AT216435B - Verfahren zum Betrieb von Speicherkraftwerken mit einstufigen hydraulischen Maschinen - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Speicherkraftwerken mit einstufigen hydraulischen Maschinen

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AT216435B
AT216435B AT60860A AT60860A AT216435B AT 216435 B AT216435 B AT 216435B AT 60860 A AT60860 A AT 60860A AT 60860 A AT60860 A AT 60860A AT 216435 B AT216435 B AT 216435B
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Betrieb von Speicherkraftwerken mit einstufigen hydraulischen Maschinen 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

   der Hauptsache als Pumpe und In ebenfalls längeren8 eingeschraubt. Die AbdichtUng des Druckraumes gegen die Saugseite bzw. den Aussendruck erfolgt durch    Spaltringe 9 bzw. 10, die am Laufrad und dem unteren bzw. oberen Schutzring la und llb bzw. 12a und 12b befestigt sind.

   An seinem, in   Strömungsrichtung für denpumpenbetrieb gesehenhinterenende   besitzt der untere Schutzring lla bzw. llb einen flanschartigen Ansatz 13a   und 13b,   der die Leitvorrichtung   hung 14a   bzw. 14b stützt, wobei die Buchstaben a und b entsprechend den Bezeichnungen bei den Laufrädern 2a und 2b bzw. den unteren und oberen Schutzringen   lla   und llb bzw. 12a und 12b die unterschiedliche, den jeweiligen Laufrädern zugehörige Ausführung der Leiteinrichtung für den Pumpen- bzw. Turbinenbetrieb wiedergeben. Da die Laufräder 2a und 2b verschiedene Durchmesser haben, müssen die unteren Schutzringe 11 mit ihren flanschartigen Fortsetzungen 13a und 13b den Radien der Laufräder angepasst sein und bei einer Umstellung von einem Laufrad auf das andere ebenfalls ausgewechselt werden.

   Leitrad- und Laufrad sind so bemessen, dass die Summe ihrer Radien für beide   Ausführungsformen   konstant ist. Die Leiteinrichtung 14a, 14b wird weiterhin durch Bolzen 15, die in dem oberen Deckel 16 befestigt sind. und durch die Leitschaufeln hindurchgehen, an der unteren Seite durch Muttern 17 gehalten. Nach unten wird der ganze Laufradraum durch den unteren Deckel 18, der an dem   Übergangsstück   20 zur Spirale 21 durch Schrauben 19 gehalten ist, abgeschlossen. Im Zentrum der Anordnung schliesst sich dann in axialer Richtung nach unten der Saugrohrmantel 22 an. 



   Sollen das Laufrad 2, das Leitrad 14 (a oder b) sowie die Schutzringe 11 (a oder b) und 12 (a oder b) gewechselt werden, so wird zunächst der Saugrohrmantel 22 aus der Zentrierung nach unten gelöst und entfernt. Nach dem Abschrauben der Mutter 7 und des Führungskörpers 8 wird der Bolzen 6 aus dem Flansch 4 gelöst und dieser selbst weggenommen, nachdem die Verbindung 5 mit einem Spezialschlüssel gelöst worden ist. Bevor die Verschraubung 3 ebenfalls mit einem Spezialschlüssel geöffnet wird, wird das Laufrad 2 durch ein in die Hohlwelle 1 von oben eingeführtes Seil gehalten. Nun entfernt man den unteren Deckel 18, sowie den Schutzring 11 (a oder b). Das Laufrad kann dann nach unten ausgebaut und der obere Schutzring 12 (a oder b) ausgewechselt werden. Schliesslich wird nach Lösen der Muttern 17 die Leiteinrichtung 14 (a oder b) aus dem Gehäuse genommen.

   Der Einbau des neuen Lauf- bzw. Leitrades erfolgt daraufhin in umgekehrter Reihenfolge. 



   In Fig. 2 sind im oberen Teil die Kennlinien für den Pumpen- sowie den Turbinenbetrieb dargestellt, während der untere Teil den zu den einzelnen Kennlinien gehörigen Verlauf des Wirkungsgrades zeigt. Die sich auf das Leitrad und das Laufrad beziehenden Kurven für den Zeitraum, in dem die Anlage vorwiegend als Pumpe arbeitet, sind ausgezogen und mit P (l) bzw. T (l) bezeichnet. Die strichliert gezeichneten Kurven und die Bezeichnungen   P (2) und T (2) gelten entsprechend für   die Zeit, in der die Anlage überwiegend zur Energieerzeugung benutzt wird und infolgedessen   das Lauúadmit   geringem Durchmesser eingebaut ist. Dabei gilt   PjeweilsfürdenPumpenbetrieb   und T für den Turbinenbetrieb.   Z.

   B.   gibt also P (I) die Kennlinie bzw. den Verlauf des Wirkungsgrades für den Pumpenbetrieb mit dem dafür vorgesehenen Laufrad bzw. Leitrad an. Die waagrechten Geraden   Hmax   bzw. Hmin zeigen das obere bzw. untere Energieniveau des Kraftwerke. Ihre Differenz ist also der maximal aufzuwendende bzw. zu gewinnende Energieinhalt. 



   Zunächst zeigt das Diagramm, dass   mifdem   kleineren Laufrad für den Turbinenbetrieb und dem dazugehörigen Leitrad sich während der Pumpperiode die   maximal mögliche Förderhöhe aberhaupt   nicht erreichen   lässt.   Die   Laufrad-Leitradkombination. die für   den Pumpenbetrieb berechnet und gebaut wurde und die in der Zeichnung die Teile 2a,   lla,   12a, 13a und 14a umfasst, ist im Folgenden mit der Abkürzung   L (l) bezeichnet, während die entsprechende Kombination   für   den Turbinenbetrieb-in der Zeichnung durch   die Teile 2b, llb, 12b, 13b und 14b dargestellt-mit L (2) abgekürzt ist.

   Für die Zeitder   Energiespeiche-   rung muss also mit der Konstruktion L (l) gearbeitet werden, wobei der Wirkungsgrad etwa   80 - 85 %   beträgt (Abschnitt I auf der unteren P (l)-Kurve). Aus der Kennlinie T (l) ergibt sich aus dem Diagramm dazu ein Wirkungsgrad, der im Bereich II der unteren T (l)-Kurve variiert.

   Besonders bei niedrigen Niveauhöhen fällt dabei der Wirkungsgrad also beträchtlich ab (unter   70 ufo).   Wird nun nach dem erfindungsgemässen Verfahren während eines Zeitraumes, in dem das Kraftwerk vorwiegend zur Energieerzeugung verwendet wird, mit den Bauelementen L (2) gearbeitet, so bringt diese Auswechslung von   Leit- und Laufrad für den   
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 kurzzeitige Umstellungen während einer   Energieerzeugungsperiode aufPumpenbetrieb ergibt sich für diesen   bei kleinen Förderhöhen ebenfalls noch ein guter Wirkungsgrad der Anlage mit den Bauteilen L (2), so dass eine kurzzeitige Umkehr von einem Betrieb auf den andern keine Nachteile bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Betrieb von Speicherkraftwerken mit einstufigen hydraulischen Maschinen, welche bei grösseren Änderungen der hydraulischen Höhe über längere Zeitabschnitte in der Hauptsache als Pumpe und in ebenfalls längeren dazwischenliegenden Zeitabschnitten in der Hauptsache als Turbine arbeiten, dadurch gekennzeichnet, dass man beim Übergang vom Zeitabschnitt des einen Betriebes zum Zeitabschnitt des andern Betriebes das Laufrad und Leitrad für den einen Betrieb gegen ein Laufrad und ein Leitrad für den andern Betrieb auswechselt.
AT60860A 1959-02-27 1960-01-27 Verfahren zum Betrieb von Speicherkraftwerken mit einstufigen hydraulischen Maschinen AT216435B (de)

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