügel 7 und 8 angelenkt, die mit ihren krallenförmig abgebogenen Enden die im Wischergummi 9 gelagerten Federschienen 10 und 11 teilweise umfassen. Zum Zusammenhalten der beiden Federschienen 10 und 11 sind an den Enden der beiden Wischblätter die beiden Abschlussstücke 12 und 13 vorgesehen.
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3,die Achse 5 befestigt. Um diese Achse ist eine Buchse 14 aus elastischem Stoff gelegt.
Diese Buchse wird vomhakenförmig gebogenen Ende 4 des Wischerarmes 3 um etwa 1800 umfasst. Das knospenformige Sperr- glied 15 ist mit seinem stielartigen Ende 16 durch die Nieten 17 und 18 mit dem Wischblattträger 6 fest verbunden. Der verbreiterte Kopf 19 des Sperrgliedes 15 greift mit seiner Stirnseite an der Aussenseite des Hakenbogens 4 an. Der Ansatz 20 des Sperrgliedes 15 stützt sich dabei am Rand des Wischblattträgerrük- kens ab, wobei das Sperrglied 15 mit seinem entsprechend geformten, verbreiterten Teil 19 dieBinsteck- öffnung 21 formschlüssig abschliesst. Durch einen Druck auf den Teil 19 des Sperrgliedes 15 bei gleichzeitigem Schwenken des Wischerarmes in die in der Fig. 4 dargestellten Lage wird das Sperrglied aus seiner Raststellung herausgeführt.
Es kann nun, entsprechend der Fig. 5, das hakenförmige Ende des Wischerarmes 4 aus dem Wischblattträger herausgezogen werden.
Gemäss den Fig. 6 und 7 wird das Sperrglied 22 um eine in den Wischblattträger 6'befestigte Achse 23 schwenkbar gelagert. Um diese Achse 23 ist noch die Schraubenfeder 24 gelegt, die sich mit dem einen Ende am Rücken des Wischblattträgers abstützt, während das andere Ende der Feder das Sperrglied 22 in die Raststellung drückt. Die Stirnseite des Rastgliedes 22 greift an der Aussenseite des Hakenbogens 4 an, während der Ansatz 20'sich am Rand des Rückenteiles des Wischblattträgers in der Einstecköffnung abstützt. Durch den Druck auf das Sperrglied 22 mit einem Finger bei gleichzeitigem Verschwenken des Wischerarmes 3 in die Lage nach der Fig. 4 wird das Sperrglied 22 aus seiner Sperrlage geführt. und der
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werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Scheibenwischer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem das nach rückwärts gebogene Haken-
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Querschnitt befestigt ist, und das in eine Öffnung im Rücken des Wischblattträgers einführbar ist, in der es durch ein von Hand zu betätigendes, die Einstecköffnung abschliessendes Sperrglied gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Arbeitsstellung am Aussenbogen des Hakens (4) anliegende Sperrglied (15, 22) mit einer Rast (20) versehen ist, die in der Sperrlage hinter eine Kante der Einstecköffnung (21) greift, so dass das Sperrglied in der Schliesslage die Einstecköffnung (21) des Wischblattträgers bündig abschliesst.