AT217539B - Verfahren und Einrichtung zur Erfassung von Fehlern in Gleichrichteranlagen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Erfassung von Fehlern in GleichrichteranlagenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Einrichtung zur Erfassung von Fehlern in Gleichrichteranlagen In Gleichrichteranlagen mit grossen Stromstärken ist es in der Regel erforderlich, mehrere Zellen parallelzuschalten. Hiebei ist es wichtig, den Zustand der einzelnen Zellen feststellen zu können. Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine derartige Prüfung der einzelnen Zellen durchführen zu können, ohne dass die Verbindungen in der Anlage gelöst werden müssen und dass die Überwa- chung bei stromloser Anlage durchgeführt werden kann. Nach der Erfindung wird dies dadurch ermöglicht, dass an die einzelnen Zellen unter Vorschaltung von Stromzeigern eine Prüfwechselspannung gelegt wird, während ein Strömfluss über andere parallelliegende Zellen durch Aufbringen einer mehrteiligen Drossel unterbunden wird. Diese Drossel wird zweckmässig als eine Art Zange ausgeführt, bei der ein zweiteiliger Magnetkern, beispielsweise aus Permenorm 5000 Z, um die entsprechende Leitung gelegt wird, wobei zusätzlich eine Vormagnetisierung vorgesehen wird, um eindeutige Arbeitspunkte zu bekommen. Mit besonderem Vorteil wird als Prüfspannung eine Wechselspannung hoher Frequenz, beispielsweise von Tonfrequenz, verwendet, wodurch die Anwendung von besonders kleinen, zangenartig anzulegenden Drosseln möglich wird. Als Messinstrumente werden zweckmässig ein Gleichstrom- und ein Wechselstromzeiger in den Prüfkreis gelegt. Es lässt sich auf diese Weise aus den drei Möglichen : Anzeige des Gleichstrominstruments, Anzeige des Wechselstrominstruments, Nullanzeige beider Instrumente, leicht feststellen, ob die jeweils gewünschte Zelle einen Fehler aufweist. Wenn die Zelle in Ordnung ist, wird von der angelegten Wechselspannung nur ein Gleichstrom über die Zelle getrieben, so dass Gleichstrom angezeigt wird. Ist die Zelle kurzgeschlossen, so wird nur das Wechselstrominstrument anzeigen. Es kann auch durch den angezeigten Stromwert ein Rückschluss auf die Art des Fehlers erfolgen. Bei einer Unterbrechung (bei aufgelöteter Zelle) wird keines der Instrumente einen Ausschlag zeigen. Es kann unter Umständen zweckmässig sein, die Skalen der Messinstrumente mit einzelnen, beispielsweise durch verschiedene Farben angedeuteten Ausschlagbereichen zu versehen, so dass das Wartungspersonal ohne besondere Vorbildung aus dem Bereich angeben kann, in welche Kategorie ein etwa bestehender Fehler gehört. Ein Ausführungsbeispiel wird im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert. Hiebei ist in Fig. l ein Schaltschema, in Fig. 2 eine Ausführungsform eines Prüfgerät für Messung und Anzeige und in Fig. 3 eine Ausführungsmöglichkeit für ein anlegbares Sperrgerät dargestellt. Mit 1 und 2 sind zwei Schienen bezeichnet, zwischen denen die einzelnen Gleichrichterzellen 3 liegen. Das Prüfgerät ist mit 6 bezeichnet. Es ist mit Klemmen 4 und 5 ausgerüstet, mit deren Hilfe es an verschiedenen Stellen, beispielsweise wahlweise zwischen oder an einer der beiden Seiten der einzelnen Gleichrichterzellen 3 an die Schienen 1 und 2 gelegt werden kann. Mit 7 ist ein in dem Gerät enthaltener Gleichstrommesser, mit 8 ein Wechselstrommesser bezeichnet. Die zugehörigen Skalen sind hiebei in verschiedene, durch voneinander abweichende Schraffur kenntlich gemachte Bereiche unterteilt, die beispielsweise auch durch verschiedene Farbtönung hervorgehoben sein können. 12 stellt einen in dem Gerät enthaltenen Tonfrequenzgenerator dar. In Fig. 2 ist mit 9 ein zweiteilig geschlitzter Eisenkörper, beispielsweise aus Permenorm 5000 Z <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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