AT21602B - Verfahren zum Reinigen von Graphit. - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Graphit.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Reinigen von Graphit. 



   Die Reinigung des Graphits auf mechanischem Wege erfolgt bisher bekanntlich durch das sogenannte Schlämmen, indem der durch nasses Vermahlen fein zerkleinerte, unreine oder Rohgraphit mittels Wasser durch ein langgestrecktes System schwach geneigter Rinnen geleitet wird, das in ein geräumiges Reservoir mündet. Hiebei scheiden sich die Teilchen nach ihrem spezifischen Gewichte ; die gröbsten Teile setzen sich schon um oberen Ende der Itinne ab, die feineren sinken an dem dem Reservoir zugekehrten Ende der Rinne zu Boden und die feinsten Teilchen, welche im Wasser suspendiert blieben, setzen sich   schliesslich   in dem Reservoir ab. 



   Auf diese Weise kann ein tatsächliches Reinigen des   Rohgraphits, welches   im Absondern der dem Graphit anhaftenden Fremdkörper besteht, nur unvollkommen und unter Aufwand grosser Anlagen herbeigeführt werden. 
 EMI1.1 
 Graphit in weitestgehendem Masse von den ihm   anhaftenden Fremdkörpern befreit   und Graphit von hohem Kohlenstoffgehalt gewonnen. Das Verfahren beruht auf der Erkenntnis, dass die reinen Graphitteilchen sich nur bis zu einem gewissen Grade zerkleinern lassen 
 EMI1.2 
 der feinsten Zerteilung gelangt, die Fremdkörper also bis auf die Grösse des feinsten Staubes zerkleinert sind.

   Wird alsdann die, eine breiartige Konsistenz besitzende Masse mit viel Wasser verrührt, so erfolgt eine Trennung der feinen Teilchen voneinander, wobei die reinen   Graphittellchen sich   zu Flocken vereinigen und zu Boden sinken, während die   F :'emdkörperteilchon im   Wasser schwebend erhalten bleiben. 



   Das Verfahren erscheint als eine Umkehrung der bisher gebräuchlichen Arbeitsweisen, bei welchen die Fremdkörper absetzen gelassen und die Graphitteilchen im Wasser schwebend erhalten wurden. 



   Das neue Verfahren eignet sich   hauptsächlich   zur Verarbeitung verwitterter Rohgraphitsorten. 



   Die Lockerung der aneinander haftenden, sich im feinsten Zustande befindenden Teilchen der durch das nasse Verreiben hergestellten breiförmigen Masse kann durch Kochen der letzteren in Autoklaven vor dem Verrühren der Masse mit Wasser wesentlich unterstützt werden. Durch dieses Verrühren werden die Fremdkörper, wie oben angegeben, von den reinen Graphitteilchen gesondert und können mit dem Wasser, in welchem sie schweben, abgeleitet werden. 



   Das Verreiben und darauf folgende Ausspülen des nassen Graphitbreis kann solange 
 EMI1.3 
 bezw. Kohlenstoffgehalt aufweist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Reinigung von Rohgraphit, darin bestehend, dass derselbe so lange EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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