AT216542B - Spreizdorne für Hohlkörper bei Druck- und Lackiermaschinen - Google Patents

Spreizdorne für Hohlkörper bei Druck- und Lackiermaschinen

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AT216542B
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mandrel
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mandrels
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AT320959A
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Winkler Fallert & Co Maschf
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  Spreizdorne für Hohlkörper bei Druck- und Lackiermaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf Spreizdorne für Hohlkörper bei Druck- und Lackiermaschinen. 



   Bisher wurden die Hohlkörper, welche an der Öffnung eine Verengung aufweisen, auf gewöhnliche runde Dorne mit einer Eindrehung im Bereiche des engen Randes gesteckt, wobei die Dorne im Durchmesser etwas kleiner gehalten wurden als die Öffnungen der Hohlkörper. Die Hohlkörper hängen daher auf dem Dorn und können hin und her pendeln. 



   Bei einer weiteren bekannten Einrichtung zur drehbaren Halterung flaschenförmiger Hohlkörper aus elastischem Material werden die Hohlkörper in einer reitstockartigen Lagerung gehalten, wobei in den Hohlkörper ein abgekröpfter feststehender Dorn eingeführt wird, welcher beim Bedrucken der Aussenwand der Hohlkörper als Gegendruckwalze dient. 



   Eine derartige Lagerung der Hohlkörper auf den beschriebenen Dornen eignet sich nicht gut für Maschinen, welche mit automatischen Um- und Aufsteckeinrichtungen zusammenarbeiten müssen, da die Hohlkörper lose auf dem Dorn hängend, nicht zuverlässig gefasst werden können. Einen weiteren Nachteil bilden die bekannten, im Durchmesser kleinen Dorne zum Aufstecken von kleinen, aber verhältnismässig langen Hohlkörpern wegen der Abbiegung des einseitig eingespannten Dornes, wodurch auf dem Hohlkörper das Druckbild ungleichmässig werden kann. 



   Auch solche Hohlkörper, welche keine Verengung an der Öffnung aufweisen, wurden bisher auf gewöhnliche, zylindrische Dorne satt aufgesteckt. Das häufige Aufstecken und Abnehmen der Hohlkörper bewirkt eine Abnützung der Dorne, so dass die Dorne ersetzt werden müssen. Umgekehrt können Hohlkörper, deren Öffnung aus der Fabrikation etwas Übermass haben und nur lose auf den Dornen stecken, nicht mehr verwendet werden, da dadurch ein unsauberer Druck entsteht. 



   Um diese Nachteile zu beheben, wird bei Spreizdornen für Hohlkörper bei Druck- und Lackiermaschinen, welche Spreizdorne auf mindestens einer sich schrittweise drehenden Tragscheibe drehbar gelagert sind und jeder Dorn mehrere Spreizbacken aufweist, erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Spreizbacken zum Öffnen und Schliessen mit Innen- und Aussenkonussen zu versehen, zum Öffnen der Spreizbacken jedes Spreizdornes mit einer Spreizvorrichtung, die innerhalb der Dornbüchse angeordnet ist zu versehen und zum Schliessen der Spreizbacken eine pneumatisch oder hydraulisch betätigte Steuereinrichtung anzuordnen, die mit einem Bolzen jedes Spreizdornes zusammenwirkt. 



   Ein Ausführunsgbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen Teilschnitt durch den geöffneten Spreizdorn, Fig. 4 einen Querschnitt durch den geschlossenen Spreizdorn. 



   Auf der sich schrittweise drehenden Tragscheibe 1, deren Antrieb nicht gezeichnet ist, werden die Spreizdorne drehbar gelagert. Der komplette Spreizdorn wird hauptsächlich gebildet aus den Spreizbacken 2, 3, aus einer Büchse 4, in welcher auf Kugellagern 5 und 6 die Dornbüchse 7 gelagert ist. Innerhalb der Dornbüchse 7 befindet sich eine Lagerbüchse   8,   in welche der Spreizbolzen 9 sowie die mit diesem fest verbundene Spreiznadel 10 eingeführt wird. Das eine Ende des Spreizbolzens 9 ist über Bolzen 11 mit einem zweiarmigen Hebel 12 verbunden. Der Hebel 12 ist um Bolzen 13 schwenkbar gelagert und steht mit einer Gabel 14, welche fest mit einem Bolzen 15 verbunden ist, in Wirkverbindung. Zum Öffnen des Spreizdornes dient eine, in die Lagerbüchse 8 eingelegte Druckfeder 16. 
 EMI1.1 
 



   Die Wirkungsweise ist folgende : Die Tragscheibe 1 mit den Spreizdornen dreht sich schrittweise im Uhrzeigersinn. Einer der Spreizdorne kommt bei Stillstand der Tragscheibe 1 vor dem Druckluftzylinder 18 zu stehen, so dass der Bolzen 15 achsengleich mit dem Druckbolzen 21 ist. Die sich im Arbeitsrhythmus drehende Kurve 32 öffnet das Luftventil 26 und über Leitung 24 gelangt die Luft in den Druckluftzylinder   18,   so dass der Druckbolzen 21 auf den Bolzen 15 des genannten Spreizdornes drückt und dadurch die 

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 Gabel 14 den Hebel 12 um Bolzen 13 schwenkt, wodurch der Spreizbolzen 9 und die Spreiznadel 10, zusammen mit den einarmigen Hebeln 33,34, welche in der Führungsmuffe 35, über Bolzen 36, 37 gehalten und mit Konusflächen versehen sind,

   in entgegengesetzter Richtung des Bolzens 15 bewegt wird und sich die mit Konusflächen versehenen Spreizbacken zwangsläufig schliessen, worauf ein Hohlkörper von Hand oder durch eine automatische, nicht gezeichnete Einrichtung auf den Spreizdorn aufgesteckt werden kann. 



  Die Aussenkonusse der Spreizbacken   2,   3 jedes Spreizdornes sind mit den als einarmige   Hebel 33,   34 ausgebildeten Führungen verbunden, die mit den Aussenkonussen der Spreizbacken zusammenwirkende Innenkonusse aufweisen, wobei der Kegelwinkel für die Aussenkonusse und jener für die Innenkonusse der Führungen gleich ist. Das Weiterdrehen der Kurve   32 bewirkt   die Schliessung des Luftventils   26,   eine nicht gezeichnete Feder im Druckluftzylinder 18 bringt den Druckbolzen 21 in seine Ausgangslage zurück. 



  Gleichzeitig hat sich die Tragscheibe weitergedreht und sofort nach dem Schliessen des Luftventil 26 wird der Spreizdorn, wie beschrieben, durch die Druckfeder 16 geöffnet und dadurch der aufgesteckte Hohlkörper auf dem Spreizdorn festgehalten. Auf dem weiteren Weg der Tragscheibe passieren die auf-   gesteckten Hohlkörper die Bedruckstelle 38 und werden nach bekannter   Art durch das Abrollen am Gummituch 39 in einem Arbeitsgang ein- oder mehrfarbig bedruckt. Nach dem Bedrucken gelangen die Spreizdorne mit den noch festgehaltenen und bedruckten Hohlkörpern in den Bereich des Druckluftzylinders 19, welche als Abnahmestelle der Hohlkörper bezeichnet werden kann. In gleicher Weise wie beim Aufstecken, werden die Spreizdorne, wie nachstehend beschrieben, geschlossen.

   Mittels Kurve 40 wird das Luftventil 27 geöffnet, die Luft gelangt über Leitung 25 in den Druckluftzylinder 19 und der Druckbolzen 22 drückt auf Bolzen 15 des Spreizdornes und schliesst denselben, worauf die Hohlkörper wieder von Hand oder automatisch vom Spreizdorn abgenommen werden können. 



   Für den Fall, dass aus irgendeinem Grunde bei der Aufsteckstelle kein Hohlkörper auf den Spreizdorn gelangt, ist am Halter 17 nebst dem Druckluftzylinder   20,   ein durch Magnet gesteuertes Ventil 29 angeordnet, welches mittels Kurve 41 über die Endschalter 42 und 43 gesteuert wird. Befindet sich nun auf dem Spreizdorn 3 beim Passieren der Bedruck- oder Lackierstelle 38 kein Hohlkörper 44, so dass eine Abtastung durch den Endschalter 43 nicht stattfinden kann und der Stromkreis zum Magnet des Ventils 29 geschlossen bleibt, so strömt über die Leitung 28 Luft in den Druckluftzylinder   20,   wodurch über den Druckbolzen 23, über Bolzen 15 der Spreizdorn geschlossen wird, damit der leere Spreizdorn ausserhalb der Druckzone bleibt und somit ohne Hohlkörper kein Druck erfolgt.

   Dadurch wird ein Beschmutzen des Inneren beim nächsten Hohlkörper vermieden. Es können an Stelle der Druckluftzylinder auch hydraulisch beaufschlagte Zylinder an eine Druckflüssigkeitsquelle angeschlossen und eingebaut werden. Bei Anwendung an einer Lackiermaschine wird anstatt einer Druckstelle mit Gummituch, eine an sich bekannte Lackiereinrichtung eingesetzt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Spreizdorne für Hohlkörper bei Druck-und Lackiermaschinen, wobei die Spreizdorne auf mindestens einer sich schrittweise drehenden Tragscheibe drehbar gelagert sind und jeder Dorn mehrere Spreizbacken aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizbacken (2, 3) zum Öffnen und Schliessen mit Innen- und Aussenkonussen versehen sind, dass zum Öffnen der Spreizbacken (2, 3) jeder Spreizdorn mit einer Spreizvorrichtung, die innerhalb der Dornbüchse   (7)   angeordnet ist, versehen ist und dass zum Schliessen der Spreizbacken (2, 3) eine pneumatisch oder hydraulisch betätigte Steuereinrichtung vorgesehen ist, die mit einem Bolzen   (15)   jedes Spreizdornes zusammenwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Spreizdorne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizvorrichtung aus einer Spreiznadel (10), aus einem Spreizbolzen (9), der mit der Spreiznadel (10) fest verbunden ist, und aus einer Feder (16) besteht, die zwischen dem Spreizbolzen (9) und einer in der Dornbüchse (7) gelagerten Lagerbüchse (8) angeordnet ist. EMI2.1 Druckbolzen (21, 22, 23) mit den Bolzen (15) der Spreizdorne in Verbindung stehen, wobei jeder Bolzen (15) über eine Gabel (14) und einen zweiarmigen Hebel (12) mit dem Spreizbolzen (9) verbunden ist.
    4. Spreizdorne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenkonusse der Spreizbacken (2, 3) jedes Spreizdornes mit als einarmige Hebel (33, 34) ausgebildeten Führungen verbunden sind, die mit den Aussenkonussen der Spreizbacken zusammenwirkende Innenkonusse aufweisen, wobei der Kegelwinkel für die Aussenkonusse und jener für die Innenkonusse der Führungen gleich ist.
AT320959A 1959-03-13 1959-04-28 Spreizdorne für Hohlkörper bei Druck- und Lackiermaschinen AT216542B (de)

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