AT216350B - Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl an Kinokameras - Google Patents

Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl an Kinokameras

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AT216350B AT422559A AT422559A AT216350B AT 216350 B AT216350 B AT 216350B AT 422559 A AT422559 A AT 422559A AT 422559 A AT422559 A AT 422559A AT 216350 B AT216350 B AT 216350B
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  Vorrichtung zum Einstellen der Drehzahl. an Kinokameras 
Zur Regelung der Drehzahl an Kinokameras sind bereits Fliehkraftregler bekannt, bei denen durch Verstellung von   F1iehkraftgewichten   eine auf das Antriebswerk wirkende Bremse betätigt wird. Diese Anordnungen haben den Nachteil, dass die Bremsen einem Verschleiss unterworfen sind. 



   Bei Sprechmaschinen, Musikinstrumenten u. dgl. ist es ferner bekannt, in einem geschlossenen Gehäuse einen Verdichter vorzusehen, dem ein verstellbares Ventil nachgeschaltet ist, das eine Bremswirkung auf die Verdichterwelle ausübt. Die   Verdichterflügel   müssen dort komplizierte Profile aufweisen, so dass sich eine recht teure Anordnung ergibt, die ausserdem viel Raum erfordert, der vor allem bei   Schma1fi1maufnahmegeräten   nicht vorhanden ist. 



   Ausserdem wurde schon vorgeschlagen, die Drehzahl eines Plattenspielers mittels einer Flüssigkeitbremse zu regeln. Damit sind jedoch störende Geräusche verbunden, und das Gerät muss im Betrieb stets die gleiche Lage einnehmen. Eine Anwendung dieses Vorschlages bei Kinokameras scheidet daher ebenfalls aus. 



   Erfindungsgemäss wird dagegen vorgeschlagen, die auf einer mit dem Antriebswerk der Kinokamera verbundenenReglerwelle   sitzendenBremsflügel   in zur Wellenachse senkrechten Achsen schwenkbar zu lagern, einen Einstellring auf der Reglerwelle verschiebbar zu lagern, wobei seine Stellung auf der Welle mittels einer entlang dieser verschiebbaren Führung bestimmt wird, und ferner die Bremsflügel miteinander und mit dem Einstellring über Kupplungsglieder zu verbinden, wobei jeder Stellung des Einstellringes eine definierte Schwenkstellung aller Bremsflügel zugeordnet ist. 



   Vorteilhaft sind zwei Bremsflügel mittels eines Bolzens gegeneinander in Achsrichtung der Reglerwelle verschwenkbar angeordnet. Jeder Bremsflügel ist dann an einen Stift angeschlossen, wobei der eine Stift fest und der andere Stift unverdrehbar, jedoch in Achsrichtung verschiebbar an der Welle gelagert ist. 



   Zur Steuerung der Bremsflügel ist zweckmässig der gegen Verdrehung gesicherte und in Achsrichtung der Reglerwelle verschiebbare Stellring mittels eines am Kameragehäuse bewegbar gelagerten, die Einstellhandhabe tragenden Steuerschiebers verstellbar angeordnet. Vorteilhaft weist der Stellring zwei miteinander starr verbundene Flansche auf, die einen ringförmigen Zwischenraum bilden, in den der Steuerschieber eingreift. 



   Der Stellring kann dabei entweder mittels Übertragungshebeln mit den verdrehbar gelagerten Bremsflügeln oder starr mit einem Lagerring des in Achsrichtung verstellbaren Stiftes zur Steuerung der verstellbar gelagerten Bremsflügel verbunden sein. Die   erfindungsgemässe   Vorrichtung ist infolge des Wegfalls von Bremsflächen wartungsfrei. Darüber hinaus kann die Einstellung der Drehzahl bei der Montage verhältnismässig einfach erfolgen. Weiterhin zeichnet sich die Vorrichtung durch einen lautlosen Gang aus. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. Es zeigen : Fig. 1 eine Kinokamera in einer perspektivischen Darstellung, teilweise aufgebrochen, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie   Il-Il   in Fig. 1 und Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen Darstellung. 



   In den Figuren sind übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. 



   In Fig. 1 ist das Gehäuse der Kinokamera mit 1 und das Feder-Antriebswerk mit 2 bezeichnet. Das Antriebswerk steht einerseits über Zahnräder 3, 7,4 mit einer Verzahnung 5 einer Reglerwelle 6 und anderseits über die Zahnräder 3 und 7 in nicht näher dargestellter bekannter Weise mit einer Welle 8 in Verbindung, die den Umlaufverschluss 9 antreibt. 

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   Auf der Reglerwelle 6 ist in deren Achsrichtung verschiebbar ein Stellring 10 gelagert, der zwei Flansche 11 und 12 aufweist. Die Flansche 11 und 12 begrenzen einen ringförmigen Zwischenraum, in den ein Stift 13 eines Steuerschiebers 14 eingreift. Der Steuerschieber 14 ist mittels zweier Langlöcher 15,16 an zwei kamerafest gelagerten Stiften 17,18 parallel zur Achsrichtung der Reglerwelle verschiebbar angeordnet. Am Schieber 14 ist ferner ein Stift 19 angeschlossen, der ein Langloch in der Kamerawandung 1 durchsetzt und an dessen äusserem Ende eine als Einstellknopf 20 ausgebildete Handhabe vorgesehen ist.

   Der Einstellknopf 20 trägt eine nicht dargestellte Marke, die mit einer an der Aussenwand der Kamera angeordneten Skala 21 zusammenwirkt, auf der die einstellbaren Werte der Gangzahlen der Kamera aufgetragen sind. weiterhin ist am Steuerschieber 14 eine Rastvorrichtung zur Festlegung in den den vorbestimmten Gangzahlen entsprechenden Einstellagen vorgesehen, die eine Blattfeder 44 mit einem halbkugelförmigen Ansatz 45 umfasst, der in Aussparungen an dem Kameragehäuse einrasten kann. 



   Fest mit dem Stellring 10 ist ein ebenfalls auf der Reglerwelle 6 verschiebbarer Lagerring 22 angeordnet. Der Lagerring trägt zwei Stifte 23, an denen je ein Bremsflügel 24 bzw. 25 drehbar angeschlossen ist. Auf die Reglerwelle 6 ist ferner starr ein zweiter Lagerring 26 aufgebracht. Der Lagerring 26 ist ebenfalls mit zwei Stiften 27 versehen, an denen wiederum drehbar je ein Bremsflügel 28 bzw. 29 gelagert ist. Die Bremsflügel 24 und 28 bzw. 25 und 29 sind ferner miteinander mittels je eines Bolzens 30 bzw. 31 drehbar verbunden. 



   Die Bremsflügel bestehen aus dünnem Blech und weisen etwa die Gestalt eines Dreieckes auf. An der   der Welle abgewandten Längsseite sind sie zur Erhöhung   des Luftwiderstandes mit Laschen 32, 33, 34,35 versehen, die in der mit dem Pfeil x bezeichneten Drehrichtung abgewinkelt sind. An Stelle von ebenen Bremsflügeln mit abgewinkelten Laschen könnten beispielsweise auch entgegen der Drehrichtung der Reglerwelle   durchgebogsne   Flügel Verwendung finden. 



   Bei Betrieb der Kamera üben die Bremsflügel infolge ihres Luftwiderstandes auf die Reglerwelle 6 eine Bremswirkung aus. Diese Bremswirkung ist von der Lage der Bremsflügel 24,25 bzw. 28,29 gegen- über der Achse der Reglerwelle 6 abhängig. Soll die Drehzahl der Reglerwelle und damit die Gangzahl der Kame : a geändert werden, so wird der Knopf 20 so weit verschoben bis seine Marke auf den gewünschten Gangzahlen-Wert eingestellt ist. Hiedurch wird über den Steuerschieber 14 der Stellring 10 in Achsrichtung der Reglerwelle 6 verschoben und bewirkt dadurch eine gegenseitige Verschwenkung der Bremsflügel 24,28 bzw. 25,29 die zur Folge hat, dass die für den Luftwiderstand wirksamen Flächen der Bremsflügel in Richtung auf die Reglerwelle hin bzw. in der umgekehrten Richtung verschwenkt werden. 



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 ist auf die Reglerwelle 6 wiederum in deren Achsrichtung verschiebbar ein Stellring 10 mit zwei Flanschen 11 und 12 aufgesetzt. Die Steuerung des Stellringes erfolgt mittels eines Steuerschiebers in der gleichen Weise wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt und ist daher in Fig. 3 fortgelassen. 



   In die Reglerwelle 6 sind senkrecht zu ihrer Achse mehrere Zapfen 36 drehbar eingesetzt. Auf die äusseren geschlitzten Enden jedes Zapfens 36 sind je ein Bremsflügel 37 bzw. 38 aufgesetzt. Die Bremsflügel 37 jedes Zapfens weisen rechtwinkelig abgewinkelte Laschen 39 auf, in denen je eine Bohrung vorgesehen ist. In die Bohrung der Lasche 39 des dem Stellring 10 benachbarten   Bremsflügeis   37 ist ein Stift 40 eingesetzt, an den drehbar   Übertragungshebel 41,   42 angeschlossen sind. Der Übertragungshebel41 verbindet den Stift 40 mit einem Stift 43, der an dem Stellring 10 befestigt ist.

   Der Übertragungshebel 42 führt zu einem Stift 46 in der Lasche 39 des benachbarten   Bremsflügels 37.   Die weiteren Bremsflügel, deren Zahl unter Berücksichtigung der Grösse der Flügel den jeweiligen Betriebsbedingungen angepasst werden kann, sind untereinander in gleicher Weise gekuppelt. 



   In der in Fig. 3 wiedergegebenen Stellung üben die Bremsflügel die grösste Hemmwirkung auf die Reglerwelle 6 aus. Soll die Drehzahl der Welle 6 erhöht werden, so wird der Stellring 10 in Richtung des Pfeiles y verschoben, Hiedurch werden die Bremsflügel   3í   und die mit ihnen starr gekuppelten Bremsflügel 38 mittels der Übertragungshebel 41, 42 um die Drehachse der Zapfen 36 in Richtung des Pfeiles z verschwenkt. Diese Verschwenkung bewirkt eine Verkleinerung der für den Luftwiderstand massgeblichen Flèche der Bremsflügel 37, 38. 



   Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können auch andere Formen und   Ausführungen   von   Bremsflügeln   Verwendung finden. So können die Bremsflügel beispielsweise auch in der gleichen Art und Weise wie eine verstellbare   Luftschraube   angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Einstellung der Drehzahl an Kinokameras, bei der eine mit dem Antriebswerk der Kamera gekuppelte, Bremsflügel tragende Reglerwelle vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsflügel (24,25, 28, 29 bzw. 37, 38) in zur Wellenachse senkrechten Achsen (36,23, 27) schwenk- bar gelagert sind, dass ein Einstellring (10) auf der Reglerwelle (6) verschiebbar gelagert ist und mittels einer entlang dieser verschiebbaren Führung (13) in seiner Stellung auf der Welle bestimmt wird und dass ferner die Bremsflügel miteinander und mit dem Einstellring über Kupplungsglieder (23, 27, 30,42, 41) verbunden sind, wobei jeder Stellung des Einstellringes eine definierte Schwenkstellung aller Bremsflügel zugeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bremsflügel (24,28 bzw. 25, 29) mittels eines Bolzens (30 bzw. 31) gegeneinander in Achsrichtung der Reglerwelle (6) verschwenkbar angeordnet sind und jeder Bremsflügel (24,25, 28,29) drehbar an einen Stift (23,27) angeschlossen ist, wobei der eine Stift (27) fest und'der andere Stift (23) unverdrehbar, jedoch in Achsrichtung verschiebbar an der Welle (6) gelagert ist.
    3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in Achsrichtung der Reglerwelle (6) verschiebbare und gegen Verdrehung gesicherte Stellring (10) mittels eines am Gehäuse (1) der Kamera bewegbar gelagerten, die Einstellhandhabe {20) tragendeu Steuerschie- bers (14) verstellbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellring (10) zwei miteinander starr verbundene Flansche (11, 12) aufweist, die einen ringförmigen Zwischenraum bilden, in den der Steuerschieber (14) eingreift.
    5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellring (10) mittels. Übertragungshebel (41,42) mit den verdrehbar gelagerten Brcmsflügt'ln (36, 37) verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stell- ring (10) starr mit einem Lagerring (22) des in Achsrichtung der Reglerwelle (6) verstellbaren Stiftes (23) verbunden ist.
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